Es ist nun engültig klar, dass das ehemalige „Hornitex“-Werk (heute: Glunz AG) in Gerdt systematisch heruntergefahren wird! Aus der Belegschaft ist zu hören, dass nur noch 24 Stunden in der Woche(!) produziert wird.

Selbst die alten Aufträge für Kunden in der Umgebung wie „Holz Dammers“ seien nun auf andere entfernt gelegene Werke mit sogar älteren Produktionsanlagen verteilt worden. So machten die Chefs in der Konzernzentrale das Werk mit seinen relativ modernen Anlagen vorsätzlich unrentabel und produzierten natürlich Verluste durch hohe Anlaufkosten in der Produktion.

Auch sollen schon Überlegungen in der Geschäftsleitung laut geworden sein die Beschäftigten in eine Auffanggesellschaft zu verlegen damit sie dann zu anderen Produktionsstandorten oder sogar anderen Firmen geschickt werden können.

So würde dann trotz Beschäftigungsgarantie bis Ende 2009 den Arbeitnehmern das Leben so schwer gemacht, dass nicht wenige wohl „freiwillig“ gehen werden.

Das Kapital findet eben immer Wege um Arbeitnehmer los zu werden!

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