Wieso holt sich die Stadt nicht ihr Geld zurück?!

22. Dezember 2007

SPD-Bauwerk in Hochheide

Hochhausbesitzer muss man sein! Während jeder kleiner Häuslebauer sein Eigentum ganz schnell verlieren kann wenn er seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, dürfen die Besitzer der beiden leerstehenden Hochhäuser in Hochheide Schulden in gigantischer Höhe anhäufen ohne belangt zu werden!

Rechnungen der Stadtwerke, Sicherungskosten wegen akuter Gefahren am Bau und Grundsteuerschulden werden scheinbar einfach in den Wind geschrieben! Für das Versprechen das Hochhaus an der Hanielstrasse in Hochheide wieder schmuck herzurichten soll die Stadt als Gläubiger wohl trotz knapper Kasse beide Augen zudrücken!

SPD-Bauwerk in Hochheide

Und auch das Hochhaus an der Ottostraße ist wieder im Gespräch! Trotz Schulden des Eigentümers darf der Vertreter desselben visionäre Pläne verkünden. Vom Bezahlen der aufgelaufenen Schulden gegenüber der Allgemeinheit redet da niemand, dafür aber über Abriss und Neubauten. Manchmal wünschte man sich es gebe noch wie im Mittelalter Schuldnertürme!

Da werden für beide Hochhäuser wieder hochfliegende Pläne verkündet, und wer da einen Zusammenhang mit der näherrrückenden Kommunalwahl 2009 sieht muss wohl übertrieben kritisch sein. Aber wenn sich Pleitiers mit großen Plänen in den örtlichen parteinahen Propagandablättern darstellen dürfen ohne auch nur eine kritische Nachfrage zu befürchten sind die Anzeichen einer konzertierten Aktion von Spekulanten und örtlichen Provinzpolitikern nicht zu übersehen!

SPD-Bauwerk in Hochheide

Als normaler Bürger schüttelt man da nur mit dem Kopf! Angeblich sind die Eigentümer seit Jahren nicht bekannt und haftbar zu machen für die immensen Kosten der Sicherung der Gebäude! Und nun gibt die örtliche SPD in ihrer Lokalpresse bekannt mit Vertretern der Eigentümer in Verbindung zu stehen. Und „unsere“ Vertreter im Homberger Rathaus wollen anstatt die Schulden einzutreiben wieder die alten Visionen des SPD-Baulöwen Kun wiederbeleben. Als ob Menschen heute noch in solchen Hochhäusern und in einer so „exclusiven“ Gegend wie Hochheide leben wollten.

Ottostrasse und Hanielstrasse

Aber bei unseren örtlichen Provinzpolitikern wie einem Dr. Hartl darf man sich nicht wundern wenn sie Hochheide mit Monaco verwechseln!

Rückbau? Wann?

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2 Antworten to “Wieso holt sich die Stadt nicht ihr Geld zurück?!”

  1. Ossikopp Says:

    Das für mich heftigste an der Geschichte ist, dass der Bau der Hochhäuser damals gegen reichlich Widerstand durchgesetzt wurde und für den Bau dieser Hochhäuser viele Leute aus ihren alten Zechenhäusern vertrieben wurden. Wegen dieser Ruinen steht von der Rheinpreussensiedlung heute nur noch ein Rest. Und damit da jetzt nicht auch noch solche Investment-Ruinen stehen, war Hausbesetzung bis hin zum Hungerstreik nötig.
    Was damals los war, um sich vor solchen Spekulanten (heute heisst sowas ja „Investoren“) zu wehren, kann man z.B. unter http://www.rheinpreussensiedlung.de/content/view/6/67/Siehe lesen.

  2. Ossikopp Says:

    Nachtrag: ups – da hat sich an die URL noch was angehängt. Muss also heissen http://www.rheinpreussensiedlung.de/content/view/6/67/


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