Als alteingesessener Hochheider tut es einem ja in der Seele weh wenn man sieht wie tief der Stadtteil gesunken ist! Doch hilft es auch nicht nur die negativen Entwicklungen zu beobachten!

Also was muss getan werden? Immerhin gibt es ja jetzt ein Stadtteilbüro und Politik und Verwaltung wollen sich jetzt mehr kümmern und die lage nicht mehr schönreden wie in der Vergangenheit.

Nur was fällt uns Bürgern ein was getan werden sollte? Ich möchte mal wissen ob nicht ein paar von meinen 150 Lesern täglich hier auch mal Ideen äußern möchten. Also frei heraus, was soll geschehen?

Da ja bald Kommunalwahl ist können wir hier den Parteien und Wählergemeinschaften ein paar Forderungen öffentlich verkünden, die sie auch nicht so einfach ignorieren können. Vielleicht meldet sich der eine oder andere Kommentator zu Wort, der sonst immer schreibt das Stadtteilblogging seie gescheitert oder der Bürgerverein seie sowieso blöd!

Das Rathaus liest hier mit, also lasst Ideen fließen!

Schlechte Nachricht…

6. November 2008

Per Telefonanruf aus der Türkei kam die schlechte Nachricht am Nachmittag! Nicht mal ein halbes Jahr hat mein Vater meine Mutter überlebt!

Morgen nachmittag nach dem Freitagsgebet wird er schon in seinem Heimatdorf beerdigt, da habe ich keine Chance an seiner Beerdigung teil zu nehmen. Ich versuche in zwei Wochen an sein Grab zu gehen um Abschied zu nehmen…


Webseite von Barack Obama

Auch wenn es noch nicht hundertprozentig ist: Barack Obama wird der erste schwarze US-Präsident, und der erste US-Präsident der auch den Namen „Hussein“ trägt! Davon mal ab, zeigt sich hier auch der Wunsch vieler Menschen nach positiver Veränderung und der Überwindung alter Denkmuster!

Wahrscheinlich hoffen jetzt viele Menschen in aller Welt darauf, dass die US-Politik wieder kooperativer wird und die imperialen Kriege des George W. Bush mit seiner Kreuzfahrermentalität möglichst bald beendet werden sowie überhaupt eine intelligentere Politik in Washington Einzug hält.

Hoffentlich werden diese Erwartungen nicht enttäuscht!

Jetzt rücken in Hessen Neuwahlen näher und damit das Ende aller Hoffnungen den brutalstmöglichen Koch abzulösen!

Die vier SPD-Landtagsabgeordneten vom rechten Flügel, die nun dank ihres Gewissens Koch an der Macht halten berauben durch ihre plötzliche Kehrtwendung auch die hessische SPD um die Chance eine Koalitionsregierung anzuführen!

Zu diesem hinterhältigen Coup der SPD-Rechten gibt es einen sehr guten Artikel auf den „NachDenkSeiten„:

4. November 2008 um 9:51 Uhr
Ende mit Schrecken – Schrecken ohne Ende
Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück

Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts, die einen Tag vor der anberaumten Parlamentsabstimmung ankündigten, Andrea Ypsilant ihre Stimme bei der Wahl zur Ministerpräsidentin zu verweigern, beriefen sich darauf, dass sie eine „Zusammenarbeit“ mit der Linken im hessischen Parlament nicht ihrem Gewissen vereinbaren könnten. Ist das Glaubwürdig? Was war denn wirklich die Gewissensfrage? Ging es tatsächlich um eine „Zusammenarbeit“ mit der Partei Die Linken? Wolfgang Lieb

In der Sache ging es erstens darum, dass einem Koalitionsvertrag eine Absage erteilt worden ist. Wohlgemerkt einem über zweieinhalb Wochen mühsam zwischen SPD und Grünen ausgehandelten und mit großer Mehrheit auf deren Parteitagen verabschiedeter Koalitionsvertrag, der die hessische Regierungspolitik die laufende Legislaturperiode bestimmen sollte. Hat da denn die Linke mit am Tisch gesessen? ……

Warum schlug eigentlich des Gewissen der drei Abtrünnigen erst 8 Monate nach der Wahl und nicht spätestens als Ypsilantis erster Anlauf aufs Regierungsamt im März nach Metzgers Absage scheiterte? Warum haben sie auf den SPD-Regionalkonferenzen ihre Gewissensnöte nicht offenbart? Warum stimmten sie für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Grünen? Warum haben sie nach mehreren Probeabstimmungen in der SPD-Fraktion nicht wenigsten unter vier Augen Ypsilantie ihre Gewissensnöte anvertraut? Warum kein Wort auf dem Parteitag im Oktober, auf dem die SPD mit 98 Prozent die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Gründen beschloss? Warum erst nach zweieinhalbwöchigen Koalitionsverhandlungen und nach einem erneuten Parteitag vor zwei Tagen?….
………
Die plötzliche Gewissensnot musste also herhalten, um eine von diesen Parteirechten unerwünschte Politik links von der Mitte in Hessen zu verhindern. Dass der Wahlverlierer Koch nun triumphiert und munter weiterregiert, belastet das Gewissen offensichtlich nicht.

Dass alle vier der SPD-Rechten angehörten, soviel ist jedenfalls kaum bestreitbar: Jürgen Walter als Wortführer der SPD-„Netzwerker“ fehlte auf dem Nominierungsparteitag gegenüber Ypsilanti gerade eine Stimme. Bei ihm darf man getrost eher (Macho-)Rachegefühle als reines Gewissen vermuten. Silke Tesch gehörte zur sog. „Aufwärts“-Runde, die sich als Opponent zu Ypsilantis linker „Vorwärts“-Runde versteht. Everts gehört zu den „Walterlingen“ und Metzger hat aus ihrer politischen Einstellung nie einen Hehl gemacht, dass sie als Aufsichtsratsmitglied beim Energieversorger HSE (einer 40%igen Eon-Tochter) gegen die Schließung von Kernkraftwerken ist, versteht sich.

Und genau an dieser Stelle zeigen sich die Parallelen zur gesamten SPD. Wie schon Clement gegen Ypsilanti oder wie schon Müntefering und Steinmeier gegen Beck, die Rechten in der SPD haben schon immer keinerlei Rücksicht und schon gar keine Solidarität mit Personen Beschlüssen ihrer Partei gekannt, deren Richtung ihnen nicht passte….

Der ganze Artikel ist unter http://www.nachdenkseiten.de/?p=3561 nachzulesen!

Bei soviel Dämlichkeit freut sich der brutalstmögliche Koch in Hessen! Was Ungeschick und Blödheit angeht ist auf die SPD`ler noch echt Verlass!

Da gibt es seit einem halben Jahr im hessischen Landtag eine Mehrheit gegen Koch, und die SPD ist zu blöd diese Mehrheit auch zu nutzen. Niemand kann der SPD so schöne Niederlagen bereiten wie ihre eigenen Mandatsträger. Da wurde der Machtwechsel über ein halbes Jahr lang bis zuletzt intensiv geprobt und in der letzten Minute fällt da einigen rechten aSozialdemokraten ihr lang vermisstes Gewissen wieder ein so als ob eine Zusammenarbeit mit der Linken verdammungswürdiges Teufelszeug sei.

Offenbar sind die Putschisten die wirklichen Herren der Partei, zumindestens muss das die verhinderte Ministerpräsidentin Ypsilanti nach Simonis und Beck jetzt wohl auch denken nachdem die Treueschwüre und Zusagen der eigenen Partei“freunde“ nicht mal wenige Tage gehalten haben.

Eine armselige Partei, die eigentlich nun völlig überflüssig geworden ist da sie selbst mit Mehrheiten im Rücken nicht fähig ist sozialdemokratische Politik zu machen und lieber einen Typen wie Roland Koch in Wiesbaden weiterregieren lässt! Das bereitet wohl weniger Gewissenbisse!

Spätestens jetzt aber müssten alle Bürger erkennen, dass Stimmen für die SPD reine Verschwendung sind. Denn eine andere Politik schafft die SPD nur rhetorisch.

Herbstspaziergang am Sonntag

3. November 2008

Den ersten freien Sonntag seit langem habe ich gestern genutzt um mit meinem Sohn ein wenig in der freien Natur zu spazieren.


Im Herbst sieht die Natur besonders faszinierend aus und bei leuchtender Sonne sind die Laubbäume wie goldfarbene Wegmarken weit sichtbar! Da hat sich auch mein Sohn Benny gefreut und an einigen Spielplätzen rumgetollt. Immerhin sind die Spielplätze in der Umgebung noch halbwegs im ordentlichen Zustand.

Viele Familien mit Kindern nutzen sie, auch wenn einige Vandalen glauben sie könnten einfach ihren Müll liegen lassen und sogar Scherben herumlagen.

Man kann nur hoffen, dass unsere kurzsichtigen Provinpolitiker im Homberger Rathaus nicht noch mehr Grünflächen an Spekulanten verschenken wie den Hanielpark und den Sportplatz in den Haesen! Denn die üppige Natur vor unserer Haustür ist noch der beste Grund hier zu bleiben trotz aller Probleme und überhöhter Kindergartengebühren!


Freies Wochenende!

1. November 2008

Nach vielen langen Arbeitswochen habe ich nun mein erstes ganzes freie Wochenende!

Das werde ich trotz kühlen Wetters dazu nutzen um mit der Familie ein bischen im Freien zu spazieren und die idyllische Natur zu genießen. Denn das Familienleben kommt leider in letzter Zeit viel zu kurz. Darauf nehmen die Dienstpläne keine Rücksicht, und unter 220 Arbeitsstunden im Monat darf man nicht fallen wenn der Lohn reichen soll!

Aber dieses Wochenende vergesse ich alle Sorgen!

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