Neue Krawalle? Diesmal in Alt-Homberg!

1. Februar 2008

Augustastraße abwärts!

Musste man damit rechnen? Ist der Krawall von Hochheide nun nach Alt-Homberg übergeschwappt?!

Wenn es stimmt was mein Freund Tenrix in seinem Blog berichtet so scheint die massive Polizeipräsenz in Hochheide nur einige Chaoten verdrängt zu haben. Das Problem ist also von Hochheide nach Alt-Homberg gewandert. In einer solchen Situation ist es für mich total unverständlich, dass die Stadtverwaltung die Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus dem Bezirk abzieht und scheinbar auch die Präsenz laut Bericht der Lokalpresse beim Nelkensamstagszug abbaut!

Es muss wohl wieder erst ordentlich knallen bevor mancher Amtsleiter wach wird und die Realitäten endlich wahrnimmt! Oder wollen manche Leute in der Stadtverwaltung den ganzen Ärger passieren lassen? Oder sind jetzt Krawalle normale Begleiterscheinungen an Silvester und Karneval?!

aus http://homberg-duisburg.blog.de/

Fischer-Bezirk Duisburg: erneute Krawalle
von Tenrix @ 2008-01-31 – 19:12:13

Augustastraße, 18:45 Uhr. Zerschlagene Schaufenster und fünf Mannschaftswagen der Polizei Duisburg. Die Randale und Silvesterkrawalle von Hochheide greifen auf Homberg über.

Wie lange lassen sich die Bürger das massive politische und administrative Versagen der Bezirksobersten, nämlich Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer (CDU Duisburg) und Bezirksamtleiter Jürgen Scherhag (SPD Duisburg) noch gefallen?

Und setzt sich etwa der Homberger Bürger und Stadtdirektor a.D. Jürgen C. Brandt (SPD Duisburg) für seinen Stadtteil ein? Der abgesetzte Politiker kassiert 6.800 Euro monatlich und lebenslang für sine Arbeitslosigkeit, wohnt in einer der Nobel-Gegenden von Alt-Homberg und will Oberbürgermeister-Kandidat der SPD Duisburg in 2009 werden.

Die Politik und Verwaltung hat jämmerlich versagt. Homberg, Duisburg, Deutschland in Weicheihaft. Ein Paradies der Systemfuzzies.

Hier wird jemand gehen! Die oder ich! Diesen Niedergang muss man sich doch wahrhaftig nicht antun.

Ich fordere den Rücktritt von Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer (CDU Duisburg) und Bezirksamtleiter Jürgen Scherhag (SPD Duisburg) wegen jahrenlangen Versagens. Ein SPD-Rentenhai plant schon seine Abdankung vom Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl.

Tenrix – eben drum, das Vorort-Blog

Der Artikel:

http://homberg-duisburg.blog.de/2008/01/31/fischer_bezirk_duisburg_erneute_krawalle~3661115

24 Antworten to “Neue Krawalle? Diesmal in Alt-Homberg!”

  1. Tenrix Says:

    Das ist doch ein Grund für Konsorten und Parteihäuptlinge wie Hans-Jürgen Paschmann (SPD Duisburg) und Dr. Manfred Hartl (CDU Duisburg) überhaupt einmal auf der Augustastraße vorbeizugehen, um sich die mit Riehgipsplatten verbarrikadierten Schaufenster anzuschauen.

  2. besorgt Says:

    Die Sorge der Menschen ist groß, was sich hier anbahnt. Der Vorfall wird als Vorläufer von Schlimmeren angesehen.

    Es sind keine Anzeichen erkennbar, dass im Vorfeld der Neuen Mitte nur der kleinste Finger politisch und verwaltungsseitig gekrümmt wird.

    Zeit Jahren sind unseren Bezirksobersten verbeulte und verschmierte Verkehrsschilder bekannt und waren schon Grund einer Eingabe nach §24 GO NRW.

    Nichts passiert! Notdürftig geflicktes Pflaster auf der Augustastraße, der Business-Street Niederrhein.

    Wenn weiterhin nur Geld in den Business-Park Niederrhein gesteckt wird, gehen noch mehr Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich auf der Augustastraße kaputt.

    Aber vorausschauendes Planen war bei dem Bezirksamtsleiter Scherhag (SPD Duisburg) und der Bezirksvorsteherin Hildegard Fischer (CDU Duisburg) noch nie zu erwarten. Die wirtschaften den Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl weiterhin herunter.

  3. besorgt Says:

    Wieviel Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen sind während der 14-jährigen Mandatszeit von Fischer auf der Augustastraße weggefallen?

  4. rai30 Says:

    @ besorgt

    Da könnten wir jetzt wohl eine lange Diskussion drüber führen ob die Bezirksvorsteherin für den Niedergang des Bezirkes und der Augustastraße verantwortlich ist.
    Ich denke ihr fehlt die Macht dazu um hier verantwortlich zu sein. Ich sehe da eher unsere „fähigen“ Amtsleiter Scherhag und Gunhold in der Verantwortung sowie die jahrzehntelange SPD-Alleinherrschaft in Homberg und Duisburg!

    Diese Bürokraten, die auch dank ihrer SPD-Parteibücher in ihre Positionen gekommen sind haben genauso wie viele Provinzpolitiker jahrelang alle Probleme geleugnet und vorsätzlich den Bürgerwillen missachtet. Die SPD-Seilschaften haben noch immer leider nicht nur das Homberger Rathaus voll im Griff.

    Die Mächtigen im Homberger Rathaus sind zur Zeit auch eher ein gewisser Grindberg von der Homberger SPD (der hat ja ein Attest für seine Beschränktheit!) und sein Männerfreund Dr. Hartl von der Homberger CDU!

  5. besucher Says:

    Schade was aus „meinem “ Alt Homberg geworden ist.Wenn man sich mal vorstellt das es früher mal ein großes Kaufhaus gab „Stern“.

    Jetzt Verhältnisse wie in Hochheide?

    Wird Zeit das die Homberger mal durchgreifen und so ein pack vertreiben !

    Homberg du gehst unter !!!

    Schade ,früher war es richtig schön hier.Aber seit dem Hochheider Verhältnisse herschen , nicht mehr .

  6. jakobswege Says:

    > Schade was aus “meinem ” Alt Homberg geworden ist.
    > Wenn man sich mal vorstellt das es früher mal ein
    > großes Kaufhaus gab “Stern”.

    Der Ratsherr Alois Fischer (CDU Homberg) hatte 40 Jahre ein politisches Mandat; seine Ehefrau Bezirksbürgermeisterin Hildegrad 15 Jahre.

    Pech gehabt! Äber mal ehrlich: „Ähh, iss doch schön hier!“

  7. Hochheider Says:

    Hallo zusammen, möchte mich hier meinen vorrednern „fast“ bedingungslos anschließen.Möchte jedoch sagen, das es auch in Hochheide nocht nicht vorbei ist mit oben beschriebenen Randalierern. Kein Wunder, wenn man hört das eine Polizeiwache (Homberg) mit nur einem Auto und 2 Beamten besetzt ist..Die Namen H.Fischer A.Sauerland ect. rufen in mir nur noch eine gewisse „Übelkeit“ hervor, diese Leute treiben Hochheide/Homberg in den Untergang! Aber bei den nächsten Wahlen haben die Bürger es ja selbst in der Hand, diese kaputte Politik abzuwählen! Gibt ja zum Glück auch andere, wie in etwa Pro NRW.. in diesem sinne..LG

    • rai30 Says:

      @ Hochheider

      Es ist wichtig bei der Kommunalwahl als Bürger klare Zeichen zu setzen und gerade den beiden großen etablierten „Volks“parteien deutlich zu zeigen was man von den Ergebnissen ihrer Politik in Hochheide hält.

      Bei dieser Wahl ist genug Auswahl vorhanden. Als Vorsitzender und Spitzenkandidat der DAL will ich natürlich nicht verschweigen, dass auch Wählergemeinschaften für frischen Wind sorgen können.

      Natürlich hoffe ich auch auf viele Stimmen, da bin ich ehrlich.

      Aber besonders wichtig finde ich, dass die kleinen Parteien und Wählergemeinschaften mehr Einfluss bekommen um die Sorgen und Forderungen der Bürger auch im Rathaus auf die Tagesordnung zu setzen!!!

  8. haesener Says:

    Wer sich so vehement für kleine Parteien einsetzt, sollte sich den Lehren aus unserer Geschichte- Stichwort Weimarer Republik -stellen.

    Die kleinen Parteien haben aber auch beispielsweise im modernen Italien „großes“ geleistet.

    • rai30 Says:

      @ haesener

      Ich bin zwar kein Geschichtsexperte, aber so viel ich weiß ging die Weimarer Republik an der Wirtschaftskrise und dem Vertrauensverlust der Bürger in alle Parteien zu grunde.

      Ohne die damalige Situation mit heute vergleichen zu wollen muss man sich doch fragen warum die „großen“ Parteien so massive Vertrauensverluste haben!

      Ich finde, dass Demokratie auch gerade kleine und bürgernahe Parteien und Wählergemeinschaften braucht. Als langjähriges Ex-SPD-Mitglied weiß ich ganz genau wie undemokratisch und zentralistisch es in großen Parteien zu gehen kann!

  9. Beobi Says:

    @ Haesener @ Rai

    Wir müssen schon die inhaltlichen Unterschiede klar machen. Nicht jede Splittergruppe, Kleinpartei oder Wählerinitiative ist demokratisch.

    ProNRW und ProKöln sind z. B. sehr rassistisch und gehören zum rechten Rand.

    Manche Wählergemeinschaft oder Splittergruppe vertritt nur Partikularinteressen – z. B. Frau Beate Schwegmann (Zentrumspartei/Zentrum) O-Ton: „Ich kannte Zentrum gar nicht. Mit Politik habe ich nichts am Hut. Ich will nur in die Bezirksvertretung und mich für die „Weißen Riesen“ einsetzen.“ Was sie vergisst, genau wie die Partei, die ihre Legende strickt, dass das Zentrum in der Weimarer Republik den Ermächtigungsgesetzen zugestimmt und damit Hitler ermöglicht hat. Bisschen wenig Geschichts- und Politikwissen, und ganz wenig politischer Inhalt.
    Übrigens: Bei der letzten Bundestagswahl bekam das Zentrum in ganz Deutschland gerade mal 4.010 Wählerstimmen.

    Und wie Mimi Müller – O-Ton: „Von Politik habe ich keine Ahnung. Ich hole mir dann Brandt und Sauerland an die Seite.“ Was als April-Scherz anfing, setzt sich nun fort. Von der Grundeinstellung SPD leicht sozial angehaucht. OB heißt, der Verwaltungschef der Stadt zu sein. Ohne Ahnung von Politik, da sag‘ ich nur: Mutig, da haben die Verwaltung und alten Seilschaften leichtes Spiel mit Mimi.

    • rai30 Says:

      @ Beobi

      Du hast natürlich Recht wenn du sagst, dass nicht jede kleine Partei oder Wählergruppe automatisch demokratisch ist. Das Gleiche gilt aber auch für Großparteien. Deswegen mißtraue ich auch nebenbei bemerkt allen Parteiorganisationen!

      Ohne die dummen Sprüche gewisser Scherzkandidaten kommentieren zu wollen finde ich die scheinheiligen falschen Versprechungen eines ver“brandt“en Ex-Stadtdirektors auch nicht viel besser, da wird auch klar Wählerverdummung betrieben wenn der Möchtegern-OB heute eine Politik verspricht, die er bis 2006 selbst noch ablehnte.

      Ansonsten können wir alle nur hoffen, dass die Mehrheit der Bürger am 30. August erkennen wird welche politischen Angebote seriös und im Bürgerinteresse sind!

  10. Easy Says:

    @Beobi

    „Wir müssen schon die inhaltlichen Unterschiede klar machen. Nicht jede Splittergruppe, Kleinpartei oder Wählerinitiative ist demokratisch.
    ProNRW und ProKöln sind z. B. sehr rassistisch und gehören zum rechten Rand.“

    ProNRW und ProKöln sind aber doch demokratisch, oder?

    @RAi

    „…da wird auch klar Wählerverdummung betrieben wenn der Möchtegern-OB heute eine Politik verspricht, die er bis 2006 selbst noch ablehnte.“

    Die DAL zählt doch im Moment zur CDU, oder?

    • rai30 Says:

      @ Easy

      Die DAL ist eine eigenständige Wählergemeinschaft, die 2004 eine Kooperation mit der Duisburger CDU im Rat der Stadt geschlossen hat. Das war der einzige Weg um die jahrzehntelange SPD-Herrschaft in Duisburg zu beenden!

      Und Gruppierungen wie „ProKöln“ oder „ProNRW“ sind klar abzulehnen weil sie Ängste schüren und Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufhetzen!

      • Easy Says:

        Und wie ist dann das Abstimmungsverhalten der DAL?
        Wo kann man sowas nachschauen?
        Wie hat die DAL z.B. z.B. bei Essen für Kinder armer Eltern etc. verhalten? Hat die DAL da, um die Kooperation mit der CDU zu erhalten, mit der CDU gestimmt?
        Das sind doch die interessanten Dinge die der Wähler wissen will.

      • rai30 Says:

        @ Easy

        Wer wie abgestimmt hat kann man im Ratsinformationssystem nachlesen!

      • Easy Says:

        @ Rai

        Danke für die Info!

        Ist die Informationspolitik der DAL eigentlich immer so bürgerfeindlich? Ich hätte auch noch ein kurzes Statement erwartet, wie die DAL denn nun gestimmt hat. Wenn das aber bei der DAL nicht gewünscht ist, dann muss ich das wohl akzeptieren!

        Naja dann lieber den Bürger über die tolle Suche des Bürgerportals hin und her schicken bis der die Lust an der Politik verliert! Warum stellt der Typ auch so doofe Fragen!

      • rai30 Says:

        @ Easy

        Nun mal nicht pampig werden! Was ist denn daran „bürgerfeindlich“ wenn man dazu auffordert sich die Abstimmungen der letzten Jahre im Ratsinformationssystem anzusehen??? Dann kann jeder sehen wie welche Partei zu welchen Themen abgestimmt hat!

        Im Kopf habe ich die Abstimmungen der letzten Jahre nämlich nicht!

    • Easy Says:

      Und?
      Schon mal nachgeschaut?
      Oder immer noch nicht?
      Oder besser ist die Antwort bekannt?
      Ich denke die DAL hat sich´, wie die CDU auch, dagegen entschieden 😉

      • rai30 Says:

        @ Easy

        Ich frage mich immer noch welche Abstimmung überhaupt gemeint ist!

        Was ist eigentlich so schwer daran selbst im Ratsinformationssystem nachzusehen???

  11. Beobi Says:

    @ Easy

    Wer so alles „demokratisch“ ist …

    Fakt ist, das Pro NRW hervorgegangen aus Pro Köln extrem rassistisch daher kommt.

    Noch sind auch NPD und Republikaner nicht verboten.

    Aber deshalb sind die drei von mir genannten in meinen Augen noch lange nicht demokratisch.

    Gegen alle diese rechten Gruppen formieren sich zum Glück immer große Demonstrationen gegen RECHTS von vielen Tausenden Bürgerinnen.

  12. Easy Says:

    @Beobi

    Nicht das wir uns hier falsch verstehen, ich bin auch kein Freund der NPD etc., aber nur weil ich kein Fan von denen bin, würde ich die ja nicht als undemokratisch bezeichnen!?

    Rassistisch bedeutet ja nicht undemokratisch!

  13. Beobi Says:

    @ Easy

    Das sehe ich anders. Rassismus wendet sich gegen bestimmte Gruppen und fordert deren Ausgrenzung oder Schlimmeres. Rassismus ist auch immer Faschismus.

    Faschismus ist keine Meinung. Faschismus ist ein Verbrechen.

    Unter Demokratie und demokratisch verstehe ich zunächst einmal, dass kein Mensch illegal ist. Das alle Menschen gleiches Recht auf Leben in Würde und sozialer Sicherheit haben.

    Grundgesetz: Artikel 1.(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

    (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

    GG Artikel 2.(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    GG Artikel 3.(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.


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