Härtere Strafen nützen nichts!

4. Januar 2008

Deutscher Richterbund

Überall hört man jetzt nach diversen Jugendkrawallen und Übergriffen von jungen Straftätern gegen Bürger die Forderungen nach mehr Strafe und Straflagern. Doch die Profis im Strafwesen, also die Richter halten nicht viel davon!

In den Nachrichten wurde gerade gesagt, dass der Deutsche Richterbund die Forderung nach härteren Strafen für Unsinn hält. Die Strafen sind schon schwer genug. Das Problem liegt wo ganz anders: zuwenig Personal im Rechtswesen und bei der Polizei!

Davon lenkt die Politik offensichtlich gerne mit ihren martialischen Forderungen ab! Denn wer trägt die Verantwortung für die dünne Personaldecke bei Polizei und Justiz wenn nicht eben die Politik?!

Nach den Krawallen in der Silvesternacht in Hochheide und der schon seit Jahren unsicheren Situation in Hochheide kann man nun auch in Diskussionen in Blogs und auf dem Portal „derWesten“ solche Forderungen lesen. Aber die eigentlichen Verantwortlichen für die miese Situation in Hochheide und anderswo, nämlich die herrschende Politik kritisiert kaum einer. Stattdessen wird jetzt auf eine andere Bevölkerungsgruppe geschimpft! Weil die aggressiven Jugendgangs aus arabischen und kurdischen Jugendlichen bestehen werden jetzt schnell Ressentiments gegen die ganze Bevölkerungsgruppe laut und es wird nach Abschiebung gerufen.

Dass die Verelendung Hochheides aber auch von anderen zu verantworten ist tritt in den Hintergrund. Ich möchte mal gerne die Herren Hamacher (SPD, Vater der Weißen Riesen), Grindberg (SPD, Frühpensionär und Fraktionschef), Scherhag (SPD, Bezirksamtsleiter),Vohl (SPD, Ratsherr), Fischer (CDU, Ratsherr), Hartl (CDU, Fraktionschef, „…Dreck…“) und unsere werte Bezirksvorsteherin Frau Fischer (CDU) mal fragen ob sie die Entwicklung in Hochheide nicht sehen konnten, oder nicht sehen wollten?!

Dass ein Dr. Hartl Anregungen und Meinungen aus der Bürgerschaft schon mal mit Dreck vergleicht ist ja nicht mehr überraschend, aber wo sind die ganzen anderen politischen Mandatsträger?! Seit Jahren wird auf die immer schlechter werdende Situation in Hochheide mit einer sich bildenden kriminellen Szene hingewiesen. Aber Politik und Verwaltung haben das alles als Panikmache abgetan!

Und auch jetzt nachdem die gefährliche Situation in Hochheide unleugbar offensichtlich wurde herrscht immer noch Funkstille bei unseren werten Volksvertretern vor Ort! Ist ja auch peinlich, dass die ganze Ignoranz gegenüber den Warnungen aus der Bürgerschaft nun offen zu tage tritt.

Wer hat immer behauptet es seien keine zusätzlichen Polizisten notwendig, und es sei ja alles in Ordnung?! Da wäre jetzt doch zumindestens mal ein Zeichen von Einsicht notwendig, dass man im Homberger Rathaus die Lage vor Ort völlig falsch eingeschätzt hat!

Mal sehen ob demnächst wieder von „paradiesischen Zuständen“ in Hochheide die Rede sein wird!

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4 Antworten to “Härtere Strafen nützen nichts!”

  1. Haesenbusch Says:

    Mit einem großen herzlich Dank an unsere CDU-Politiker von Hochheide möchte ich die Bürger zum Abschied aufrufen.

    Aus der Bezirksvertretung scheiden nach der Kommunalwahl aus:

    CDU Homberg

    Fischer, Marie Änne Hildegard,    Bezirksbürgermeisterin (ab 03.11.1994 erste stellv. Bezirksbürgermeisterin)

    Dr. Hartl, Manfred,    CDU-Fraktionsvorsitzender 

    Hartmann, Ernestine,    Mitglied 

    Krampe, Heinz,    Mitglied 

    Lohmann, Heinz,  Mitglied

    Vielleicht können wir was nettes veranstalten?!

  2. rai30 Says:

    @ Haesenbusch

    Ich frage mich ja wer bei der SPD eigentlich Konsequenzen zieht???

    Grindberg von der örtlichen SPD macht weiter, obwohl er ja angeblich schon seit etlichen Jahren krankheitsbedingt berufsunfähig sein soll!

    Und Hamacher, der „Vater der Hochhäuser“, ist bis heute mächtiger Strippenzieher bei der Homberger SPD!

  3. Haesenbusch Says:

    „FHG Homberg“ – Gaga-Ökonomie: Jetzt am Jakobsweg pilgern!

    Frau Hildegard Änne Fischer (CDU Duisburg) trat ihr Mandat 1994 als erste stellvertretende Bezirksvorsteherin an. Dann wurde sie die Bezirksbürgermeisterin vom Bezirk Hochheide, Ruhrort, Baerl – und verbreitet als 75-jährige ihr Schreckensregiem durch Bürger-Mobbing bis heute.

    Sie hat von der SPD Homberg gelernt, die mit Planierwalzen gegen Bürger-Demonstrationen wegen des Abriss der Rheinpreußen Siedlung vorging, um die Weißen Riesen von Hochheide zu errichten.

    „FHG Homberg“ – Gaga-Ökonomie: Fischer, Hartl, Grindberg. Neumühl und Huckingen haben in den letzten zehn Jahren auf neu ausgewiesenen Industriegebieten mittlerweile mehr als 400 Betriebe angesiedelt.

    Im Revier der Gaga-Ökonomie: Null. m|m


  4. „FHG Homberg“ – Gaga-Ökonomie: Jetzt am Jakobsweg pilgern!…

    Frau Hildegard Änne Fischer (CDU Duisburg) trat ihr Mandat 1994 als erste stellvertretende Bezirksvorsteherin an. Dann wurde sie die Bezirksbürgermeisterin vom Bezirk Hochheide, Ruhrort, Baerl – und verbreitet ihr politisches Schreckensregiem durch…


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