Satire

Der Möchtegern-OB und alte geschasste Stadtdirektor verspricht jetzt jeden Tag Dinge, die er als Stadtdirektor niemals getan hat: mehr Geld für die Bezirke, mehr Bürgernähe, mehr soziale Wohltaten etc. So hofft er wohl auch die Linke als zukünftigen Partner umgarnen zu können!

Doch die Linken sind zumindestens in Homberg nicht so dumm auf die windigen Versprechen des alten Stadtdirektors und Zieling-Vertrauten hereinzufallen:

Brandt und Dressler widersprechen sich zur Stadtteilentwicklung
Dressler soll in der Bezirksvertretung Stellung nehmen

DIE LINKE im Bezirk fordert von der SPD ein klares Bekenntnis zur Bezirksentwicklung in Homberg und Hochheide und will Herrn Dressler in die Bezirksvertretung einladen.

„Während Herr Dressler beschlossene Anträge für einen Bezirksentwicklungsplan verschleppt, macht OB Kandidat Brandt mit großen Versprechungen ungeniert Wahlkampf.
Während Herr Dressler verkündet, dass die Stadtteile der Ort für Experimente von Spekulanten sein sollten, kündigt sein Parteigenosse Brandt »blühende Wiesen« für unseren Bezirk an“, so Bezirksvertreter Roland Busche.

„Wir wollen Herrn Dressler in der Bezirksvertretung Gelegenheit geben zu seinen Äußerungen
Stellung zu nehmen“, so das Bündnis aus DIE LINKE und „Homberger Signal“.
„Herrn Brandt laden wir nicht ein, denn das Problem der Sozialdemokratie besteht darin, dass sie nur gut in Ankündigungen ist, in der Realität ihre Politik aber ganz anders aussieht.

Die SPD hat die Situation in Homberg und Hochheide 5 Jahre schöngeredet. Die verheerenden
Folgen der Ankoppelung Hombergs an Duisburg sind in der SPD Regierungszeit entstanden; und die „Weißen Riesen“ sind Produkt der SPD Politik.

Wenn Herr Brandt jetzt die Not der Stadtteile entdecken sollte, dann entdeckt er das Werk seiner eigenen Misswirtschaft. Der Stadtteil Homberg benötigt Taten und keine Ankündigungen im Bierzelt.

Wir fordern die SPD auf, endlich damit aufzuhören, den Bauplatz Haesen und das Homberger
Rathaus ortsfremden Spekulanten anzudienen, denn nur dann hätte Herr Brandt, wenn er wollte,
vielleicht die Möglichkeit die Situation im Stadtteil zu verbessern und die »Massenflucht«
zustoppen.“

DIE LINKE OV H/R/B c/o Roland Busche, Bergstr. 9, 47198 Duisburg

Das ist doch ein gutes Zeichen wenn die Linke sich von den falschen Versprechungen der aSozialdemokraten nicht blenden lässt!

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Aus der Traum!

20. August 2008

Da hatte ich mich schon auf meinem neuen Job in einer Konzernzentrale gefreut…

…doch nun wird nichts daraus! Denn angeblich hat ausgerechnet der BETRIEBSRAT(!) seine Zustimmung zur Neueinstellung verweigert um älteren Mitarbeitern mehr Arbeitsstunden zu sichern.

Wenn das stimmt was mir da gestern der Kollege erzählt hat verdanke ich also auch dem Betriebsrat meine nun kurz bevorstehende Arbeitslosigkeit!

Der Kollege meinte dann auch resigniert, dass das ein „perverses System“ sei da die älteren Mitarbeiter überhaupt nicht für den stressigen Job mit seinen langen Schließ- und Kontrollgängen geeignet seien. Einige dieser Kollegen waren schon dort und haben nach kurzer Zeit schon aufgegeben. Deswegen wurde ich dorthin ausgeliehen da mein derzeitiger Arbeitgeber demselben Konzern gehört.

Da haben sich die Kollegen schon gefreut nach langem Suchen wie sie sagen endlich einen geeigneten Kandidaten für den Job gefunden zu haben und da funkt der Betriebsrat dazwischen und verbietet die Neueinstellung.

Da ich ja nur von meinem derzeitigen Noch-Arbeitgeber seit 3 Wochen an die Schwesterfirma ausgeliehen wurde versucht jetzt deren Objektleiter meinen Chef zu überreden meinen auslaufenden Arbeitsvertrag wenigstens für einen Monat noch weiter zu verlängern. Denn sonst fehlt ihm im nächsten Monat ein Ersatzmann.

Ist schon irgendwie verrückt, dass eine Firma dringend einen Mitarbeiter sucht, ihn aber nicht einstellen darf weil der Betriebsrat das nicht will.

Auf jeden Fall ist meine schlechte Meinung über Betriebsräte jetzt nicht besser geworden!!!

„Feine“ Kollegen! Danke für euren Einsatz damit ich arbeitslos werde! 😦

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