Die SPD ist nun eine von außen gesteuerte kapitalhörige Partei, das war gestern gut zu beobachten wie mit medialen Stimmungsbildern und Umfragen der bisherige SPD-Vorsitzende Beck zum Rücktritt getrieben wurde!

Dazu gibt es auch einen sehr erhellenden Artikel auf den „NachDenkSeiten„:

8. September 2008 um 10:50 Uhr
Versager an der Spitze der fremdbestimmten SPD
Verantwortlich: Albrecht Müller | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück

Ein Freund und großer Helfer der Nachdenkseiten schickte angesichts der Steinmeierkandidatur eine deprimierte Mail. Das geht vielen so. Mich deprimiert die Entscheidung für Müntefering noch ein Stück mehr als die für Steinmeier. Die Entscheidungen stehen für die totale Anlehnung der SPD an den neoliberalen Geist – und noch schlimmer: sie stehen dafür, dass die Chance für eine linke Alternative in die Ferne gerückt ist. Trotz der lähmenden Folgen dieser Entwicklung einige Anmerkungen. Jetzt wird sehr viel Nebel geworfen werden. Vielleicht helfen die folgenden Bemerkungen beim Versuch, in Ihrem Umfeld mitzuhelfen, den Nebel zu lichten. Albrecht Müller

1. Anmerkung: Bei dieser Entscheidung spielte der Wille der SPD-Mitglieder und der Parteigliederungen keine Rolle. Die Entscheidung wurde von einigen Medien und den dahinter stehenden Interessen vorbereitet. Diese haben die veröffentlichte Meinung wesentlich geprägt. Es trat ein, was Sie bei uns vor drei Tagen lesen konnten:
„Jeden Tag neu zu beobachten: Die SPD ist eine fremdbestimmte Partei“
Viele NachDenkSeiten Leser haben diesen Vorgang ähnlich empfunden und treffend kommentiert. Zwei E-Mails sind im Anhang angefügt.

2. Anmerkung: Der Hauptfaktor dieser Entscheidungen ist die Propaganda. Wer über die Instrumente der Propaganda wie etwa die Bild-Zeitung, die Hauptfernsehmedien, den Stern und Spiegel Online verfügt, kann auch über den SPD-Vorsitz und ihren Kanzlerkandidaten entscheiden. Selbst der Vorstand dieser Partei hat weniger zu sagen als außenstehende und sogar feindliche Medien und ihre Hintermänner und -frauen. Sarkastisch könnte man es auch so sagen: Die Feststellung des Grundgesetzes, die Parteien sollten an der politischen Willensbildung mitwirken, wurde ersetzt durch den Satz: „Der „Stern“ von Bertelsmann, „Bild“ von Springer, Forsa und andere Umfrageinstitute wirken an der Willensbildung maßgeblich mit.“

3. Anmerkung: Kurt Beck hat sich von diesen Kräften in der engeren Führung der SPD sehenden Auges einmauern lassen. Er hat sie sogar gefördert. Das schreiben wir nicht erst jetzt. Die Informationen darüber……..

Der ganze Artikel unter:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3446

Fast könnte er einem schon leid tun: wieder einmal hat die SPD einen Vorsitzenden verschlissen! Und diesmal war sich der Vor-Vorgänger, Heuschrecken-Münte, nicht zu schade gegen seinen Nachfolger zu intrigieren

Schröders Getreue haben es geschafft den vorsichtigen Kurs der SPD weg von der asozialen „Reform“politik und hin zu einer wieder mehr sozialdemokratisch geprägten Ausrichtung zu verhindern in dem sie Kurt Beck mit Hilfe der kapitalorientierten Massenmedien dermaßen in die Enge getrieben haben, dass selbst der dickhäutige Pfälzer es nicht mehr ertrug wie seine Person jeglichen Ansehens beraubt wurde!

Jetzt haben die Schröder-Getreuen Steinmeier und Müntefering die SPD im Griff. Das wäre eigentlich ein schlechter Witz wenn es nicht so ernst wäre. Ausgerechnet Leute wie Müntefering unter dessen Parteivorsitz die SPD die schlimmsten Wahlniederlagen und größten Mitgliederverluste einstecken musste werden jetzt als Hoffnungsträger angepriesen. Derselbe Müntefering der wegen einer Abstimmungsniederlage im Parteivorstand den Vorsitz 2005 noch während der Verhandlungen zur Bildung der Großen Koalition hinwarf soll jetzt den Tanker SPD durch stürmische Zeiten lenken! Das ist einfach nur dumme Propaganda für einen Kapitaldiener mit rotem Schal.

Wer glaubt jetzt noch, dass die SPD jemals aus dem dunklen Schatten der Schröder-Ära heraustreten kann?!

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