Aktion

Leider immer noch viel SPD-Wahlkampfpropaganda aber auch ein gelungenes Familienfest und der bunte Aufmarsch vieler Gruppen und Aktivisten!

Während das Familienfest und die bunten Stände wirklich ein guter Grund sind zum 1. Mai zu gehen ärgere ich mich immer wieder über die verlogene SPD-Propaganda auf der Rednerbühne. Insbesondere der örtliche DGB-Vorsitzende, der auch gleichzeitig für die asoziale SPD im Landtag sitzt, beklagt gerne laut die Armut und die Folgen der „HARTZ“-Gesetze für Familien und Kinder und „vergisst“ dabei zu erwähnen, dass er selbst als SPD-Funktionär diesen „Reformen“ und damit der Verarmung weiter Bevölkerungsteile zugestimmt hat!

Aber die Stadt Duisburg soll nun mit ihrem Nothaushalt die Folgen der SPD-Politik im Berliner Reichstag mildern. Auf die Idee mal seine Parteifreunde, die beiden Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten, aufzufordern „HARTZ IV“ abzuschaffen oder wenigstens die Leistungen für Kinder und Schule aufzustocken kommt er natürlich nicht. Heuchelei pur! Diese Instrumentalisierung des 1. Mai für einen SPD-Wahlkampf ist schon mehr als nur ein Wermutstropfen bei einem ansonsten gut gelungenen Fest.

Der werte Kollege Bischof sollte sich auch mal mit den Aktivisten der Duisburger Montagsdemo gegen die „HARTZ“-„Reform“ unterhalten und schlau machen.

Muss das sein?!

Auch verstehe ich nicht wieso der DGB es Gruppierungen, die offensichtlich der verbotenen Terrororganisation PKK nahe stehen, erlaubt so massiv beim Marsch zur Kundgebung aufzutreten! Das dürfte gerade viele türkische Kollegen von einer Teilnahme abschrecken! Zumal die Thematik auch nichts mit dem 1. Mai als Arbeiterfeiertag zu tun hat.

Am Straßenrand sah man dann auch manche Leute mit dem Kopf schütteln als der Zug zum Landschaftspark mit den vielen türkischen und kurdischen Losungen an ihnen vorbeiging. Die Gewerkschaften geraten auf ihrer eigenen Demo zumindestens optisch schon fast in die Minderheitenrolle!

Freude muss sein!

Aber die meisten Besucher im Landschaftspark kümmerten sich eh nicht darum und nahmen lieber das Freizeitangebot an den vielen Ständen wahr. Es gab fast alles was das Herz begehrte. So kann der „Tag der Arbeit“ auch die nächste Zeit überleben.

Jetzt müssen nur noch einige Kollegen aus der Gewerkschaftsführung begreifen, dass sie nicht für eine asozialdemokratische Partei da sind sondern gefälligst Arbeitnehmerinteressen konsequent zu vertreten haben. Und manche radikalen Gruppen bei der Demonstration sollten sie auch gefälligst in den Hintergrund drängen damit wieder mehr Arbeitnehmer kommen.

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