Hochheide

…wenn es nach der Bezirkspolitik und ihren gestrigen Beschlüssen in Homberg geht! Jetzt sollen endlich mehr Polizei und soziale Maßnahmen den Niedergang des Stadtteils aufhalten. Der Schock von der Silvesternacht zeigt wohl Wirkung bei unseren Volksvertretern! Jetzt werden nahezu einstimmig Dinge gefordert, die vor kurzem noch von der Mehrheit für nicht notwendig gehalten wurden!

Allerdings sah ich da auch Zurückhaltung in der Bezirksvertretung als da beschlossen wurde die Gelder für den Ankauf des leerstehenden Hochhauses an der Hanielstraße mal eben in den Jugendetat umzuleiten. Da wurde dann sogar gesagt man solle das einfach beschließen egal ob diese Geldverschiebung rechtlich überhaupt möglich sei. Einfach nur damit jeder sieht, dass was getan werden soll. Und dann werden auch mal eben 100.000 EURO mehr für den Jugendetat gefordert ohne zu wissen wie die Stadt das bewerkstelligen soll! Dass da ein Nothaushalt ist, und der Regierungspräsident (übrigens mit SPD-Parteibuch) der Stadt jegliche Mehrausgaben verbieten möchte und auch schon verboten hat wird da leider ausgeklammert.

Jedenfalls heißt es jetzt auch Wege zu finden die wünschenswerten Mehrausgaben für Hochheide zu realisieren. Da kann man nur hoffen, dass im Rat der Stadt Konsens gefunden wird und sich auch der Regierungspräsident in Düsseldorf für die notwendigen Maßnahmen in Hochheide überzeugen lässt. Das wird schwierig genug!

Genauso wie die Verlegung der Polizeiwache, eine landespolitische Angelegenheit, auch in Düsseldorf Zustimmung finden muss. Genauso wie eine notwendige Aufstockung der Polizei vor Ort. Alles sehr wünschenswert! Doch wenn Düsseldorf nicht will, wird nichts davon Realität und jede Verbesserung bleibt nur ein Versprechen!

Zum gleichen Thema:

Jugendpilotprojekte und Verlegung
der Polizeiwache nach Hochheide

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Nokia-Boykott

Auch wenn aller Protest nichts nützt und das Nokia-Werk in Bochum wohl verloren ist, so einfach hinnehmen und sich klaglos in das Schicksal einer asozialen Wirtschaftsordnung ergeben wollen viele Menschen sich nicht! Und so wird der asoziale milliardenschwere NOKIA-Konzern jetzt von Verbrauchern, Verbänden, Vereinen und sogar Stadtverwaltungen boykottiert!

Ich selbst habe mich dazu durchgerungen nicht wie noch vor zwei Wochen geplant ein Nokia N95 zu kaufen. Auch wenn mir das Modell gefällt, Nokia kommt mir nicht mehr ins Haus! Und auch gestern in Bochum haben Gewerkschafter sich entschlossen keine Nokia-Handys zu kaufen. Das war ihnen peinlich, dass sie noch Diensthandys dieser Marke haben! Sogar die Stadtverwaltung von Bonn hat offiziell beschlossen alle Diensthandys von Nokia abzuschaffen und diese Marke zu boykottieren!

Im Internet bin ich auch auf eine Seite gestoßen wo man öffentlich seinen Boykott erklären kann. Allerdings ist das eine kommerzielle Seite, wie ich gerade erfahren habe.

Nokia soll seine Mobiltelefone gefälligts in Ungarn und Rumänien verkaufen!

Nokia in den Müll

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