Welche Zukunft hat Hochheide?

8. November 2008

Als alteingesessener Hochheider tut es einem ja in der Seele weh wenn man sieht wie tief der Stadtteil gesunken ist! Doch hilft es auch nicht nur die negativen Entwicklungen zu beobachten!

Also was muss getan werden? Immerhin gibt es ja jetzt ein Stadtteilbüro und Politik und Verwaltung wollen sich jetzt mehr kümmern und die lage nicht mehr schönreden wie in der Vergangenheit.

Nur was fällt uns Bürgern ein was getan werden sollte? Ich möchte mal wissen ob nicht ein paar von meinen 150 Lesern täglich hier auch mal Ideen äußern möchten. Also frei heraus, was soll geschehen?

Da ja bald Kommunalwahl ist können wir hier den Parteien und Wählergemeinschaften ein paar Forderungen öffentlich verkünden, die sie auch nicht so einfach ignorieren können. Vielleicht meldet sich der eine oder andere Kommentator zu Wort, der sonst immer schreibt das Stadtteilblogging seie gescheitert oder der Bürgerverein seie sowieso blöd!

Das Rathaus liest hier mit, also lasst Ideen fließen!

59 Antworten to “Welche Zukunft hat Hochheide?”

  1. Beobi Says:

    Tach allerseits,
    ich mach‘ hier mal den Anfang und möchte empfehlen, dass die Bürgerinnen und Bürger Wahlprüfsteine erstellen, die dann durch alle Parteien beantwortet werden müssen.

    Unser Blog: http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  2. rai30 Says:

    @ Beobi

    Wie sollte das mit den Wahlprüfsteinen wohl konkret aussehen? Dazu müsste es ja eine bürgerschaftliche Organisation geben, die nicht nur unabhängig von den Parteien ist sondern auch mutig genug den mächtigen Provinzpolitikern Hartl und Grindberg öffentlich die Leviten zu lesen.

    Oder aber wir machen hier in den Stadtteilblogs eine Umfrage um die wichtigsten Forderungen aus der Bürgerschaft zu sammeln. Vielleicht fällt uns da ja noch was ein!

  3. Beobi Says:

    … DIE LINKE verhindert Selbstbedienung von SPD/CDU/FDP/GRÜNEN aus dem Stadtsäckel
    Kommunalaufsicht schreitet auf Initiative der LINKEN ein

    Betr.: Erhöhung von Zuschüssen für die Fraktionen um 20 % ab 2009

    Der mit den Stimmen von CDU, SPD und der rechtslastigen BU 2004 am 16.06.08 gefasste Beschluss des Rates und des Oberbürgermeisters, die von der Anzahl der Mandate abhängigen Zuschüsse für die Fraktionsgeschäftsstellen ab Oktober 2009 ohne jede ernst zunehmende Begründung um satte 20 % zu erhöhen, ist nach einer entsprechenden Beschwerde der Ratsfraktion der LINKEN von der Kommunalaufsicht (Bezirksregierung Düsseldorf) gestoppt worden.

    Die ganze Pressemitteilung auf: http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  4. rai30 Says:

    @ Beobi

    Sehr gut gemacht! Die Politik muss auch mal lernen sparsam mit unseren Geldern umzugehen!

  5. Miggi Mig Says:

    Guten Tag, liebe Blogfreunde

    Rai fragt: Welche Zukunft hat Hochheide?

    Dazu gibt http://jakobswege.wordpress.com eine Antwort.

    „Gar nicht so schlecht. Bloß Fluchtfaktor 2.“


  6. […] Zukunft Hochheide: Nur Fluchtfaktor 2 Im Blog des Homberger Störenfried, Vorsitzender der DAL, wird gefragt: „Welche Zukunft hat Hochheide?“ […]

  7. rai30 Says:

    @ Miggi Mig

    Die wenig rosige Lage unseres Bezirkes ist uns wohl allen bekannt! Doch was lässt sich dagegen tun?! Ideen und Lösungsansätze hatte ich eigentlich im Sinn als ich nach der Zukunft von Hochheide fragte!

    Bisher kam nur von Beobi eine Idee, nämlich die Wahlprüfsteine. Wo bleiben denn die anderen 199 Leser mit Ideen?!

  8. jakobswege Says:

    Aktuelle Links zu Zeitungsartikeln, passend zum Thema.

  9. Beobi Says:

    @ Alle Leserinnen und Leser,

    an Ideenmangel kann’s ja nicht liegen, dass niemand Vorschläge macht. Vielleicht liegt’s daran, dass sich niemand vorstellen kann, wie es funktionieren könnte.

    Um vielleicht mal einen Eindruck zu bekommen, wie demokratische Bürgerbeteiligung/-Mitsprache und Bürgerschaftliche Beiräte aussehen könnten – hier ein Beispiel:
    http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

    Veranstaltungshinweis: 22.11.2008 11—17 Uhr, Das Konzept Beteiligungshaushalt: Von Porto Alegre über Berlin nach NRW Ort: KFZ Ratskeller DU-Hamborn, Duisburger Str. 213

    Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstalter: Kommunalpolitisches Forum e. V. Anmeldungen per Mail unter: buero@kopofo-nrw.de

    Unsere Website: http://www.linksfraktion-duisburg.de/1403.html

    Unser Blog: http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  10. Beobi Says:

    Sorry, hier der richtige Link zum Thema Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliche Beiräte:

    http://www.linksfraktion-duisburg.de/1537.html

  11. Carola Haze Says:

    Die verkehrstechnische Anbindung läßt zu wünschen übrig.
    Von mir aus, die ich an der Stadtgrenze zu Moers wohne, ist ein langer Fußmarsch von Nöten, um zu einer Bushaltestelle zu gelangen.
    Find ich schade und doof, vor allem, wenn man nicht so gut zu Fuß ist.

    Eine vernüftige Sanierung einiger Straßen, statt der Flickschusterei wäre auch nicht schlecht. Konkret meine ich da zum Beispiel die Bismarckstrasse in Hochheide oder in Teilen auch die Kirchstrasse.

    Müllentsorgung….ich wohne auf der Bruchstrasse, nein nicht in Essenberg, und da gibt es noch viele Wiesen und Weiden. Leider meinen einige Banausen, sie könnten ihren Müll überall ablegen. Wenn wir, als Bewohner der Strasse dann hingehen und diesen Müll an die Strasse stellen, damit die Müllabfuhr diesen dann Dienstags mitnehmen kann, fahren die einfach dran vorbei. Wir sind also gezwungen den Müll in unsere eigene Tonne zu werfen oder ihn liegen zu lassen. Find ich nicht gut. Hat auch was mit den Kosten zu tun. Wer macht sich die Mülltonne schon gerne mit fremden Müll voll? *kopfschüttel*

    Auch finde ich, sollte die Polizei viel öfter Präsenz zeigen. Wer ist für Schnellheitskontrollen zuständig? Hier unten Ecke Bruchstrasse / alte B60 gleich am Ortsschild rasen die Autofahrer wie die Verrückten. Ab und an werden mal Messungen durch geführt, jedoch geschah das Früher viel öfter. Seit dem das nicht mehr so oft gemacht wird, rasen die hier auch wieder viel mehr.
    Blöd, wenn man Kinder hat, die genau über diese Strasse laufen oder diese Strasse entlanglaufen bzw. mit dem Rad fahren müssen, um zur Schule zu kommen.
    Wenn auf der A 40 Stau ist, dann ist hier die Hölle los. Alles fährt dann Moers Ost ab und rast Stadteinwärts über die alte B 60 jetzt L 140.

    Ja, und dann haben wir hier einen Spezi, den ich gerne zum Mond schießen möchte. Fahrgeschäftbetreiber auf der Kirmes und diversen Festen und Mister Gott persönlich. Ich nenne keinen Namen, aber wer sich ein wenig auskennt, der weiß wen ich meine und der weiß auch, wie dieser Mensch auf Kritik reagiert. Dieser Mister meint, er könne seine Kirmeswagen und Saufbuden überall abstellen. Furchtbar, vor allem wenn man dann sieht, das die anderen Spezis ihren Müll darunter abladen, den wir dann wegschaffen dürfen. Gott sei Dank hat jetzt ein Anwohner unserer Straße eine Gesetzeslücke entdeckt, die diesem Kirmesmenschen das Abstellen seiner Fahrzeuge auf unserer Straße nicht mehr erlaubt. An sich ist das Abstellen ja nichts schlimmes, wenn aber die Verkehrssicherheit gefährdet ist, sieht es anders aus. Und das war der Fall. Denn, der Traktor meines Mannes kam da nicht mehr durch und wir sind nun mal Landwirte.

    Ja, das waren so einige Sachen, die mir spontan eingefallen sind. Zum Städtischen an sich kann ich nicht soviel sagen, weil ich hier doch recht weit vom Schuss wohne.

    Liebe Grüße
    Caro

  12. Nobby Says:

    Unsere Forderung nach einer durchgehenden Tempobegrenzung auf der Halener Straße findet immer mehr Unterstützung in der Politik. Nach der LINKEN übernimmt auch die SPD vernünftige Positionen.
    Die Frage ist nur noch, wann die CDU aufwacht.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2008/11/11/news-90117980/detail.html

  13. jakobswege Says:

    Tempobegrenzung in demographisch bedrohten Ortsteilen:

    Der BVHG muss sich aus eigener Erfahrung auch dafür einsetzen, dass in anderen Straßen mit vielen alten Leuten auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt wird. Da ist der Ortsteil Haesen kein Einzelfall.

    Ich denke da auch an die Poststraße in Hochheide. Aber da gibt es sicherlich noch mehr Straßen im Bezirk.

    Verantwortliche Politiker werden auch andere demographische bedrohte Straßenzüge betrachten. Und nicht nur dort, wo das Verkehrsunheil besonders fortgeschritten ist, wie der Bürgerverein Haesen völlig richtig feststellt.

  14. Kenner Says:

    Die Verkehrsgesetzgebung hat gut zwanzig Jahre gebraucht, um das Verkehrsrecht an die Wahrnehmung der Kinder als Verkehrsteilnehmer anzupassen.

    Deshalb möchte ich den ganz neuen Vorstoß des Bürgerverein Haesen und Gerdt unterstützen, genauso seine alten Mitglieder zu schützen und sich insgesamt für seine älterwerdende Bevölkerung im Verkehr einzusetzen.

    Das ist sehr mutig, so die Zukunft von Duisburg mitgestalten zu wollen. Wie viele bittere Rückschläge hat die Bezirkspolitik dem Bürgerverein bereitet, besonders wenn man bedenkt, dass der Vereinsgeschäftsführer Peter Kozica sogar im Vorstand der CDU Homberg sitzt.

    Doch ich möchte auf das Thema zurückkommen: „Welche Zukunft hat Hochheide?“

    Auch dort werden die Menschen älter. Wir müssen uns ernstlich Sorgen über die Poststraße machen, wo die 75-jährige Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer und ihr Ehemann Ratsherr Alois Fischer wohnt. Sind sie in sieben oder zehn Jahren ausreichend beim Verkehr geschützt?

  15. jakobswege Says:

    In sechs Stadtteilen von Duisburg, so der Sozialbericht Duisburg 2008, bildet die Bevölkerung mit Migrationshintergrund die Mehrheit.

    Die Demographische Entwicklung wird auch unseren Bezirk erreichen. Das hieße, in 2018 hätte Hombeger Rainer Grün, der heutige DAL-Vorsitzende, eine gute Chance, als Bezirksbürgermeister wie heute Hildegrad Fischer (CDU Homberg) gewählt zu werden.

    Rainer Grün stellt in diesem und seinen Blog heute die Politik vor, die die Homberger morgen erwartet. Welche Zukunft hat Hochheide?

  16. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Interessante Voraussage! Aber Bürgermeister werden will ich gar nicht!

    Viel wichtiger ist doch wie wir den weiteren Niedergang unseres Stadtteils stoppen können. Bei den Vorschlägen hier gibt es immerhin konkrete Ansätze wie Verkehrsberuhigung, besseren ÖPNV, Bürgerbeteiligung und Wahlprüfsteine.

    Damit können wir schon Forderungen an Politik und Verwaltung stellen. Und wir können uns sicher sein, die lesen hier auch mit. Nur ob sie auch bereit sind es umzusetzen wissen wir natürlich noch nicht.

    Aber dafür können wir unsere Anregungen auch nochmal für den Kommunalwahlkampf aufheben und die Provinzpolitiker an ihren Infoständen damit belästigen. Natürlich schreibe ich dann auch schöne Artikel mit Hinweis auf die Wahlen. So machen wir den Parteien dann Beine!

  17. jakobswege Says:

    > Damit können wir schon Forderungen an Politik und Verwaltung stellen.

    Tu´s doch! Tu´s doch! Tu´s doch!

    Bei dem aktuellen Trend müssen uns beeilen. Dressler hat Hornitex als Brachfläche erklärt. Ich bin für eine Grünvernetzung von den Rheinauen, über das Hornitex-Gelände zum Uettelsheimer See und Halde mit der Grubenlaterne.

    Dem Konzept könnte man auch bei den Sachtleben Halden folgen. Und statt Rasenmähen könnten sich manche vergreisende Ortsteile im Straßenblock anschließen.

    Und noch eins: Wenn Zwergzebus auch der Straße sind, fahren alle sofort langsamer. Burenziegen gehen auch.

    Zwergzebus in der Landschaftspflege

    Auf diesen zukunftsweisende Konzepten bestehe ich, solange unsere Bezirkspolitiker sich als Gewinner des HBN-Preises 2009 „Das Rostige Sackgassen-Schild im Querformat“ anbieten.

    Um die Kommune zu retten brauchen wir Konzepte für Junge Menschen und Familien. Ich verweise auf den Kommentar in der heutigen Rheinischen Post.

    .. und ein verkehrspolitsiches Konzept, um nicht nur alte previlierte Ommas auf der Haelener Straße zu retten. Auch die Oppas von der Poststraße in Hochheide müssen geschützt werden.

  18. jakobswege Says:

    Der Sozialbericht 2008 der Stadt Duisburg zeigt, dass die Datenlage wie ein Mikrozensus hergibt, welche Straßenzüge von der demographischen Entwicklung besonders bedroht sind. Schon heute wissen wir, dass eine Mitbürgerin auf der Poststraße, wo die Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer wohnt, demnächst genauso bedroht sein wird, wie eine alte Dame in der Haesen. Dieser Ortsteil ist der Vorreiter, … und jetzt gibt es ein eingesüchtiges Riesen-Geplärre. Die Menschen an der Haelener Straße sind deutlich demokratisch-leibhaftiger als intetelektuell weniger privilegierte auf der Poststraße.

    Die wahrhaftigen Bürger müssen diese Mitmenschen auf der Poststraße bei Zeiten schützen, auch wenn sie heute Bezirksbürgermeisterin und Ratsherr sind. Mit 75 hört der Eigenschutz irgendwann mal auf. Das kriegen die nicht für sich selbst auf die Reihe, wie ihre Bezirks- und Ratspolitik zeigt.

  19. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Deine Ironie ist mir irgendwie zu zynisch und deine Vorschläge zu wenig konstruktiv.

    Nur um das nicht zu vergessen: sichere Straßen sind für alle Fußgänger und Radfahrer überlebenswichtig und auch ein Beitrag zur Lebensqualität im Bezirk.

    Aber deinen Vorschlag mit der Landwirtschaft nehme ich hier mal auf. Sozusagen ein großer „Landschaftspark West“ in Ergänzung zum bestehenden Landschaftspark Nord auf der anderen Rheinseite.

  20. Nobby Says:

    An diesem Forum werde ich bald nicht mehr teilnehmen. Der Stil und einige richtig menschenverachtende Passagen müssen mal hinterfragt werden!
    Geht es dabei noch um uns oder unsere Stadt?

  21. jakobswege Says:

    Wo ist die Zukunft von Hochheide und Homberg?

    Der Bezirksvertreter Jörg Löbe ist weg. Schade! Er ist ein Homberger Bilanzbürger.

    Jetzt kommt die Anfrage des Herrn Rangs, FDP: Drucksache-Nr. 08-2065
    Datum 04.11.2008

    http://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20051927&voselect=20046307

    Ranft (FDP Homberg) fragt nur nach Kosten und nicht nach dem Nutzen. Das ist nicht Neo-Liberalismus. Das ist die Homberger Mutante des nackten Illiberalismus. Bitter böse stelle ich fest: Das ist Innovation nach Homberger Art. Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft.

  22. rai30 Says:

    @ Nobby

    Lass dich bitte nicht von manchen zynischen Kommentaren vertreiben. Wir brauchen mehr konstruktive Ideen gerade jetzt vor dem anstehenden Kommunalwahlkampf wo die Parteien besonders empfindlich zu treffen sind da sie Bürgermeinungen jetzt nicht mehr so einfach übergehen können.

    Diese Chance sollten wir uns von niemanden kaputtmachen lassen!

  23. rai30 Says:

    @ Nobby

    Lass dich bitte nicht von manchen zynischen Kommentaren vertreiben. Wir brauchen mehr konstruktive Ideen gerade jetzt vor dem anstehenden Kommunalwahlkampf wo die Parteien besonders empfindlich zu treffen sind da sie Bürgermeinungen jetzt nicht mehr so einfach übergehen können.

    Diese Chance sollten wir uns von niemanden kaputtmachen lassen!

  24. Beobi Says:

    @ jakobswege
    Lieber …, auch ich möchte Dich, bei allem Verständnis für Deine Erfahrungen mit der Homberger Kommunalpolitik und der Duisburger im Besonderen, darum bitten, Deine Ironie und Deinen Zynismus zu zügeln.

    Du verprellst nämlich gerade gute Bekannte und Freunde, die Dich bei Deinem Projekt „Jakobsweg“ unterstützten und weiterhin unterstützen würden.

    Deine Ideen sind doch ganz vernünftig, und wenn wir uns zusammentun, dann gibt das vielleicht doch was mit mehr Bürgerbeteiligung und Bürgerdemokratie.

    Im tiefsten Innern kannst Du bei Deinem Beruf eigentlich gar kein Misanthrop sein.

    Ich möchte nicht, dass Du uns hier Nobby vergraulst. Wir brauchen jeden Bürger, der klaren Geistes, scharfen Verstandes, engagiert und mit Herzblut bei der Sache ist, damit UNSERE und damit auch DEINE Sache und den Stadtteil voranzubringen.

    WIR brauchen Nobby, WIR brauchen Dich, WIR brauchen Rai und WIR brauchen auch noch all‘ die anderen Bürgerinnen und Bürger!

  25. jakobswege Says:

    Insellösungen haben keinen Zweck. Gerade politisch engagierte Bürger müssen ganzheitlich denken, wenn die örtlichen Politik dazu nicht in der Lage ist.

    Nachdem die SPD auch für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Halener Straße ist, kann DIE LINKE ihren Antrag erweitert formulieren: „Die Verwaltung möge verkehrsreiche Straßen im Bezirk mit hohem Alter der Anwohner benennen, um vorzeitig die Verkehrsteilnehmer durch Maßnahmen zu schützen.“

    Solidarität ist keine Einbahnstraße.

  26. Beobi Says:

    @ jakobswege

    „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“ – Ché Guevara

    Solidarität ist gerade hier im Pott ein Wert und kein leeres Geschwätz. Die Menschen hier, haben immer zueinander gestanden und sich gegenseitig gestützt.

    Ja, Insellösungen oder nur Einzelinteressen können nicht funktionieren. WIR müssen zusammenfinden und die größtmöglichen Übereinstimmungen gemeinsam finden.

    Den Antrag erweitern können wir leider nicht mehr, da Anträge 7 Tage vor den Sitzungen eingereicht werden müssen.

    Aber ich hatte weiter oben ja schon alle LeserInnen und BürgerInnen gebeten, ihre Forderungen, Erwartungen und Wünsche konkret zu benennen.

    Bezüglich Verkehrspolitik hier unsere (DIE LINKE) Position in Kurzfassung:

    • Vorrang für den öffentlichen Nahverkehr, den Radverkehr und eine Stadt der kurzen Wege: Wir wollen ein dichtes und intelligentes Netz von Nahverkehrsverbindungen in öffentlicher Regie zu attraktiven Preisen. Wir streben schließlich kostenlose Busverkehre an wie in Hasselt (Belgien) – durch Umschichtung der immensen Ausgaben für Auto- und LKW-Verkehr.

  27. rai30 Says:

    @ Beobi

    Kostenloser Busverkehr??? Wie machen die das in Belgien? Wer finanziert das?

    Wenn das funktioniert lasse ich mein Auto künftig bei allen Fahrten in die Stadt zuhause!

  28. Beobi Says:

    @ Rai and all

    Hier ein Vorab-Auszug aus unserem STANDPUNKT-Artikel:

    … Seit mittlerweile 11 Jahren wurde die Zahl der kostenlosen Buslinien von 2 auf 48 erhöht. Die Entwicklung fing mit 200.000 Fahrgästen pro Jahr an und ist auf ca. 318.000 gestiegen. Zahlreiche von den 100 Bussen bedienen einige Linien sogar im 5-Minuten-Takt.

    Die Stadt Hasselt zahlt eine Million Euro im Jahr an das Busunternehmen. Das war auch schon vor zehn Jahren so. Die Stadt zahlt also nicht mehr als früher, aber das System funktioniert jetzt besser. Den Rest finanziert die flämische Provinz Limburg gemeinsam mit den anderen belgischen Provinzen. Das Busunternehmen bekommt für alle Fahrten in ganz Belgien pro Jahr etwa 800 Millionen Euro Subventionen. Das charakteristische daran ist: nicht der Fahrgast zahlt für den Öffentlichen Nahverkehr, sondern die steuerzahlende Allgemeinheit. Das ist im Prinzip nicht anders als bei der Infrastruktur für den Autoverkehr. Inzwischen machen auch zahlreiche andere Gemeinden in der belgischen Provinz Limburg mit. All diese Städte zahlen anteilmäßig einen bestimmten Betrag pro Einwohner an das Busunternehmen, so wie Hasselt. Der Rest wird nach wie vor von der Provinz subventioniert.

    … Um das ganze auf Duisburg zu übertragen, fehlt unseren lokalen Politikern zunächst der Mut. Der politische Wille ist gefragt. …

    Der neue STANDPUNKT erscheint am 27. Nov. und steht ab 25.11.08 als download auf unserer Ratshomepage http://www.linksfraktion-duisburg.de/1326.html zur Verfügung.

  29. jakobswege Says:

    @ Beobi

    Anträge nach §24 der GO NRW gehen auch drei Tage vor der Stadtratssitzung, um auf die Tagesordnung zu kommen. Das hat einer in 2007 beim Schulentwicklungsplan gezeigt.

    Wir müssen endlich wach werden. Die Zeit drängt. Die Bürger sagen: „Warum wird nur in Frankreich und Italien demonstriert. Die Deutschen kuschen!“

  30. Beobi Says:

    @ jakobswege

    Wir stellen aber Anträge über unseren Bezirksvertreter Roland Busche. Und unser Antrag stand heute auf der TOP – heute war nämlich BV-Sitzung. Wir wurden letzens schon wieder gebeten, „nicht erst am letzten Tag“ die Anträge/Anfragen einzureichen. Das Homberger Rathaus ist nicht so flexibel wie das OB-Büro. 😉 Im OB-Büro kann man – ausnahmsweise – auch noch einen Tag vorher eine Tischvorlage einreichen. In Homberg waren wir letztes Mal einen Tag zu spät, sodass unsere Anfrage bezgl. des Spielplatzes promt auf die heutige Sitzung geschoben wurde. Das ist Homberg …

    Und was Bürgeranträge und Anfragen angeht, hast Du ja letzens auch wieder negative Erfahrungen machen müssen. Besser, man reicht lange vorher Anfragen und Anträge ein. Und selbst dann muss man, auch als Ratsfraktion, u. U. noch 1 1/2 Jahre auf Beantwortung warten – so geschehen mit unserer Anfrage nach einer Auflistung aller Betriebe, die unter die Störfallverordnung fallen.

    Tja, warum es hier so still im Geburtsland der Arbeiterbewegung ist, verstehe ich schon lange nicht mehr. Was muss noch alles passieren? Zu alledem fällt mir nur die Roman-Verfilmung von Heinrich Mann „Der Untertan“ – mit der Schlüsselszene, in der der Hauptdarsteller buckelnd hinter der Kaiserkutsche herkriecht, ein.

  31. jakobswege Says:

    Rainer, Du musst aus den Pötten kommen. Ich habe heute mit alten Leuten aus der HKR gesprochen. Die meinen: „Das hat alles keinen Zweck!“- genau wie „Ich in DU“, ein Stadtteil-Blogger aus der ersten Front in 2005.

    Aus der HKR ist die KUR hervorgegangen, die heute noch drei Parteimitglieder hat, nachdem ein Bezirksmandatsträger seinen Schwur vor der Bezirksversammlung gebrochen hat, die Gesetze zu beachten.

    Wir müssen uns überlegen, welche Partikular-Interessen die gewählten Bezirksvertreter und jeder von uns politisch aktiven Bürger verfolgt.

    Bei manch alteingesessenen Vereinigungen erkenne ich eigensüchtiges Verhalten. Dazu zähle ich die Verkehrsberuhigung in den Haesen. Warum wird Hochheide nicht einbezogen? Antwort: „Die Leute sind unterprivilegiert und machen den Mund nicht auf!“

    Bis Du arm, dann stirbst Du früher – auch im Straßenverkehr.

  32. rai30 Says:

    @ Beobi

    Das Modell mit den kostenlosen Busfahrten würde auf Deutschland übertragen bedeuten, dass entweder Land oder Landschaftsverbände die Finanzierung des ÖPNV übernehmen. Das hört sich nach einem guten Modell an, dass vor allem der Kommune und den Bürgern zu gute kommen würde.

    Dafür solltet ihr bei der nächsten Landtagswahl kämpfen, da wäre ich dann auch dabei!

  33. rai30 Says:

    @ jakobswege

    WIR müssen aus den Pötten kommen!

    Ich sehe nur zwei Optionen: entweder wir gehen geschlossen zur Linken oder aber wir machen wieder eine Wählergemeinschaft auf, die DaL stände bereit!

    Wie gesagt, wir müssen uns entscheiden!

  34. Beobi Says:

    @ Rai
    Zunächst geht es hier mal um die Kommunalwahl. Hasselt ist ein Konzept für die Kommunen. Wir haben das Modell in unser Kommunalwahlprogramm zum Thema Verkehrspolitik aufgenommen.

    Das, lieber Rai, ist der Unterschied zwischen einer Partei und einer Wählergemeinschaft.

    Wählergemeinschaften verfolgen Einzelinteressen – eine Partei muss sich um alle Politikfelder kümmern. Deshalb sind Wählergemeinschaften meist nur auf Bezirke/Kommunen beschränkt und nur eine Wahlperiode lang präsent.

    DIE LINKE versteht sich als Programmpartei, d. h., das neue Kommunalprogramm ist für uns die verbindliche Richtlinie für die laufenden Aktivitäten und die Arbeit unserer MandatsträgerInnen, die bei den Kommunalwahlen 2009 in Rat und Bezirke gewählt werden.

  35. rai30 Says:

    @ Beobi

    Ich weiß nicht wo der Zusammenhang sein soll zwischen kostenlosen Busverkehr und den Unterschied Partei/Wählergemeinschaft!

    Ich habe nur auf das belgische Modell der Busfinanzierung geschlossen wo ja die Provinzen für die Kosten aufkommen und nicht die Kommune alleine. Also würde das auf Deutschland übertragen bedeuten, dass hier das Land oder die Landschaftsverbände den ÖPNV finanzieren würden. Zudem bestände dann auch die Chance, dass nicht jede Stadt und Gemeinde eigene Verkehrsbetriebe unterhalten müssten sondern das ganze besser überregional geplant und finanziert werden könnte.

    Daher auch mein Hinweis auf die Landtagswahl, damit das Land sich stärker für den ÖPNV engagiert um landesweit die Attraktivität von Bus und Bahn zu steigern.

  36. Beobi Says:

    @ Rai
    Hasselt hat mit dem Projekt in der Kommune angefangen! Bevor es auf weitere Kommunen und Provinzen ausgedehnt wurde, hat es Jahre gedauert.

    Wieso ich einen Unterschied sehe? Weil Wählergemeinschaften in der Regel KEIN Kommunalwahlprogramm haben; sie beschränken sich in der Regel auf Einzelforderungen und vertreten Einzelinteressen.

    Mir ging es darum, aufzuzeigen, dass Politik umfangreicher ist, deshalb habe ich auf unser Kommunalwahlprogramm hingewiesen.

    Wie gesagt: Das gesamte Programm erscheint in Printform Ende 2008.

    @ jakobswege
    Die Verlinkung auf Deinen Kommentar von weiter oben, verstehe ich so, dass Du auch Temporeduzierung auf 30 km/h für Hochheide forderst. Richtig?

    An Gefahrenstellen – Schulen, Altenheime, reinen Wohngebieten, Anwohnerstraßen – bin ich ja bei Dir. Für den Gesamt-Homberg sehe ich das nicht.

  37. Nobby Says:

    Ein gutes Zeichen für Homberg!

    Einstimmig (!), das hört und liest man nicht allzu oft von unserer Bezirksvertretung, hat sich diese für eine durchgehende Tempo 30 Regelung der Halener Straße ausgesprochen.

    Ein Erfolg für ganz Homberg!

    http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/638485/Kein-deutliches-Zeichen-fuer-Atelierhaus.html

  38. jakobswege Says:

    @ Beobizwo

    > An Gefahrenstellen – Schulen, Altenheime, reinen Wohngebieten,
    > Anwohnerstraßen – bin ich ja bei Dir. Für den Gesamt-Homberg
    > sehe ich das nicht.

    Ist schon in Ordnung. Macht nix.

  39. jakobswege Says:

    > Ein Erfolg für ganz Homberg!

    meint @ Nobby

    > An Gefahrenstellen – Schulen, Altenheime, reinen Wohngebieten,
    > Anwohnerstraßen – bin ich ja bei Dir. Für den Gesamt-Homberg
    > sehe ich das nicht.

    meint @ Beobi

  40. rai30 Says:

    @ Nobby

    Man merkt schon, dass bald Kommunalwahlen sind! Da können unsere Provinzpolitiker im Homberger Rathaus nicht mehr so einfach die Forderungen aus der Bürgerschaft ignorieren!

    Ich denke jetzt ist überhaupt eine sehr günstige Gelegenheit um Forderungen an die Politik zu stellen!!!

  41. Beobi Says:

    @ Rai

    Das sehe ich auch so. Jetzt wollen die bürgerlichen Parteien glänzen. Da sind sie ja vielleicht mal eher bereit, auf den Fraktionszwang zu verzichten.

    In den nächsten Sitzungen – Ausschüsse und Rat – geht es um den Duisburger Haushalt 2009.

    Liebe Bürgerinnen und Bürger, macht Druck und geht hin, vielleicht kommt so der eine oder andere Änderungsantrag zum Haushalt durch.

    Hören Sie selbst, wer nur Sozial-Rhetorik in der Öffentlichkeit/Presse äußert und vergleichen Sie die Worte mit den tatsächlich gestellten Anträgen und das Abstimmungsverhalten.

    Denn es ist den Herrschaften höchst unangenehm, wenn sie vor den Augen ihrer Wählerinnen und Wähler gegen deren Interessen abstimmen bzw. ihre eigenen Sonntagsreden Lügen strafen.

    DIE LINKE hat zahlreiche Anträge zum Haushalt gestellt.

    Umweltausschuss-Sitzung ist heute 15 h
    Schulausschuss-Sitzung ist am Die. 18.11. – 15 h
    Sozialausschuss-Sitzung ist am Do. 20.11. – 15 h
    Stadtentwicklungsausschuss-Sitzung am Do. 20.11. – 15 h
    Jugendhilfeausschuss-Sitzung ist am Fr. 21.11. – 15 h

    Rats-Sitzung ist am Mo. 8.12. – 15 h

  42. hornianer Says:

    ja verflixt, ist den glunz und die 155 familien, gar kein thema mehr ? ? ?

  43. Beobi Says:

    @ hornianer

    Die Sozialplan-Verhandlungen laufen noch.

  44. rai30 Says:

    @ hornianer

    Gib mir Infos! Dann mache ich auch einen neuen Beitrag.

    Einfach an meine Mailadresse: webmaster@der-gruen.de oder ruf mich an unter 0173-93 46 836!

    Wenn ich neue Infos bekomme mache ich auch einen Artikel daraus!

  45. Nobby Says:

    Man kann es drehen wie man will, öffentliches Interesse zu schaffen ist auch eindeutig erst mal eine Sache der Betroffenen.

    Wenn der Hornitex-Mitarbeiter, der sich Horianer nennt, real existiert, möchte ich ihn mal fragen:

    wo ist diese Beteiligung an der Meinungsbildung?

    wo ist der Einsatz in den Medien oder in den Blogs?

    Ich kenne Beiträge aus dem Homberger Signal, aus dem Bürgervereinblog,
    aus rai 30s Blog,
    aber keinen einzigen selbstständigen „Hornitex Mitarbeiter Beitrag, Artikel oder Blog“!

    Für mich ist das ist ein eindeutiges Zeichen, dass schon alles „gelaufen“ ist und alle das wissen, nur wir nicht.

  46. Kenner Says:

    Welche Zukunft hat Hochheide?

    Das war am 8. November 2008 die Eingangsfrage.

    @ Nobby

    > Für mich ist das ist ein eindeutiges Zeichen,
    > dass schon alles “gelaufen” ist
    > und alle das wissen, nur wir nicht.

  47. Rillos50 Says:

    Es geht wieder los: Die ersten Scheiben in der Ladestadt sind wieder zerstört worden ! Ein großes Schaufenster im Buchladen sowie eine Scheibe des Billigbäckers. Ds alles passierte gegen 19.00 Uhr.
    Keiner hat’s gesehen oder kann Auskunft geben !
    Das ist sehr merkwürdig ! Es geht auf Sylvester zu.

  48. rai30 Says:

    @ Rillos50

    Das klingt aber wirklich sehr merkwürdig. Ich denke alle hoffen, dass die zerbrochenen Schaufensterscheiben kein Hinweis auf neue Krawalle sind.

    Und, dass die Polizei die Täter schnell ermittelt!

  49. rai30 Says:

    Kommentare sind hier jetzt wieder möglich!!!


  50. […] Wie der Chefredakteur Sven Gösmann (RP, „Verhausfrauung der Tageszeitung“) wird auch die WAZ Duisburg und NRZ Duisburg als größtes Leseklientel die Hausfrau erkannt haben. Wird diese gedanklich in einer Familie angesiedelt, so laufen die besonders aus Duisburg weg. […]

  51. jakobswege Says:

    Diese Blognachricht passt zur heutigen Diskussion über Hochheide.

  52. Protest Hhochheide Says:

    @ #21 von K 1200 S bei „Einzelhandel in Hochheide : Leerstand nach 23 Jahren – Statusverlust Hochheide“

    > was und wann passiert denn mal was mit dem alten Minrathgebäude?

    Das war nur eine Bauvoranfrage, der einstimmig zugestimmt wurde.

    Bauvoranfrage zur Errichtung eines Heimtierfachmarktes, Tankstelle (24-Std.-Betrieb) und Dekra-Prüfstelle an der Rheinpreußenstraße (ehemals Minrath Hochheide)

    TOP 18 bis 20, Sitzung 05.11.2009 in der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl

    http://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/to0040.php?__ksinr=20047468&toselect=83501

    Das Gebiet ist offiziell Tag und Nacht lärmbelastet. Wenn die politische Prominenz von der Steigerstraße das mal durchgeblickt hat (Tankstelle mit 24-Std.-Betrieb), wird schnell ein Aufstellungsplan mit einer öffentlichen Grünfläche beschlossen. Statt Heimtierfachmarkt gibt es dann eine Hundewiese.

    Diese Nummern leistet sich die Bezirksvertretung fortwährend. Da müssen Heimtierfachmarkt, Tankstelle und Dekra-Prüfstelle gewaltig aufpassen, dass sie keine Gelder für die Planung in den Sand setzen. So haben sich etliche gutgläubige Firmen schon vorher verkalkuliert.

    • rai30 Says:

      Da ist leider was dran! So manche Investoren wurden schon von der Politik und ihren Verwaltungsdienern vergrault.

      Ich denke da nur an das Stück mit dem Wetterschacht Gerdt wo der Unternehmer schon Geld investiert hatte, das nun dank SPD/Linke und Grünen mitsamt Arbeitsplätzen verloren ist.

      Oder Trinkgut, das seine Verkaufsfläche nicht vergößern durfte und nun nach Moers gezogen ist.

      Und die erhöhte Gewerbesteuer ist da nur der traurige Höhepunkt der wirtschaftlichen Unvernunft von SPD/Linken und Grünen!

      • Schacht Gerdt Says:

        Der Bezirksbürgermeister Paschmann (SPD Homberg) hat schon wegen eines Glaskontainers in der Nähe seines Wohnsitzes Steigerstr. 14 politisch alle Hebel in Bewegung gesetzt, um keinen Extra-Krach zu haben.

        Jetzt muss die DEKRA Duisburg und die neue Tankstelle an der Rheinpreußenstraße in Hochheide aufpassen, dass sie nicht wie bei „Wirtschaft : Schacht Gerdt: Grün gegen Gewerbe“ berichtet
        NRZ, West, 02.12.2009, Ingo Blazejewski
        http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/Schacht-Gerdt-Gruen-gegen-Gewerbe-id2194851.html

        als Investor durch verprollte politsiche Entscheidungen von Rosa, Rot, Grün über den Tisch gezogen wird.

        Dekra Duisburg sollte einmal mit Carsten Matthießen, Geschäftsführer der „Gewerbepark Gerdt GmbH” sprechen, wie brutal er von der SPD-Politik über den Tisch gezogen wurde. Das hat die NRZ berichtet.

        Aber für die DEKRA gibt es auch Hoffnung.

        Der Bezirksbürgermeister Paschmann (SPD) ist gesundheitlich massiv geschwächt und angeschlagen, hat deshalb den Vorsitz beim OV SPD Homberg aufgegeben und ist Dauerkunde im Städtischen Klinikum Wedau.

  53. jakobswege Says:

    bei derwesten.de gelesen:

    Empfänger von Sozialhilfe: 14 Prozent sind es in Hochheide, der damit ärmster Stadtteil Duisburgs ist. Dahinter liegen Marxloh mit 12,7 Prozent, Hochfeld mit 12 Prozent, gefolgt von Obermeiderich (11,2 Prozent) und Obermarxloh (9,8 Prozent). http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Armes-Duisburg_aid_643900.html

    Bei allem Leid: Die medizinische Versorgung von Hochheide ist gesichert, während der Arztchef der Kreistelle Duisburg, Dr. Gudat aus Meiderich in Presseberichten Zweifel hat, ob er für sich in seinem benachteiligten Stadtteil je einen Nachfolger finden wird.

    #27 von Doc

  54. jakobswege Says:

    > Also was muss getan werden? Immerhin gibt es ja
    > jetzt ein Stadtteilbüro und Politik und Verwaltung
    > wollen sich jetzt mehr kümmern und die Lage nicht
    > mehr schönreden wie in der Vergangenheit.

    Hat Politik und Verwaltung etwas seit 2008 getan? NEIN

    Aber die Universitäten forschen eifrig über das „ banlieux “ Hochheide:

    Wahlpflichtbereich (Bachelor) / Fachgebiete:
    Soziologie, Politikwissenschaft und Sozialphilosophie (Diplom)

    Migration, Stadtentwicklung und interkulturelle soziale Arbeit

    Dr. Rauf Ceylan (Soziologie)
    Prüfungen: Modul G3: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfung G 3.2)
    Fachgebiet: Soziologie (Diplom GS)
    Veranstaltungsbeginn: 10. April, um 9.15 Uhr
    Weitere Termine werden im Seminar gemeinsam vereinbart., Raum siehe Aushang, Umfang: 4 SWS.

    Inhalt: Durch transnationale Migrationsprozesse nimmt in Deutschland die soziale und kulturelle Heterogenität zu. Verstärkt hat diese Entwicklung mit der organisierten Anwerbung der Arbeitsmigranten nach dem zweiten Weltkrieg begonnen,in deren Folge sich relativ autonome Migrationsströme bildeten. Das Seminar soll Studierende in die Migrationsthematik einführen. Dabei soll nicht nur ein Überblick über die komplexen Themenbereiche der Migration vermittelt, sondern auch aktuelle politische Fragen zur Migrations- und Integrationsthematik behandelt werden. Vor allem das Thema sozialräumliche Segregation, das nach wie vor integrations- wie stadtpolitisch aktuell ist, soll ein Schwerpunkt bilden. Die Aktualität dieses Phänomens zeigen sowohl die Unruhen in den französischen banlieux als auch die gegenwärtige Diskussion um „kriminelle Ausländer“. Die gesellschaftliche Integration vor allem der Jugendlichen in den benachteiligten Wohngebieten wird infolge demographischer Entwicklungen und der (Bildungs-)Armut in den nächsten Jahren eine zentrale gesellschaftspolitische Herausforderung darstellen.
    Komvor SS 2008 Seite 17

    Das Seminar will Informationen und Analysen zu den Folgen aktueller Entwicklungen vermitteln, für die Probleme sensibilisieren und Perspektiven aufzeigen. Schwerpunkt der Block-Veranstaltung werden Interviews mit Jugendlichen in einer Großsiedlung im Duisburger Stadtteil Hochheide darstellen. Das Referat für Integration der Stadt Duisburg wird die Untersuchung begleiten. Kontakt: rauf.ceylan(ät)gmail(.)com

    Arbeitsformen: Einführende Vorlesungen, Textarbeit, Recherchen, Exkursion

    Prüfungsleistungen: Interviews, Hausarbeit, Referat

    Basisliteratur: wird im Seminar bekannt gegeben

    Fachhochschule Düsseldorf, Sozial- und Kulturwissenschaft, http://komvor.soz-kult.fh-duesseldorf.de/komvor_ss_08.pdf

  55. jakobswege Says:

    Empfänger von Sozialhilfe: 14 Prozent sind es in Hochheide, der damit ärmster Stadtteil Duisburgs ist. Dahinter liegen Marxloh mit 12,7 Prozent, Hochfeld mit 12 Prozent, gefolgt von Obermeiderich (11,2 Prozent) und Obermarxloh (9,8 Prozent). http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Armes-Duisburg_aid_643900.html

    Bei allem Leid: Die medizinische Versorgung von Hochheide ist gesichert, während der Arztchef der Kreistelle Duisburg, Dr. Gudat aus Meiderich in Presseberichten Zweifel hat, ob er für sich in seinem benachteiligten Stadtteil je einen Nachfolger finden wird.

    #27 von Doc


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