Stadtteilblogging vor dem Ende???

24. September 2008

Ausgerechnet wenige Monate vor den Kommunalwahlen scheint das Stadtteilblogging einzuschlafen! Oder liegt es an den Wahlen? Oder ist die Lust am Schreiben vergangen?…..

Ich habe dazu einen Gastbeitrag auf dem „Homberg-Duisburg“-Blog von Tenrix geschrieben:
http://homberg-duisburg.blog.de/2008/09/24/gastbeitrag-geht-stadtteilblogging-4772497

Dort habe ich mein Unbehagen über das langsame Einschlafen des Stadtteilbloggings in Homberg, Hochheide und den Haesen zum Ausdruck gebracht!

28 Antworten to “Stadtteilblogging vor dem Ende???”

  1. Nobby Says:

    Der Bürgerverein Haesen und Gerdt wird sich auch weiterhin im Blog.de beteiligen und unseren Bürgern ein Meinungsforum bereitstellen.
    Leider haben uns seltsame Kommentatoren viel Ärger bereitet. Wir hoffen für die Zukunft ein wenig besser gerüstet zu sein.

  2. Chrizzie Says:

    Vielleicht wird das Stadtteilblogging auch einfach überschätzt. Euer lobenswertes Anliegen in allen Ehren, aber der Kreis der Leute, die ihr damit erreicht, ist einfach zu klein, um wirklich was zu bewegen…

    Lieben Gruß
    Chrizzie

  3. Beobi Says:

    @ Chrizzie

    Ich stimme zu, dass der Kreis der Leser sicher begrenzt ist. Das ist m. E. nach für den begrenzten Bereich (Homberg, Duisburg) auf überwiegend lokale Themen, und noch dazu hauptsächlich politische, normal.

    Es würden sich evtl. auch mehr Leute beteiligen, wenn sich die Kommentatoren an Umgangsformen halten und in den Diskussionen auf der Sachebene bleiben würden.

    Persönliche Beleidigungen, Lügen, falsche Behauptungen und mangelnder Respekt vor dem anderen Menschen, auch wenn man politisch anderer Meinung ist, haben in der Vergangenheit ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Das hat viele verletzt, verärgert und abgeschreckt.

    Eine gute und konsequente Moderation wird ihren Anteil am künftigen Erfolg/Weiterbestehen haben.

    Ich wünsche den Mitbloggern weiter viel Kraft und Erfolg. Und allen Usern/Lesern viele interessante Beiträge.

    Lieben Gruß
    Beobi

  4. rai30 Says:

    @ Chrizzie

    Ich denke nicht, dass wir das Stadtteilblogging überschätzen!
    In nicht mal einem Jahr habe ich hier fast 34.000 Leser gehabt, und in Tenrix altem Blog „homberg.blog.de“ waren es noch wesentlich mehr!

    Was aber noch wichtiger ist, ist der Umstand, dass auch die Verantwortlichen im Rathaus mitlesen und unsere Meldungen beachten.

    Wenn wir in den Blogs über Dreckecken und andere Missstände schreiben wird das durchaus beachtet. Daher sollten wir unsere Wirkung besser nicht unterschätzen!

  5. Tenrix Says:

    Ein neuer Link in Alt-Homberg: http://der-homberg-film.de/

  6. Tenrix Says:

    Ich finde es schon beachtlich, wenn Rüttgers den „Flächenfraß in den Reviertädten“ auf dem Bonner Parteitag anprangert und damit dem entsignierten Ratsherrn Alois Fischer (CDU Duisburg) heftigst auf die Füße tritt. Ich beziehe mich auf einen WAZ-Artikel auf Seite 1.

    „Stoppt den Flächenfraß!“ war erst eine Forderung im Forum des HBN und dann ein Schwerpunkt von http://homberg.blog.de

    Übrigens: Zwei Drittel meiner Namensliste sind abgearbeitet. Vier sind noch dran – bis zur Kommunalwahl.

    Der Oberbürgermeister Adolf Sauerland sollte sich die Empfehlung von Rüttgers zu Herzen nehmen, wenn es um den Aufstellungsbeschluss in Oestrum geht.

    Ich hoffe, es gibt am 14. Okt. in der EKG eine klare Position der Bürger: „Stopp für den Flächenfraß! Wir wollen wohnortnahe Arbeitsplätze!“

  7. Tenrix Says:

    Der Hellweg verbindet das atlantische und kontinentale Eurora

    Und Alt-Homberg war von Anbeginn dabei.

    Ich behaupte, der Stadtentwicklungsdezernent Dressler (SPD, Stadt Duisburg) hat eine schwere Störung seiner geschichtlichen Wahrnehmung, wenn er Duisburg als „Knie des Reviers zu Düsseldorf“ sieht.

    http://www.route-industriekultur.de/daten-und-fakten/index.php?idcat=2

    Neben der Landwirtschaft sorgt seit über 2.000 Jahren der lebhafte Handel in der Region für relativen Wohlstand in der Hellwegbörde, deren Namensgeber, der Handelsweg Hellweg, am Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges verläuft und West- und Osteuropa verbindet.

    Die frühen Gründungen Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund, Unna und Soest zum Beispiel können sich hierdurch gut entwickeln, und auch die Bevölkerung des umliegenden Landes profitiert von dieser Verkehrslinie. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Salzhandel ab (mittelhochdeutsch: hal = Salzwerk). Der Hellweg verdankt seine besondere Bedeutung Karl dem Großen, der um 800 n.Chr. im Abstand von jeweils einem Tagesmarsch befestigte Quartiere anlegt, sogenannte Königshöfe. Diese Höfe werden zu befestigten Plätzen ausgebaut, in deren Schutz sich Handwerker und Händler ansiedeln.

    Hallo Caro, Du wirst gerettet, ohne dass Du es merkst.

    Tenrix – eben drum

  8. Tenrix Says:

    Der Knie-Theorie hat sich auch heftig die Chew-Dobby von der Rheinischen Post (RP Duisburg) unterworfen – selbsthändig.

  9. Tenrix Says:

    Gegendarstellung

    Die WAZ Duisburg berichtet am Freitag, den 26. September 2008 über den Pegel Ruhrort und gibt an:

    „Heute 12 Uhr
    laut Vorhersage 4350 cm
    Tendenz sinkend“

    Diese Behauptung der WAZ Duisburg ist falsch. In Der Westen Duisburg sei bekannt, dass 4350 cm 43,5 Metern entsprächen. Würde man diese Zahl zum Pegelnullpunkt in Ruhrort addieren, stände der Wasserspiegel rund 30 Meter über dem Duisburger Ratshaus und etwa 45 Meter über Hamborn.

    Richtig ist, dass heute die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für den Pegelstand Ruhrort um 12 Uhr gemessene 349 cm angibt.

    Mit dieser Falschbehauptung rücke die WAZ Duisburg immer näher an Zahlenangaben der Stadtverwaltung Duisburg in Ratsvorlagen. So seinen die Entlarvungen von vielhundertprozentigen Falschberechnungen für die WAZ Duisburg nicht berichtenswürdig (Schulentwicklungsplan und Bäderkonzept) gewesen.

    Tenrix – eben drum

  10. jakobswege Says:

    > Stadtteilblogging vor dem Ende???

    … und?

    Wie lautet die Antwort mit Blick auf die Zukunft?

    mein Blog: http://jakobswege.wordpress.com

  11. Der letzte Stadtteil-Blogger Says:

    Jedes Jahr verlassen tausende die Stadt Duisburg. So geht es auch dem Stadtteil-Blogging. Keiner macht mehr mit. Jetzt frage ich mich, wer wohl der letzte Stadtteil-Blogger sein wird. Ich glaube das ist ein für die weite Welt schreibender Blogger. Hin wird er niemals kommen, ein echtes Problem von Schichtdienst, gebe ich zu.

  12. Pilger Says:

    An den fragenden Bürger:

    Ich bitte um Veröffentlichung der Bürgerfrage aus der gestrigen Bürgerfragestunde.

  13. Nobby Says:

    So ganz Tod kann unser Stadtteilbloggen nicht sein, wie die Zugriffszahlen eindrucksvoll belegen.

    Für den Blog Bürgerverein Haesen und Gerdt alleine immerhin 45000 mal statistisch belegt.

  14. Kathi Says:

    Meine Antwort an Nobby: Gehe gedanklich zurück zu den Anfängen des hbn. Wer hatte ein eigenes blog Wer ist übrig? Wer beschäftigt sich noch mit Homberger Themen? Tenrix u.U. seit heute nicht mehr.

    Vom Bürgerverein war wohl nicht die Rede?!

  15. Beobi Says:

    Hallo zusammen,
    vor 11 Monaten wurde „Ein Forum für Homberg“ im Diskussionsforum „DERWESTEN“ (WAZ/NRZ) als Ersatz für das alte HBN ins Leben gerufen.
    In 11 Monaten hat diese Seite über 29.000 Aufrufe. Dort schreiben einige Homberger, die aber leider nicht alle auch auf unseren Blogs schreiben.

    Den Aufwärtstrend in Sachen Stadtteilblogging kann ich nur bestätigen. Leider kann ich die alte Zahl nicht mehr nennen, da wir auf unseren alten Blog keinen Zugriff mehr haben, und deshalb seit Anfang Sept. unseren neuen Blog eröffnen mussten.

    Mit Rainers Blog können wir leider nicht mithalten, aber immerhin hatte unsere neue Seite vom 1.-17.10.08 219 Besucher (im Sept. konnten wir 185 Besucher verzeichnen) und 453 Seitenaufrufe.

    Wir finden, dass das für einen rein politischen Blog ein sehr gutes Ergebnis ist. http://homberger-signal-die-linke.blog.de/ Tendenz steigend.

    Unser Blog kann auch als Bürgerforum genutzt werden (Kommentarfunktion), um ganz gezielt Fragen, Wünsche und Anregungen an unseren Bezirksvertreter Roland Busche zu stellen.

    Ich sehe das ganze so: Es gibt drei sehr aktive Blogs – 1.) Rainers „Störenfried-Blog“, 2.) der Blog vom Bürgerverein Haesen und Gerdt und 3.) der Blog des „Homberger Signals“/DIE LINKE OV Ho/Ru/Ba.

    Plus das breiter gestreute „Ein Forum für Homberg“ bei der WAZ.

    Noch mehr Blogs sind aus meiner Sicht nicht zu „bestücken“, will sagen, zu bewältigen. Aber vielleicht sehe ich das zu eingeschränkt.

    Vielleicht besteht der Wunsch nach „Spezial-Blogs“, z. B. „Politik“, „Freizeit“, „Kinder/Jugend“, „Vereine“ usw. Aber das ist eine Entscheidung der hier beteiligten User.

    Ihr könnt uns ja jederzeit mitteilen, wenn Ihr selbst eigene „Spezial-Blogs“ eröffnet habt.

    LG
    Beobi

  16. Nobby Says:

    Totgesagte leben oft länger!

  17. Jakobswege Says:

    @ Pilger

    Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Einwohnerfragen im Stadtteil-Blogging öffentlich werden.

  18. Beobi Says:

    @ Jakobswege
    Das ist gut. Der Aufwand wird aber nicht gering sein. Uns als Ratsfraktion geht es ähnlich. Wir warten z. T. sehr lange auf die Niederschriften der Sitzungen – dort stehen dann die Antworten drin, diese übertrage ich dann auf unsere Homepage zu den entsprechenden Anträgen/Anfragen. Manchmal erteilt die Verwaltung auch Antworten in Form von Mitteilungsvorlagen, diese dann aus der Flut aller Vorlagen herauszufischen, bedeutet weiterer erhöhter Aufwand.

    Vielleicht können wir uns hier ergänzen.

    Ein kleiner Rückblick auf die BV-Sitzung vom 16.10.08 kann auf unserem Blog nachgelesen werden. Nur ein bisschen nach unten scrollen:
    http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  19. Beobi Says:

    @ Jakobswege

    Nachtrag: Im Ratssystem stehen alle TOPs/Einladungen, alle Anträge/Anfragen und auch alle Vorlagen. Leider ist es nicht gerade User-freundlich.

    http://www.stadt-duisburg.de/rathaus_politik_buergerservice/rathaus/gremien/index.php

  20. Beobi Says:

    Passend zum Thema – hier ein Artikel aus WAZ/NRZ online – Bürgeranfragen:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/nord/2008/10/18/news-84147146/detail.html

  21. Jakobswege Says:

    @ Pilger

    > An den fragenden Bürger:
    >
    > Ich bitte um Veröffentlichung der Bürgerfrage
    > aus der gestrigen Bürgerfragestunde.

    Die Einwohnerragen sind jetzt bekannt geworden.

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/15/fish-pie-%e2%80%93-pilger-und-migranten-tipp/#comment-33

  22. jakobswege Says:

    Blogs: Zum Thema „Meiner ist größer als Deiner!“

    Das Stadtteil-Blogging hat medialen Einfluss.

    Jeder kann sich beim Googlen überzeugen. Als Grundübung empfehlen sich Suchbegriffe wie:

    – spd duisburg
    – cdu duisburg
    – sauerland cdu duisburg
    – brandt spd duisburg

  23. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Wichtig ist doch wohl, dass die Blogs viel gelesen werden, und sogar in der Stadtverwaltung!
    Die Idee vom „Bürgerjournalismus“, die wir zusammen im HBN gesponnen haben kann funktionieren!!!

    Es müssen nur noch ein paar Bürger mehr sich trauen zu schreiben!

  24. jakobswege Says:

    > Es müssen nur noch ein paar Bürger mehr sich
    > trauen zu schreiben!

    Es tut aber keiner! Wie ein Beitrag meinte, ist das ein Problem der Migranten-Demokratie.

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/15/fish-pie-%e2%80%93-pilger-und-migranten-tipp/#comment-34

    Dazu hat Duisburg eine mindestens zweihundertjährige Geschichte seit der Industrialisierung. Das Wesen einer Migranten-Demokratie ist, dass die Zugereisten kuschen. Selbst in den Gratis-Zeitungen steht auf der ersten Seite, dass Junge Menschen und Zugereiste sich nicht am Bürgerforum 2027 beteiligen.

    Seit dem SPD-Ratsbeschluss vom 1969 zum Bau der Weißen Riesen ist die Bevölkerung wiederholt in der Duisburger Migranten Demokratie unterdrückt worden. Vor vierzig Jahren haben sich die Homberger noch mit Hungerstreiks gewehrt.

    Wie brutal dieses Bezirksreich als Nachfolgesystem des Nazi-Bürgermeisters Sommer vorgegangen ist, hat ein Untersuchungsausschuss des Landtags NRW dargestellt. „massive Bestechungen der herrschenden Partei, Bespitzelungen der kritischen Bürger durch die Polizei, mit Baggern gegen Hochheider Demonstranten.“

    > Es müssen nur noch ein paar Bürger mehr sich
    > trauen zu schreiben!

    Klar, alle machen mit! Gerade nach der letzten Einschüchterung wie von einer Bezirksreich Änne.

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/15/fish-pie-%e2%80%93-pilger-und-migranten-tipp/#comment-32

    Wir könnten darauf hoffen, dass die reichsgeborenen Politjahrgänge bald weg sind (Klar – Hildegard und Alois Fischer und Hartl haben von der CDU Duisburg keine weitere Lizenz zum Herrschen erhalten.

    Ich fordere jeden Blogger und Blog-Leser auf zu schreiben, wie er durch dieses Bezirksreichsystem eingeschüchtert wurde.

    > Es müssen nur noch ein paar Bürger mehr sich
    > trauen zu schreiben!

    Rai, das ist das Problem. Trau Dich selbst!

  25. aus der weiten Welt Says:

    Ja, als alter Homberger möchte ich euch wirklich wünschen, dass das mal passiert.

  26. Nobby Says:

    Ein wenig Aufmunterndes zur Abendlektüre aus der Bloggerszene:

    http://www.stern.de/politik/panorama/:Ruhrgebiet-/642554.html?q=ruhrgebiet

  27. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Schreiben kann jeder! Ohne irgendwas zu befürchten!

    Hier muss doch niemand seinen Namen preisgeben, und auf ausländischen Servern kann man auch anonym bloggen. Das ist doch das Schöne am Internet, dass es sich nicht so einfach kontrollieren lässt!

    Nebenbei bemerkt, ich finde nicht, dass die Situation im Bezirk mit der NS-Zeit verglichen werden kann. So schlimm ist es nun zum Glück nicht!

  28. Gorillach Says:

    Herr Nobby, das Ruhrvölkchen hat bei der Auswahl seiner Interessen deutliche Bevorzugungen, die ein Teil der Bürger nicht trägt. So kann wohl die Bevölkerungsentwicklung ihres Bezirks erklärt werden.

    Dazu war ja in ihrem Stadtteil-Blogging ein aufklärender Kommentar zu lesen.

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/10/15/fish-pie-%e2%80%93-pilger-und-migranten-tipp/#comment-35

    „“Fest zu halten bleibt aber trotz aller Kritik an der Politik leider auch, das Volk hat die Politiker verdient die es hat, kommen sie doch aus eben jenem und würden sich mehr Bürger in den demokratischen Parteien engagieren und selbst nach Verantwortung streben, würde manch politische Pfeiffe dort bleiben wo sie hingehört! „“

    Wie meinte die WAZ und NRZ kürzlich zu einem bedenklichen Vorgang in ihrem Bezirk: „Das kann man nicht schreiben. Das versteht keiner!“ RP-Leser sind da deutlich im Vorteil.


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