Hochheide

Was war passiert?! Heute lief in Hochheide gleich haufenweise Polizei über den Markt und durch die Ladenstadt. Ständig fuhren Streifenwagen herum!

Wahrscheinlich hat das alte Sprichwort recht das besagt „es muss erst was passieren damit was passiert„! Denn in der Silvesternacht hat es in Hochheide richtig Randale gegeben. Und auf einmal wird klar, dass die jahrelangen Warnungen aus der Bürgerschaft vor dem sozialen Niedergang eines ganzen Stadtteils keineswegs übertriebene Panikmache waren wie manche Provinzpolitiker und ihre Verwaltungsdiener aus dem Homberger Rathaus glauben machen wollten!

Jahrelang mussten die Bürger sich von oberster Stelle immer Sprüche anhören wie „die Kriminalität in Hochheide ist gering„, „es besteht keine Notwendigkeit mehr Polizei nach Hochheide zu schicken“ oder auch nur „alles Panikmache, Hochheide hat keine großen Probleme„, „es gibt keinen Niedergang des Stadtteils“ usw. Dass sich eine kriminelle Szene im Stadtteil gebildet hat wollte die örtliche Provinzpolitik bis zuletzt leugnen. Und mehr Polizei schicken ging bis jetzt auch nicht; war ja auch nicht nötig weil ja alles nur Panikmache war.

Nun sind sie hoffentlich schlauer geworden, die Herren Grindberg (Homberger aSozialdemokraten), Hartl (Homberger CDU), Scherhag (Bezirkamtsleiter), Gunhold (stellvertr. Bezirksamtsleiter) und Cebin (Polizeipräsident Duisburg)! Nun lässt sich die gewachsene Kriminalität und Bedrohung der Bürger durch kriminelle Banden in Hochheide nicht mehr so leicht mit schönen Statistiken leugnen!

Mal sehen wie die Herren sich jetzt herausreden aus ihrer jahrelangen Verharmlosung der Verhältnisse in Hochheide!

Hochheide abwärts!

Und nur mehr Polizei schicken ist auch nur eine vorübergehende Lösung. Da muss die Politik sich schon mal etwas mehr einfallen lassen, und beizeiten mal mehr auf die Bürger hören. Denn diese erschreckende Entwicklung des Stadtteils war schon Jahre voraus zu erkennen! Es gab genug Warnungen!

Es gibt auch im Blog des Bürgervereins Haesen und Gerdt eine interessante Diskussion zu diesem Thema! Sehr lesenswert!

–> Hochheider Ladenstadt wird immer mehr zum Brennpunkt

Werbeanzeigen

Unser Rathaus am Abend

Das neue Jahr hat also begonnen. Wenn auch ziemlich nebelig, wie ich gestern früh auf meinem Weg zur Arbeit feststellen durfte. Was wird es uns sonst wohl noch bringen?

Ein SPD-Bauwerk

Das Homberger Rathaus soll ja abgerissen werden um in unserem verarmten Bezirk Platz für einen Konsumtempel zu schaffen. Und die leerstehenden SPD-Bauwerke in Hochheide, auch „Weiße Riesen“ genannt sollen saniert bzw. abgerissen werden. Aber das sollten sie in den letzten Jahren auch schon einige Male. Dass die „werten“ Besitzer ihr Eigentum verkommen ließen und die angehäuften Schulden bei der Stadt nicht bezahlen wird da auch gerne von der örtlichen parteihörigen Lokalpresse unterschlagen.

Hanielpark

Und da sind ja auch noch ein paar Bauprojekte in der Schublade, deren Sinn sich niemanden so recht erschließen will, denen aber weitere Grünflächen im Bezirk geopfert werden sollen. Da sind der Sportplatz in den Haesen und der Hanielpark zwischen Homberg und Hochheide nur zwei traurige Beispiele für die irreale Wahrnehmung unserer Provinzpolitiker im Homberger Rathaus, die ständig neuen Wohnraum schaffen wollen obwohl immer mehr Wohnungen leerstehen!

Uettelsheimer See

Und in diesem Jahr werden die Weichen für den Kommunalwahlkampf im nächsten Jahr gestellt. Das erklärt auch viele Aktivitäten und Projekte der Herren Hartl und Grindberg von der Homberger CDU und der Homberger SPD, die jetzt im Verbund mit ihren Helfern bei der Lokalpresse wieder verstärkt Propaganda betreiben werden.

Da gilt es aufzupassen und mit unseren Stadtteilblogs eine kritische Berichterstattung entgegenzusetzen. 2008 wird das Jahr unserer Bewährung! Den beiden Männnerfreunden Grindberg und Hartl werden wir öffentlich die Nutzlosigkeit ihres Tuns vor Augen führen müssen um die Bürger wachzurütteln! Eine sehr vornehme Aufgabe, der ich mich gerne widme! Und ich bin nicht alleine!

%d Bloggern gefällt das: