BLÖD-Zeitung verspricht Weihnachtsgeld!

24. Oktober 2008

Die Zeit der Finanzkrise ist auch die Zeit der gesteigerten Kapitalpropaganda! Angesichts der großen Verärgerung in der Bevölkerung über unsere asoziale „Elite“ in Politik und Wirtschaft werden jetzt publizistische Beruhigungspillen für die Bürger in den Massenmedien verteilt.

Da wird ausgerechnet die Bundesregierung mit Steinbrück und Merkel gelobt ohne dass mal jemand nachfragt warum die Bankenaufsicht über viele Jahre völlig versagt hat und die hochriskanten Spekulationen entweder nicht bemerkt oder sogar geduldet hat. Wieso rollen da im Finanzministerium des aSozialdemokraten Steinbrück keine Köpfe?!

Wieso hinterfragt niemand wieso die Spekulanten die letzten Jahre auch noch milliardenschwere Steuergeschenke bekommen haben?! Und wieso kriegen sie jetzt auch noch für ihr Versagen und asoziales Verhalten gigantische Milliardenpakete in unfassbaren Größen von bis zu 500 Milliarden Euro angeboten?! Niemand fragt da scheinbar nach, zumindestens nicht in den kapitalgesteuerten Massenmedien!

Stattdessen kommen jetzt Beruhigungspillen fürs Volk wie angebliche Rentenerhöhungen und Weihnachtsgeld. Wobei einfach unterschlagen wird, dass viele Arbeitnehmer schon lange kein Weihnachtsgeld mehr kriegen. In vielen Branchen existiert sowas nicht mehr und die vielen Leiharbeiter kennen das Wort „Weihnachtsgeld“ allenfalls aus Erzählungen einer anderen Zeit.

Mein letztes Weihnachtsgeld habe ich übrigens 2001 erhalten. Seitdem habe ich schon bei einigen Arbeitgebern in verschiedenen Branchen malocht, aber sowas wie „Weihnachtsgeld“ ist da nirgends gewesen. Auch bei meinem derzeitigen Arbeitgeber, immerhin ein großer Konzern in der Sicherheitsbranche, ist mit dem Segen der Gewerkschaft „ver.di“ das Weihnachtsgeld schon vor Jahren gestrichen worden!

Daher werde ich mich auch hüten die vielen Propagandameldungen in Fernsehen und Zeitungen wirklich für bare Münze zu nehmen und darauf hoffen, dass möglichts viele Bürger bei der nächsten Bundestagswahl den asozialen Kapitaldienern aus SPD und CDU/CSU den verdienten Tritt in den Hintern verpassen und Merkel mitsamt Müntefering/Steinmeier/Steinbrück zum Teufel gejagt werden!

Auch wenn die BLÖD-Zeitung alles unternimmt um das zu verhindern!

12 Antworten to “BLÖD-Zeitung verspricht Weihnachtsgeld!”

  1. jakobswege Says:

    Die Fehler und Unterlassungen der Politik sind ein endloser Innovationsstau nicht nur auf dem Hellweg und Jakobsweg in Homberg.

    Es ist die Zeit gekommen, die Kenntnisse des neuen Nobelpreisträger über die ‚geographische Ökonomie‘ auf den Bezirk Homberg / Ruhrort / Baerl anzuwenden.

    So manch reichsgeborenes Hirn unter einer Stacheldraht-Dauerwelle ist dem alten Verständnis verfallen – wie Rheinorange als glühende Bramme. Eines der neuen Wahrzeichen von Duisburg verkündet die Vergangenheit einer Stadt als Mahnmal über Versäumtes.

    Das Ruhrgebiet hat 100 Millionen als Subventionen erhalten. Kann mir bitte jemand sagen, wie dieses Geld in einer Region und einer Stadt wie unserer am PiSo D verwendet wurde?

    Das Geld wurde als Vorläufer der Finanzmarktkrise verBrandt. Historiker werden über eine Migranten-Demokratie durch ein herrschendes Parteiregiem streiten, so wie das Revier seit einhundert Jahren und besonders seit der letzte halben Dekade geprägt ist.

    Über alte und neue Wege: http://jakobswege.wordpress.com

  2. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Dein Kommentar scheint mir etwas offtopic zu sein! Die Versäumnisse der Provinzpolitik vor Ort haben nicht viel mit der derzeitigen Finanzkrise zu tun.

    Da hat die Bundespolitik in Berlin versagt.

    Ansonsten sage ich nur besser aufpassen bei der nächsten Wahl und die Kapitaldiener von den „großen“ Parteien SPD und CDU/CSU in die Wüste schicken!

  3. Normalo in Homberg Says:

    Rainer, Du bist wie viel andere Bürger in Homberg ein demokratischer Hasen- und Haesenfuß. Die einhundertjährige Migranten-Demokratie im Ruhrgebiet, in Duisburg und Homberg wird trotz Stadtteil-Blogging fortgeführt.

    Bürger mit einem verbleibenden Willen für das Gemeinwesen in Homberg können sich fragen, ob sich nach Art einer BLÖD-Zeitung das Stadtteil-Blogging wie bei reichsgeborenen Hirnen unter einer Stacheldraht-Dauerwelle noch weiter entwickeln kann.

    Rainer, schwöre ab der Theorie von Click-Zahlen. Versteck Dich nicht mehr! Komm heraus aus Deiner hasenfüßigen Nische des Stadtteil-Bloggings. Bekenne Dich endlich zu kommunalpolischen Themen.

    Stadtteil-Blogging: Das ist vorort, wie http://homberg.blog.de. Das Stadtteil-Blogging hat sich versteckt, als homberg.blog geschlachtet wurde. Der sog. Hombergerstoerenfried gehörte dazu. Das ist das Wesen der Migranten-Demokratie in Duisburg. Es gibt keinen Willen zur Innovation bei den den Einheimischen und ewig Zugreisten im Ruhrgebiet.

    Grün? Stadtteil-Blogging – Homberg, die Stadt im Grünen welkt! Merke endlich, Homberg entrinnt die Zeit!

    ein Blog: http://jakobswege.wordpress.com

  4. Normalo aus Homberg Says:

    Ja, so ist das ist Homberdg. Da kann man nichts machen.

  5. Normalo aus Homberg Says:

    @ Grün

    Dein Kommentar scheint mir etwas offtopic zu sein! Die Versäumnisse der Provinzpolitik vor Ort haben nicht viel mit der derzeitigen Finanzkrise zu tun.

    Herzlichen Glückwünsch Herr Grün. Wieder ein Volltreffer. Wielange sind Sie Vorsitzender der Wählergemeinschaft DAL und nehmen Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Wohnsitzes. Das ist Homberg.

    Es wird jetzt, dass wir über eine Migranten-Demokratie diskutieren.

  6. Normalo aus Homberg Says:

    > Rai30’s Weblog | Frei Schreiben für Homberg, Hochheide und die weite Welt!

    Jauh! Ich lese – nichts über die brutale Unterdrückung der Demokratie anlässlich der letzten Einwohnerfragestunde vom Bezirksbürgermeisterinnen Freundchen Grün, DAL Duisburg.

  7. Beobi Says:

    @ Jakobswege @ Normalo aus Homberg

    Vor der Bundestagswahl kommt erst mal die Kommunalwahl – um mal wieder den Bezug zu Duisburg und Homberg im Speziellen wieder herzustellen.

    Auswirkungen der Finanzkrise auf Duisburg:

    http://www.linksfraktion-duisburg.de/1208.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4564&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1203&cHash=4abe22c976

    Hier unsere Abrechnung mit JCB (SPD):

    http://www.linksfraktion-duisburg.de/1585.html

  8. rai30 Says:

    @ Normalo

    Ich schreibe schon die ganze Zeit auch über Kommunalpolitik! Bitte mal besser zu lesen!

    Und wie oft habe ich schon vehement die Provinzpolitik im Homberger Rathaus kritisiert?! Das kann man alles hier nachlesen! Nicht umsonst hat mich schon ein gewisser Dr. Hartl (der mit dem „Dreck“-Zitat) schon versucht einzuschüchtern.

    Zudem dürfte bekannt sein, dass die DaL nicht im Homberger Rathaus vertreten ist und ich daher auch schon seit Jahren über das „Homberger Signal“ Einfluss auf die Politik im Bezirk nehme. Wobei ich auch mal sagen muss, dass die Zusammenarbeit mit der Linken im Bezirk sehr gut funktioniert obwohl ich ja auch einer konkurrierenden Organisation angehöre.

    Auf jeden Fall ist es gelungen im Bezirk eine politische Alternative zu der Beton-Politik von SPD und CDU in Homberg zu formulieren. Das macht Hoffnung!

  9. rai30 Says:

    @ Nobby

    So sehr ich Serdar Bozkurt auch schätze so schade finde ich es, dass er nur über einen Roland Koch herzieht. Der hat es sicher verdient, aber man muss nicht nach Hessen gucken um rassistische Tendenzen zu entdecken!

    Auch in der hiesigen SPD gibt es sie! Da erinnere ich mich noch gut dran wie manche Genossen gegen „die Türken“ oder gegen „die Polacken“ polemisierten!

  10. Beobi Says:

    @ Rai

    Gut ist doch, dass hier einer für Integration eintritt und von beiden Seiten ein aufeinander Zugehen einfordert.

    Dumme Leute gibt’s in beiden Lagern, die einfach nicht sehen wollen, dass Integration alternativlos ist.

    Das ist doch ganz im Sinne unserer Politik.

    Hier kann man eine gemeinsame Erklärung zum Thema anlässlich der Moschee-Eröffnung lesen:
    http://www.linksfraktion-duisburg.de/1208.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4569&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1203&cHash=e01f42a255

    Mein Blog: http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  11. rai30 Says:

    @ Beobi

    Ich schätze die jahrzehntelange Arbeit von Serdar Bozkurt auch sehr. Nur leider ist er bei der SPD scheinbar etwas blind was die dortigen Fehler und negativen Tendenzen angeht.

    Als ein gewisser Pflug, heute SPD-Bundestagsabgeordneter, für Marxloh einen „Ausländerzuzugsstopp“ forderte waren auch viele in der SPD erschrocken und verärgert. Nur Folgen hatte das für Pflug (manche nennen ihn auch „Fluch“) nicht. Ebenso die missratene Reform des Staatsbürgerschaftsrechtes wo die SPD nach ihren vielen falschen Versprechungen teilweise schlechtere Bedingungen schuf wie zu Kohl-Zeiten.

    Das hat auch mit zur Desintegration geführt. Ganz zu schweigen von der asozialen „Reform“politik, die auch gerade Menschen ausländischer Herkunft negativ getroffen haben.

    Es gäbe schon viel zu sagen, und ich bin mir sicher, dass Serdar Bozkurt das auch weiß. Aber leider kommt das in den RP-Artikel gar nicht vor! Oder hat die RP das einfach weggelassen?!


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