Die Linke fällt nicht auf SPD rein!

20. August 2008

Satire

Der Möchtegern-OB und alte geschasste Stadtdirektor verspricht jetzt jeden Tag Dinge, die er als Stadtdirektor niemals getan hat: mehr Geld für die Bezirke, mehr Bürgernähe, mehr soziale Wohltaten etc. So hofft er wohl auch die Linke als zukünftigen Partner umgarnen zu können!

Doch die Linken sind zumindestens in Homberg nicht so dumm auf die windigen Versprechen des alten Stadtdirektors und Zieling-Vertrauten hereinzufallen:

Brandt und Dressler widersprechen sich zur Stadtteilentwicklung
Dressler soll in der Bezirksvertretung Stellung nehmen

DIE LINKE im Bezirk fordert von der SPD ein klares Bekenntnis zur Bezirksentwicklung in Homberg und Hochheide und will Herrn Dressler in die Bezirksvertretung einladen.

„Während Herr Dressler beschlossene Anträge für einen Bezirksentwicklungsplan verschleppt, macht OB Kandidat Brandt mit großen Versprechungen ungeniert Wahlkampf.
Während Herr Dressler verkündet, dass die Stadtteile der Ort für Experimente von Spekulanten sein sollten, kündigt sein Parteigenosse Brandt »blühende Wiesen« für unseren Bezirk an“, so Bezirksvertreter Roland Busche.

„Wir wollen Herrn Dressler in der Bezirksvertretung Gelegenheit geben zu seinen Äußerungen
Stellung zu nehmen“, so das Bündnis aus DIE LINKE und „Homberger Signal“.
„Herrn Brandt laden wir nicht ein, denn das Problem der Sozialdemokratie besteht darin, dass sie nur gut in Ankündigungen ist, in der Realität ihre Politik aber ganz anders aussieht.

Die SPD hat die Situation in Homberg und Hochheide 5 Jahre schöngeredet. Die verheerenden
Folgen der Ankoppelung Hombergs an Duisburg sind in der SPD Regierungszeit entstanden; und die „Weißen Riesen“ sind Produkt der SPD Politik.

Wenn Herr Brandt jetzt die Not der Stadtteile entdecken sollte, dann entdeckt er das Werk seiner eigenen Misswirtschaft. Der Stadtteil Homberg benötigt Taten und keine Ankündigungen im Bierzelt.

Wir fordern die SPD auf, endlich damit aufzuhören, den Bauplatz Haesen und das Homberger
Rathaus ortsfremden Spekulanten anzudienen, denn nur dann hätte Herr Brandt, wenn er wollte,
vielleicht die Möglichkeit die Situation im Stadtteil zu verbessern und die »Massenflucht«
zustoppen.“

DIE LINKE OV H/R/B c/o Roland Busche, Bergstr. 9, 47198 Duisburg

Das ist doch ein gutes Zeichen wenn die Linke sich von den falschen Versprechungen der aSozialdemokraten nicht blenden lässt!

30 Antworten to “Die Linke fällt nicht auf SPD rein!”

  1. Easy Says:

    Ein gutes Zeichen?
    Langsam mache ich mir richtig Sorgen um Duisburg, wenn hier von einem guten Zeichen gesprochen wird und im selben Atemzug die SED-Nachfolgepartei gelobt wird! In der Partei sind doch nur Ex-SEDler, Stasi-Mitarbeiter oder gescheiterte SPD-Mitglieder (das kleine a lasse ich mal vor der SPD weg)! Wie kann man denn einerseits gegen Brandt sein und dann hier die Linke empfehlen?! Die SPD und die Linke koalieren doch nach der Wahl sowieso, was ja zur Folge hat, dass genau die, welche 50 Jahre lang die Stadt regiert haben wieder an der Macht sind! Dieses mal machen die dann keine innerparteilichen Flügelkämpfe, sondern Parteikämpfe! Was hat denn Duisburg dadurch gewonnen? NICHTS! Und dann kann in aller Ruhe die Talfahrt weiter gehen!
    Armes Duisburg!

  2. rai30 Says:

    @ Easy

    Das ist doch Quatsch mit den SED-Mitgliedern, zumindestens in Duisburg!

    Wenn ich als Gast an Veranstaltungen der Linken teilnehme sehe ich jede Menge alte Bekannte aus der SPD wieder, die heute zur Linken gegangen sind.

    Man muss die Linke ja nicht unbedingt mögen, aber das sind mehrheitlich frühere SPD- oder Grünen-Mitglieder. Sogar von der CDA sind welche dabei!

    Und der Brandt findet bei der Linken keine große Zustimmung, denn besonders sozial ist der nie gewesen. Das ist doch ein Verfechter von „Hartz IV“ und „1-EURO-Jobs“!

  3. Easy Says:

    @rai30

    mag sein, das in Duisburg keine Ex-SEDler und Stasimitarbeiter dabei sind, aber wie du schon selbst anmerkst, mehrheitlich die früheren aSPD-Mitglieder! Und damit haben wir doch dann den alten Block, wie du ja auch immer trefflich schreibst, der aSPD, die alles hier verbockt hat!
    Also kann man doch auf keinen Fall die Linken wählen! Wer also die Linken wählt, kann auch direkt wieder die aSPD wählen!

    Brandt ist ja auch total uninteressant, da die Linke ja einen eigenen Kandidaten stellen wird! Dadurch wird ja Sauerland direkt wieder OB, denn dieses mal wird es ja keine Stichwahl geben! Sollte die Linke den eigenen Kandidaten doch nicht bringen, kann man direkt sehen, das dort nur Leute der alten aSPD sind, die nur mit der aSPD eine Koalition bilden wollen um an die Macht zu kommen (ein typisches aSPD-Verhalten)!

  4. Beobi Says:

    @easy
    1.) Die Mehrheit der Mitglieder kommt weder aus der SED noch aus der SPD.
    2.) Warum soll DIE LINKE als eigenständige Partei mit über 400 Mitgliedern in Duisburg (bundesweit ca. 76.000) auf einen eigenen OB-Kandidaten verzichten? Von den Grünen wird das ja auch nicht verlangt. Hier in DU sind die Grünen ja Steigbügelhalter der CDU, und sind aus Machtkalkül vor nichts fies.
    3.) Es wird mit der SPD keinen Kooperationsvertrag geben. Koalitionen gibts im Stadtrat nicht, da kein Parlament und keine Regierung.
    4.) Über KandidatInnen entscheidet immer noch die Mitgliederversammlung; und die hat nicht vergessen, wer den sozialen Kahlschlag zu verantworten hat. Stichworte: Hartz IV, Kinder- und Altersarmut, Rente mit 67, Steuergeschenke an Superreiche und Heuschrecken, Privatisierung der Daseinsvorge (Stadtwerke, Wohnungsges., Klinikum usw. usw.). Nicht zu vergessen, die Milliarden Steuergelder für die Zocker der WestLB und IKB, nur um die Steuergelder der Finanzheuschrecke aus USA, die heute die IKB gekauft hat, auf dem Silbertablett zu servieren.

    Für all das sind alle neoliberalen Parteien SPD/CDU/GRÜNE/FDP verantwortlich.

    5.) Und was heißt hier SED-/Stasimitarbeiter. Angela Merkel war höchste FDJ-Funktionärin und spielt jetzt Bundeskanzlerin. Die Blockflöten-Parteien sind still und leise mit ihren Millionen bei der CDU + FDP mit offenen Armen empfangen worden. Genauso wie seinerzeit die Nazis von Adenauer ebenfalls in der CDU willkommen geheißen und wieder in Amt und Würden eingesetzt wurden.

  5. Tenrix Says:

    Hoffen wir, dass die Ost-Duisburg Linken „sich nicht von den falschen Versprechungen der aSozialdemokraten blenden lassen“.

    Wenn Die Linke Duisburg sich klar von Brandt (SPD Duisburg) distanziert und ihn nicht zum OB wählt, wird sie für viele Bürger wählbar.

    Die Bürger haben Angst vor der SPD Duisburg und laufen weg. Dem(ent)ographie Duisburg.

  6. Beobi Says:

    @Tenrix
    Warum sollten wir Brandt wählen? Wir wählen natürlich unseren eigenen Kanditaten bzw. Kandidatin!

    Uns mit dem Hinweis, dass dann Sauerland wieder OB wird, von der eigenen Kandidatur abhalten zu wollen, ist wohl Wunschdenken der SPD und der Grünen.

    Im Übrigen wissen wir alle, was von den Versprechungen und möglichen Zusagen der SPDler zu halten ist: Nichts!

  7. Easy Says:

    @Beobi

    zu 1) in den führenden Positionen sind aber noch genug aus der alten aSPD
    „17.Oktober 2004: Enttäuschte SPD-Anhänger und Gewerkschafter gründen in Duisburg den NRW-Landesverband der WASG.“
    ist von der Internetseite der Linken Duisburg! 😉

    zu 2) Ich habe doch gar nicht geschrieben, dass die Linken keinen eigenen OB-Kandidaten aufstellen sollen! Nur so wird doch Brandt von der aSPD kein OB!
    Man solle den Bürgern aber nicht vormachen, dass der Kandidat der Linken OB werden kann, dass wird Sauerland, sonst keiner! Und das finde ich auch nicht toll, aber so sind die Mehrheiten in Duisburg nun einmal!

    zu 3) Genau dass warum die Bürger sich von der Politik abwenden. Man bekommt nur wischiwaschi Antworten! ohh das nennt man nicht Koalition, da es nicht ein Parlament oder Regierung ist! Danke für die nützliche Antwort!
    Was ist denn nun mit der Zusammenarbeit oder wie man das auch nennen mag? Wird die Linke denn nach der Wahl mit der aSPD zusammen arbeiten?

    zu 4) Ich bin ja auch auf der Suche nach einer Alternative zu den großen Parteien, aber ich habe noch keine Alternative gefunden!

    zu 5) Da kann ich dir irgendwie nicht folgen! Weil die CDU damals Nazis aufgenommen hat, darf die Linke nun Stasimitarbeiter aufnehmen?
    Wenn das eine offizielle Aussage der Linken ist, ja dann aber gute Nacht Duisburg!
    „die Anderen haben aber auch mal…“ oder „die anderen sind viel schlimmer …“ Was soll der Wähler daraus für Schlüsse ziehen? Etwa das es keine ordentlichen Politiker gibt?

    Dann zu deinem Zitat
    „Uns mit dem Hinweis, dass dann Sauerland wieder OB wird, von der eigenen Kandidatur abhalten zu wollen, ist wohl Wunschdenken der SPD und der Grünen.“
    Was haben denn die Grünen davon, wenn Sauerland kein OB mehr wird? Wunschdenken der Grünen ist doch Sauerland als OB! Bei der Aussage habe ich kurz überlegt, ob du aus Duisburg bist 😉

  8. rai30 Says:

    @ Easy

    Zunächstmal geht es doch hier um Kommunalpolitik. Also können wir hier vielleicht Themen wie Stasi und DDR-Vergangenheit mal ausklammern.

    Und im Übrigen bin ich selbst mal in der SPD gewesen, und das war bis Schröder seine asoziale „Reform“politik durchgezogen hat auch durchaus eine ordentliche Partei. Trotz Klüngel und anderer Negativerscheinungen, die aus der jahrzehntelangen Alleinherrschaft in unserer Stadt herrühren.

    Die SPD ist ja vor allem unter Schröder zur einer asozialen Partei verkommen, die ihre eigenen Prinzipien verraten und verkauft hat.

    Klar ist auch, dass die Duisburger SPD mit ihren Filz und den Seilschaften zu Recht 2004 von den Wählern abgestraft wurde. Und das hängt ja auch ganz klar mit der Person des ehemaligen Stadtdirektors Jürgen C. Brandt zusammen, der eben auch stellvertretend für die abgehobene bürgerfeindliche Politik unter der früheren OB Zieling stand.

    Daher lobe ich mir da auch die Linken wenn sie ganz klar Abstand von diesem Möchtegern-OB nehmen und ihre Eigenständigkeit betonen. Denn die Duisburger Beton-SPD hatte sich schon darauf gefreut mit Hilfe der Linken wieder das Zepter im Duisburger Rathaus zu übernehmen.

    Diese Rechnung scheint nicht aufzugehen, und dafür kann man der Linken nur danken!

  9. Easy Says:

    @rai30
    Das ist aber auch das einzige, wofür man den Linken danken kann!

    Bei deinen Argumenten wirfst du aber immer zwei Ebenen durcheinander! Bei der Linken kann man die Bundespolitik ausklammern (Stasivergangenheit) und bei der SPD muss man Schröder mit einbeziehen?! Meiner Meinung nach sind beide Dinge nicht zu vernachlässigen, die Schröderpolitik und die Stasivergangenheit! Beides ist aufs schärfste zu verurteilen!

    Wenn du damals auch ein SPD-Mitglied warst, würde mich natürlich interessieren, ob du nun auch bei den Linken bist? Oder hast du eine alternative Idee, wen man denn nun in Duisburg wählen kann?

  10. rai30 Says:

    @ Easy

    Schröder und seine Politik haben die gesamte SPD ruiniert. Deswegen ist die asoziale Ausrichtung der SPD auch nicht nur bundespolitisch von Bedeutung!

    Die hiesige SPD, also auch die Duisburger, steht voll und ganz hinter „HARTZ IV“ und „Agenda 2010“. Das war auch Bestandteil der SPD-Kommunalpolitik! Das habe ich noch selbst miterlebt!

    Die ganze Stasi-Diskussion hat diese Bedeutung für Duisburg wohl kaum. Natürlich muss man auch die Stasi aufs Schärfste verurteilen, nur hat das für unsere Stadt wohl eher eine zu vernachlässigende Bedeutung! Und den Ex-SPD- und Ex-Grünen-Mitgliedern, die heute bei der Linken sind kann man nun wirklich nicht die Stasi vorwerfen!

  11. Easy Says:

    @rai30

    Aber kann man denn die Leute, welche, nachdem sie HARTZ IV und Agenda 2010 erschaffen haben, in die Linke gewechselt sind, noch wählen? Meiner Meinung kann man dann weder SPD noch Linke wählen! Deshalb meine Frage: bist du jetzt bei den Linken oder gibt es noch eine andere Alternative – ganz ohne SPD und Linke?

  12. rai30 Says:

    @ Easy

    Die die aus der SPD ausgetrteten sind haben dies ja wegen „HARTZ IV“ und der ganzen asozialen „Reform“politik getan. Das sind nicht die Erschaffer der „Agenda 2010“!

    Der Punkt ist eben der, dass Schröder, Müntefering, Steinbrück & Co. diese Politik gegen den Widerstand vieler in der SPD durchgeboxt haben.
    Die heutige SPD ist eine asoziale Partei geworden, die Sozialdemokraten, die noch Wert auf soziale Politik legen haben die Partei längst in Scharen verlassen.

    Die Linke ist derzeit die einzige Partei, die für eine soziale Politik steht, und das sage ich als parteiloser Unabhängiger. Deswegen wähle ich die Linke auch bei Bundestags- und Landtagswahlen. Bei der Kommunalwahl bin ich der Ansicht sollten Wählergemeinschaften eine stärkere Rolle spielen.

    Die großen Parteien, SPD und CDU gleichermaßen, haben sich leider ganz und gar den Kapitalinteressen unterworfen.

  13. Tenrix Says:

    @ beobizwo

    > @Tenrix
    > Warum sollten wir Brandt wählen? Wir wählen natürlich unseren eigenen
    > Kanditaten bzw. Kandidatin!

    Is klar! Der Oberbürgermeisterkandidat der Linken Duisburg wird gewählt. Verstehe ich das richtig?

    Die Linke muss sich klar von Jürgen C. Brandt (SPD Duisburg) distanzieren, so wie es selbst die innerparteilichen SPD-Integrationsfront tut.

    Ich weiß, Die Linke Duisburg im Westen und Das Homberger Signal hat dazu die Kraft. Klar, Roland Busche schielt auf ein Ratsmandat. Er wird es bekommen und hat es verdient.

    Die Ost-Duisburg Linke wird sich bei einem öffentlichen Verzicht der Verweigerung einer Unterstützung von Brandt verstecken. Da ist in der Vergangenheit allerlei politische Schleimerei bekannt geworden.

    Ich neige zu sagen, Mitschwimmer im System des Madenwerks der Systemfuzzies: Posten, Buffet, Chinareise. Es gibt nichts besseres als eine freie Mahlzeit – aus der Sicht der Ost-Duisburg Linke.

    Die Ost-Duisburg LINKE kuscht. Und schweißt Knüppel gegen Der Westen Duisburg. Das ist nicht gut.

    Als Bekenntnis der Wahrhaftigkeit von der Gesamt-Duisburg Linke erwarte ich ein klares Öffentliches Bekenntnis: Die Linke Duisburg wird den Oberbürgermeisterkandidat Jürgen C. Brandt nie unterstützen. Er ist national bekannt als Brecher von Kirchenasyl und der UN-Kinderrechtskonventions und ein Verfechter von „ethnisch sauberen“ SPD-Ortsvereinen, wie seinem eigenen SPD-OV Homberg.

    Nie wieder: Brandt darf in Duisburg nicht herrschen! Auch wenn es ein Machtverlust für DIE LINKE Duisburg wäre!

  14. Tenrix Says:

    Die Situation in Duisburg ist sehr prekär, gerade wenn man an administrative Schwachmaten wie den in der Bezirksvertretung lügenden Bezirksamtsleiter Scherhag erkennt.

    Dieses übele System eines Madenwerks hat sich tief verwurzelt. Und es wird schwer sein etwas zu ändern.

    So könnte ich mir vorstellen, Roland Busche zu unterstützen, wenn er die OST-Linken von Duisburg öffentlich verpflichten kann: „Jürgen C. Brandt (SPD Duisburg), nie wieder!“.

  15. Easy Says:

    @rai30

    Bei dir kann ich es ja nicht sagen, aber wenn ich mir z.B Hüseyin Aydin anschaue, der ist 2005 von der SPD zur Linken gewechselt! Da war die Agenda 2010 doch schon vorbei, für mich sind das alles Leute, die zu spät gewechselt haben! Heute sagen die, die waren schon immer dagegen, aber die waren doch bei der Umsetzung noch dabei und haben die somit mit zu verantworten! Heute schieben die alles auf die anderen, aber selbst nicht besser!

    @tenrix
    Genau das ist das Problem, selbst wenn einer dabei ist, dem man vertrauen kann, kann man den machthungrigen anderen nicht trauen! Die vereinigen sich später mit Brandt, nur um Macht zu erhalten!

    Es muss doch eine Wahlalternative geben, die auch Sinn macht?!

  16. rai30 Says:

    @ Easy

    Eine Partei zu verlassen, der man Jahrzehnte angehörte ist nicht so leicht! Das sieht man auch an den wenigen Sozialdemokraten, die noch den alten Prinzipien treu geblieben sind!

    Deshalb sage ich nur man kann den Menschen nur vor die Stirn gucken!

    Übrigens habe ich vor kurzem einen alten Genossen wieder getroffen, der mir erzählte er würde immer noch für mehr Mitbestimmung und innerparteiische Demokratie kämpfen um die SPD wieder zu einer sozialdemokratischen Partei zu machen!

    Das ist vielleicht illusorisch, aber es zeigt auch, dass es auch sogar heute noch ein paar Leute in der SPD gibt, die glauben sie könnten noch die Partei retten und wieder wirklich sozialer machen!

  17. Easy Says:

    @rai30

    Eine Partei zu verlassen stelle ich mir auch schwer vor, aber dann muss man auch einen richtigen Cut machen! Wenn man sich danach mit allen in der Linken wieder findet, hat man ja nichts gewonnen?!

    Wer gegen die aSPD ist, der muss auch gegen die Linke sein! Nur weil die Linke jetzt das Gegenteil verspricht, was die SPDler bei den Linken damals angeordnet haben, wird die Linke nicht wählbar! Dann könnte man ja auch dem Brandt seine Taten verzeihen, nur weil der auch schöne Wahlversprechen macht!

    Nicht falsch verstehen, aber wer Hartz4 mit getragen hat und danach wechselt, der kann seine Vergangenheit doch nicht einfach so abstreifen! Für mich klingt dass, wie oben von Beobi gesagt worden ist, als die CDU die Alt-Nazis aufgenommen hat! Erst wenn die Linke sich von den Ex-SPDlern und Stasimitarbeitern trennt, wird die Linke wählbar – aber was bleibt denn dann noch über?

  18. rai30 Says:

    @ Easy

    Entscheidend sind doch wohl die Inhalte: man muss sie ja nicht mögen, aber die Linke steht doch ganz klar für eine andere Politik als die SPD!

    Der SPD werfe ich vor, dass sie für eine kapitalhörige asoziale Politik steht, die sie nur notdürftig mit Sozialrhetorik überdeckt.

    Die meisten Ex-SPD´ler sind ja auch deswegen aus ihrer alten Partei ausgetreten!

  19. Easy Says:

    @rai30

    Ich denke wir werden da nicht auf einen Nenner kommen, denn für mich besteht kein Unterschied zwischen SPD und Linke! Die SPD verspricht zur Zeit soziale Inhalte und die Linke auch! Weder die SPD wird diese Inhalte umsetzen noch die Linken!

  20. Roland Busche Says:

    Ihr führt eine interessante Diskussion, die von der Sorge getrieben wird, dass sich DIE LINKE von der SPD nicht genug distanziert. Wir, im Westen, kämpfen um eigenständige Positionen und haben mit der SPD nicht viel gemein. In weiten Teilen der Politik für Gesamt-Duisburg gilt das wohl auch. Da wo eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, da stimmen wir auch schon mal gemeinsam ab, das passiert z.T. im Schulausschuss und ist auch sinnvoll. Natürlich sind es die Hartz-Gesetze, die den Kindern die Schulbücher verweigern, wenn die SPD aber Anträgen zustimmt, die den Kids welche besorgen wollen, dann immer mal zu. Auf dieser Ebene bewegt sich das und das finde ich richtig. Wie sich die Mitgliedschaft bei uns entwickelt, das gilt es abzuwarten und für eine Politik zu arbeiten, die “ sozial, gerecht, solidarisch“, halt LINKS ist. Eine Politik, die sozial, gerecht, solidarisch und spd ist, die gibt es nicht. Bei uns haben das die meisten Leute begriffen, sonst wären sie ja nicht bei
    uns, beim HOMBERGER SIGNAL, bei den LINKEN im Westen und in der Reststadt. Wenn ich den Eindruck habe, dass zu viele Leute nur das Godesberger Programm wieder haben wollen, dann trete ich aus, so wie ich es bei den Grünen schon Ende der 80er Jahre gemacht habe. Im Moment bin ich aber noch zuversichtlich. Die Debatte Brandt zu wählen, die gibt es bei uns nicht, es wäre auch überhaupt nicht zu vermitteln.

  21. Roland Busche Says:

    Wenn es aber die Sorge gibt, dass die LINKE so wie die SPD wird, dann wäre es prima wenn noch viele SPD-Gegner bei uns mitarbeiten würden. Zumindest in Duisburg können wir die Richtung ganz gut bestimmen und wenn im Bund oder sonstwo zuviel spd bei den LINKEN auftaucht, dann treten wir gemeinsam wieder aus. Also, jeden 3.Mittwoch im Hochheider Hof um 19.00 Uhr.

  22. Beobi Says:

    @easy
    Für mich klingt das nach Resignation. Nicht wählen kann’s nicht sein.

    Wie Roland schon sagt: Wir sind in der LINKEN, weil wir noch nicht aufgegeben haben. Weil wir die Hoffnung haben, an einer menschlicheren, sozialeren und gerechteren Gesellschaft mitwirken zu können.

    Wer seinen Ankündigungen auch Taten folgen lässt, dass könnt Ihr hier nachsehen: http://www.linksfraktion.de/namentliche_abstimmungen.php

    Danach ist klar, wer sich hier nur verbal das soziale Mäntelchen umhängt, und mit Nebelbomben den WählerInnen die Sicht verdunkelt.

    Wenn wir gemeinsam Veränderung wollen, müssen wir gemeinsam in demokratischen Wahlen die Mehrheitsverhältnisse in der Kommune, im Land und im Bund ändern.

  23. Easy Says:

    @Beobi

    Nicht wählen kommt für mich nicht in Frage! Aber was steht für mich irgendwie noch nicht fest! Wie gesagt, die Linke ist für mich zu viel SPD.

  24. Dr. Ulrich Müller Says:

    @Easy @Rainer Grün @Roland Busche @Liebe Finkin

    Was habt Ihr für ein Problem? Jeder weiß es in Homberd, dass der Bezirksamtleiter Jürgen C. Scherhag (SPD Homberg) strafrechtlich gesehen im großer anzunehmender Wirklichkeit ein bürokrtaischer Verbrecher ist, weil er die Bezirksvertreter vor den Aufstellungsbeschluss falsch beraten hat.

    Jürgen C. Scherhag (SPD Duisburg) hat Roland Busche (Die Linke, Homberger Signal in der Bezirksvertretung übselst und brutal abgekartet betrogen. Jeder der beiden weiß das.

    Und jetzt lest noch mal, was ihr geschrieben habt. Wenn das so weitergeht, fang ich noch an, meine Zehennägel im Klarlack zu pinseln, statt mich für Homberdg und Hochheide einzusetzen.

    Love, Tenrix

  25. Beobi Says:

    @easy
    Okay, immerhin haben wir geheime und demokratische Wahlen – ein hohes Gut, mit dem man verantwortungsvoll umgehen sollte.

    Wenn man extrem oder gar nicht wählt, wird die Stimme verschenkt; und das an die, die man auf gar keinen Fall wählen wollte.

    Für mich als Bürger war immer ausschlaggebend, was in den Programm stand, und ob das mit den tatsächlich getroffenen politischen Entscheidungen übereinstimmt.

    Und SPDler, die jetzt ihr „linkes Herz“ und ihr „soziales Gewissen“ entdecken, nachdem sie bei der SPD nicht mehr nominiert werden, die müssen sich warm anziehen und sich mächtig unbequeme Fragen gefallen lassen. Dass sie ihre jahrzehntelange Überzeugung geändert haben, dass sollen sie mir vor Ort in der täglichen Arbeit erst einmal beweisen, da reichen mir Lippenbekenntnisse nicht.

    Aber wie Roland auch schon schreibt: Auch das ist eine Frage der Mehrheitsverhältnisse innerhalb der LINKEN, ob überhaupt und was solche Heuchler werden (können).

    Sollen sie doch im Stadtrat/in den Bezirksvertretungen (sofern sie da z. Zt. drinsitzen) erst einmal beweisen, ob sie unseren Anträgen zustimmen oder mal wieder dem Fraktionszwang folgen. Bisher scheitert ja fast alles an den Mehrheitsverhältnissen im Rat, genauso wie im Bund.

  26. rai30 Says:

    @ Easy

    Wähle was du willst! Aber wenn du dir die praktische Politik ansiehst und die Programme der Parteien wirst du mit Sicherheit große Unterschiede zwischen SPD und Linkspartei finden! Falls du denn überhaupt daran interessierst bist dir die Mühe zu machen.

    Nebenbei bemerkt, wahrscheinlich finden sich in allen(!) Parteien auch Opportunisten, die sich immer der Mehrheitsmeinung anpassen. Entscheidend ist bei der Bewertung einer Partei für mich die praktische Politik im Alltag!


  27. […] Moment läuft ja unter dem Beitrag “Die Linke fällt nicht auf SPD herein” in diesem Blog eine interessante Diskussion worin wohl die Unterschiede zwischen Linkspartei […]

  28. Easy Says:

    Also erstmal um das klar zustellen: ich bin KEIN Nichtwähler! 🙂

    @Beabi
    „Und SPDler, die jetzt ihr “linkes Herz” und ihr “soziales Gewissen” entdecken, nachdem sie bei der SPD nicht mehr nominiert werden, die müssen sich warm anziehen und sich mächtig unbequeme Fragen gefallen lassen.“
    Und wenn diese nun in die Linke wechseln ist alles ok? Das ist ja gerade mein Anliegen! War nicht letzten Monat einer aus Neudorf oder so (mir fällt der Name im Moment nicht ein), der ganz medienwirksam von der SPD in die Linke gewechselt hat? Wieso sollte man den denn nun wählen?

  29. Beobi Says:

    @easy
    Eine Klarstellung vorab: Wir sind keine Kaderpartei, die erst nach Gesinnungsprüfung Mitglieder aufnimmt. Bundessatzung DIE LINKE:
    … § 2 Erwerb der Mitgliedschaft
    (1) Mitglied der Partei kann sein, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat, sich zu den programmatischen Grundsätzen bekennt, die Bundessatzung anerkennt und keiner anderen Partei im Sinne des Parteiengesetzes angehört. … Wenn Sie nachlesen möchten: http://die-linke.de/partei/dokumente/bundessatzung_der_partei_die_linke/

    Genau diesen Herrn aus Neumühl meinte ich und um ihn geht es in der Diskussion. Dieser Mensch glaubt, dass wir nur auf ihn gewartet haben. Wir haben selbst genug gute Leute, die seit 9 (i. W. Neun) Jahren im Rat, in den Ausschüssen, in den Bezirken erfolgreiche linke Kommunalpolitik machen. http://www.linksfraktion-duisburg.de Hier können Sie alles über unsere Kommunalpolitik erfahren. Alle Anträge, alle Anfragen einschl. der Verwaltungsantworten. Alle Pressemitteilungen, die von den bürgerlichen Medien nicht oft, aber immer öfter veröffentlicht werden.

    Ihm ist keine Spitzenkandidatur, kein Listenplatz „versprochen“ worden, und prompt hat er seinen Eintritt verschoben. Er ist (noch) nicht Mitglied in unserer Partei. Sagt das nicht alles über seine wahre Einstellung aus? Wichtig ist hier aber, dass er von den Mitgliedern eine Abfuhr erhalten hat, da nützt auch keine SPD-Lokalpresse oder das Hinterherwieseln von „westpol“-Journalisten. Im Übrigen: Solche Medienaufmerksamkeit lässt sich inszenieren und lancieren. Wir haben noch so einen: Allerdings aus Rheinhausen; der glaubt auch immer mit TV-Auftritten die „Massen“ hinter sich zu bringen. Ansonsten tut er nichts.

    So funktioniert die Propaganda der bürgerlichen Medien. Hier soll bewußt der Eindruck erweckt werden, dass wir uns in Richtung SPD entwickeln.

    Was alle diese Leute nicht verstehen ist, dass es bei uns anders läuft. Schaumschläger und Lauschwätzer werden sehr schnell enttarnt. Wir sind nämlich nicht die große alte SPD mit dem Massenfußvolk, die die Wasserträger für die Funktionäre machen sollen. Wir sind eine kleine Partei, in der man noch selbst politisch und praktisch arbeiten muss. Und wir sind basisdemokratisch, da gibt es keinen KV-Oberfuzzi, der den Mitgliedern Arbeitsaufgaben erteilt. Bei uns fassen die Mitglieder die Beschlüsse; und bei uns können Sympathisanten auf allen Ebenen mitarbeiten und per Mitgliederbeschluß erhalten sie auch Gast-Mitgliedsrechte.

    Bundessatzung: § 5 Gastmitglieder
    (1) Menschen, die sich für politische Ziele und Projekte der Partei engagieren, ohne selbst Mitglied zu sein, können in Gliederungen und Zusammenschlüssen der Partei mitwirken und ihnen übertragene Mitgliederrechte als Gastmitglieder wahrnehmen. Über die Übertragung von Mitgliederrechten und deren Umfang entscheiden die jeweiligen Gliederungen und Zusammenschlüsse.

    Lieber easy, alles klar? Um diese beiden Herrn wählen zu können, müssten die Mitglieder sie erst einmal aufstellen.

    Die Gefahr der SPDisierung besteht, wir können sie aber abwenden. Wie, das hat Roland oben gut beschrieben.

    Schau‘ doch mal bei uns vorbei: Jeden 3. Mittwoch im Monat um 19 h im „Hochheider Hof“, Moerser Str. 215 in Hochheide.

    Für alle, die das Original lesen, hören und sehen möchten, hier unsere Medien – von unten nach oben 🙂
    http://www.hombergersignal.blog.de
    http://www.linksfraktion-duisburg.de
    http://www.dielinke-duisburg.de mit Ortsverbandsseiten
    http://www.dielinke-nrw.de
    http://www.linksfraktion.de und auf http://de.youtube.com/linksfraktion
    http://die-linke.de/die_linke/aktuell/

    Unsere Print-Publikationen sind kostenlos erhältlich. Ihr findet alle zum Anfordern auf unseren Homepages.


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