Naturschutzgebiet!

Wie verträgt sich die rege Bautätigkeit am Uettelsheimer See eigentlich mit dem Status als Landschaftsschutzgebiet?! Als ich mir das ganze heute nocheinmal ansah sprach mich ein Anwohner, der gerade mit seinem Pferd unterwegs war, an. Er hielt mich wohl für einen verantwortlichen Bauleiter und beschwerte sich über die schweren Baumaschinen die den ganzen Tag aus der Baustelle auf die Strasse fahren und für gefährliche Verkehrssituationen sorgen.

Dafür hat die Stadt immer genug Geld, denen geht es wohl immer noch zu gut!„, meinte er auch. Da kann man nur zustimmen. Zumal ich mich frage was diese Baustelle eigentlich soll. Für was wird da die Fläche planiert? Und das in einem Landschaftsschutzgebiet wo zuviel Veränderung nicht gut sein kann. Haben da unsere Provinzpolitiker aus dem Homberger Rathaus wieder neue Bauprojekte in der Schublade mit der die schöne Landschaft unseres Bezirkes noch weiter verschandelt wird?

Naturschutzgebiet und Baustelle!

Naturschutzgebiet und Baustelle

Naturschutzgebiet und Baustelle

Naturschutzgebiet und Baustelle!

Landschaftsschutzgebiet und Baustelle!

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Die SPD-Heuchler in Duisburg!

26. November 2007

Die Heuchler von der Duisburger SPD

Zur Zeit läuft eine Kampagne zur Rettung des Freibades am Toeppersee, die mit einem Bürgerentscheid am 16. Dezember ihren Höhepunkt finden wird. Allerdings wird die ganze Geschichte von der Duisburger SPD als Wahlkampfinstrument mißbraucht!

Ausgerechnet die Heuchler von der Duisburger SPD spielen sich jetzt als Bürgerfreunde und Retter der öffentlichen Einrichtungen auf! Die selben Leute, die jahrzehntelang in dieser Stadt mit absoluter Macht und Arroganz gegenüber den Bürgern einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben und die öffentliche Infrastruktur haben so verkommen lassen, dass jetzt große teure Investitionen notwendig werden um öffentliche Gebäude wie zum Beispiel Bäder und Hallen zu retten. Während gleichzeitig der Regierungspräsident in Düsseldorf, auch ein SPD-Mann übrigens, in seiner Funktion als Kommunalaufsicht die Stadt zum Sparen zwingt und ausdrücklich auch Einsparungen und Schließungen bei städtischen Einrichtungen verlangt.

Dass die Bürger um ihr Bad kämpfen ist ja noch in Ordnung und findet auch meine Symphatie, aber dass sich ausgerechnet so ein Bonze wie der frühere Stadtdirektor Jürgen C. Brandt als Bürgerfreund ausgibt löst schon schwere Magenverstimmungen bei mir aus. Nicht nur, dass der alte SPD-Seilschafter und Filzokrat selbst noch vor kurzem die meisten Bäder in Duisburg schließen wollte, er selbst trägt auch eine große Mitverantwortung für den Zustand vieler städtischer Gebäude in unserer Stadt.

Und die werten aSozialdemokraten sollten sich auch mal langsam wieder daran erinnern wer nicht nur in Duisburg sondern auch in Bund und Land die Gesetze erlassen hat die den Kommunen und eben auch gerade Duisburg den Haushalt ruinieren! Wer hat die Steuereformen und „HARTZ IV“ beschlossen, und damit auch jede Menge Einnahmeverluste und Mehrausgaben für die Duisburger Stadtkasse?! Hoffentlich erinnert mal jemand diese SPD-Heuchler auf ihren Info-Ständen daran wenn sie wieder die Bürger mit ihrer Sozialrhetorik zu täuschen versuchen und sich als Hüter der „sozialen Gerechtigkeit“ aufspielen.

Die Initiative für den Erhalt des Freibades am Toeppersee hat sich leider ausgerechnet mit den Verantwortlichen der Misere in Duisburg zu einem Bündnis zusammengefunden! Schade, denn die Glaubwürdigkeit des Anliegens könnte darunter leiden.

Anstatt auf Kosten anderer Bäder in anderen Bezirken für ein Freibad in Rheinhausen zu kämpfen wäre es doch überlegenswert das Freibad mit Eigeninitiative zu retten und einen Bürgerverein zu gründen der das Bad finanziell über Wasser hält. Zumindestens bis sich 2009 die politische Großwetterlage in Berlin und Düsseldorf so weit bessert, dass den Kommunen mal endlich mehr Geld für ihre notwendigen Leistungen gegenüber den Bürgern zur Verfügung gestellt wird! Denn die Stadt kann nicht über die milliardenschweren Steuergeschenke für Kapitalgesellschaften und Vermögende beschließen. Die SPD-Bundestagsabgeordneten Pflug und Weis aber schon!

Uettelsheimer See in den Haesen

Da ich in den letzten Wochen dank Thyssen jede Menge Freizeit hatte bin ich auch mal mit meinem Kleinen durch die Natur gezogen. Und der Uettelsheimer See bot sich da auch mal an. Ist auch wirklich eine herrliche Naturlandschaft geworden. Kaum zu glauben, dass das hier mal ein industriell genutztes „Baggerloch“ war, das der Auskiesung diente!

Wasservögel

Zudem ist der Uettelsheimer See auch ein Landschaftsschutzgebiet, was aber leider trotzdem manche Leute nicht davon abhält Müll in der Landschaft zu entorgen und mit Moped auf den Wegen zu fahren. Von den üblichen Schmierereien mal abzusehen. Zum Glück scheinen das aber Ausnahmeerscheinungen zu sein da Wege und Landschaft sehr sauber wirkten und auch die Enten und Schwäne sich nicht stören ließen und sogar sehr zutraulich gegenüber den Besuchern waren. Benny bekam sogar Angst als ein Schwan auf dem Spielplatz am See auf ihn zulief!

Schmierereien

Schmierereien

Aber dafür bleibt wenigstens die schöne Aussicht ungetrübt wenn man auf der Anhöhe am Ende des Sees steht und sogar die Weißen Riesen in Hochheide noch mit bloßem Auge erkennen kann. Und das wahrscheinlich auch noch die nächsten Jahrzehnte!

Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Provinzpolitiker aus dem Homberger Rathaus nicht auch noch diese Kleinod mit ihrer kurzsichtigen Bebauungs- und Betonpolitik in Gefahr bringen!

Ausblick auf Hochheide

Schöne Aussicht!

Ein Einkaufswagen auf dem Weg zum See fiel mir auch noch auf!

Was macht denn der Einkaufswagn hier?

Blogstatistik!

Dieser Blog ist erst seit knapp 4 Wochen im Netz und hatte überraschenderweise schon über 1000 Besucher! Seit dem 30. Oktober veröffentliche ich hier meine Artikel und Meinungen zum Geschehen vor Ort und in der weiten Welt! Offenbar nicht ohne Interesse hervorzurufen!

Blogstatistik

Daher danke ich auch allen Lesern und insbesondere denen, die sich die Mühe machen hier einen Kommentar zu hinterlassen und den Einstieg in die Diskussion zu wagen. Da gleichzeitig auf meinem alten Blog auch noch Beiträge veröffentlicht werden und ich dort sogar jeden Tag auf über 200 Leser komme kann ich nicht über zu geringe Beachtung klagen. Offenbar gibt es doch einen echten Bedarf an unabhängigen Berichten und Meinungen, die in den Massenmedien zu kurz kommen.

Und hier kann frei diskutiert werden, nur ein Mindestmaß an Höflichkeit wird von mir erwartet. Das schließt aber auf keinen Fall Polemik und harte Kritik aus. Denn es gibt gerade hier vor Ort in Duisburg, Homberg und Hochheide eine Menge Dinge zu kritisieren, die in der lokalen Berichterstattung der parteihörigen Blätter des WAZ-Konzerns kaum vorkommen!

Ich freue mich auf die nächsten Diskussionen!

Toepperbadinitiative

Der Stadt Duisburg geht es ja bekanntermaßen finanziell nicht sehr gut. Eigentlich sogar sehr schlecht, so schlecht, dass die Kommunalaufsicht in Düsseldorf auch Kürzungen und Schließungen verlangt, die die Bürger direkt betreffen. Das tut weh und ruft Protest hervor wenn Bäder, Bibliotheken und Hallen schließen müssen. Seit Monaten kämpft nun eine Bürgerinitiative in Duisburg-Rheinhausen um das beliebte Freibad am Toeppersee, ein Bürgerbegehren wurde mit 27 000 Unterschriften aus der Bürgerschaft auf den Weg gebracht und am 16. Dezember dürfen wir dann entscheiden ob das Freibad auch im nächsten Jahr wieder seinen Betrieb aufnehmen kann!

Doch wie auch immer die Bürger entscheiden werden die Sparvorgaben der Kommunalaufsicht werden auch weiterhin erfüllt werden müssen. Im Klartext wenn das Bad aufbleiben kann muss an anderer Stelle eingespart werden. Das ist eine echt vertrackte Situation, die mich auch in Gewissensnot bringt. Denn ich weiß nicht wie ich mich am 16.12. verhalten soll. Denn das finde ich natürlich nicht in Ordnung, dass den Bürgern ein beliebtes Freibad weggenommen wird. Aber ich sehe den Zwang aus Düsseldorf solche Schließungen vorzunehmen und ich möchte nicht, dass dann ein anderer Stadtbezirk sein Bad verliert damit am Toeppersee in Rheinhausen das Freibad weiter aufbleibt.

Beim Durchsichten der Argumente für und wider stieß ich aber auf einen interessanten Vorschlag der Duisburger FDP, die zwar nicht das Bürgerbegehren unterstützt aber auf ihrer Webseite vorschlägt den Fehlbetrag von 250.000 EURO durch private Initiative der Freibadbefürworter also der Bürger aufzubringen und so das Freibad zu retten ohne andere öffentliche Einrichtungen zu gefährden. Dafür bräuchte nur jeder der 27.000 Unterstützer des Bürgerbegehrens 10 EURO im Jahr herzugeben!

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: ich bin parteilos und stehe der FDP sicher nicht nahe! Aber dieser Vorschlag hat einfach einen gewissen Charme. Popelige 10 EURO im Jahr kann sich eigentlich jeder leisten und das Bad bleibt in Bürgerhand und kriegt sogar ein neues Hallenbad dazu. Dafür würde ich auch sofort 10 EURO lockermachen, und ich bin finanziell nicht gut gestellt.

Schade nur, dass die FDP ihrem eigenen Vorschlag keine Chancen einräumt. Wären die Menschen in Rheinhausen und Umgebung nicht bereit diesen kleinen Beitrag zum Erhalt ihres beliebten Freibades herzugeben?!

Gestern abend sah ich in den Nachrichten die Meldung, dass der Bundesrechnungshof in seinem jüngsten Bericht feststellt, dass 1,9 Milliarden EURO vom Bund verschwendet werden!

Und in den Berichten dieses unabhängigen Kontrollorgans wird den Appatschiks der öffentlichen Verwaltung kein gutes Zeugnis ausgestellt: So entstehen auch Haushaltslöcher „weil die Verwaltung häufig ohne angemessene Wirtschaftlichkeitsberechnungen investiert…„! So bauen die Appatschiks sich selbst gerne zu groß geratene repräsentative Bürogebäude mit überflüssigen Sälen und aufwendigen teuren Fassaden, die wohl zur Ego-Pflege manch höheren Verwaltungsbeamten dienen.

Oder es wird völlig überteuert Software angeschafft, die auch preisgünstiger zu haben wäre und sogar auch schon mal falsch programmiert wurde. Was dann aber auch auffällt, und mir zeigt in wessen Auftrag die Herrschenden aus CDU und SPD Politik machen ist die Tatsache, dass die Steueraufsicht, also das Eintreiben von Steuern völlig ungenügend ist. Dass Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Geldwäsche nicht wirksam bekämpft werden. Während der einfache Arbeitnehmer seine Steuern sofort vom Lohn abgezogen bekommt und beim Einkauf für das alltägliche Überleben auch nochmal geschröpft wird können sich Vermögende und Großverdiener relativ leicht ihrer Steuerpflicht entziehen. Dank aSozialdemokraten und CDU/CSU. Aber auch Grüne und FDP haben immer daran gedacht Steuerschlupflöcher für diese Klientel zu schaffen.

Und während unsere Oberschicht aus Vermögenden, Politik und Apparat es sich gut gehen lässt werden wir einfache Bürger dazu angehalten mit unseren bescheidenen Einkommen vorzusorgen und uns auf mickrige Renten im Alter einzustellen. Und wenn wir mal unerlaubterweise krank werden müssen wir das auch noch selbst zahlen während durch unsere Sozialversicherungsbeiträge die Verwaltungsvorstände nebst Untergebenen finanziert werden.

Dafür aber können sich Verwaltungsleute dann neue Lichthöfe, Konferenzsäle, gläserne Aufzüge und andere nette Spielereien auf unsere Kosten leisten. Der Bericht liest sich sehr nüchtern aber auch informativ. Er zeigt mir vor allem, dass wir Steuerzahler die Dummen in diesem Lande sind. Zumindestens die von uns, die nicht Großverdiener sind!

Noch steht es, das Homberger Rathaus!

Die Parteischreiber der örtlichen Lokalpresse verkünden es heute schon groß: das Homberger Rathaus wird abgerissen und dem Traum der „Neuen Mitte Homberg“ geopfert!

Da sollen nun laut unseren wirklichkeitsfremden Provinzpolitikern bald imaginäre Käuferströme nach Homberg gelockt werden die dann für einen „Aufschwung“ des gebeutelten Homberger Zentrums sorgen sollen. Dass der Stadtteil unter wachsender Armut leidet und auch schon mehr als genug Supermärkte und Discounter hat stört die fantastischen Träume der Herren Hartl (CDU Homberg) und Grindberg (SPD Homberg) nicht! Und die vielen leeren Ladenlokale im Stadtteil sehen unsere Oberen aus dem Rathaus schon lange nicht mehr!

Doch am Ende könnte es ein böses Erwachen geben: wenn der erhoffte sagenhafte „Aufschwung“ ausbleibt könnte nicht nur die schon jetzt schwer gebeutelte Augustastrasse den Todesstoß versetzt bekommen, wir könnten in Homberg das Rathaus und die Bezirksverwaltung mit ihren ganzen Ämtern verlieren wenn Duisburg unseren örtlichen Provinzpolitikern klarmachen wird, dass nicht genug Geld da ist um teure Mieten für die dann anzumietenden Räumlichkeiten auszugeben.

Unsere Stadt steht ja nicht umsonst unter besonderer Beobachtung der Kommunalaufsicht in Düsseldorf. Wenn die Mieten für Ratssaal und Ämter in Homberg zu hoch werden, wird die Stadt gar keine Erlaubnis bekommen um solche Kosten zu bezahlen. Dann haben wir in Homberg kein Rathaus mehr!

Und dann werden die Bürger sich fragen wie blöd gewisse Leute nur sein können!

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