Die Hoffnung ist der Weg zum Überleben!

3. Dezember 2007

Wohin geht es?!

Heute kam ausgerechnet von der Gewerkschaft „ver.di“ die niederschmetternde Nachricht, dass ich nicht selbst kündigen darf obwohl der Arbeitgeber sich weigert mir ausreichenden Lohn zu zahlen!

Der „werte“ Arbeitgeber hat also in diesem Lande das Recht dank asozialer Gesetzgebung seine Mitarbeiter zur ARGE zu schicken damit sie sich dort ihre Existenzsicherung holen können. Und braucht selbst nur einen kümmerlichen Minilohn von 60 Arbeitsstunden auszuzahlen. Der Arbeitnehmer hat aber trotz drohender Armut durch Nicht-Lohnzahlung kein Recht zu kündigen ohne eine Sperre vom Arbeitsamt zu riskieren! Sowas nennt sich „Sozialgesetzgebung“! Der Unternehmer lässt sich seine „stille Reserve“ von den Sozialkassen finanzieren!

Das „Teilzeitgesetz“ macht sowas möglich! Wenn im Arbeitsvertrag irgendwo von „Teilzeit“ oder „teilzeitbeschäftigt“ die Rede ist sollte man bloß nicht unterschreiben, denn sonst kann der Arbeitgeber bei schlechter Auftragslage sogar laut Gesetz nach Auskunft von „ver.di“ seine Arbeitnehmer mit 40 bezahlten Arbeitsstunden im Monat(!) abspeisen. Also deutlich unter 400 EURO!

Bei so einer asozialen Gesetzeslage hilft nur sofortiger Arbeitsplatzwechsel. Denn da trifft man die Arbeitgeber an ihrer empfindlichen Stelle: wenn jeder sofort den Arbeitsplatz wechselt und so jede Planungssicherheit des Arbeitgebers zerstört kann dieser seine Aufträge nicht mehr kalkulieren da er ja nicht mehr weiß ob er noch in zwei Wochen genügend Leute zur Verfügung hat. Und da es immer im Wachgewerbe noch freie Arbeitsplätze gibt kann ich meinen „werten“ Chefs bald die eigene Kündigung auf den Tisch legen. Vorausgesetzt ich habe in meinen nächsten Vorstellungsgesprächen Erfolg!

Mein Kündigung habe ich schon bereit gelegt! Vielleicht fange ich schon übermorgen woanders an!

4 Antworten to “Die Hoffnung ist der Weg zum Überleben!”

  1. firefly Says:

    och mann kann auch recht schnell krankwerden bei dem Wetter. Es ist zugig, der Stress erhöht die anfälligkeit usw.

    Und ein Arbeitgeber mag das gar nicht, er könnte dich sogar kündigen, das wäre schlimm. Im übrigen ist verdi in diesen fragen nicht gerade hilfreich.

    http://www.erwerbslosen-forum.de

    Pass auf dich auf 🙂

  2. liram Says:

    >och mann kann auch recht schnell krankwerden bei dem Wetter. Es ist zugig, der Stress erhöht die anfälligkeit usw.

    Unsterblich natürlich im Kontext die klassische Broschüre ‚Wege zu Wissen und Wohlstand‘ aus den 70ern. (:

    Hat mir enorm geholfen, meinen Zivildienst zu überleben.

    Hier is‘ das klassische Werk, mit tw. aktualisiertem Inhalt:

    http://www.krank-feiern.org/

  3. Ulla Schmidt Says:

    http://www.krank-feiern.org/

    Ich möchte Sie warnen!

    Alle Krankheitsdaten werden im nächsten Jahr von der elektronischen GesundheitCard gespeichert.

    Erschlichene Arbeitsunfähigkeiten können leicht erkannt werden. Außerdem übermittelt jeder Arzt alle Patientendaten ab 2008 online an einen zentralen Server, natürlich absolut datenschutzsicher.

  4. rai30 Says:

    Mein letzter Krankenschein liegt schon weit über 10 Jahre zurück. Ich habe also eigentlich eine recht robuste Gesundheit, aber die Geschehnisse der letzten Woche in meiner Firma gehen mir richtig an die Nieren!

    Deshalb suche ich mir auch schon mal schnell einen neuen Arbeitsplatz!


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