Dunkle Wolken

Dunkle Wolken hängen zur Zeit über unserem Bezirk! Und das nicht nur wettermäßig!

Da denke ich spontan an Internetcafe und Verarmung sowie besonders „fähige“ Verwaltungs“fachleute“, in deren Amtszeit der Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl vor die Hunde gegangen ist und durch Bebauungen der letzten freien Grünflächen die Lebensqualität vor Ort den Bach runtergegangen ist! Wie gesagt, ganz spontane Gedanken!

Schwedische Gardinen

Da gibt es einen Menschen, dessen Namen ich hier jetzt ausdrücklich nicht nennen werde, der in den letzten Jahren immer wieder mit Pöbeleien auf unterstem Niveau in den Stadtteilblogs und diversen Internetforen sehr unangenehm aufgefallen ist und dort wegen seiner permanenten Beschimpfungen auch desöfteren schon rausgeworfen wurde! Leider aber kommt er immer wieder zurück und hinterlässt hier auch weiterhin seine teils hasstriefenden und rassistischen Kommentare!

Da droht er Andersdenken auch schon mal sie „plattzumachen“ und belegt sie mit üblen Beschimpfungen und Schmähungen wie „Tiroler-Hut-Kaspar„, „Pillendreher„, „Jammer-Ali„, „Ali-bum-Bali„, „halbtürkisches Arschloch„, „arbeitscheues Pack“ (obwohl der werte Herr selbst schon seit vielen Jahren von „HARTZ IV“ lebt!), „islamistischer Extremist“ und noch viel schlimmere Dinge!

Verständlicherweise haben deswegen auch einige Bürger, darunter ich selbst, schon mehrfach Anzeige gegen diesen geistigen Amokläufer gestellt. Das hinderte aber den selbsternannten „Journalisten“ nicht daran mit seinen Tiraden an Beleidigungen fortzufahren!

Nun aber; und jetzt kommt die gute Nachricht, wird wohl endlich ein Gerichtsverfahren gegen den beißwütigen selbsternannten „Journalisten“ eröffnet. Da dies nicht sein erstes Verfahren ist und der Mensch auch schon Erfahrungen mit Verurteilungen hat hoffe ich doch sehr (ob ich da wohl der einzige bin?), dass er diesmal nicht mit Sozialstunden und gemeinnützige Arbeit davon kommt.

Normalerweise bin ich ja eher ein gutmütiger und toleranter Mensch, aber bei dieser „Zeitbombe“ (Eigenbezeichnung des werten Herrn!) denke ich wirklich helfen nur ein paar Tage gesiebte Luft hinter schwedischen Gardinen um bei dem Menschen für Besinnung zu sorgen. Wenigstens für ein paar Tage!

Allein schon damit ich nicht fast jeden Morgen seine hasstriefenden und rassistischen Kommentare aus meinem Blog entfernen muss und das Klima sich auch in den anderen Stadtteilblogs verbessern kann!

Das Ende steht bevor!

Gestern hat sich nochmal mein Informant gemeldet und von der Betriebsversammlung im ehemaligen „Hornitex“-Werk (heute: Glunz AG) erzählt: die Produktion steht erstmal still, 32-Stunden-Woche für die Belegschaft und eine Neubewertung des Werkes im nächsten Jahr sind beschlossen!

So wurde es den Arbeitnehmern von einem Aufsichtsratsmitglied mitgeteilt. Und Ende 2009 könnte dann schon Schluss sein wenn die Beschäftigungsgarantie ausläuft.

Das wird dann wahrscheinlich für viele langjährige Mitarbeiter die Arbeitslosigkeit bedeuten, und für unseren Bezirk einen weiteren Schlag ins Kontor.

Ist hier bald alles vorbei?!

Heute wird es wahrscheinlich offiziell bekanntgegeben!

Aus einem Kommentar:

Na was dein Informant als Top Secret bezeichnet hat ist es nicht mehr.
Es weiß seit Donnerstag morgen jeder Mitarbeiter das es 11:59:59 Uhr ist.
Also dein Informant muss nicht wirklich aus der oberen Etage kommen.
Aber warten wir mal ab was am Montag erzählt wird.
Aber wie gesagt die Moral ist auf den Nullpunkt.
Aber andersrum sagen viele sich jetzt erst Recht .

Ich sag mir auch immer wenn nicht jetzt wann dann .
Wenn nicht wir wer dann 🙂

In diesem Sinne

M

Schönen Sonntag noch…

27. April 2008

Schön

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag! Leider nur muss ich selbst heute wieder arbeiten. Offenbar meint meine Firma, dass ich nach den letzten mageren Monaten doch wenigstens einmal ordentlich Kohle machen soll!

Vielleicht haben die aber auch nur Angst, dass ich sonst den Vorschuss nicht zurückzahlen kann!

Es gibt Arbeit! Wo bleibt aber das Geld!

Gestern habe ich meinen neuen Dienstplan für Mai erhalten, und die Firma ist trotz unseres Rechtsstreites noch so großzügig mich mit Überstunden zu versorgen!

Entweder sind nach den diversen Kündigungen der letzten Zeit die Leute knapp geworden, oder man will mich vielleicht positiv stimmen damit ich es doch nicht zur juristischen Auseinandersetzung vorm Arbeitsgericht kommen lasse!

Meine Forderungen gegen meinen (Noch)Arbeitgeber liegen bei etwa 300 EURO brutto. Darauf kann und will ich nicht verzichten. Selbst wenn mein Chef mir deswegen wieder die Überstunden wegnehmen sollte!

Wenn sich also bis zum 30. April kein Wunder ereignet und die Firma weiterhin meine Lohnansprüche nicht akzeptiert, wird es zur juristischen Konfrontation kommen. Und dann kündige ich!

Ist hier bald der Ofen aus???

Aber „Hornitex“ heißt die Holzspanplattenfabrik in Gerdt kurz vor Baerl ja schon seit einiger Zeit nicht mehr! Darauf wies mich mein anonymer Tippgeber extra hin!

Und der Kollege erzählte mir mit heiser wirkender Stimme, dass er dort selbst arbeitet und erfahren hat, dass der „Sonae“-Konzern das Werk schließen möchte! Dies sei aber noch „top secret“! Ursprünglich sei sogar schon der 31.05.2008 als Schließungstermin beschlossen worden. Nur wegen möglicher hoher Kosten aufgrund einer gegebenen Beschäftigungsgarantie sei dieser Plan dann aufgegeben worden! Jetzt ist angeblich geplant am 31.12.2009 das ehemalige „Hornitex“-Werk aufzugeben. Heute heißt die Firma übrigens „Glunz AG“ und gehört zur „Sonae Industria“ in Portugal!

Mein anonymer Gesprächspartner ist über die geplante Schließung besonders verbittert weil die Beschäftigten im Werk große Einschnitte beim Lohn wie unbezahlte Mehrarbeit hingenommen haben um das Werk und die Arbeitsplätze zu retten! Diese „Sanierungsopfer“ seien vergeblich gewesen und hätten wohl letztlich nur dazu gedient die Gewinne des Konzerns zu steigern und nur die Aufträge aus dem einst profitablen Werk zu ziehen und anderen Tochterfirmen der „Sonae“ zuzuführen, so der Mitarbeiter.

Wenn das wirklich so stimmen sollte dann sind die Arbeitnehmer ordentlich reingelegt worden indem sie im großen Stile unbezahlte Mehrarbeit geleistet haben im Glauben ihre Arbeitsplätze zu retten während die Geschäftsleitung nur gesteigerte Profite im Sinne hatte und die Schließung schon vorher beschlossene Sache war. Also ein ganz übles Täuschungsmanöver! Wenn die Sache so stimmt wie sie mir vom Mitarbeiter des Werkes erzählt wurde.

Ich glaube ihm, auch wenn ich zuerst doch sehr überrascht war, dass er mir diese internen Informationen anvertraut, kann aber natürlich nicht die Richtigkeit seiner Behauptungen überprüfen. Deshalb stelle ich hier auch alles unter Vorbehalt. Aber es passt in die heutige Zeit, dass Arbeitnehmer von ihren Firmenleitungen manipuliert und betrogen werden um Gewinne zu steigern. Und hier geht dann auch noch womöglich ein 150 Jahre altes Holzspanplattenwerk zugrunde weil ein Konzern lieber seine anderen Werke mit Aufträgen versorgt. Obwohl vor zwei Jahren viele Menschen geglaubt hatten, dass „Hornitex“ gerettet wurde als es von der „Glunz AG“ übernommen wurde.

Und für die Arbeiter brechen schon jetzt schwere Zeiten an da wohl auch eine 32-Stunden-Woche eingeführt wurde, die zu erheblichen Lohneinbußen führen wird. Ebenso soll auch eine komplette Schicht abgeschafft worden sein und die Verwaltung soll auch noch abgebaut werden. Das Werk ist jetzt angeblich auch nur noch eine „Betriebsstätte“, die einem anderen Werk untersteht. So lässt sich wohl leichter schließen!

Für Homberg würde eine Schließung auch wieder mehr Arbeitslose bedeuten denn laut meinem Informanten sind 85% der Beschäftigten aus unserem Stadtteil. Viele davon auch ausländischer Herkunft. Auch deswegen ist dieser Bericht hier wichtig!

Ich bin ja mal gespannt ob die Firma „Glunz AG“ bald was offizielles mitteilt. Dann hätte dieser Blogartikel was bewirkt. Und es melden sich vielleicht auch noch weitere Informanten um Nachrichten zu veröffentlichen, die in den Massenmedien nicht so leicht veröffentlicht werden. Denn auch der Beschäftigte aus dem früheren „Hornitex“-Werk hat meine Aufforderung Infos zu schicken und so für Öffentlichkeit zu sorgen auch wenn die Medienkonzerne es nicht wollen ernst genommen!

Dieser Bericht hier ist also exclusiv, oder aber eine „Ente“ aufgrund eines Gerüchts. Mal sehen was kommt! Ich bin gespannt!

Arbeit aber kein Geld!

Nein, Nein, Nein, kündigen Sie bloß nicht!“ Der Arbeitsberater beim Arbeitsamt schien schon in regelrechte Panik zu verfallen als ich ihm mitteilte, dass ich nach dem zweiten Lohnbetrug meiner Firma von meinem betrügerischen Arbeitgeber die Schnauze voll habe!

Und als ich dem jungen Arbeitsberater mitteilte, dass ich sogar von meinem Chef mit den Worten „Sie können ja kündigen wenn es Ihnen nicht passt!“ direkt zur Kündigung aufgefordert worden bin wurde er noch nervöser und sagte nur noch „Das geht nicht! Der kann Sie nicht zur Kündigung auffordern! Das gibt es nicht!„. Man merkte richtig wie groß die Angst war einen zusätzlichen Arbeitslosen in der Statistik führen zu müssen!

Immerhin erhielt ich noch den Tipp zum Arbeitsgericht zu gehen. Da erfuhr ich dann auch wenig später, dass das Arbeitsamt gerne Leute mit Lohnproblemen erstmal zum Arbeitsgericht schickt und die Leute daran hindert zu kündigen. Auch wenn sie um ihren Lohn betrogen wurden!

Immerhin habe ich jetzt meine Lohnklage vorbereitet und meinen Noch-Arbeitgeber die Pistole auf die Brust gesetzt. In wenigen Wochen kann es dann zur Entscheidung kommen. Oder mein Chef erkennt meine Ansprüche an und zahlt nach. Aber bis dahin können Wochen vergehen!

In Zeiten des real existierenden Kapitalismus, wo dieses Land von asozialen „Eliten“ in Politik und Wirtschaft beherrscht wird muss man sich als Arbeitnehmer um seinen Lohn betrügen lassen ohne sofort etwas dagegen unternehmen zu können. Erst soll man dem Arbeitgeber eine Frist setzen, dann darf man Klage beim Arbeitsgericht einreichen und 3 Wochen auf einen „Gütetermin“ warten. Wenn der „Gütetermin“ scheitert weil es keine Einigung gibt kommt ein paar Wochen später dann ein Verhandlungstermin mit Urteil.

Und in diesen langen Wochen in denen ja auch noch die Familie versorgt werden muss, soll man allen Ernstes für den Lohnbetrüger weiterarbeiten! Was für eine beschissene asoziale Gesetzgebung! Und vom lieben Betriebsrat (ein ver.di-Mann!) unserer Firma muss ich mir dann auch noch anhören, dass er nicht für Lohnangelegenheiten zuständig sei. „Das ist Individualrecht! Da musst du mit den Chef selbst verhandeln!“ sagte er zu mir. Das merke ich mir für die Betriebsratswahl vor. Die ver.di-Kandidaten werde ich auf keinen Fall wählen! Das weiß ich jetzt!

Kleingeld

Letzte Woche habe ich mal interessehalber beim Amt für Grundsicherung (früher auch als Sozialamt bekannt) mal nachgefragt ob meine Mutter mit ihrer mickrigen Rente nicht auch einen Anspruch auf Grundsicherung hat!

Doch die Rente meiner Mutter gilt schon als zu hoch. Denn 523 EURO Monatsrente sind nach der asozialen Gesetzgebung in diesem Land schon zuviel Geld! Der Sachbeabeiter rechnete einen Grundsicherungsbedarf von sage und schreibe 422 EURO aus und meinte auch noch allen Ernstes das dies großzügig(!) gerechnet sei! Immerhin weiß ich jetzt, dass die sogenannte „Grundsicherung im Alter“ nichts anderes als „HARTZ IV“ für Rentner ist. Denn weil meine Mutter bei mir zuhause wohnt wird der Mietbedarf auf alle Bewohner verteilt. Selbst mein zweieinhalbjähriger Sohn bekommt da seinen Mietanteil zugerechnet. Das sieht doch ganz nach der berühmt berüchtigten „Bedarfsgemeinschaft“ aus!

Dass meine kranke Mutter gar nicht alleine wohnen kann ist unerheblich. „Da müssen Sie mit der Krankenkasse reden!“ meinte der freundliche Sachbearbeiter. Und mit ehrlichem Bedauern sagte er dann noch dass die Politik diese Regeln gemacht hätte und dass es ja gewollt sei, dass die Familien sich stärker um ihre Angehörigen kümmern um den Staat nicht zu belasten. Nur zu dumm, dass ich selbst mit meinem Hungerlohnjob kaum über die Runden komme und Probleme habe meine Familie durchzubringen.

Wenn ich daran denke wie die aSozialdemokraten vor wenigen Jahren die Einführung dieser „Grundsicherung“ für Rentner als großen sozialpolitischen Fortschritt gefeiert haben wird mir übel. Ich schäme mich heute dafür auch wegen der diversen Rentenkürzungen 18 Jahre lang in einer solchen elenden Partei wie der SPD Mitglied gewesen zu sein!

aSozialdemokraten

Vor dem Gartenhäuschen

Und damit die Gelegenheit das schöne Wetter im Garten zu genießen!

Nach den vielen Schichten auch am Wochenende war das heute einfach erholsam im Garten sitzen zu können und die Zeit mit der Familie zu verbringen! Ständig für wenig Geld zur Arbeit fahren zu müssen ist einfach nur nervend und stört die Lebensqualität erheblich!

Auch als Hungerlöhner möchte man was vom Leben haben und die Schönheit der Natur unbeschwert genießen. Wenn man das Glück hat in der Rheinpreussensiedlung zu wohnen liegt die Natur auch direkt vor der eigenen Haustür!

Natur vor der Haustür!

Schönheit der Natur!

Natur!

Zwischendurch sind wir dann auch noch zur meiner Mutter ins Krankenhaus gefahren. An die Rechnung (auch „Selbstbeteiligung“ genannt) denken wir da mal lieber nicht. Ich will mich nicht wieder über die vorherrschende asoziale „Reform“politik aufregen, die selbst Kleinrentnern Geld für die Gesundheitsversorgung abverlangt.

Stattdessen habe ich mich entspannt bevor morgen wieder die Suche nach einem besseren Job weitergeht!

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