Die Herrscher und ihre Zeichen

Die Energiekonzerne werden immer unersättlicher und wollen trotz milliardenschweren Rekordgewinnen noch mehr Geld aus uns Bürgern herauspressen. Deswegen sollten wir uns zur Wehr setzen und diesem Raubzug Einhalt gebieten bevor die Macht der Großkonzerne zu gefährlich wird!

Gerade konnte ich in den AOL-Nachrichten lesen wie der Energiekonzern „e-on“ seine nächste Strompreiserhöhung trotz Rekordgewinnes angekündigt hat. Da die anderen Gebietsmonopolisten wie RWE auch schon Hunger auf mehr bekommen bleibt uns nur die Wahl zwischen Ergebung oder Widerstand! Da ich nicht bereit bin mich dem Preisdiktat der Energiekonzerne zu unterwerfen plädiere ich dafür lieber die Macht als Verbraucher voll auszuspielen und den angekündigten „Klima-Aktionstag“ nächste Woche zu nutzen um auch gegen die Energiekonzerne und ihre Monopolstellung zu demonstrieren.

Am 8. Dezember, also Samstag nächste Woche, sollen wir alle im Sinne des Klimaschutzes mal 1 Stunde lang oder nach den Willen der BLÖD-Zeitung sogar nur symbolische 5 Minuten den Strom abstellen! Ich schlage vor mindestens eine Stunde dranzuhängen und ein paar Energiefresser wie alte Glühlampen und „Stand-by“-Modus bei Fernseher und Multimedia-Anlagen dauerhaft abzustellen. Auch lohnt es sich mal die Stecker zu ziehen und Kühltruhen auf Sparmodus zu stellen.

Ich habe es dieses Jahr selbst ausprobiert und so den Verbrauch meiner Familie von 3900 Kilowattstunden auf ca. 3000 senken können! Man kann also wirklich ein Drittel des Verbrauches an Strom einfach einsparen! Also lasst uns alle am 8. Dezember 2007 das Licht und die unnützen Stromfresser viel länger ausschalten und die letzten alten Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen!!!

Auf die Politik sollten wir lieber nicht hoffen, da stehen zuviele Abgeordnete auf den Gehaltslisten der Konzerne!

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Schon wieder Preiserhöhungen!

30. November 2007

Einkaufen wird teuerer!

Das Preiskarussel hört gar nicht mehr auf sich zu drehen: schon wieder durften wir heute beim Einkauf höhere Preise sehen. Und es sind gerade die einfachen Grundnahrungsmittel Milch, Butter und Käse, die immer teuerer werden.

Als ob das nicht reichen würde konnte ich gerade in den Nachrichten hören, dass auch einige Stromversorger ihre Preise um bis zu 25% erhöhen wollen! Sollte das in Duisburg auch der Fall sein werde ich alle Lampen ausdrehen und alle Möglichkeiten zum Stromsparen voll ausnutzen. „Stand-by“ ist sowieso schon passé!

Angeblich soll ein Aktionstag stattfinden an dem alle ihren Strom für eine Stunde abstellen sollen zum Wohle des Klimas, ich erweitere die Aktion und stelle den Strom zum Wohle meines kleinen Geldbeutels deutlich länger ab. Und Herd und Kühlschrank bleiben mal längere Zeit aus. Wenn das viele machen würden die Stromversorger aber dämlich aus der Wäsche gucken. Aber die Bürger lassen sich in diesem Land ja leider alles gefallen ohne was dagegen zu tun!

Einstieg?

So langsam dämmerts der Homberger SPD, dass ihr „Wohnpark Hochheide“ bei der Bevölkerung auf immer mehr Widerwillen stößt und die Menschen aus dem Stadtteil treibt. Und da jeder weiß wer diese „herrlichen“ Bauwerke verbrochen hat kündigt der SPD-Ratsherr von Hochheide, Vohl, an die beiden leeren Hochhäuser so schnell wie möglich abreißen zu lassen.

SPD-Bauwerk

Der SPD-Mandatsträger wohnt selbst übrigens schön weit weg von den „Weißen Riesen“ und hat sich früher auch nicht gerade durch viel Tatkraft bei der Bewältigung der wachsenden Probleme in Hochheide hervorgetan. Daher kann man seine jetzigen vollmundigen Erklärungen auch getrost als vorgezogene Wahlkampfparolen ansehen. Denn 2009 rückt näher und die Menschen sehen jeden Tag die Denkmäler der jahrzehntelangen bürgerfeindlichen SPD-Herrschaft!

Hanielstrasse

Aber auch der vermehrte Einsatz von Propagandameldungen in den WAZ-Blättern kann die Bürger nicht mehr täuschen! Denn diese asbestverseuchten SPD-Hochhausruinen werden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit noch einige Jahre stehenbleiben. Denn das verschweigt die SPD-nahe Lokalpresse natürlich: die Landesmittel werden die Kosten für den Erwerb und den kostspieligen Abriss der Asbestruinen kaum decken!

Hanielstrasse

Und so werden wir uns am Anblick der SPD-Baudenkmäler wohl auch noch bei der übernächsten Kommunalwahl „erfreuen“ dürfen!

Da sitzt die ARGE Rheinhausen drin!

Heute waren die ARGE-Mitarbeiter richtig freundlich und entgegenkommend. Das war im Gegensatz zu gestern heute ein fast schon positives Erlebnis. Nach Schilderung der Lage bekam ich ruckzuck die notwendigen Antragsunterlagen und sogar Verständnis für meine Lage. Und das alles nach nur kurzer Wartezeit!

Beim Gespräch hatte ich dann auch den Eindruck, dass selbst viele ARGE-Mitarbeiter der Sozialgesetzgebung kritisch gegenüberstehen! Jedenfalls bekam ich mehrfach den Satz zu hören „wir müssen das leider fragen“ oder „die Gesetze verlangen sowas von uns„! Da ich über kein Vermögen verfüge und außer dem Sparbuch meines Sohnes auch nichts an die Seite legen konnte brauche ich die Nachfragen auch nicht zu fürchten.

Aber mein „werter“ Arbeitgeber, der mich bis heute immer noch nicht kündigen möchte, kann sich darauf gefasst machen, dass ich ihn wegen fehlenden Lohnes verklagen werde. Und die Chancen scheinen auch nicht schlecht zu stehen. Dann brauche ich die Kohle von der ARGE eventuell gar nicht erst in Anspruch zu nehmen. Denn dass finde ich einfach unmöglich, dass sich Firmen um die Lohnzahlung drücken und die Leute zur ARGE schicken mit den Worten „da können Sie Geld kriegen!„. Da stimmte mir auch die Sachbearbeiterin bei der ARGE zu!

Heute hatte ich das „Vergnügen“ zum Arbeitsamt rennen zu dürfen um diesen Monat überhaupt noch sowas wie ein Einkommen zu haben. Da mein „armer“ Arbeitgeber mir keinen ausreichenden Lohn zahlen will muss ich jetzt die öffentliche Kasse anbetteln und Bedürftigkeit nachweisen!

Doch erstmal wurde ich nur abgewimmelt: in der Agentur für Arbeit erklärte man sich nicht für zuständig und verwies auf die ARGE, und bei der ARGE wurde heute niemand bedient, der nicht schon vorher einen Termin hatte. Da die Information auch nicht belegt war bin ich einfach unverschämterweise in die ARGE Rheinhausen reingegangen und habe eine Mitarbeiterin dort angesprochen. „Sie haben keinen Termin, kommen sie morgen wieder!“ bekam ich hastig entgegengehalten. Doch so lasse ich mich nicht einfach abspeisen und wies daraufhin, dass ich dringend Hilfe brauche und erst gestern nachmittag über meine Notlage informiert wurde! Das interessierte die junge hastige Mitarbeiterin überhaupt nicht und knallte mir vor der Nase die Tür zu! Eine ältere Kollegin war wenigstens noch so höflich darauf hinzuweisen, dass es heute leider nicht ginge ich aber morgen ab 07:30 Uhr mein Anliegen vorbringen könnte. Aber dass ich nicht mal Antragsunterlagen bekam fand ich trotzdem ärmlich und wenig kundenfreundlich!

Dann fuhr ich zum Arbeitsgericht um Klage einzureichen nicht ohne vorher meinen „werten“ Arbeitgeber anzurufen und ihn daran zu erinnern, dass er mich gefälligst sofort zu kündigen habe wenn er keine Arbeit und keinen Lohn für mich hat. Da müsse er aber erst mit dem Niederlasungsleiter reden meinte er nur. Und Nachmittags rief mich dann noch ein Arbeitsvermittler der Firma an der mich darum bat es nochmal bei der ARGE zu versuchen und dort wohl auch schon die Mitarbeiter näher kennt. Nur kündigen wollen mich die Chefs wohl immer noch nicht. Trotz Ankündigung einer Lohnklage!

Jetzt werde ich erstmal alle Abos und Versicherungen kündigen, denn das wenige Geld wird von nun an nur noch für das physische Überleben meiner Familie benötigt. Ich muss immer noch damit rechnen den Dezember mit 300 EURO zu überleben. Das werden wahrhaft magere Weihnachten!

Jetzt schreibe ich gleichmal mein erstes Kündigungsschreiben an das Propagandablatt für asoziale „Reform“politik namens Rheinische Post. Das ist schon lange überfällig!

SPD und Krieg!

Die NATO nimmt bei ihrem Kampf für Demokratie und Menschenrechte auch afghanische Bauarbeiter aufs Korn. Letzte Nacht wurden die Behausungen der schlafenden Arbeiter bombardiert und diese getötet. Ob das die Demokratie weiter voranbringt?! Diese Frage sollten wir vielleicht dem asozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten aus Duisburg, Pflug, stellen. Schließlich hat er nicht nur für den Kriegseinsatz am Hindukusch gestimmt sondern ist auch im außenpolitischen Ausschuss des Bundestages!

überhaupt wäre es sicher wichtig daran zu erinnern, dass die SPD heute zur kapitalhörigen Kriegspartei verkommen ist!

Farbe und Dunkelheit...

Heute kam nun der zu erwartende Bescheid vom Thyssen Werkschutz und damit der Einstieg in die Armut: das Werksverbot bleibt bestehen und offensichtlich wird meiner Aussage nicht geglaubt während die Falschaussagen der Kollegen vor zweieinhalb Jahren abgenommen werden. Jetzt verliere ich zum zweiten Mal deswegen meine Arbeit weil ich für einen gefährlichen Schläger gehalten werde. Da spielt es keine Rolle, dass ich derjenige war der den Vorfall beim Werkschutz meldete und mit einem Messer angegriffen wurde. Und meine Firma tut nichts für mich und hat auch keine Arbeit für mich!

Doch der wahre Schock kam dann heraus als ich meinen Chef fragte wie denn meine Bezahlung diesen Monat aussieht wenn ich nicht zu Einsätzen gerufen werde: ganze 60 Arbeitsstunden für den Monat November kriege ich nur ausgezahlt. In dem Moment wäre ich am liebsten Amok gelaufen. Eine unbändige Wut machte sich bei mir bemerkbar. Jetzt soll ich allen Ernstes mit einem Monatslohn von vielleicht gerade mal 400 EURO überleben. Und im Dezember sieht es auch nicht besser aus!

Und dann kriege ich auch noch den tollen Tipp mich beim Arbeitsamt oder der ARGE zu melden um „Überbrückungsgeld“ zu beantragen. „Geben Sie mir sofort die Kündigung!“ war meine Antwort . „Aber im Februar brauchen wir Sie schon wieder, dann wird bei der BP genug Arbeit da sein.“ kam es zurück. Bis dahin soll ich allen Ernstes wohl von 400 EURO im Monat leben!

Es ist unglaublich was Arbeitgeber sich heutzutage erlauben. Die Menschen sehenden Auges in die Armut abrutschen zu lassen ist doch wohl das Niederträchtigste was man sich denken kann. Jetzt muss ich um Geld betteln gehen nur weil die große Weltfirma ThyssenKrupp mir nicht die Erlaubnis gibt auf dem Werksgelände zu arbeiten und mein Arbeitgeber mich nicht rechtzeitig kündigt und überhaupt nicht informiert was für negative Folgen das für mein Einkommen hat.

Ich kann das immer noch nicht fassen und suche mir jetzt sofort einen neuen Job und verklage meinen Arbeitgeber. Lebe ich hier wirklich in Deutschland? Oder ist das hier schon eine kapitalistische Bananenrepublik ohne soziale Rechte?!

Meine Kopfschmerzen werden jetzt immer heftiger und ich erwische mich selbst bei sehr dunklen Gedanken…

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