Haushaltstag

Heute war Haushaltstag in Homberg und immerhin gut 50 Leute kamen vorbei. Auch wenn die Hälfte davon Parteifunktionäre und Mandatsträger waren gab es sogar kritische Diskussionen!

Der Zustand der Straßen und Kanäle war ein raumfüllendes Thema da hier die Statistik der Stadtverwaltung sich nicht so ganz mit dem Wissen und der Erfahrung der Bürger in Einklang bringen ließ! Insbesondere die Straßen, die laut Statistik zum größten Teil ganz in Ordnung sein sollen sorgten da für Kontroverse. Als der zuständige Amtsleiter dann auch noch meinte nur 2% der Straßen seien im bedenklichen Zustand gab es sogar Gelächter im Publikum! Und der Plan die alte B60 (Lauerstrasse) mit ihren starken Durchgangsverkehr auf nur ganze zwei Spuren zu verkürzen und dann auch noch von vollkommen ausreichend zu sprechen sorgte da für großes Unverständnis und Kopfschütteln bei den Bürgern!

Und zum Thema „Hochheide“ kam von amtlicher Seite so gut wie nichts. Kein Vertreter des Jugendamtes war zum Haushaltstag erschienen. Absolut unverständlich angesichts der aktuellen brisanten Situation in Hochheide mit seinen problematischen Jugendgruppen. Das kritisierte ich dann auch deutlich wobei aber von seiten der politischen Mandatsträger im Saal außer dem Vertreter der Linken, Roland Busche, keiner was sagte. So schnell kann die Politik also Probleme wieder vergessen!

Immerhin versprach der Vertreter des Schulverwaltungsamtes, dass die Jugendhilfe an den Schulen verstärkt werden soll um Jugendlichen in schwierigen Situationen Hilfe anzubieten. Aber von verstärkten Sicherungsmaßnahmen oder mehr Polizei war heute keine Rede mehr!

Und dann wurde es doch noch mal richtig kontrovers als Roland Busche von der Linken auf die 2 Millionen EURO im Etat für den Ankauf der leeerstehenden Weißen Riesen hinwies. Da wurde dann der Stadtkämmerer Langner richtig ungehalten und schimpfte schon fast, dass hier keine Haushaltsberatungen stattfänden. Das Thema „Weiße Riesen“ ist merklich ein Reizthema für unsere Stadtspitze in Duisburg!

Ein SPD-Bauwerk

Doch der Stadtkämmerer hatte die Rechnung ohne die Bürger gemacht, denn die wollten endlich mal wissen was denn nun mit dem Schandfleck in der Hochhaussiedlung in Hochheide passieren soll und wie lange die verrottenden SPD-Bauwerke noch den Stadtteil verschandeln sollen. Dazu kam dann der Hinweis, dass die Stadt sich nicht auf das Risiko des Erwerbs der Hochhausruinen einlassen möchte und auch nicht kann, denn Geld ist natürlich nicht genug da. Nicht einmal die Eigentumsverhältnisse der Tiefgaragen sind in den letzten Jahren geklärt worden! Deswegen sind die Gelder im Haushaltsplan für den Ankauf der leerstehenden Hochhausruine auch längst obsolet!

Die Homberger SPD hätte es natürlich gerne gesehen wenn die Stadt für die Bausünden ihres Baulöwen Kun eingesprungen wäre um so die sichtbarsten Folgen ihrer verfehlten Politik zu beseitigen. Doch so verrückt ist die Stadtpitze dann aber auch nicht sich die asbestverseuchten Hochhausruinen mit ihren ganzen Folgekosten aufzuhalsen. Dafür habe ich sogar Verständnis!

Aber wieso es nicht möglich sein soll die Besitzer einfach zu enteignen und die Entschädigung mit den horrenden Schulden der letzten Jahre zu verrechnen kann ich einfach nicht begreifen. Und ich bekam da auch keine Antwort drauf! Also gehe ich mal davon aus, dass sich da auch nicht viel bessern wird.

Werbeanzeigen

Die Ironie ist etwas überzeichnet! Und ich mag den „Lifesaver“ in Duisburg! Einen gewissen Charme und Unterhaltungswert kann ich dem Clip allerdings nicht absprechen!

Das Ganze ist von der Duisburger Gruppe „diebandbreite“. Bei „YouTube“ finden sich noch mehr Clips von dieser Band! Und danke an Werner Wirtgen für den Tipp!

Die HipHop-Gruppe hat auch eine Homepage: www.diebandbreite.de !

%d Bloggern gefällt das: