Hochheide

Begehrtes Wohngebiet kann man Homberg und Hochheide wohl nicht nennen! Aber laut Homberger Provinzpolitiker ist die Lage nur halb so schlimm!

Ein Bauwerk der Homberger SPD

Warum will da bloß jeder wegziehen, bei so einem herrlichen Anblick?!

Da will keiner rein!

Noch ein schöner Anblick!

Ein unbewohnbares Bauwerk der Homberger SPD an der Hanielstrasse!

Diese Wohnungen sind zur Hälfte leer!

Wer billig wohnen möchte ist hier genau richtig! Nur abends sollte man besser aufpassen!

Schön wohnen?

Warum will hier bloß jeder weg?

Warum stehen hier soviele Geschäfte leer?!

Warum bloß will hier jeder weg?

Fortsetzung folgt!

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Gestern kamen die Wahlbenachrichtigungen für den Bürgerentscheid am 16. Dezember bei mir zuhause an. Es soll darüber abgestimmt werden ob das defizitäre Freibad am Toeppersee trotz der Finanzmisere der Stadt Duisburg weiter offenbleiben soll.

Ich bin nicht begeistert wenn städtische Einrichtungen aus der akuten Finanznot unserer Stadt heraus schließen müssen aber ganz ohne Schließungen lässt uns die Kommunalaufsicht in Düsseldorf den Haushalt nicht durchgehen, und ohne Haushalt hat die Stadt überhaupt keine Handlungsfähigkeit mehr. Gleichzeitig ist das Freibad am Toeppersee wohl ein recht beliebtes Bad in Rheinhausen, dass den Bürgern dort sehr wichtig ist. Es hat sich eine Initiative gebildet, die für den Erhalt kämpft und über eine eigene Webseite verfügt (www.wellen-wie-am-ozean.de).

Ist schon eine vertrackte Scheißsituation, und ich ringe mit mir wie ich mich am 16. Dezember beim Bürgerentscheid verhalten soll, der auch noch direkt vor meiner Haustüre in der Gesamtschule durchgeführt wird.
Denn wenn ich für das Freibad stimmen werde wird dafür wahrscheinlich ein anderes Bad schließen müssen, vielleicht sogar hier in Homberg, wenn ich dagegen stimme verlieren die Rheinhausener ihr beliebtes Bad! Wie schon gesagt: eine echte Scheißsituation!

Was ich aber sicher weiß ist die Verlogenheit der örtlichen aSozialdemokraten, die sich dieses Themas annehmen und so tun als wären sie auf der Seite der Bürger. Da wird den Bürgern mal eben verschwiegen wieviele Bäder in der jahrzehntelangen SPD-Herrschaft in Duisburg geschlossen wurden. Und ausgerechnet der ehemalige Stadtdirektor Brandt lässt sich in der parteinahen Lokalpresse als Beschützer der Bäderlandschaft hervorheben. Derselbe Mann der noch vor anderthalb Jahren im Amt als Verantwortlicher bei den Wirtschaftsbetrieben die meisten Bäder in Duisburg schließen wollte und nur durch den Oberbürgermeister Sauerland daran gehindert wurde!

Derselbe Jürgen C. Brandt hat als früherer Stadtdirektor in Duisburg die trostlose Situation unserer Stadt mit ihren gigantischen Schuldenberg mitzuverantworten inklusive des beklagenswerten Zustandes vieler öffentlicher Einrichtungen dieser Stadt. Das empfinde ich als pure Heuchelei und einen Gipfel der Verlogenheit wenn dieser alte SPD-Bonze sich als Bürgerfreund aufspielt. 😦

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