“Hornitex”-Ende ist nah! Teil 2: Die Suche nach dem Informanten!

28. September 2008

Da habe ich wohl zuviel verraten als ich schrieb, dass mein anonymer Informant wahrscheinlich auf der Vorstandsebene tätig sei…

Jedenfalls habe ich nun erfahren, dass bei der Glunz AG hektisch nach der undichten Stelle gesucht wird, der ich meine Infos über die nun kurz bevorstehende Schließung des früheren „Hornitex“-Werkes zu verdanken habe. Das wird nun wohl auch zu einer früheren öffentlichen Erklärung führen da jetzt auch die Belegschaft Wind von der Sache bekommen hat.

Ich habe mich auch schon gewundert warum ich auf einmal von einem Tag auf den anderen über 40 Leser mehr auf diesem Blog hatte, die sich laut Blogstatistik für die „Hornitex“-Artikel interessierten. Nur, liebe Vorstandsmitglieder der Glunz AG, wenn Sie schon so eifrig bei mir mitlesen, warum lassen Sie nicht auch wenigstens mal einen Kommentar dazu hier stehen. Ist das so schwer?!

Ich bin jetzt auf jeden Fall neugierig mal was offizielles vom Unternehmen zu hören, die Infos von meinem anonymen Tippgeber scheinen ja zu stimmen. Also rufe ich mal morgen früh beim Betriebsrat im „Hornitex“-Werk an und frage ganz offiziell nach was denn nun Sache ist!

Werbeanzeigen

15 Antworten to ““Hornitex”-Ende ist nah! Teil 2: Die Suche nach dem Informanten!”

  1. Kalle Says:

    Na du das mach mal …. denke aber nicht das der werte Herr dir Auskunft erteilen wird .

  2. Kalle Says:

    und haste jemand erreicht?
    Glaube nicht!Waren heute alle sehr beschäftigt.
    Autos mit Ringen fuhren ein und aus.Einige Gerüchte gingen durchs Werk. Und dann… Morgen,
    30.09.08 um 13:30Uhr Belegschaftsversammlung.
    Mal sehen was uns dort erwartet.
    Fortsetzung folgt…………..

  3. rai30 Says:

    @ Kalle

    Heute morgen ging keiner ran, aber mittags habe ich den Betriebsrat Hülsken oder Hilsgen oder wie immer der auch heißt erreicht.

    Nur der wollte nichts verraten außer dass er Verhandlungen mit der Geschäftsleitung führt. Komisch war auch, dass er mich an die presseabteilung verwies aber mir keine Telefonnummer nennen konnte. Die wußte er nicht, einen namentlichen Ansprechpartner ebenfalls nicht. Den sollte ich mir im Internet suchen!

    Kurzum, der Betriebsrat hat gemauert. Immerhin hat er verraten, dass er für den Erhalt des Werkes kämpfen will.

  4. W Says:

    Es ist vorbei .

  5. rai30 Says:

    @ W

    Das ist natürlich traurig für die Beschäftigten und zeigt eben wieder mal, dass das Kapital keine Rücksicht kennt!

    Mal sehen ob es was offizielles zu der Schließung gibt!

  6. Beobi Says:

    NRZ online 30.9.08:

    Wirtschaft
    Hornitex steht vor dem Ende
    Duisburg West, 30.09.2008, Martin ZIECKE,

    Muttergesellschaft Glunz schließt das Werk in Homberg mit 160 Arbeitsplätzen. Nur noch rote Zahlen.

    Die Tage des Hornitex-Werks in Homberg sind gezählt. Nachdem die noch rund 160 Mitarbeiter bereits seit Monaten zu stark reduzierten Arbeitszeiten verdonnert wurden (wir berichteten), denke der Vorstand der Glunz AG konkret darüber nach, das Werk in spätestens zwei Jahren ganz zu schließen, bestätigte Lutz Fissenewert, Chief Operations Officer des Meppener Unternehmens, der Redaktion gestern auf Anfrage. Zwar wolle er Gesprächen mit der Belegschaft nicht vorgreifen, aber Überlegungen, „ob es noch Sinn macht, den Betrieb fortzuführen”, gebe es bereits seit dem Frühjahr.

    Tatsächlich ist die Entscheidung längst gefallen. In der gestrigen Belegschaftsversammlung redete der Manager nach Aussage enttäuschter Mitarbeiter Tacheles. Das Werk sei aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen nicht mehr zu halten, da es nur noch rote Zahlen schreibe. Die Spanplatten-Produtkion, in der etwa 150 Menschen arbeiten, werde so schnell wie möglich eingestellt. Möglicher Weise werde der auf dem Gelände in Gerdt betriebene Recycling-Hof aufrecht erhalten, in dem zehn Mitarbeiter beschäftigt sind.

    Selbst die Zusage, die Stellen seien im kommenden Jahr noch sicher, scheint keinen Bestand mehr zu haben. Noch in diesem Monat sollen Gespräche über Vertragsaufhebungen geführt werden, ist zu hören.

    Die Angst um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze treibt die Holzwerker nicht erst seit Juli um, als an nur noch 32 Wochenstunden produziert wurde.

  7. W Says:

    @beobi …

    Es interessiert kein Schwein was aus uns wird … Naja der Holzplatz bleibt ja erhalten also wird es für die freudigen Haesener auch nicht besser .

    Aber hoffentlich wird die Presse jetzt wach …

    Lg
    W

  8. Beobi Says:

    @ W

    Die Presse ist ja schon „wach“ – s. o. eben aus der NRZ online kopiert.

    Doch was nutzt eine „wache“ Presse, wenn der öffentliche Druck – sprich: die Solidarität mit der Belegschaft fehlt.

    Vielleicht kann die Homberger Bevölkerung die Belegschaft in ihrem Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze unterstützen. Zumindest wäre es ein Zeichen.

    LG
    Beobi

  9. W Says:

    lach die freuen sich doch wenn die Bude zu ist

    Also, aus der Bevölkerung wird nix kommen .

  10. Beobi Says:

    @ W

    Warum sollte sich die Homberger Bevölkerung freuen, wenn wieder wohnortnahe Arbeitsplätze vernichtet werden?

    Homberg verliert pro Jahr die meisten Einwohner.

    Arbeitsplätze erhalten auch Kaufkraft, sofern es sich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mit wenigstens Tariflöhnen handelt. Das sollte doch auch den Hombergern einleuchten.

  11. rai30 Says:

    Das Werk ist wohl nur schwer zu retten wenn nicht mal der Betriebsrat bereit ist auch Stimmung zu machen und die Belegschaft auf einen Kampf einzuschwören.

    Da haben die Konzernchefs leichtes Spiel. Die Schließung war ja schon eh seit April geplant!

  12. Beobi Says:

    Zitat aus der RP online 1.10.08 – ganzer Artikel unter:
    http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/621098/Grosses-Bangen-um-den-Job.html

    „… Auch Petra Ahl von der IG Metall Duisburg meldete sich gestern zu Wort: „Die Mitarbeiter waren stinksauer und empört – und das zu Recht“, sagte sie unserer Zeitung. In den vergangenen Jahren seien sie immer wieder gebeutelt worden – erst durch die Insolvenz von Hornitex im September 2001, dann durch die Sanierungstarifverträge. Auch nach den jüngsten Gerüchten einer möglichen Schließung sei immer noch die Hoffnung da gewesen, dass sich der Spanplattenmarkt wieder entspannt und das Werk nicht geschlossen werden muss. „Aber gestern hat das Ganze eine völlig andere Dimension angenommen“, so Ahl. Jetzt seien die Mitarbeiter von einer reinen Unternehmensentscheidung abhängig.

    Nicht nur für sie, sondern für die ganze Stadt sei die gestrige Nachricht eine Katastrophe: „Besonders hier in Duisburg schmerzt jeder Arbeitsplatz, der abgebaut wird, und jede Werksschließung besonders“, betonte die Gewerkschafterin. …“

  13. peter Says:

    Na ich denke mal das so langsam auch in Deutschland die Verhältnisse der USA eintreten werden. Es muss der Arbeit hinterher gefahren werden.Diese Kriese bei Hornitex ist doch Hausgemacht diese Deppen von Grunz wollten das Werk doch nie haben . Es ging nur um die Kunden. So wurde ein Anlagenteil nach dem anderen heruntergefahren oder stillgelegt.Wenn es denn so schlimm aussieht … sollen sie die GHP doch in die Insolvenz schicken … wir habe die Erfahrung und schaffen es auch ein 2 mal.
    Naja die Portugiesen waren schon im Mittelalter Eroberer 🙂 wohin es geführt hat sieht man heute

    Lach
    Peter


  14. hallo ????
    so kann man sich auch in szene setzen
    weisst du alter .. hab ich auch information !!!!
    bin ich voll krasss in Firma …………..
    ihr VÖGEL macht es doch nur schlimmer !!!!
    „FU“ DER Wolle


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: