GAZPROM-Kanzler Schröder hat die SPD wieder unter Kontrolle!

13. September 2008


Aktueller(!) Screenshot der SPD-Startseite im Internet

Nach dem mit medialer Unterstützung durchgeführtem Putsch gegen Beck letzte Woche, hat nun wieder Schröder über seinen alten Bürochef Steinmeier erneut die SPD unter seine Kontrolle gebracht!

Der GAZPROM-Mann Schröder wird nun die SPD wieder ganz den Interessen des Kapitals unterwerfen und mit Hilfe von Müntefering und Steinmeier wieder beherrschenden Einfluss auf die am Boden liegende SPD ausüben. Damit ist der zaghafte Versuch Becks und einiger Partei“linken“ endgültig gescheitert die SPD wieder sozialdemokratisch zu machen!

„HARTZ IV“ und „Agenda 2010“ mit der daraus folgenden sozialen Entrechtung großer Bevölkerungsgruppen sind damit wieder zum herrschenden Dogma der nun asozialen SPD geworden!

Damit haben die aSozialdemokraten nun jedes Vertrauen verspielt und sich wieder einmal als willige Vollstrecker der Interessen des großen Geldes und seiner Massenmedien geoutet!
Die großen Medien verbreiten jetzt auch die Propaganda von einer positiven Entwicklung der SPD-Umfragen und verschweigen dabei, dass sich die Werte nur innerhalb der statistischen Fehlertoleranz um zwei Prozentpunkte verändert haben.

Aber wahrscheinlich ist die SPD auch schon mit 26% im Politbarometer glücklich!

4 Antworten to “GAZPROM-Kanzler Schröder hat die SPD wieder unter Kontrolle!”

  1. Beobi Says:

    Na, wer sagt’s denn … Münte, der für die Rente mit 67 steht. Münte, für den es „unfair“ ist die Parteien an ihren Wahlversprechen zu messen (im Zusammenhang mit der 3%igen MwSt.-Erhöhung). Münte, der vehement die Agenda 2010 vertritt.

    Steinmeier, war einer der engsten politischen Vertrauten Schröders. Er schrieb grundlegende Strategiepapiere, darunter jenes vom Dezember 2002, in dem die Reform des Renten- und Gesundheitssystems der Bundesrepublik festgelegt wurde, wirkte an der Agenda 2010 mit, gehörte dem Steuerungskreis zur Umsetzung der Hartz-Reformen an und war an der Vorziehung der Steuerreform 2003 beteiligt.

    Fehlt noch Clement, der massiv gegen einen gesetzlichen Mindestlohn auftritt. Der seine menschenverachtende Einstellung deutlich machte, als er Arbeitslose ungestraft als „Schmarotzer und Parasiten“ bezeichnet hat.

    Er sitzt jetzt im Aufsichtsrat (Personalausschuss) des fünftgrößten deutschen Zeitarbeitsunternehmens Deutscher Industrie Service (DIS), nachdem er als Bundesminister noch den gesetzlichen Rahmen für Leiharbeit liberalisiert hatte (Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt).

    Die DIS wurde mehrheitlich (83 Prozent) vom Schweizer Konkurrenten Adecco erworben, und Clement übernahm den Vorsitz des neuen Adecco Institute zur Erforschung der Arbeit, das vollständig vom Adecco-Konzern finanziert wird und Teil des Unternehmens sein wird.

    Mittels Primär- und Sekundärforschung sowie durch Konferenzen und Diskussionsforen soll auf die Öffentlichkeit eingewirkt werden. (Kleiner Hinweis am Rande, wer hier Meinungsmache betreibt – von wegen „unabhängige“ Presse.) Seit Oktober 2007 ist Wolfgang Clement Gastprofessor für Politikmanagement an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen.

    Und ich möchte wetten, sie holen sich auch noch den Schröder/Clement für den Wahlkampf zurück.

  2. Beobi Says:

    07.09.2008 | 16:39 Uhr
    Oskar Lafontaine: Agenda 2010 mit Sozialabbau und Rentenkürzung bleibt Kurs der SPD

    Berlin (ots) – Zu den heutigen Personalentscheidungen der SPD erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE Oskar Lafontaine:

    Das ist ein schlechter Tag für Arbeitnehmer und Rentner. Steinmeier steht für die Agenda 2010, Müntefering für die Rente mit 67. Mit dieser Entscheidung setzt die SPD ihren unsozialen Kurs fort, der zu Wahlniederlagen und Mitgliederschwund geführt hat.

    Der Rücktritt von Kurt Beck als Vorsitzender ist verständlich. In den letzten Wochen erlebte er ein bisher nicht gekanntes Ausmaß an Illoyalität des rechten Parteiflügels. Der linke Flügel der SPD hat erneut eine entscheidende Niederlage erlitten.

    DIE LINKE wird sich jetzt nach dieser Entscheidung ihrer besonderen Verantwortung stellen und sich als einzige politische Kraft in Deutschland für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, der sozial Benachteiligten, der Familien, der Rentnerinnen und Rentner einsetzen. Sie wird weiter gegen Hartz IV, Kinder- und Altersarmut kämpfen und sich für gesetzliche Mindestlöhne, für gute Arbeit und gute Rente, für Gesundheit und Bildungschancen, für Frieden und gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West stark machen.


  3. Ihr könnt mich mal …

  4. rai30 Says:

    @ Kanzler Schroeder

    Noch nicht genug Kohle bei GAZPROM verdient???


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