Kleine Erfolge!

11. Februar 2008

Hoffnung!

Man soll die Hoffnung eben doch nie aufgeben! Heute hat mir der Betriebsrat klar gesagt, dass die Lohnabrechnung fehlerhaft ist und korrigiert werden muss. Morgen wird es dazu in der Firma ein klärendes Gespräch geben!

Und da bereits im März wieder ein größerer Auftrag in Sicht ist kann mein Arbeitgeber es sich auch nicht leisten Werkschützer zu verlieren. Das müsste mir ein wenig helfen bei meinem Verlangen nach mehr Geld. Im Übrigen lasse ich jetzt wieder einige Bewerbungen raus um dann auch vehement wieder mit Kündigung drohen zu können! Denn die Unverschämtheit 372 Euro als Monatslohn auszuzahlen lasse ich der Firma auf keinen Fall durchgehen!

Glück hatte ich heute auch wieder beim Tanken an der Rheinhausener Jet-Tankstelle: 1 Liter Normalbenzin für 1,28 Euro während bei Shell zeitgleich 1,36 Euro dafür verlangt wurde! Da habe ich ja was gespart, und wieder einmal bestätigt bekommen, dass man den Multis besser aus dem Wege geht.

Mein Weg in die Armut!

11. Februar 2008

Haus der Armut

Heute wird es ernst: entweder mein Arbeitgeber korrigiert meine Lohnabrechnung deutlich oder ich muss mit Kündigung drohen! Und „Hartz IV“ darf ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben beantragen!

In den Lokalzeitungen stand was von einem erfolgreichen Abbau der Arbeitslosigkeit in Duisburg und den großen Erfolgen der Duisburger ARGE mit ihrem neuen Leiter Maul. Bei näherem Hinsehen fällt mir aber nur auf, dass die Zahl der Menschen, die „HARTZ IV“-Leistungen brauchen um zu überleben so hoch wie nie ist, bald gehöre ich wohl auch dazu. Und die Zahl der Ein-Euro-Jobber ist weitaus höher als der Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen. Also wenn das der „Aufschwung“ sein soll mit diesen ganzen von der öffentlichen Hand teuer finanzierten Armutsjobs, dann will ich lieber nicht daran denken wie es wird wenn die sich jetzt schon ankündigende Weltwirtschaftskrise irgendwann im Laufe des Jahres voll durchschlägt. Dann werden wahrscheinlich noch so viele Maßnahmen die Armutswelle nicht bewältigen können!

Als kleiner Arbeitnehmer und Hungerlöhner kann ich da auch nur versuchen so schnell wie möglich einen anderen Job zu finden und notfalls auch ins Ausland zu gehen. Denn in Deutschland scheint es keine Zukunft für Arbeitnehmer mehr zu geben! Jedenfalls sprechen die Stellenbörsen eine deutliche Sprache!

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