Rathaus Homberg

Heute abend war im dritten Programm (WDR-Fernsehen) „Westpol“, und da lief ein interessanter Beitrag, der zeigte wie die großen Parteien SPD und CDU händeringend nach Kandidaten für die Kommunalwahl nächstes Jahr Ausschau halten. Denn aus verständlichen Gründen möchte kaum noch ein Mensch bei SPD und CDU seine Zeit verschwenden und für eine asoziale „Reform“politik den Kopf hinhalten!

Der WDR kann das natürlich so nicht sagen, das können die etlichen Parteifunktionäre unter den Redakteuren ja nicht zulassen. Stattdessen die übliche Erklärung, wie sie schon vor zehn Jahren gegeben wurde: „die Leute haben keine Lust auf Versammlungen zu gehen und sich für das Gemeinwohl zu engagieren…“ usw.! Dass die Politik und ihre konservativen Strukturen mit eingebauter Bürgerferne selbst schuld an diesem Zustand sind kann man in einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt wohl nicht mehr sagen!

Aber wir wissen ja auch durch unsere eigenen Provinzpolitiker warum man in den Parteien heute nichts erreichen kann. Warum soll man sich denn in einer Partei engagieren wo der Fraktionsvorsitzende sich Hirnprobleme ärtzlich attestieren lässt und sowieso lieber mit seinem Männerfreund von der Homberger CDU, Dr. Hartl, politische Entscheidungen gegen die Bürger trifft. Denn wirklich was zu sagen haben Parteimitglieder gar nicht! Da ist jede Minute in einer Parteiversammlung verschwendet!

Allerdings fürchte ich jetzt schon wer da nächstes Jahr auf den Kandidatenlisten insbesondere bei der SPD stehen wird: karierregeile prinzipienlose Opportunisten, die kaum den Mund aufkriegen und sich schon gar nicht dem Bürger zu stellen bereit sind. Oder Leute, die einfach mehr oder weniger zwangsverpflichtet werden damit die Kandidatenliste auch voll wird. Auf jeden Fall keine Leute, die Engagement und Bürgernähe besitzen und sich trauen auch die Vorlagen aus der Verwaltung mal zu hinterfragen. Die haben die großen Parteien in Scharen verlassen oder sich aus der aktiven Politik zurückgezogen.

Und die Apparatschiks aus Verwaltung und Sozialbürokratie brauchen da natürlich auch weiterhin keine effektive Kontrolle zu fürchten, es sei denn die Bürger werden mal so schlau und entmachten die großen Parteien SPD und CDU sowie deren Apparate um neuen politischen Kräften wie Wählergemeinschaften eine Chance zu geben. Übrigens können Bürger auch selbst kandidieren. Dazu braucht man keine Partei und kann so mithelfen die bürgerfeindlichen Funktionäre in den Rathäusern zu entmachten!

Insbesondere der hiesigen Beton-SPD wünsche ich einen tiefen Absturz. Angesichts der großen Probleme, ich nenne nur Hochheide, „Weiße Riesen“ und Haushaltsnot, die die aSozialdemokraten in Duisburg in ihrer jahrzehntelangen Herrschaft verursacht haben wäre das ein gutes Zeichen für eine Erneuerung und mehr Demokratie. Denn nur wenn der Wähler auch mal ordentlich abstraft besteht die Chance auf Veränderungen im Sinne der Bürger!

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