eine asoziale Partei

Der Hamburger Parteitag der SPD ist gerade mal wenige Wochen her und sollte dank medialer Unterstützung den Erfindern von „HARTZ IV“, den aSozialdemokraten wieder ein soziales Image verpassen um den weiteren Absturz der SPD bei den Wählern aufzuhalten. Doch heute zeigen die „Spitzenleute“ der SPD was in der alltäglichen Politik von ihren Parteitagsreden zu halten ist!

Hatten sich die SPD-Vorderen noch gefreut sich beim Post-Mindestlohn als Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit aufspielen zu können so haben sie sich heute in Brüssel gleich einen sehr bemerkenswerten Offenbarungseid geleistet: der Münte-Nachfolger Scholz trat gegen die Arbeitnehmerinteressen auf und verhinderte einen Beschluss der europäischen Arbeitsminister zugunsten von Leiharbeitnehmern.

Die Europäische Union wollte deren Arbeitsbedingungen verbessern und alle wollten auch zustimmen. Nur halt nicht der deutsche Arbeitsminister mit dem SPD-Parteibuch in der Tasche! Der handelte heute ganz im Interesse des Kapitals und verhinderte, dass Leiharbeiter mehr Geld und Urlaub kriegen können. Im Klartext die miserablen Arbeitsbedingungen bei der Zeitarbeit sollen erstmal nicht verbessert werden.

So ist die SPD eben, darauf kann man sich bei der Partei verlassen: wenn es ernst wird mit den hehren Ansprüchen stellen sich die aSozialdemokraten gegen die Arbeitnehmer! Eben echt asozial!

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Mit massiver publizistischer Unterstützung der Massenmedien wird jetzt für Hungerlöhne geworben. Soll heißen wer Geld verdienen will darf nicht mehr verlangen als der Unternehmer zu geben bereit ist. Auch wenn das nicht zum Leben reicht!

Und die die sonst Subventionen immer verteufeln wollen sich die Niedriglöne auch noch vom Staat finanzieren lassen und faseln von Kombilöhnen und Aufstocken, also Arbeitslosengeld II für Arbeitnehmer trotz Arbeitsstelle! Doch diesmal könnte die große Kampagne der Kapitalmedien (Springer, WAZ, Rheinische Pest usw.) zum Rohrkrepierer werden, denn auch dank unabhängiger Berichterstattung wird klar, dass hier einzelne Großkonzerne auf Kosten der Allgemeinheit großen Profit machen wollen!

Dazu gibt es interessante Beiträge zu lesen. Hier ein Beispiel:

aus http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15254/commentsOpen/true/
PIN = Profit Im Niedrigstlohnsektor?
BOO PIN von Santa

16:43 Dienstag, 04. Dezember 2007

Kann man nur im Niedriegstlohnsoktor Profite machen? Offenbar nur dann, wenn man den Mindestlohn unterschreiten will.
Kaum ist der Mindestlohn durch, droht PIN mit der Entlassung von 1.000 Mitarbeitern.

„Und wenn das nicht reicht, dann entlassen wir eben auch den Rest“, so könnte man das Unternehmen auch verstehen.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521313,00.html

Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: PIN = Profit Im Niedrigstlohnsektor? (Chris the Best)
Bitte nicht auf die Springer-Propaganda reinfallen, dass aufgrund des Mindestlohns die Leute entlassen werden… 😉

http://www.fixmbr.de/mindestlohn-um-vom-eigenen-versagen-abzulenken-geht-die-springer-propaganda-nun-richtig-los/….

Licht an! Aber richtig!

Am Samstag will eine ganz große Koalition aus Umweltverbänden, Massenmedien und Großkonzernen mit einer symbolischen „5-Minuten-Aktion“ auf die drohende Klimakatastrophe hinweisen! Greenpeace, BLÖD-Zeitung, ProSieben und einige große Wirtschaftskonzerne bilden da eine überraschende Allianz! Doch es gibt auch Leute, die das seltsam finden wenn da ausgerechnet die großen Umweltsünder aus der Wirtschaft mit einer groß angekündigten Mini-Aktion ihr Image aufpolieren!

http://www.licht-an.info

Liebe Freundinnen und Freunde

Sehr geehrte Damen und Herren

Die BILD-Zeitung ist angetreten, das Klima zu retten.

Und wer hätte gedacht, dass es so einfach ist: Für 5 Minuten soll in der Bundesrepublik am Abend des 8. Dezember das Licht ausgehen, als „eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft“.

Mehr zu dieser Aktion „Licht aus“, die in Kooperation von BILD mit dem WWF, Greenpeace, BUND, google und Pro Sieben stattfindet unter:

http://www.lichtaus.info

Toll, wer alles mitmacht: BMW, Mercedes-Benz und Porsche beispielsweise, das sind die mit den besonders klimaschonenden Autos, oder Evonik, die Ex-Steag, die gerade in Duisburg, Lünen und Herne drei neue Steinkohlekraftwerke bauen will. Alle machen sie 5 Minuten das Licht aus.

Am 8.12. ist internationaler Klimaaktionstag. Die Umweltbewegung ruft weltweit zu Protesten auf, um Regierungen und Wirtschaftsunternehmen zum Umdenken zu bringen, aber auch, um den Menschen auf der Erde klarzumachen, dass es politischen Druck und eigenes konsequentes Handeln braucht, damit sich wirklich was bewegt.

Möglicherweise macht die Aktion von BILD und Partnern am 8.12. mehr Schlagzeilen, als alle diese Demonstrationen zusammen. Uns hat dieser Widerspruch keine Ruhe gelassen und wir haben überlegt, was die Menschen tun können, um den Klimaschutz wirklich voranzubringen – während, vor und nach diesen 5 Minuten.

So ist sehr spontan die Aktion „Licht an – aber richtig!“ entstanden.

Und auch hier tritt eine ganze Kooperation aus Medien und Organisationen an:

– taz, die tageszeitung

– jetzt.de, Jugendplattform der Süddeutschen Zeitung

– Naturschutzbund NABU

– attac

– campact

– Robin Wood

– Grüne Liga

– und die Autoren des Buches „Wir Klimaretter“

Wir wollen die Menschen motivieren, deutlich mehr zu tun, als 5 Minuten Licht aus fürs Weltklima. Wir wollen den Protest stärken, die persönliche Energiewende im Haushalt und den Abschied von den vier großen Stromkonzernen. Deshalb gibt es jetzt eine der BILD-Aktion nur auf den ersten Blick ähnliche Webseite. Sie heißt

http://www.licht-an.info

Schaut sie Euch an und macht mit! Und vor allem: Leitet diese E-Mail bitte an alle Menschen weiter, von denen Ihr glaubt, dass sie mehr wollen und mehr können, als den Lichtschalter zu betätigen, um diese Erde zu retten.

Zünden wir gemeinsam eine E-Mail- und Aktions-Lawine für mehr Klimaschutz!

Danke!

Jochen Stay (für die Initiatoren)

PS: Bitte verlinkt diese Aktion auch auf Eurer Webseite. Entsprechende Banner zum Herunterladen gibt es hier: http://www.licht-an.info/banner

Weitere Infos auch unter: http://www.wir-klimaretter.de/lichtan/

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