Armut und Bildung! Alles für unsere Kinder? — Teil 2: Wichtiger Tipp!

7. Dezember 2007

Kleingeld

Von Seiten der Linken in Duisburg wird an alle „HARTZ IV“-Empfänger ein wichtiger Tipp gegeben wenn das Geld so knapp sein sollte, dass es auch für geringe Ratenzahlungen für die Schulbuchfinanzierung nicht reicht! Bei den derzeitigen gestiegenen Lebenshaltungskosten ein wertvoller Tipp!!!


Beobi | xx_xxxxx@xxxx.xx | IP: XXXXXXXXXXX

Hier ist noch eine Pressemitteilung mit einem wichtigen Hinweis unseres Arbeitslosenberaters für die Betroffenen:

29.11.07: Vorfinanzierung von Schulbüchern

Die Stadt Duisburg und die ARGE Duisburg haben eine Vereinbarung getroffen, was die Vorfinanzierung von Schulbüchern bei Hartz-IV-Empfängern klären soll. „Endlich wurde hier das Problem erkannt, dass ein Großteil von Kindern aus Hartz VI-Familien ohne Schulbücher zur Schule kommen,“ so Werner Roming, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN und Arbeitslosenberater.

„Dass die Vorfinanzierung aus den laufenden Geldern der Regelleistung in kleinen Raten wieder einbehalten wird, ist jedoch schlicht unverschämt.

Die Trägerversammlung, die aus der Stadt Duisburg mit Vertretern der CDU, DIE GRÜNEN und der SPD und Vertretern der ARGE besteht, mutet damit den Hartz-IV-Empfängern noch weitere Kürzungen ihrer Bezüge zu, obwohl ihre Transferleistungen bereits unter dem Existenzminimum liegen.

Das ist rechtswidrig. Jeder Hartz-IV-Empfänger lebt unter der Pfändungsfreigrenze (989,99 Euro) und im SGB I § 51 ist ein grundsätzliches Aufrechnungsverbot enthalten. Ratenzahlungen dürfen daher nur dann einbehalten werden, wenn Betroffene eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben und mit ihrem Einkommen über der Pfändungsfreigrenze liegen.

Ich kann nur allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern raten, nicht auf das Angebot der Stadt Duisburg und der ARGE einzugehen.

DIE LINKE Duisburg fordert die Stadt und die politischen Gremien auf, endlich aktiv zu werden, damit das Recht auf Bildung für alle Kinder gleichermaßen umgesetzt werden kann.“

Dez 7, 2:48 PM

Wie schon gesagt ein wichtiger Rat. Und man kann schon betroffen sein ohne arbeitslos zu werden wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Denn wenn der Lohn nicht reicht und man Hilfe beantragen muss zum Überleben steckt auch ein Arbeitsplatzbesitzer in dieser Zwickmühle!

Eine Antwort to “Armut und Bildung! Alles für unsere Kinder? — Teil 2: Wichtiger Tipp!”

  1. housecrusher Says:

    Sehe ich auch so. Warum musste schwarz-gelb unbedingt die Lernmittelfreiheit abschaffen? Menschen, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen sind die Leidtragenden und diese sollten sich nicht dazu herablassen Bücher statt Essen kaufen zu müssen. Als ich vorhin im Supermarkt war hab ich mal verglichen. 1l Milch kostet heute 69 Cent. Ich kann mich dran erinnern, dass dieser Preis mal 49 Cent betrug, wie soll man mit dem gleichen Geld mehr bezahlen?


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