„Frisches Geld“ für Hochheide!

15. Januar 2008

Willkommen in Hochheide!

Es wurden Fehler gemacht…„! Auf der heutigen Bürgerversammlung der Homberger SPD räumte der Jugendamtsleiter Krützberg nach längerer Diskussion und zahlreichen kritischen Wortbeiträgen von Bürgern endlich auch mal Versäumnisse ein! Nach den Silvesterkrawallen in Hochheide war das wohl auch unvermeidlich!

Schaden in Hochheide!

Von „paradiesischen Zuständen“ war heute jedenfalls nicht die Rede! Dafür hielt der Amtsleiter mit SPD-Parteibuch einen schönen langen Fachvortrag vor rund 70 Bürgern und einem WDR-Fernsehteam in dem er wortreich die Jugendarbeit seiner Behörde in den schönsten Farben malte. Es gäbe ja soviel „hochwertige“ Projekte mit „hochqualifizierten“ Leuten, die“hochengagiert“ im Stadtteil die Jugend nach modernen sozialpädagogischen Konzepten betreuen. Und überhaupt seien es heute zuviel unfähige Eltern, die ihren Kindern keine Erziehung vermittelten. Das mag ja auch stimmen, aber neu ist das nicht. Und dann angesichts dieser bekannten Tatsachen von einem ausreichenden Angebot in der Jugendarbeit zu sprechen überzeugte nicht.

Da fragte man sich nur wenn alles schon ausreicht wieso dann „frisches Geld“ für Kurse, Gewaltprävention und aufsuchende Jugendarbeit her muss?! Da ist dann wohl doch ein gewisser Bedarf vorhanden gewesen. Und um den zu erkennen musste es richtig knallen. Denn der Wirt der Kneipe in der Hochheider Ladenstadt erinnerte daran, dass er sich schon zu Zeiten der abgewählten SPD-Oberbürgermeisterin Zieling über die pöbelnden Gruppen von Halbwüchsigen beschwerte, die sich auch schon damals Schlägereien lieferten und Anwohner als „Nazis“ beschimpften. Damals wurden dem Mann auch versprochen was dagegen zu unternehmen. „Es wurde viel geschlafen…“ meinte er denn auch in Richtung Politik berechtigterweise!

Es geht abwärts mit Hochheide!

Und ein Anwohner der Ladenstadt berichtete von einem Gespräch mit einem Bekannten, der bei der Polizei ist: „Warum bist du nur nach Hochheide gezogen wo es am meisten Kriminalität gibt“ !

Doch Krützberg bekam dann auch von seinem Parteifreund und SPD-Fraktionsvorsitzenden Grindberg Unterstützung und der schob den schwarzen Peter für den Niedergang des Stadtteils den Geschäftsleuten und Vermietern in der Ladenstadt zu die doch besser aufpassen sollten wem sie Geschäftsräume verpachten. Als ob es noch soviele Interessenten gäbe, die nach Hochheide wollten um dort ein Geschäft zu eröffnen!

Doch da bekam er Widerspruch vom Vertreter der Hochheider Kaufleute, Obereiter, der ihm auch sofort 3 leere Ladenlokale für den immer wieder geäußerten Wunsch nach Räumlichkeiten für ein Stadtteilbüro in Hochheide anbieten konnte. Was der Ortsvereinsvorsitzende Paschmann dann sofort freudig aufnahm um, bevor irgendein Beschluss gefallen war, gleich die Modalitäten auszuhandeln!

Ein SPD-Bauwerk!

Und natürlich beklagte dann ein Grindberg auch, dass die Stadt nicht bereit war die leere Hochhausruine in Hochheide an der Hanielstraße zu kaufen und sich damit die ganzen Folgekosten für den asbestverseuchten Bau des SPD-Baulöwen Kun aufzuhalsen. So schnell sollen die Menschen jetzt vergessen wer diese leerstehenden Schandmale zu verantworten hat mitsamt den ganzen Problemen dort. Zum Glück ist die Stadtspitze in Duisburg aber nicht so dumm sich auf ein solches Risiko einzulassen. Auch wenn die aSozialdemokraten es gerne hätten.

Aber dafür werden jetzt intensive Maßnahmen ergriffen um die Probleme in der Hochheider Ladenstadt im Griff zu bekommen. Erstaunlich wie jetzt auf einmal mehr Jugendhilfe und mehr Polizei möglich werden sollen, sogar mit dem Versprechen verbunden bei Nicht-Besserung der Lage auch die Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Mal sehen was an dem Versprechen dran ist!

Ein SPD-Bauwerk!

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Eine Antwort to “„Frisches Geld“ für Hochheide!”


  1. […] die gleiche Idee wie ich hatte. Erstaunt war ich auf jeden Fall meine Überschrift vom vorgestrigen Blogeintrag heute im Lokalteil der Rheinischen Post […]


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