Abwärts mit Hochheide

Zunächst möchte man meinen es gäbe keine Gemeinsamkeiten: verschiedene Parteien, anderes Bundesland und eine übergeordnete Politikebene. Aber bei genauerem Hinsehen finden sich doch erstaunliche Paralellen!

Nicht nur, dass es um Politiker geht, die jetzt Angst um ihren Sessel bekommen: sowohl in Hessen und auf Bundesebene als auch hier in unserem Stadtteil Hochheide ist nun auf einmal das Thema „Jugendkriminalität“ das wichtigste Aufgabengebiet geworden! Allerlei Maßnahmen werden jetzt schnell angekündigt, und bei genauerem Hinsehen zeigt sich dem interessierten Bürger, dass die Politik sowohl in Hessen als auch hier selbst in letzter Zeit zur Entstehung des Problems beigetragen hat das sie nun angeblich bekämpfen will!

Während Roland Kochs Wahlkampfmunition nun zum Rohrkrepierer wird da auf einmal endlich mal über die ganzen Stelleneinsparungen in der Justiz und der Polizei gesprochen wird, hoffen die Homberger aSozialdemokraten darauf, dass die Bürger nicht merken wer die „Weißen Riesen“, auch bekannt als „Wohnpark Hochheide“ (Zitat eines SPD-Bezirksvertreters!), zu verantworten hat mitsamt der dortigen Verelendung!

Ein SPD-Bauwerk

Und in der parteinahen Lokalpresse wird die Propagandamaschinerie angeworfen um davon abzulenken, dass die Hilferufe der Bürger und Geschäftsleute in Hochheide jahrelang im Homberger Rathaus ignoriert wurden! Bis vor kurzem wollten die meisten Provinzpolitiker und ihre Verwaltungsdiener im Homberger Rathaus nicht wahrhaben, dass Kriminalität und Bedrohungen der Bürger erschreckend zugenommen haben! Auch die anhaltende Flucht vieler Bürger aus dem Stadtteil und die vielen leerstehenden Ladenlokale wollten die werten Damen und Herren nicht sehen und unterdrückten nach Kräften die Kritik an den Zuständen vor Ort, die doch nicht ganz so „paradiesisch“ waren wie ein Jugendamtsleiter Krützberg meinte. Im Protokoll der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl vom 08.11.2007, also gerade mal zwei Monate her, meinte er auch noch die Situation in Hochheide sei nicht so schlimm …dass der Einsatz von Streetworkern notwendig werden könne.

Es geht abwärts mit Hochheide!

Und da haben wir die schlimmste Gemeinsamkeit der Homberger SPD mit einem gewissen Roland Koch: jahrelang wird im sozialen Bereich gekürzt, Stellen gestrichen und bestehende Probleme nicht erkannt um dann wenn es knallt wortreich Maßnahmen anzukündigen, die man zuvor für unnötig hielt da man die Probleme schlichtweg nicht sehen wollte.

Während aber ein Roland Koch vorgestern in der Fernsehsendung „Hart aber fair“ vor großem Publikum als Schaumschläger entlarvt wurde, kann sich die hiesige SPD leider voll und ganz auf ihre Lokalpresse verlassen ohne dort eine kritische Nachfrage wegen ihrer langjährigen Ignoranz befürchten zu müssen.

Das müssen die Bürger selbst tun!

Ein SPD-Bauwerk in Hochheide

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