Dicke Luft auf der Arbeit!

Das ist das Arbeitsleben im Bewachungsgewerbe: da entfliehen aus dem Munde des Objektleiters solche Worte weil ein Kollege zum wiederholten male einen Krankenschein genommen hat!

Und manche Kollegen glauben auch, dass die nun häufiger werdenden Krankmeldungen weniger mit fehlender Gesundheit als vielmehr mit fehlenden Arbeitsstunden und damit auch fehlendem Arbeitslohn zu tun haben! Das sorgt für Frust und führt dann auf Arbeitgeberseite zu Mobbingdrohungen um die Kollegen zu disziplinieren.

Interessant finde ich nur, dass die Firma selbst bei „krankfeiernden“ Kollegen nicht daran denkt diese zu kündigen wie es wohl sonst jeder Arbeitgeber tun würde. Stattdessen soll der Arbeitnehmer selbst kündigen. Das erinnert mich daran, dass ich ja auch einen heftigen Streit mit dem obersten Chef der Firma hatte und ihn sogar anschrie. Trotzdem forderte er mich auf selbst zu kündigen. Selbst als ich mit dem Arbeitsgericht drohte. Ich habe auch noch nie gehört, dass jemand in unsere Firma gekündigt wurde. Selbst wenn er unangenehm auffiel.

Ist merkwürdig, aber was solls ich bewerbe mich eh schon woanders. Nur meinte der Arbeitsberater beim Arbeitsamt ich solle aufpassen, dass der Chef es nicht mitbekommt da er sonst versuchen würde bei anderen Unternehmen schlechte Stimmung gegen mich zu machen um einen Arbeitsplatzwechsel zu erschweren.

Solche Verhältnisse erinnern schon fast an Sklaverei. Mit miesen Tricks zu versuchen Arbeitnehmer gegen ihren Willen in der Firma zu halten scheint eine Spezialität im Bewachungsgewerbe zu sein!

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