„Keine Bank ist sicher!“

1. Oktober 2008

Das passt so gar nicht zu den verharmlosenden Aussagen unserer Kapitaldiener der Bundesregierung was Finanzexperten momentan sagen! Da schreiben sogar schon die Kapitalschreiber der „Financial Times Deutschland“ was von einer „drohenden Kernschmelze des globalen Wirtschaftssystems„!!!

Aber natürlich ziehen die Hilfsschreiber des Kapitals ihre eigenen Schlussfolgerungen und fordern noch mehr Geld von uns dummen Steuerzahlern. Und unsere „fähige“ Bundesregierung mit ihren Schönredner Steinbrück wird den Casinospielern in den hohen Banketagen Frankfurts wohl noch mehr unserer Milliarden hinterherwerfen!

Aber einzelne Marktfetischisten ringen sich nun wohl doch zu der Erkenntnis durch, dass der Staat die unfähigen Banker unter Kontrolle stellen sollte und empfehlen sogar Verstaatlichungen!!! Wer hätte gedacht, dass sowas mal in der „Financial Times Deutschland“ stehen würde. Jetzt würde wohl auch keiner mehr der alten Forderung von Oskar Lafontaine widersprechen, der schon vor über 10 Jahren wirksamere Kontrollen des „global vagabundierenden Kapitals“ forderte!

Aber das Kapital und seine Diener in der Politik von Schröder, Steinbrück, Clement, Merkel & Co. wollten jahrelang sowenig Kontrolle wie möglich und nannten das „Flexibilisierung“, „Deregurlierung“ und „Liberalisierung“!

Jetzt haben wir alle den Schaden und die Banker bekommen sogar noch mehr Geld dazu ohne irgendeine Gegenleistung. Über Nacht haben die Kapitaldiener den Banken eine Bürgschaft zur Verfügung gestellt, die angesichts der wachsenden Krise wohl auch fällig werden könnte und die ausreichen würde um allen „HARTZ IV“-Empfängern im Jahr das Doppelte zu zahlen. Die Banken selbst tragen viel weniger bei um die Spekulationsausfälle zu kompensieren. Die Milliardengewinne der letzten Jahre von „Deutsche Bank“, „Commerzbank“ und anderen werden wohl für neue Spekulationen gebraucht und natürlich die fürstliche Entlohnung der Bankiers und Fondsmanager!

Wir Bürger können nur unsere eigenen Schlussfolgerungen ziehen und den Versprechungen der Fondsberater in Zukunft nur mit großen Misstrauen begegnen, denn es gibt schon einige Fälle wo Privatanleger bei ihrer Hausbank Geld verloren haben weil es in Papiere von „Lehman Brothers“ angelegt wurde!

Im Klartext heißt das für mich, dass ich mein Geld jetzt festhalte und die Sparbüchse erstmal nicht zur Bank bringe sondern es allenfalls in Bundesschatzbriefen anlege. Aber den Bankiers und ihren Kapitaldienern von der Bundesregierung traue ich keinen Zentimeter über den Weg!

Übrigens finden sich auch auf den NachDenkSeiten sehr gute Artikel zum Themenkomplex!

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