Es wird immer peinlicher für die aSozialdemokraten: unter dem Druck der kapitalorientierten Massenmedien wird jetzt die eigene Basis verärgert und der Parteiausschluss von Clement rückgängig gemacht!

Die Parteioberen verkünden jetzt schon wie sie einen Ex-„Superminister“ in der SPD behalten wollen obwohl der diese öffentlich mitten im Wahlkampf angegriffen hat! Jedes andere weniger prominente Parteimitglied wäre mit Sicherheit schon längst geflogen wenn es sich das erlauben würde.

Aber manche Leute sind eben auch in der SPD gleicher als andere! Und so zeigt die SPD-Spitze in aller Klarheit was sie von ihrer eigenen Parteibasis hält: der Parteivorstand und die Ministerriege setzen sich für Clement ein und billigen damit nachträglich seine Ausfälle gegen die eigene Partei. Von seinen früheren Beschimpfungen Arbeitsloser mal ganz zu schweigen.

Gerade habe ich auch im Radio gehört wie er das Gesprächsangebot der Bochumer SPD-Ortsvereine barsch zurückwies und sinngemäß meinte er bräuchte mit denen nicht zu reden. Dass diese Menschen über viele Jahre auch für einen Clement Wahlkampf gemacht haben ist da nicht wichtig. Wirtschaftliche Eigeninteressen sind dem Herrn in seiner Eigenschaft als RWE-Mann und Arbeitsverleiher wichtiger als soziale Grundsätze. Da hatte das SPD-Mitglied schon recht, das im Fernsehen Clement einen „Kapitalknecht“ nannte! Der jetzt auch mit viel prominenter Unterstützung weiter innerhalb der SPD seine asoziale arbeitnehmerfeindliche Politik propagieren darf.

Der Fall Clement beweist nur nocheinmal, dass die Parteimitglieder in der SPD in der Praxis nicht wirklich was zu melden haben sondern einfach nur billige Plakatekleber und Flugblattverteiler sind. Die Führungskaste aus Parteivorstand und Ministern bestimmt den politischen Kurs.

Das wäre ja noch schöner wenn die Parteibasis einfach prominente Vertreter der asozialen „Reform“politik rauswerfen darf. Sowas könnte ja sonst noch Schule machen!

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