Mein Weg in die Armut!

11. Februar 2008

Haus der Armut

Heute wird es ernst: entweder mein Arbeitgeber korrigiert meine Lohnabrechnung deutlich oder ich muss mit Kündigung drohen! Und „Hartz IV“ darf ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben beantragen!

In den Lokalzeitungen stand was von einem erfolgreichen Abbau der Arbeitslosigkeit in Duisburg und den großen Erfolgen der Duisburger ARGE mit ihrem neuen Leiter Maul. Bei näherem Hinsehen fällt mir aber nur auf, dass die Zahl der Menschen, die „HARTZ IV“-Leistungen brauchen um zu überleben so hoch wie nie ist, bald gehöre ich wohl auch dazu. Und die Zahl der Ein-Euro-Jobber ist weitaus höher als der Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen. Also wenn das der „Aufschwung“ sein soll mit diesen ganzen von der öffentlichen Hand teuer finanzierten Armutsjobs, dann will ich lieber nicht daran denken wie es wird wenn die sich jetzt schon ankündigende Weltwirtschaftskrise irgendwann im Laufe des Jahres voll durchschlägt. Dann werden wahrscheinlich noch so viele Maßnahmen die Armutswelle nicht bewältigen können!

Als kleiner Arbeitnehmer und Hungerlöhner kann ich da auch nur versuchen so schnell wie möglich einen anderen Job zu finden und notfalls auch ins Ausland zu gehen. Denn in Deutschland scheint es keine Zukunft für Arbeitnehmer mehr zu geben! Jedenfalls sprechen die Stellenbörsen eine deutliche Sprache!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: