Leben

Es kamen mehr Leute als ich dachte zur Beerdigung meiner Mutter. Nur Benny haben wir zuhause gelassen da er wohl noch nicht soweit ist zu verstehen was ein endgültiger Abschied bedeutet!

Auch die Predigt des Pastors war gut, angemessen und wurde dem Leben meiner Mutter weitgehend gerecht. Besonders gefreut habe ich mich über die Teilnahme meiner Halbgeschwister aus der ersten Ehe meiner Mutter. Beerdigungen sind wohl auch eine gute Gelegenheit Verwandte wiederzutreffen, die man schon lange aus den Augen verloren hatte. Und vielleicht halten die Kontakte ja diesmal!

Am Abend habe ich zusammen mit Benny Blumen aus unserem Garten zum Friedhof gebracht. So fällt es leichter den Verlust zu akzeptieren und das Leben weiterzuführen! Und ich bin nun entschlossen noch mehr Zeit und Mühe für meinen Sohn einzusetzen damit unsere familiären Bande auch in der Zukunft niemals verloren gehen.

Heute abend werde ich deswegen auch mit ihm zum Homberger Brunnenfest gehen. Denn das Leben geht nun weiter!

Abschied nehmen…

28. Mai 2008

Ausblick...

Am Donnerstag, dem 29. Mai 2008 um 12 Uhr wird die Trauerfeier und Beisetzung meiner Mutter auf dem Essenberger Friedhof an der Bruchstraße stattfinden.

Alle Freunde und Bekannte, die ich gestern und heute nicht erreicht habe hoffe ich auf diesem Wege in Kenntniss setzen zu können!

Der Friedhof liegt direkt neben dem Essenberger See und nur wenige hundert Meter von der Autobahn A40 entfernt. Ich hoffe auch viele alte Freunde und Bekannte meiner Mutter wiederzusehen!

Ausblick aus dem Fenster!

Heute ist das passiert was für mich noch unvorstellbar war: beim Besuch meiner Mutter heute nachmittag gegen 17:45 Uhr lag sie leblos im Bett!

Zuerst dachte ich nur sie sei erschöpft, da sie nach Auskunft der Schwestern kurz zuvor noch laut im Zimmer geschrien hatte und die Zimmernachbarinnen sich darüber beschwerten. Deswegen war sie auf ein anderes Zimmer verlegt worden.

Als ich sie aber nicht wachkriegte und die Schwester kam wurde es zur traurigen Gewissheit: meine Mutter ist heute gestorben. Ich kann im Moment kaum einen klaren Gedanken fassen und werde jetzt auch erst mal für gewisse Zeit einen Gang herunterschalten. Daher werde ich jetzt hier auch für ein paar Tage keine neuen Einträge vornehmen. Jetzt muss ich erstmal für meine Mutter einige Dinge erledigen und mit der neuen Situation klar kommen…..

Ausblick aus dem Fenster!

Leider hat sich der Gesundheitszustand meiner 82-jährigen Mutter deutlich verschlechtert. Und so liegt sie nun seit zwei Tagen wieder im Homberger Krankenhaus!

Jeden Morgen nach der Nachtschicht besuche ich sie nun. Heute kam ich dabei auch mit ihrer Zimmernachbarin ins Gespräch als ich fragte wo denn das Frühstück bleibe. Da meine zuckerkranke Mutter regelmäßig essen muss um den Zuckerspiegel nicht fallen zu lassen ist das ja auch medizinisch wichtig. Die Nachbarin meinte nur, dass es an Sonntagen sogar normal sei, dass nur Frühstück und Abendbrot ausgegeben würde. Und die Dame ist ebenfalls zuckerkrank und fühlte sich auch schon flau nach längerem Warten auf was Essbares!

Überhaupt war sie auf die Verhältnisse im Krankenhaus nicht gut zu sprechen und deutete an, dass sie die Stationsärztin kaum zu Gesicht bekäme. Es seien viel zuwenig Leute da um sich um die Kranken zu kümmern. Die Krankenkassen hätten nicht genug Geld um auch Hustensaft zu finanzieren meinte sie ernsthaft als ich nach längerem Husten meiner Mutter auf die Idee kam mal bei der Stationsleitung danach zu fragen, „sowas gibt es längst nicht mehr im Krankenhaus„!

Ich weiß nicht ob es stimmt, aber das Personal ist wirklich knapp und hatte viel zu tun. Jedenfalls liefen die Schwestern und Pfleger ziemlich hektisch von einem Zimmer zum anderen und waren sichtbar im Stress. Nach einer Weile des Wartens vor der leeren Stationsleitung gab ich dann auch auf.

Angesichts solcher Verhältnisse kann ich nur hoffen und beten, dass mir das Krankenhaus erspart bleiben wird. Meine Mutter dagegen muss es ertragen sowie die anderen Patienten, dass Ärzte, Schwestern und Pfleger kaum Zeit für sie haben und das Essen auch schon mal verspätet ausgeteilt wird.

Hanielpark - Noch gibt es ihn!

Immer wieder gehe ich mit meinem kleinen Benny gerne in den Homberger Hanielpark! Bald wird er wahrscheinlich zum größten Teil für die Spekulanten von PCC, die in der alten Hanielvilla residieren, privatisiert.

Was würde wohl der alte Haniel dazu sagen?! Sollte diese schöne Park nicht für alle Menschen in Homberg und Hochheide frei zugänglich zur Erholung sein?!

Aber unsere Provinzpolitiker von der Homberger SPD und der Homberger CDU haben den Park schon den Spekulanten versprochen!

Hanielpark - Noch gibt es ihn!

Das sieht nicht gut aus!

Da kriegt man als Autofahrer schon ganz schön depressive Gefühle wenn man sich an der Tanke die Preise ansieht!

Aber als Dieselfahrer würde ich mich noch richtig schwarz ärgern wenn ich das gleiche Geld wie Fahrer von Benzinfahrzeugen bezahlen muss und gleichzeitig eine erhöhte Kraftfahrzeugsteuer abdrücken darf!

Das sieht nicht gut aus!

Arbeit und Recht!

Mein Anwalt hat mir heute so richtig aus der Seele gesprochen als wir uns die Erwiderung meines „werten“ Arbeitgebers auf meine Forderungen ansahen!

Und mein Anwalt ist ein seit Jahrzehnten erfahrener Arbeitsrechtsexperte! Aber die Zustände auf dem Arbeitsmarkt lassen ihn wohl trotzdem nicht kalt. Gerade die Unsitte mancher Arbeitgeber ständig zu Ungunsten ihrer Beschäftigten „Fehler“ in den Lohnabrechnungen zu machen scheint in den letzten Jahren zugenommen zu haben wie auch die befristeten Arbeitsverträge mit vielen halbseidenen Klauseln.

Aber so ist das eben heute, und die Politik, und damit vor allem die verlogenen aSozialdemokraten, haben es ja so gewollt als sie die asoziale „Agenda 2010“-Politik unter Schröder durchgesetzt haben. Dass sie unter Schröder und Müntefering absichtlich die Arbeitnehmerrechte geschwächt haben möchten die Kapitaldiener der SPD heute vergessen machen.

Aber was mich besonders ärgert ist der Umstand, dass es Betriebsräte gibt die das miese Spiel der Chefs mitspielen und mithelfen die Arbeitnehmer um ihre Rechte zu betrügen. Und diese Leute sind auch noch in der Gewerkschaft!

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