Womit hat die Stadt das verdient?!

18. November 2008

Manchmal frage ich mich wieso unsere Stadt mit solchen Dezernenten bestraft wird! Eigentlich gesteht dieser langjährige Dezernent, noch dazu ein Relikt aus der Zieling-Ära, öffentlich auch das eigene Versagen ein wenn er die Bürger auffordert aus der Stadt zu fliehen!

Aber warum soll man sich über diesen bekannten Duisburger Dezernenten wundern, der doch schon vor Jahren öffentlich feststellte, dass es in Duisburg nicht mal einen ordentlichen Puff gäbe und der auch vor kurzem anstelle von Arbeitsplätzen bei Hornitex dort lieber grüne Wiesen anlegen wollte!

Ich hoffe einfach nur, dass der geübte Dampfplauderer mal selbst mit gutem Beispiel voran geht und schnell seine Koffer packt!

20 Antworten to “Womit hat die Stadt das verdient?!”

  1. easy Says:

    CDU-Kritik in diesem Blog?!

  2. rai30 Says:

    @ easy

    Was soll mein Beitrag mit „CDU-Kritik“ zu tun haben?!

    Der Dressler hat ein SPD-Parteibuch in der Tasche und ist für seine dämlichen Äußerungen in der Zwischenzeit schon von allen Parteien und dem OB kritisiert worden.

    Keiner unterstützt die Dressler-Thesen!

    Ich hoffe dieser Schaumschläger aus der Zieling-Ära mit seinen ganzen dummen Gequatsche wird bald in die Wüste geschickt!

  3. Beobi Says:

    @ Rai
    Vielleicht plaudert hier Dressler nur die weiteren Planspiele der SPD in Sachen Hartz-IV aus ???? Maul (ARGE-Chef) ist offenbar auch nicht abgeneigt, zumindest springt er Dressler bei, wenn er dessen Äußerungen relativiert.

    Aus unserer PE: „… Wir leben doch nicht im Mittelalter, wo Arbeitslose wie Aussätzige und Pestkranke aus der Stadt getrieben werden. …“
    http://www.dielinke-duisburg.de/

  4. Nobby Says:

    Viele Beiträge hier haben für mich etwas pharisäerhaftes.

    Das Arbeit dem Markt folgt und Menschen dann der Arbeit ist doch so eine neue Erkenntnis nicht, oder?

    Unsere Stadt ist auf diesem Grundsatz aufgebaut. Die Polen und Ostpreussen kamen doch nicht hier hin, weil ihnen das Ruhrdelta so gefiel. hier war Arbeit und daheim nicht. Auch die Türken zogen einst nicht wegen des Klimas nach Duisburg. Es gab hier schlicht gutbezahlte Arbeit für ungelernte Kräfte.

    Jetzt wird durch die Kette im Prinzip durch die Sozialleistungen unterbrochen. Gäbe es diese nicht in diesem hohen Maße, wären die Menschen schon lange nicht mehr hier.

    Wenn Dressler diese uralte Erkenntnis der Marktwirtschaft hier anbringt und andeutet, dass Duisburg durch die Wahnsinnstransferleistungen auf keinen grünen Zweig kommen kann, wird er beschimpft.

    Mir ist ein knorriger Mann wie Dressler lieber, als die anderen rundgelutschten Duisburger Spitzenkräfte. Gerade weil er eine Meinung hat, die nicht immer Mainstream ist!

  5. easy Says:

    Der OB duldet doch Herrn Dressler!
    Er müsste ihn doch, schon alleine weil er aus der SPD-Zeit stammt, entlassen, wie Herrn Brandt?!
    Da dieses aber nicht geschieht, wird der OB wohl seinen Grund haben!

  6. rai30 Says:

    @ Nobby

    Wenn wir alle nur noch der Arbeit folgen sollen können wir ja auch gleich jede Struktur- und Wirtschaftspolitik aufgeben.

    Dann bekommen wir hier auch Zustände wie in den neuen Bundesländern wo seit der Wende über 1 Million Menschen weggezogen sind. Besser geht es dem Osten aber bis heute trotzdem nicht. So blutet eine ganze Region aus.

    Und was die „Spitzenkraft“ Dressler angeht hat der in all den Jahren vor allem mit unerfüllten Ankündigungen und dummen Sprüchen auf sich aufmerksam gemacht!

  7. Beobi Says:

    @ Nobby
    Wir haben und erleben es doch täglich hautnah, wie die SPD/Grünen und nun auch die SPD/CDU den von der Arbeiterbewegung mühsam und blutig erkämpften Sozialstaat zerschlagen. Brandt und Ehrhardt drehen sich im Grab.

    Es war doch die blanke Not, dass die Menschen sich hier im Ruhrpott Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts ansiedelten – z. B. mein Uropa. Und sie malochten unter Tage für einen Hungerlohn.

    In der Konsequenz Deiner Aussagen wären wir dann wieder im Manchester-Frühkapitalismus mit Tagelöhnern und Kinderarbeit angekommen.

    Das kannst Du doch nicht wirklich wollen!

    Und das die Kommunen „pleite“ sind, das liegt an der Gesetzgebung aus Berlin und Düsseldorf.

    Statt den Banken-Zockern und Spekulanten unsere Steuergelder bzw. unser Bruttosozialprodukt hinterher zu schmeißen, sollte man lieber die Kommunen entschulden.

    Unsere neue STANDPUNKT-Ausgabe hat eine vierseitige Beilage zum Thema: Finanzkrise und Wirtschaftspolitik:

    Klicke, um auf sp36_web.pdf zuzugreifen

  8. jakobswege Says:

    @ Beobi

    Geschichte erfüllt sich selbst durch Warten.

    Wie fandest Du den aktuellen Duisburger WAZ-Artikel zu Bürgerengagement?

    Duisburg liegt auf einem zwanzigprozentigen Niveau im nationalen Vergleich.

    Ich glaube, dieser Trend wird von etlichen Homberger Massimo D`Alema gefördert. Es gibt Hoffnung: Geschichte erfüllt sich selbst durch Warten.

    Da sind wir in Duisburg die Spitzenreiter. Als gewissen Leuchtturm gibt es immer wieder den „kleinen Abstauber zwischendurch“.

    Ich sage Euch: „So geht es nicht, denn die Menschen gehen!“ Pilgerschaft hat Werte als Ziel.

  9. jakobswege Says:

    @ Nobby

    > Das Arbeit dem Markt folgt und Menschen dann
    > der Arbeit ist doch so eine neue Erkenntnis
    > nicht, oder?

    Für manche gesellschaftlich entschleunigte Rotortsteile der Dressler´schen Demographie möchte ich den Hinweis geben:

    „Die neue Migrationsregel lautet: Die Arbeitsplätze folgen den Menschen!“

    Bevor es jetzt irgendwelche Aufregung gibt, können die Bürgervereine in den Haesen und Baerl dies an ihren Strukturen während der letzten 10 Jahre prüfen.

    Unter den Folgen der realexistierenden geschichtlichtlichen Entwicklung sind das entschleunigte Rotortsteile der Dressler´schen Demographie.

    Deshalb werbe ich für eine Renaturierung von Duisburg. Makrofauna am Hellweg durch Zwergzebus und Burenziegen; denn wer die letzte zehn oder zwanzig Jahre der Bezirksentwicklung fortschreibt, soll Hoffnung haben. Das sind die Tierfreunde mit den Gorillababys in der Rheinischen Post – als Anfang dieser unserer Zukunft.

    Mit freundlicher Unterstützung von „Hallo liebe Leute“ nach Typ eines Homberger Massimo D´Alema.

  10. jakobswege Says:

    Im Bild dieser Blognachricht ist auch die Frage zu sehen „Duisburg am Abgrund?“

    Nein, die Natur wird gewinnen.

    Ich fordere den 1€-Job zum Hüten von Zwergzebus und Burenziegen. Die Kosten zur tierischen Landschaftspflege vermindern sich um ein Viertel im Vergleich zur (städtischen) Menschenhand.

    Duisburg schrumpft und vergreist. Tiere helfen bei Demenz. Das ist wissenschaftlich anerkannt.

    So ist es gut, dass im gewissen Ortsteilen der Verkehr der Bevölkerung und zukünftigen Entwicklungen durch einen Beschluss der Bezirksvertretung auf Initiative von Die Linken angepasst wurde.

    Das ist zukunftsweisend. So hat es der Bürgerverein Haesen schon vor 16 Jahren erkannt, so die NRZ. Jetzt hat sich der Bürgerverein Haesen durchgesetzt. Gut so!

  11. Tenrix Says:

    Etwas zur Erleuchtung der sich mit hinterwältlerischen Wohlgefühl eier-kratzenden Duisburger Anhänger vom Typ Massimo D´Alema.

    http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=%5EGDAXI&t=5d

    Das sind die Duisburger Hosiana-Sänger der Migranten-Demokratie und Beischläfer des Madenwerks von Systemfuzzies – vorort. Lieber China-Reise.

    @ Beobi

    Beobi, raff Dich auf. Du hast gute Wurzeln der Migration. Du bist die Zukunft von Duisburg in der Migranten-Demokratie. Das ortsansässige Madenwerk der Sysemfuzzies beutet uns mit vergrufftenden Strukturen aus.

  12. Nobby Says:

    =Dann bekommen wir hier auch Zustände wie in den neuen Bundesländern wo seit der Wende über 1 Million Menschen weggezogen sind. Besser geht es dem Osten aber bis heute trotzdem nicht. So blutet eine ganze Region aus.=

    Hallo RAI 30, es gibt ja auch etwas neben deiner „entweder oder“ Beschreibung.

    Ich gebe nur zu bedenken, dass Dressler eine durchaus normale Entwicklung beim Namen nennt.
    Problemlösungen pflegen mit einer vorbehaltslosen Analyse erst möglich zu werden.

    Die Region Dresden beispielsweise hat sich so gesundgeschrumpft und ist für zukünftige Investoren und Entwicklungen sicherlich höchst interessant.
    Ähnliches gibt es auch aus dem Bereich Rostock Stralsund zu vermelden.
    Das ich einem Manchester Kapitalismus letztlich das Wort rede, davon Beobi kann doch keine Rede sein.

    Duisburg war auch schon vor der unsäglichen Bankenkatastrophe im höchsten Maße verschuldet und bereits Dr. Klein sagte mal in einem Fernsehbericht, dass die Sozialleistungen, zu der Duisburg verpflichtet sei, ihm den gestalterischen Spielraum für die Zukunft nehme.

    Es sind also schon lange unbehandelte Problemberge, die wir alle vor uns herschieben.

  13. rai30 Says:

    @ Nobby

    „Entweder oder“ beschreibe ich nicht, sondern Tatsachen. Der Osten hat seit der Wende über 1 Million Menschen durch Wegzug verloren! Das ist fakt!

    Und besser geht es den neuen Bundesländern trotzdem nicht. Daran ändern auch einige Wohlstandsinseln nicht viel. Denn die große Fläche ist mit Arbeitslosigkeit und Armut geschlagen.

    Aber davon mal ab, wollen wir wirklich zigtausenden Menschen sagen „ihr müsst gehen“ oder „ihr werdet hier nicht gebraucht„?!

    Das ist vielleicht ökonomisch und den Interessen der Wirtschaft angepasst, aber Politik hat doch eigentlich den Auftrag, laut Grundgesetz, für gleichwertige Lebensbedingungen im Lande zu sorgen. Sonst kann man sich auch die ganze regionale Wirtschaftsförderung sparen.

    Nebenbei bemerkt, es fahren schon viele Arbeitnehmer tagtäglich zu weit entfernten Arbeitsplätzen. Die Menschen sind also schon längst sehr flexibel, und es ziehen auch schon viele Leute weg.

    Oder glaubt unser Dampfplauderer Dressler, dass der Bevölkerungsrückgang in Duisburg noch nicht hoch genug ist?!

  14. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Ich glaube langsam, dass deine Beiträge hier vor allem kabarettistischen Wert haben. Oder wollen wir wirklich alle in Zukunft Schafe und Ziegen züchten um die Landschaft zu pflegen und die Demenz zu vermeiden?

    Und der frühere italienische Ministerpräsident Massimo D´Alema soll uns dabei helfen.

    Seltsame Visionen sag ich nur!

  15. jakobswege Says:

    zu @ Rai

    > @ jakobswege

    > Ich glaube langsam, dass deine Beiträge hier
    > vor allem kabarettistischen Wert haben.

    http://jakobswege.wordpress.com/2008/11/21/witze-von-rheinfurt-und-rheinorange/

    Klar, Gaudi! 20.000 Bürger weg in 7 ein halb Jahren – und Haesen als ein Vorläufer der Entwicklung dieses demographischen Trends. Ja, das ist ein Witz. Echt nach der Art: „Ähh, iss doch schön hier!“

  16. jakobswege Says:

    Ich möchte noch um eine gewissen Gnade bitten, um eines Tages die Geschichte von Homberg rekonstruieren zu können.

    Vom Bürgerverein Haesen Blog ist ja das großzügige Löschen von Beiträgen und Kommentraren bekannt, wenn es gerade mal nicht so ziemlich imaktuellen Trend ist.

    Deshalb möchte ich ein paar Notizen „historisch“ parken: Parken für Homberg und die freie Weite Welt.

    Neue Chancen für unser Ruhrgebiet; die Kulturhauptstadt 2010 wird den Ruf ändern!

    http://buergervereinhaesenundgerdt.blog.de/2008/10/20/neue-chncen-ruhrgebiet-2010-ruf-aendern-4903153

    von Nobby @ 2008-10-20 – 19:35:45
    Der lesenswerte Stern Artikel über unser Ruhrgebiet
    http://www.stern.de/politik/panorama/:Ruhrgebiet-/642554.html?q=ruhrgebiet
    spricht die Chancen an, die dieser Ballungsraum bietet.
    Chancen, die auch Duisburg bereits nutzt aber noch besser nutzen sollte!

    http://buergervereinhaesenundgerdt.blog.de/2008/10/20/neue-chncen-ruhrgebiet-2010-ruf-aendern-4903153#c8341754

    @ Nanny

    > Von Homberg liest und hört man nur negatives Zeug.
    > Wenn ich mir die Blogseiten ansehe, von dieser hier
    > bis zum unsäglichen „Homberger Signal“ der Linken,
    > überall nur herumgemoser und gejammer.
    >
    > Ihr setzt aufs falsche Pferd, Nobby und Co!
    >
    > Mein Vorschlag wäre enger Zusammenschluss mit denen,
    > die auch was bewirken können!

    Das geht nur mit Leuten, denen man vertrauen kann.

    Ich möchte eine der vielen gelöschten Nachrichten dieses Blogs zitieren:

    http://homberg-duisburg.blog.de/2008/05/01/idee-einer-konzentrierten-aktion-fur-hom-4120210

    Soziologen teilen das Bürgerengagement in drei Gruppen ein: Idealisten, Realisten und Egoisten.

    Es bin ich gespannt, wie lange es braucht, bis auch diese Blognachricht gelöscht wird. Der Bürgerverein ist ein Garant für die Fortentwicklung des Bezirks, so wie wir sie kennen.

  17. jakobswege Says:

    Ich wollt noch eins schreiben, schuldigung.

    Ich wollte nur mal stören, ganz friedlich und ganz im Sinn vom Homberger Störenfried. Aber ein bisschen mehr. Der ist mittlerweile soweit, dass er kandidieren könnte – wie unser Lokalmatadore nach Art eines Massismo D´Alema, der Haesen- und Eliten-Schmuser.

  18. Viel nervöser geht’s nicht Says:

    ja, hilft es, wenn wir anfangen nach zu denken?

  19. Nobby Says:

    Passend zum Sonntag eine einzige kurze Antwort:

    Lukas 6,36-42

  20. rai30 Says:

    @ Nobby

    Die Kirche wäre jetzt stolz auf dich! Ich habe zum ersten mal seit langem einen Blick in die Bibel geworfen:

    (36) Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
    (37) Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Laßt los, und ihr werdet losgelassen werden.
    (38) Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden.
    (39) Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Kann etwa ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube fallen?
    (40) Ein Jünger ist nicht über dem Lehrer; jeder aber, der vollendet ist, wird sein wie sein Lehrer.
    (41) Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?
    (42) Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, erlaube, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in deines Bruders Auge ist.


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