Für Kinder ist kein Geld da!

Könnte mein Sohn fragen! Denn die „Steuersünder-Affäre“ soll über 3 Milliarden Euro Schaden angerichtet haben! Während 2 Milliarden Euro Kosten für die längst überfällige Kindergelderhöhung nicht zu schaffen sind!

Die „Leistungsträger“ dieser Republik kriegen eben nie genug Geld. Da reichen selbst Jahresgehälter von über 4 Millionen Euro nicht aus um die Lebensführung bei Zumwinkel & Co. zu finanzieren. Lächerlich macht sich nur die Politik, die diesen Herrschaften seit Jahren üppige Steuergeschenke macht obwohl die sowieso keine Steuern zahlen wollen und ihre Moneten lieber nach Lichtenstein und anders wo hinbringen! Wahrscheinlich kann der Zumwinkel bald mit Peter Hartz zusammen Golfen gehen denn es heißt schon in einigen Meldungen, dass er gegen Geldbuße von 4 Millionen Euro (also nicht mal ein ganzes Jahresgehalt!) glimpflich davon kommen wird. Wieso viele andere vor ihm auch schon!

Nur ich und Millionen andere Arbeitnehmer dürfen immer brav ihre Steuern zahlen und sich richtig verarscht vorkommen wenn Leute wie Zumwinkel, Boris Becker oder der Schröder-Freund Peter Hartz auf Galas und in Medienberichten groß rauskommen während sie Recht und Gesetz brechen.

Und jetzt muss ich gleich zur Arbeit. Da fällt mir nur spontan ein, dass die aSozialdemokraten gemeinsam mit CDU/CSU beschlossen haben die Sonntagszuschläge auch zu besteuern und so noch mehr Geld von den Arbeitnehmern abzukassieren! Das Geld wird doch gebraucht, für wen wissen wir ja!

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Dunkelheit und Nebel

Es geschehen noch Wunder! Nachdem ich drei Monate lang kaum zur Arbeit gerufen wurde und mit kümmerlichen Lohn meine Familie über die Runden bringen musste habe ich nun richtig viel zu tun und zu verdienen!

Seit wenigen Tagen darf ich nun ständig auf Nachtschicht ein großes Industriegelände bewachen und auf millionenschweres Gerät und Material aufpassen. Auch wenn ich meistens nur die Kaninchen aufscheuche und vergessene Containertüren zu mache ist der Job interessant. Immerhin gibt es auch mehr Zulagen für Nacht- und Wochenendschichten.

Da hat mir der Betriebsrat der Firma ja doch geholfen. Es gibt eben doch noch gute Arbeitnehmervertreter und vielleicht gehe ich jetzt ja doch zu „ver.di“!

Und der kleine Krawall mit dem Chef hat sicher auch was genutzt. Wie sagt doch ein altes türkisches Sprichwort: „Nur dem schreienden Baby wird die Brust gegeben!

SPD-Heuchler

Erst dagegen, nun doch dafür: es soll mehr Kindergeld geben ab Januar 2009. Ganze 5 Euro mehr im Monat! Das reicht kaum aus um die letzten Preiserhöhungen bei Lebensmitteln aufzufangen, geschweige denn die jetzt schon angekündigten Teuerungen bei Milchprodukten. Und wer weiß was bis Januar 2009(!) noch so alles teuerer wird!

Echte aSozialdemokraten verschenken eben die Steuermilliarden lieber in dreifacher Höhe an Kapitalgesellschaften (wie z. B. Nokia!) und Vermögende. „Steuerreform“ nennt sich sowas dann und darf dann auch ruhig 6 Milliarden Euro kosten, während für die Kinder in diesem Lande 2 Milliarden kaum zu schaffen sind. Da passt es dann auch, dass dank asozialdemokratischer „Reform“politik („Agenda 2010“) die Kinderarmut seit 2005 doppelt so schlimm geworden ist.

Und die gleichen SPD-Heuchler fordern dann in Duisburg von der Stadt mit ihrem Nothaushalt umfangreiche Hilfsmaßnahmen für Arme, also die Opfer der SPD-Bundespolitik!

Wie wäre es denn mal in Berlin im Reichstag für mehr Geld in den Kommunen zu sorgen damit Städte und Gemeinden mehr Spielraum haben um Armut zu lindern, werte SPD-Bundestagsabgeordnete aus Duisburg?! Auf die Idee aber kommen Herr Pflug MdB und Frau Weis MdB erst gar nicht in Berlin eine sozialere und städtefreundlichere Politik zu machen. Wieso erinnern sie nicht mal ihre eigenen Parteifreunde in Duisburg daran?!

Happy End! Mehr Geld!

12. Februar 2008

Arbeit!

Da konnten wir doch helfen!„. Das konnten sie in der Tat, die beiden Betriebsräte, die sich meine Lohnabrechnung ansahen und mit mir über meine Situation sprachen!

Erst mal kriege ich mehr Geld raus weil in der Tat die Abrechnung die Mindeststundenzahl nicht berücksichtigte und es gibt doch noch Arbeit. Der Vorschlag zu kündigen und wieder einzustellen wurde da auch schnell fallengelassen denn im April wird es wieder jede Menge Überstunden zu kloppen geben! Und damit auch wieder ordentlich Geld. Bis dahin verbrate ich meine Urlaubstage und kriege Stunden von Kollegen! Ein kleines Happy End sozusagen!

Und jetzt gleich fahre ich zur Arbeit!

Nix wie weg hier!

Die Flucht hält an! Immer mehr Menschen wollen weg aus Hochheide und lassen sich auch nicht durch die faulen Versprechen aus Politik und Verwaltung davon abhalten!

Gerade habe ich mir mal vom Statistikamt die neuesten Einwohnerzahlen angesehen, und Hochheide hält immer noch den Rekord bei der Bevölkerungsflucht. Der Stadtteil steht unangefochten an der Spitze der Negativentwicklung was den Bevökerungsrückgang angeht!

Trotz angeblicher Erfolge bei der Mieterwerbung in den besseren Weißen Riesen des „Wohnparks Hochheide“ sind über 400 Menschen im letzten Jahr aus diesem Stadtteil abgehauen! Homberg verliert zwar auch Einwohner, aber 80% der Einwohnerverluste des Bezirkes Homberg/Ruhrort/Baerl gehen auf Hochheide zurück! Eine fast schon dramatische Entwicklung, die seit vielen Jahren ungebrochen anhält, und auf die die Provinzpolitik hilflos mit Neubebauungen der letzten freien Grün- und Freizeitflächen reagiert. Dass so der Wohnwert und die Attraktivität des Bezirkes noch weiter leiden kümmert die meisten „Volksvertreter“ im Homberger Rathaus überhaupt nicht.

die Hochheider Ladenstadt

Die Anbindung an die Lebenswirklichkeit haben unsere Homberger Provinzpolitiker von SPDCDUFDPGRÜNE eben schon längst verloren. Und so beklagen sich die Parteifunktionäre al a Grindberg über die Immobilienbesitzer in der Ladenstadt, die doch besser aufpassen sollten wem sie die Ladenlokale vermieten. Als ob sich massenhaft Interessenten in Hochheide um ein Ladenlokal bewerben würden. Dass da haufenweise leere Geschäfte zu sehen sind ist dem Herrn Grindberg von den Homberger aSozialdemokraten wohl noch nicht aufgefallen, genausowenig wie die seit etlichen Jahren zunehmende Armut und Verwahrlosung.

Kein Wunder, dass da viele Bürger kein Vertrauen zu solchen Verantwortlichen im Homberger Rathaus haben!

Auf Wiedersehen!

Kleine Erfolge!

11. Februar 2008

Hoffnung!

Man soll die Hoffnung eben doch nie aufgeben! Heute hat mir der Betriebsrat klar gesagt, dass die Lohnabrechnung fehlerhaft ist und korrigiert werden muss. Morgen wird es dazu in der Firma ein klärendes Gespräch geben!

Und da bereits im März wieder ein größerer Auftrag in Sicht ist kann mein Arbeitgeber es sich auch nicht leisten Werkschützer zu verlieren. Das müsste mir ein wenig helfen bei meinem Verlangen nach mehr Geld. Im Übrigen lasse ich jetzt wieder einige Bewerbungen raus um dann auch vehement wieder mit Kündigung drohen zu können! Denn die Unverschämtheit 372 Euro als Monatslohn auszuzahlen lasse ich der Firma auf keinen Fall durchgehen!

Glück hatte ich heute auch wieder beim Tanken an der Rheinhausener Jet-Tankstelle: 1 Liter Normalbenzin für 1,28 Euro während bei Shell zeitgleich 1,36 Euro dafür verlangt wurde! Da habe ich ja was gespart, und wieder einmal bestätigt bekommen, dass man den Multis besser aus dem Wege geht.

Mein Weg in die Armut!

11. Februar 2008

Haus der Armut

Heute wird es ernst: entweder mein Arbeitgeber korrigiert meine Lohnabrechnung deutlich oder ich muss mit Kündigung drohen! Und „Hartz IV“ darf ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben beantragen!

In den Lokalzeitungen stand was von einem erfolgreichen Abbau der Arbeitslosigkeit in Duisburg und den großen Erfolgen der Duisburger ARGE mit ihrem neuen Leiter Maul. Bei näherem Hinsehen fällt mir aber nur auf, dass die Zahl der Menschen, die „HARTZ IV“-Leistungen brauchen um zu überleben so hoch wie nie ist, bald gehöre ich wohl auch dazu. Und die Zahl der Ein-Euro-Jobber ist weitaus höher als der Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen. Also wenn das der „Aufschwung“ sein soll mit diesen ganzen von der öffentlichen Hand teuer finanzierten Armutsjobs, dann will ich lieber nicht daran denken wie es wird wenn die sich jetzt schon ankündigende Weltwirtschaftskrise irgendwann im Laufe des Jahres voll durchschlägt. Dann werden wahrscheinlich noch so viele Maßnahmen die Armutswelle nicht bewältigen können!

Als kleiner Arbeitnehmer und Hungerlöhner kann ich da auch nur versuchen so schnell wie möglich einen anderen Job zu finden und notfalls auch ins Ausland zu gehen. Denn in Deutschland scheint es keine Zukunft für Arbeitnehmer mehr zu geben! Jedenfalls sprechen die Stellenbörsen eine deutliche Sprache!

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