Stadtwerke Duisburg werden zu teuer!

19. Dezember 2008

Langsam reicht es mir! Da spare ich Strom und senke drastisch meinen Verbrauch, und dafür erhöhen die Stadtwerke ihre Preise und machen meine Ersparniss wieder zunichte!

Ich bin ja eigentlich ein Befürworter von kommunalen Energieversorgern, aber wenn diese genauso teuer und rücksichtslos gegenüber ihren Kunden agieren wie die großen Monopolkonzerne, die ja eigentlich auch die Besitzer sind, dann verschwinden die Unterschiede zwischen den monopolistischen Energiekonzernen a la RWE und unseren Stadtwerken .

Heute habe ich ein bischen bei http://www.stromauskunft.de recherchiert und dabei herausgefunden, dass selbst 100% Ökostrom von diversen Anbietern deutlich billiger ist wie der konventionelle Kraftwerksstrom aus Duisburg. Der Anbieter „stromistbillig“ ist übrigens auch in kommunaler Trägerschaft (Stadtwerke Pforzheim).

Wieso Duisburg so teuer ist ließe sich wahrscheinlich trefflich diskutieren, wie zur Zeit beim Blog des Bürgervereins Haesen und Gerdt!

Ich belasse es aber einfach bei einem Anbieterwechsel und werde demnächst günstigen Ökostrom beziehen. Warum soll ich auch die ganzen SPD-Funktionäre bei den Duisburger Stadtwerken mit meinem knappen Geld finanzieren!

44 Antworten to “Stadtwerke Duisburg werden zu teuer!”

  1. easy Says:

    Der Strom wird aber bestimmt billiger, wenn das Stadtfenster da ist 😉

  2. rai30 Says:

    @ easy

    Die Strompreiserhöhung hat wohl eher was mit einer nicht allzu fähigen Geschäftsleitung bei den Stadtwerken zu tun, die nebenbei erwähnt zum großen Teil auch noch aus der Brandt-Zieling-Ära stammt.

  3. easy Says:

    Ist der der Vorsitzende des Aufsichtsrates nicht dein Freund Herr Sauerland?

    Das ist von dir etwas zweideutig, einerseits willst du das Stadtfenster haben, aber auf der anderen Seite willst du nichts dafür bezahlen! Das Leben ist kein Erdbeerfeld, wer die Musik bestellt, muss diese auch bezahlen. Sich aber jetzt durch einen anderen Stromanbieter aus dem Staub zu machen ist nicht fair!

    Wenn Herr Sauerland uns nächstes Jahr noch höhere Strompreise präsentiert, hat das schon einen Grund! Wenn nun alle den Strom woanders kaufen, dann geht das Stadtfenster den Bach runter! Also Leute kauft den teuren Strom bei Herrn Sauerland – für Duisburg!

  4. rai30 Says:

    @ easy

    Ziemlich dumme Logik, die du hier verbreitest und billiger Wahlkampf noch dazu!

    Wenn ich einen OB wegen seiner Arbeit gut finde ist er noch lange nicht mein Freund. Ich pflege in der Politik eher einen sachlichen Stil!

    Und das Stadtfenster wird aus Rücklagen der DVV finanziert wenn es denn kommt. Dazu müssen keine Preise erhöht werden. Beim Gas senken die Stadtwerke ja gerade den Preis.

    Ich weiß ja nicht ob du ein Problem mit der Marktwirtschaft hast, aber ich nutze mein Recht als Kunde und suche mir einen anderen Anbieter aus wie viele andere Bürger auch, die nicht einsehen wollen, dass sie für einen Wasserkopf mit seinen vielen SPD-Funktionären auch noch Geld rauswerfen sollen.

    Wenn die Stadtwerke sich bürgernäher verhalten würden wäre das vielleicht nicht so und mancher würde zurückkehren.

    Im Übrigen beziehe ich bald 100%-igen Ökostrom von einem Unternehmen, das selbst einem Stadtwerkeverbund gehört.

    Ein Arbeitskollege ist vor Jahren schon zu den Düsseldorfer Stadtwerken gegangen und spart so auch ganz ordentlich Geld. Da frage ich mich auch wieso die Düsseödorfer günstiger arbeiten können!

  5. jakobswege Says:

    > Warum soll ich auch die ganzen SPD-Funktionäre
    > bei den Duisburger Stadtwerken mit meinem
    > knappen Geld finanzieren!

    Das ist ja mittlerweile in den Leitartikeln von Rheinischer Post und der WAZ angekommen, dass hier ein Heer von Postenjägern und Politpaxxxxxxxx in den kommunalen Betrieben wie auch ein Dr. Manfred Hartl („Dreck…“) (CDU Homberg bei den LINEG) oder der frühpensionierte, hirngexxxxxxx Gesamtschuldirektor und Franktionvorsitzende Hermann Grindberg (SPD Homberg) von den Bürgern finanziert werden muss.

    Tenrix sagt: „Das sind alles Systemfuzzies eines Madenwerks. Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft.“

    P.S. Es gibt aber auch Hoffnung: Der Hirnxxxxxx Grindberg (SPD Duisburg) macht noch die Kommunalwahl nach langer Überzeugungsarbeit seines OV SPD-Vorsitzenden Paschmann („Tombolagelder“) mit und schmeißt kurz danach den Krempel hin. Herrmann Grindberg ist Hochheider und Revier-Parteipaxxxxx!, so wird gesagt.

  6. easy Says:

    „Und das Stadtfenster wird aus Rücklagen der DVV finanziert wenn es denn kommt.“

    Machst du hier extra CDU-Propaganda oder ist das einfach nur unwissen? Man kann sich das ja schön reden, aber das du extra die 10 Mio Kredit vergisst, finde ich schon merkwürdig! Jeder der sich für Kommunalpolitik interessiert, weiss doch noch von den 10 Mio! Willst du deine Leser hier für dumm verkaufen?

    Diese 10 Mio plus die 20 Mio Rücklagen sollen also deier Meinung nach nicht in das Unternehmen investiert werden? Dann wundere dich bitte auch nicht, das der Strom in Duisburg nicht günstiger wird. Die Stadtwerke Düsseldorf haben das nämlich so gemacht und konnten dann den Strompreis senken!

    Du forderst also die Senkung des Strompreises und solche Investitionen ohne Rendite. Da frage ich mich natürlich, wer von uns beiden ein Problem mit der Marktwirtschaft hat.

    Ich hoffe ich konnte dir kurz die wirtschaftlichen Zusammenhänge erklären und dir ist nun klar, was der OB bei seiner DVV falsch macht.

    Dann noch kurz zu der SPD in Duisburg. Die hätte es genauso falsch gemacht, da bin ich ganz auf deiner Seite! Aber trotzdem können wir ja nicht Herrn Sauerland in seiner Position lassen, denn der kann seinen Job nicht! Nur weil der nicht SPD ist, ist der gleichzeitig auch besser!

  7. rai30 Says:

    @ easy

    Ich sage meine Meinung! Das hat nichts mit Propaganda zu tun!

    Im Übrigen habe ich keine Preissenkung gefordert sondern nur einen stabilen Strompreis. Und von Rendite habe ich schon gar nichts geschrieben. Die Stadtwerke sollen für die Bürger da sein und mithelfen die Stadt voranzubringen.

    Das tun übrigens alle Stadtwerke, nur dass die Duisburger dabei was den Strom angeht einfach zu teuer sind. Das liegt wohl eher an den hohen Betriebskosten als an einmaligen Investitionen.

    Und für die hohen Betriebskosten trägt die Geschäftsführung die Verantwortung.

    Der Aufsichtsrat mit dem OB und den Vertretern der Ratsfraktionen ist das Kontrollgremium.

  8. easy Says:

    „Der Aufsichtsrat mit dem OB und den Vertretern der Ratsfraktionen ist das Kontrollgremium.“

    Das klingt so, als wenn der OB da nichts machen kann? Ist denn dann die Idee 30 Mio aus der DVV zu nehmen für das Stadtfenster eine SPD-Idee? Die Geschäftsführer sind ja alles SPD-Leute?

    „Die Stadtwerke sollen für die Bürger da sein und mithelfen die Stadt voranzubringen. Das tun übrigens alle Stadtwerke, nur dass die Duisburger dabei was den Strom angeht einfach zu teuer sind.“

    Die Aufgabe der Stadtwerke ist es die Stadt voranzubringen? Oha, dann haben die mit Strom etc. gar nichts am Hut? Seit wann soll das denn die Aufgabe der Stadtwerke sein? Hat das der Aufsichtsrat beschlossen bzw. die Geschäftsführer? Du versuchst zwar noch die Kurve zu bekommen, dass die Stadtwerke das Stadtfenster finanzieren müssen, aber ein wirkliches Argument kommt leider nicht! Noch einmal für dich die Aufgabe der Stadtwerke liegt NICHT in der Stadtentwicklung!

    Auch wenn du es extra überlesen hast, die Stadtwerke können sich nur um günstigen Strom kümmern, wenn Investitionen in die Gesellschaft selbst getätigt werden und nicht in Leutturmprojekte des OBs!

    „Das liegt wohl eher an den hohen Betriebskosten als an einmaligen Investitionen.“

    Schon einmal der richtige Ansatz! Aber wie sollen denn die Betriebskosten gesenkt werden? Müssen denn dafür nicht Investitionen in das Unternehmen gemacht werden? Also keine Investitionen in das Stadtfenster? Ob dafür nun die SPD-Geschäftsführer oder der CDO-Aufsichtsrat Schuld sind, darüber lässt sich streiten. Ich bin der Meinung teilweise die SPD-Geschäftsführer, da diese die 20 Mio ja angespart haben, ohne diese in das Unternehmen zu investieren, andererseits aber kann doch nun nicht der CDU-Aufsichtsrat sagen, danke wir nehmen das Geld und investieren es einfach mal in ein anderes Projekt! Die 20 Mio gehören den Stadtwerken und müssen auch dort investiert werden, sonst kann man die ja auch direkt zum Schuldenabbau nehmen! Die Strompreis in Duisburg werden so aber nie sinken bzw. gleich bleiben!

  9. Nobby Says:

    Eine schlüssige Argumentationskette.

    Für jedes Unternehmen sind diese politischen „Verstrickungen und Auflagen“ betriebswirschaftlicher Sondermüll.

  10. rai30 Says:

    @ easy

    Die tägliche Geschäftsführung des Unternehmens liegt nicht beim Aufsichtsrat! Das macht die Geschäftsleitung.

    Und dem Aufsichtsrat gehören auch die Vertreter des Rates und damit der Parteien im Rathaus an. Also tragen auch alle Mitverantwortung für die Lage.

    Und fallst du es nicht weißt: die Stadtwerke sowie die DVV waren schon immer auch für die Stadtentwicklung da. Deswegen machen Kommunen ihre eigenen Stadtwerke. Da soll nicht nur Geld verdient werden sondern auch die kommunale Energieversorgung gesichert und gleichzeitig Mittel für städtische Investitionen gewonnen werden. Das war auch in der Vergangenheit schon so!

    Sonst bräuchten wir auch keine Stadtwerke.

    Aber in Duisburg ist etwas schiefgelaufen, hier ist ein über Jahrzehnte aufgebauter und vorwiegend mit SPD-Parteifunktionären aufgefüllter Apparat zu teuer geworden. Dazu kommen dann noch Belastungen wegen der Querfinanzierung des ÖPNV.

    Die Stadt muss ernsthaft darüber nachdenken wie sie die Stadtwerke zukunftsfähig machen will. Denn sonst laufen ihr noch mehr Kunden weg!

  11. easy Says:

    Also wenn ich das richtig verstehe, dann kommt die Idee das Stadtfenster zu finanzieren also aus der SPD-Geschäftsführung? Dann ist die SPD in Duisburg wirklich komplett durcheinander, denn offiziell ist die SPD ja gegen die Finanzierung des Stadtfensters durch die DVV?! Komische Welt!

    Also wenn du das wirklich glauben willst, ist das ja ok, aber stimmen tut es wirklich nicht! Wirkt auch schon sehr lächerlich, wie du versuchst alles negative auf die SPD abzuwälzen! Sicherlich hat die SPD bei den Stadtwerken katastrophal gehandelt, aber nun die Finanzierung des Stadtfensters als eine Idee der SPD zu verkaufen ist wirklich voll daneben und ganz weit an der Realität vorbei!

    Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe die Geschäftsführung zu kontrollieren, d.h. der Aufsichtsrat muss die Arbeit der Geschäftsführung in die richtigen Bahnen lenken. Das macht/kann Herr Sauerland leider nicht! Herr Sauerland versucht hier einfach sein Leuchtturmprojekt zu finanzieren und wie es in 5 Jahren mit der DVV aussieht ist ihm völlig egal! Was soll denn die Geschäftsführung machen, wenn nun 20 Mio abgezogen werden und ein Kredit über 10 Mio bei der DVV landet? Nur weil Herr Sauerland die 30 Mio braucht wird die DVV in Schulden gestürzt!

  12. rai30 Says:

    @ easy

    Lesen scheint nicht deine Stärke zu sein! Ich habe nirgendwo behauptet, dass die Idee zum Stadtfenster von der SPD kommt.

    Mal davon abgesehen, dass die Duisburger SPD keine vernünftigen Ideen hat, so sind die momentanen Preissteigerungen bei den Stadtwerken auf die Geschäftsführung dort zurückzuführen. Da gibt es keinen Zusammenhang mit dem Stadtfenster.

    Und wenn du meinst, dass der Aufsichtsrat bei den Stadtwerken versagt hat dann ist es auch das ganze Gremium und nicht nur dessen Vorsitzender. Also auch die Ratsfraktion der Duisburger SPD!

    Von den vielen SPD-Funktionären bei den Stadtwerken mal nicht zu reden!

  13. easy Says:

    Wer hat denn nun bei der DVV die Idee das Stadtfenster zu finanzieren aufgebracht? Der OB oder die SPD-Geschäftsführung? Nach deiner Theorie oben kann der OB das ja nicht, weil der ja nur eine kontrollierende Funktion hat? Dann muss die Idee der Finanzierung ja von der SPD-Geschäftsführung kommen, oder?

    PS ich hatte oben nicht behauptet, dass die Idee zum Stadtfenster von der SPD kommt, sonder die Idee der Finanzierung! Bitte also genau lesen 😉

  14. rai30 Says:

    @ easy

    Kompletter Unsinn! Wieso hast du so große Angst einzugestehen, dass alle Ratsfraktionen im Aufsichtsrat für die Stadtwerke sitzen. Da trifft niemand alleine Entscheidungen.

    Und sehe endlich ein, dass die überkommenen Strukturen bei den Stadtwerken mit ihren vielen SPD-Funktionären noch aus der Brandt-Zieling-Ära stammen als die hiesige SPD noch glaubte ihr gehöre die Stadt.

  15. Beobi Says:

    @ rai30

    Bitte bei der Wahrheit bleiben: DIE LINKE sitzt in keinem Aufsichtsrat!

    Und im Übrigen gehören auch Arbeitnehmervertreter dem Aufsichtsrat an.

  16. rai30 Says:

    @ Beobi

    Entschuldige bitte, es wäre sicher aber besser gewesen wenn auch die Linke Vertreter im Aufsichtsrat der Stadtwerke gehabt hätte. Da hat man euch wohl übergangen!

    Also im Aufsichtsrat sitzen Vertreter von SPD, CDU und Grüne sowie die Vertreter von RWE und Arbeitnehmern.

    Nur haben diese Vertreter den geschäftlichen Kurs der Stadtwerke wohl auch mitgetragen.

  17. Beobi Says:

    @rai30

    Ich glaube, um in irgendwelche Aufsichtsräte zu kommen, muss die Fraktion eine bestimmte Größe haben – Mehrheitsverhältnisse.

    Wir hätten den anderen auf die Finger gucken können, aber Entscheidungen mitbestimmen … Nee, das dann doch nicht.

    Mir fehlt bei den ganzen Diskussionen in den Blogs die Erkenntnis, dass es richtig ist, dass Betriebe der Öffentlichen Daseinsvorsorge in der Hand der Kommunen, und damit in Bürgereigentum, bleiben müssen.

    Jetzt steht zu befürchten, dass diese Betriebe weiter privatisiert werden, um den Haushalt kurzfristig zu entlasten; die Folgen von Privatisierung werden für die Bürger nachher um so teurer.

    Und was für finanzielle Auswirkungen die Cross Border Leasing Geschäfte für die Stadt und damit wiederum für die Bürger haben, stehen auch noch in den Sternen.

  18. easy Says:

    @Beabi

    „Jetzt steht zu befürchten, dass diese Betriebe weiter privatisiert werden, um den Haushalt kurzfristig zu entlasten; die Folgen von Privatisierung werden für die Bürger nachher um so teurer.“

    Wenn nun aber alle zu anderen Anbietern wechseln ist der Niedergang der Stadtwerke nicht mehr aufzuhalten!

    @rai

    Ich habe doch schon gesagt, dass die SPD an der Lage schuld ist, muss ich das nun in jedem meiner Beiträge gebetsmühlenartig wiederholen, wie du?
    Schade ist natürlich, dass die CDU in den 4 Jahren es nicht geschafft hat diese Strukturen aufzubrechen! 4 von den 10 Aufsichtsratsmitgliedern sind ja immer noch von der SPD! Die Mehrheit also CDU/Grüne! Ob die SPD da viel durchsetzten kann?

  19. rai30 Says:

    @ easy

    Du vergisst, glaube ich, die Anteilseigner im Aufsichtsrat.

    Unter Brandt-Zieling gab es ja schon eine Teilprivatisierung!!!

    Und wenn die Stadtwerke sich genauso gebaren wie die Monopolisten a la RWE dann sehe ich es auch nicht ein da weiter Kunde zu sein. Denn eine andere Möglichkeit zur Gegenwehr bei überhöhten Preisen als den Wechsel zu einen anderen Anbieter habe ich ja kaum.

    Übrigens hat die SPD vielleicht sogar einige Stimmen mehr im Aufsichtsrat der Stadtwerke wenn die Arbeitnehmervertreter auch als Gerwerkschafter getarnte SPD´ler sind.

  20. rai30 Says:

    @ Beobi

    Das Problem ist aber auch, dass „Bürgereigentum“ konkret heißt, dass die Parteien dann im Betrieb bestimmen und eben auch negative Erscheinungen wie Pöstchenwirtschaft auftreten können. Das schreckt dann den Bürger ab wenn er sieht wie „seine“ Vertreter mit „seinem“ Eigentum umgehen.

    Das haben wir ja auch gerade hier in Duisburg erlebt wo nicht selten das „richtige“ Parteibuch über die Besetzung von Positionen entschieden hat. Gerade eben auch bei den Stadtwerken.

    Wahrscheinlich kann man da auch sehr tiefgehend drüber diskutieren inwieweit unsere politische Klasse wirklich noch die Interessen der Bürger verfolgt und in öffentlichen Betrieben auch bessere sozialere Grundsätze gelten wie in der Privatwirtschaft. Mir fällt da nur als negatives Beispiel der frühere Geschäftsführer bei den städtischen Kliniken, Isenberg, ein.

    Dem sein Verhalten gegenüber den Mitarbeitern und erst recht seine finanziellen Sondereinkünfte, die er von seinen Parteifreunden zugeschanzt bekam waren sicher nicht im Interesse der Bürger.

    Ich bin auch für öffentliche Daseinsvorsorge in kommunaler Hand, aber wenn die Politik diese Macht nicht im Bürgerinteresse nutzt und irgendwelche Apparatschiks nur ihre eigenen Interessen verfolgen wird das Ansehen der öffentlichen Betriebe beim Bürger weiter sinken.

    Ein Arbeitskollege, der zu den Düsseldorfern Stadtwerken gewechselt ist, sagte mir vor kurzem, dass die Duisburger Stadtwerke doch nur zur Versorgung von etlichen Parteigängern genutzt werden und er es nicht einsehe, dafür zu zahlen.

  21. easy Says:

    „Das haben wir ja auch gerade hier in Duisburg erlebt wo nicht selten das “richtige” Parteibuch über die Besetzung von Positionen entschieden hat. Gerade eben auch bei den Stadtwerken.“

    Klingt, als wenn es das nur unter der SPD hier in Duisburg gegeben hätte?! Das ist leider einer der Punkte, die sich nach dem Machtwechsel zur CDU NICHT geändert haben!

    „Und wenn die Stadtwerke sich genauso gebaren wie die Monopolisten a la RWE dann sehe ich es auch nicht ein da weiter Kunde zu sein. Denn eine andere Möglichkeit zur Gegenwehr bei überhöhten Preisen als den Wechsel zu einen anderen Anbieter habe ich ja kaum.“

    Da würde mich interessieren, wie sich die Stadtwerke deiner Meinung nach denn gebaren sollten?

  22. rai30 Says:

    @ easy

    Sie sollten kundenfreundlicher sein und darauf achten nicht ungerechtfertigte Teuerungen zu beschließen.

    Das ist doch irgendwie auffällig, dass andere Stadtwerke wie zum Beispiel Düsseldorf günstiger wie Duisburg sind.

    Ich habe da wie so manch andere Bürger den Verdacht, dass das auch an den vielen SPD-Parteifunktionären liegt, die bei den Duisburger Stadtwerken beschäftigt sind.

    Die CDU hatte in den letzten 4 Jahren übrigens kaum Gelegenheit ihre Leute mit Posten zu versorgen wie die SPD in den letzten 50 Jahren wo sogar jeder Schulhausmeister das rote Parteibuch haben musste!

    Was aber natürlich nichts daran ändert, dass auch heute jede Form von Parteibuchwirtschaft abzulehnen ist.

  23. Beobi Says:

    @ rai30
    Soll ich Dir jetzt hier sämtliche Nachteile der Privatisierung aufzeigen? Was glaubst Du warum in England wieder die Eisenbahn Re-kommunalisiert wird?

    Und warum zahlen Bürger, die z. B. ihren Wasserverbrauch senken, trotzdem höhere Preise, noch dazu mit dem perversen Argument, dass die Rohre jetzt schneller marode werden, WEIL sie weniger Wasser verbrauchen?

    Mir sind bürgerschaftliche kontrollierte Kommunalbetriebe IMMER lieber als gewinnorientierte Privat-Konzerne!

    Mit lebensnotweniger Daseinsvorsorge darf kein Gewinn erzielt werden, dazu gehören Krankenhäuser, Schulen, Strom, Wasser, Kanalisation, ÖPNV, Straßen, Wohnungen … dafür zahlen wir alle Steuern, dass wir das erwarten können und dürfen.

  24. rai30 Says:

    @ Beobi

    Ich stimme dir ja zu! Aber das Problem liegt eben auch darin, dass öffentliche Betriebe nicht unter bürgerschaftlicher Kontrolle liegen sondern unter der Kontrolle der herrschenden Politik!

    Und wir wissen beide, dass die Politik eben nicht selten an den Interessen der Bürger vorbei regiert.

    Die öffentliche Daseinsvorsorge müsste wirklich bürgerschaftlich kontrolliert sein und transparent agieren damit das Konzept auch die Bürger überzeugt.

    Übrigens das Argument mit den maroden Rohren habe ich auch mal von einem Vertreter der Stadtwerke gehört!

  25. jakobswege Says:

    Vielleicht denkt ihr nach? Es hat keinen Zweck sich ohne Ziel „auseinanderzusetzen“. Daran beteiligen sich die Medien in perfekter Weise.

    Wir müssen lernen, im Stadtteil-Blogging Struktur anzunehmen. 2009 ist eine Herausforderung. „Wir werden um gnädige Glimpfe flehen!“ und dabei notgedrungen zusammenrücken.

    Gut so, wir haben Erfahrung mit den Stadtteil-Blogging. Wir sind die Ersten!

    http://www.medienmoral-nrw.de/2008/12/uberwiegend-enttauschung-kundigungen-nicht-vom-tisch/#comment-3277

  26. Beobi Says:

    @ jakobswege

    Hallo um,
    wir haben sehr wohl Ziele, sind uns aber bewusst, dass wir sie nicht allein erreichen können.

    LG

    Klicke, um auf Komm_Prog_EF_12_08.pdf zuzugreifen

  27. easy Says:

    @rai

    „Sie sollten kundenfreundlicher sein und darauf achten nicht ungerechtfertigte Teuerungen zu beschließen.“

    Und dann ist die Welt wieder in Ordnung? Die Hintergründe interessieren dich gar nicht? Die Aussage ist so an der Realität vorbei, dass ich mich frage, ob die noch ernst gemeint ist.

    Du sprichst hier in deinem Blog immer von wirtschaftlichen Zusammenhängen etc und nun lässt sich alles mit Kundenfreundlichkeit regeln? Und natürlich sollen die keine ungerechtfertigten Teuerungen beschließen, natürlich und du sagst was gerechtfertigt ist oder nicht? Sind dir die Argumente ausgegangen oder hast du keine Lust mehr?

    Wir sprechen doch über Preissenkungen bzw. das die Preise gehalten werden. Wie soll das passieren, wenn die DVV gezwungen wird in externe Geschäfte zu investieren? Wie sollen die Stadtwerke in Verbesserungen für den Kunden investieren, wenn dann kein Geld da ist? Nun einfach zu sagen die sollen kundenfreundlicher werden ist etwas zu wenig als Antwort. Du bist doch sonst der Wirtschaftsexperte, wie muss die DVV konkret geführt werden? Bist du immer noch der Meinung es muss in externe Projekte investiert werden die keine Rendite bringen und erwartest dann immer noch Preissenkungen?

  28. Nobby Says:

    Ich bin in der Stadtwerkefrage auch ein wenig ratlos. Das der freie Markt nicht das Gelbe vom Ei ist, hat uns 2008 sehr nachdrücklich gezeigt.
    Die kommunalen Betriebe haben sich leider auch nicht mit Ruhm bekleckert.
    Ist es noch im Bürgerauftrag, was dort geschieht?
    Anders gefragt, hat die Verfilzung durch die Parteien nicht einen Punkt erlangt, wo bürgerliches Einschreiten erforderlich wird. Wenn ja, wie?
    Wird der Arbeiter und die Verkäuferin, die jetzt schon nicht mehr wissen, wie alles bezahlt werden soll, nicht durch ein hochdotiertes Parteiklientel regelrecht ausgenommen?

  29. rai30 Says:

    @ Nobby

    Du stellst genau die richtigen Fragen! Für wen agieren die Stadtwerke eigentlich?!

    Ich denke auch, dass da zuviele Parteisoldaten mit Posten bedacht wurden. Selbst Werkstattleiter haben ein bestimmtes Parteibuch, wie in Duisburg seit Jahrzehnten üblich!

    Und es ist praktisch unmöglich noch dagegen was zu tun. Deswegen sehe ich auch nur noch die Möglichkeit zum Anbieterwechsel um den Verantwortlichen deutlich zu zeigen, dass es auch Grenzen der Belastung gibt.

    Als Gaskunde bin ich ja noch bei den Stadtwerken weil der Preis noch im Mittelfeld liegt. Aber der Strom ist deutlich zu teuer. Auch im Vergleich mit anderen Stadtwerken!

    —————————————–

    @ easy

    Ich muss keinen Wirtschafts- und Sparplan für die Duisburger Stadtwerke aufstellen wenn mir der Strom dort zu teuer ist. Zum Management dort gehöre ich nicht und als „Wirtschaftsexperte“ habe ich mich auch nie bezeichnet!

    Mehr muss ich zu deinem Blödsinn nicht schreiben!

  30. easy Says:

    @ rai

    Wenn einem die Argumente ausgehen, beleidigt man andere! Ich habe nichts anderes von dir erwartet!

  31. rai30 Says:

    @ easy

    Du bist aber schnell beleidigt!

    Aber ich halte manche Ausführungen von dir für blödsinnig, auch wenn du das als „Beleidigung“ auffasst!

  32. Feinstaub Duisburg Says:

    @ Nobby

    Stadtwerke in der Hand von Abstaubern.

    Wie sich in einem untergehende Stadtteil bestens leben lässt, haben die Hochheider CDU-Politiker Ratherr Alois Fischer und seine Ehefrau Hildegard Fischer als Bezirksbürgermeisterin und der CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Dr. Manfred Hartl („Dreck….“) mit ihrer politischen Karriere über 15 bis 40 Jahre gezeigt.

    Diese Mittsiebziger der CDU haben xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx und werden bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr antreten. Unterstützt wurden sie von dem Beisitzer Peter Kozika im Ortsverband der CDU Homberg und Geschäftsführer des Bürgerverein Haesen. In eigensüchtiger Weise hat dieser CDU-Greis schmaxxxxxxxx die Bürger bei Initiativen für den Stadtteil eingespannt und nach erreichen eines Ziels für das Gemeinwesen eiskalt jedwede Solidarität für seine Unterstützer abgewiegelt.

    Nobby, ein weiteres Vorstandsmitglied im Bürgerverein Haesen und Gerdt wirft der CDU Homberg wiederholt im Stadtteil-Blogging vor: „Die CDU redet nicht mehr mit uns!“ Längst hat sich bei den Vereinsmitgliedern herumgesprochen, dass wie bei einem eigensüchtigen Politgesöcks nur Partikularinteressen vertreten werden. Haesen und sein Bürgerverein gehen kaputt.

    Über diesen Trend berichtet im http://wdrblog.de/demografischer_wandel/archives/2008/04/20/

    Historisch betrachtet ist CDU-Peter Kozica als Parteivorstandsbeisitzer eine untergehende Nummer im Gesamttrend des Reviers. Der ehemalige Bezirksschornsteinfeger Peter Kozica treibt die Menschen in die Verzweiflung und Wahlverdrossenheit wegen der Eigensucht in den großen Volksparteien. Auch die SPD Homberg kann sich in die Reihen der Parteipaxxxxxxxx einordnen.

    Parteidem(ent)ographie und Parteidem(ent)okratie. Das ist wie eine neo-NSDAP‚ aus meiner Sicht: National-Siechende Deutsch-antiquarische Parteien. Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft, wir sind schon heute die Zukunft der Nation, hat auch Stefan Domke vom WDR in seinem Blog erkannt.

    „Wir wollen mit Euch reden!“ prallt an den gepanzerten Positionen eines örtlichen Systemfuzzies des Revier-Madenwerks ab. Peter Kozica schafft derzeit die politische Zukunft des Ruhrgebiets. Und das ist REITZ 2.

    Es gibt das Ewige Leben, aber nicht das endlose – und das gibt Hoffnung.

    ——– Warum geht es nicht ohne persönliche Angriffe! Die „neo-NSDAP„-Unterstellung ist nun wirklich weit ab vom Erträglichen.

    Rai30 —————————————


  33. […] Ökomomischen Geschichte durch eine Strategie gegen Inflation und Prinzip Deflation weichen. Feinstaub Duisburg Stadtwerke in der Hand von Abstaubern. Wie sich in einem untergehende Stadtteil bestens leben […]

  34. Tenrix Says:

    @ Nobby

    Nobby, Du kämpfst! Gut so, so lange es noch geht. Ich Danke Dir!

    Ich kann ich Dich sehr gut verstehen. Ich hatte auch mal so eine Phase wie Du genau! Und deshalb hoffe ich auf Glück und habe das Stadtteil-Blogging gegründet. JedeR soll das Beste daraus machen, so lange es noch geht.

    Das ist meine Strategie. Und deshalb sind „Dreck“-Harlt, Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer als auch das CDD-Mitglied Peter Kozica meine Feinde. Das sind Parteipaxxxxxx aus meiner Sicht, die die Zukunft von Homberg verwirkt haben. – mit freundlicher Unterstützung des SPD-Schreiberlings Martin Ziecke. Er war Anlass für http://abo-sharing.blog.de.

    Jetzt kommt REITZ 2 und Haesen auf der Auenstufe. Das Prinzip Reitz 2 ist eine Gefahr für den Hochwasserschutz im Ortsteil Haesen. Kauf Haus Haesen.

    Es ist gut, dass es einen hombergerstoerenfried.wordpress.com gibt.
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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    ———— Ich dulde hier keine persönlich herabsetzenden Kommentare! Diskussionen können auch sachlich geführt werden!

    rai30 ————————-

  35. Nobby Says:

    Wenn mich eins wütend macht ist es dieses abgrundtief bösartige Geschreibe gegen unseren Peter Kozica. Jeder der diesen Mann kennt, wird meine Wut verstehen.
    Auf dieser Ebene werde ich hier nicht mehr mitmachen. Es ist unerträglich, wie hier mit Dreck geworfen wird.

    Das wird mein letzter Beitrag hier sein und ich wünsche dennoch allen ein friedliches Weihnachtsfest.

    Als Schlusskommentar möchte ich hier mal zu denken geben, ob wir wirklich die Sorgen und Nöte der Mitbürger aufnehmen.
    Dazu gibt es einen interessanten Beitrag im Forum für Homberg, der uns zu denken geben sollte:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2008/12/17/news-99078336/detail.html#comments

  36. rai30 Says:

    @ Tenrix

    Falls es dir entgangen sein sollte aber es war die hiesige SPD, die jahrzehntelang absolutistisch und bürgerfeindlich regiert hat!

    Im Übrigen möchte ich dich bitten hier nicht immer so persönliche Angriffe gegen andere Leute zu starten. Es geht auch sachlicher!

  37. rai30 Says:

    @ Nobby

    Ich möchte dich bitten dich nicht durch ein oder zwei Leute verschrecken zu lassen, die sich nicht benehmen können!

    Ich werde solche persönlich herabsetzenden Kommentare von nun an strenger moderieren. Das geht mir bei aller Meinungsfreiheit auch zu weit!


  38. […] Die WAZ unterstützt das untergehende Madenwerk der Systemfuzzies, Auflagenverlust der WAZ. Redakteure werden gekündigt. Die YADOMs des Ruhrgebiets auf der Flucht. […]


  39. […] an Mo für´s Ätzrefueling. Makrofauna Ruhrgebiet. Ich liebe nicht nur Burenziege und Zwergzebu, auch Dexter Rind und Pub am Hellweg-Jakobsweg-Trajekt […]

  40. jakobswege Says:

    an alle Homberger Hausbesitzer mit Schulden.

    Nicht nur die Stadtwerke Duisburg werden zu teuer. Welche Inflationsklausel steht in Euren Verträgen über die Hausfinanzierung?

    Wir alle müssen grundsätzlich lernen, die Verträge genau zu lesen. Das gilt besonders für die Zeit, bevor das Geld knapp wird, so ein Fernsehmoderator heute in der RP.

  41. rai30 Says:

    @ jakobswege

    Woran liegt das? Haben wir es hier auch mit den Auswirkungen der Finanzkrise zu tun oder bricht gerade der Immobilienmarkt in der Umgebung zusammen?!

    Was immer es auch sei, die Banken können da wahrscheinlich auch nicht mehr helfen!


  42. Ich habe festgestellt, dass viele Deutsch gerne den Strom-Anbieter wechseln wollen, doch sind sie unsicher, wie das abläuft.

    Hier die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Strom-Anbieter Wechsel:

    Wie lange dauert ein Strom-Versorger-Wechsel?

    Der Zeitraum bis zum abschliessenden Wechsel ist je nach Anbieter unterschiedlich. In der Regel ergibt sich ein Zeitraum von sechs bis zehn Wochen. Die Umstellung erfolgt jeweils zum Monatsanfang. Grundsätzlich ergibt sich für Sie als Verbraucher keine Änderung – auch ein neuer Stromzähler ist nicht notwendig. Die Stromlieferung findet nach wie vor durch den regionalen Stromversorger statt, einzig die Einspeisung in das Gesamtnetz wird von dem neuen Versorger ausgeführt. Hierfür bezahlt der neue Stromanbieter eine Durchleitungsgebühr an den örtlichen Netzbetreiber. Für Sie als Endverbraucher ergibt sich nur eine Änderung: Sie erhalten die Rechnung von einem anderen Unternehmen. Der Vorteil liegt darin, dass diese Rechnung nun deutlich billiger ausfällt als Ihre alte.

    Stromwechsel – Der größte Irrtum!

    Immer wieder wird der Wechsel des Stromanbieters von den Konsumenten abgelehnt, da diese fürchten, dass es während der Umstellung zu eventuellen Ausfällen in der Stromversorgung kommen könnte. Generelle Unsicherheit herrscht auch in dem Falle, dass der Stromanbieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommen könnte, beispielsweise bei einer Insolvenz. Wird die Versoirgung in solchen Fällen einfach abgestellt und man sitzt im dunklen?

    Ein klares „Nein !!“ ist die Antwort auf diese Fragen!

    Niemand muss befürchten eines Tages ohne Strom zu sein und auch dauerhafte Stromausfälle wird es nicht geben. Hierbei muss man sich vor Augen führen, dass mit einem Versorgerwechsel lediglich der Versorger bestimmt wird, der den Strom in das Gesamtnetz einspeist. Die Stromversorgung erfolgt jedoch immer über den lokalen Strom-Versorger. Zum Schutz der Konsumenten wurde das so genannte Stromversorgungsgesetz eingeführt. Laut diesem unterliegen die örtlichen Stromversorger der Verpflichtung, die uneingeschränkte Stromversorgung zu gewährleisten. Dies gilt auch dann, wenn der neue Anbieter seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt. Man spricht in solchen Fällen von der Ersatzversorgungsphase, die sich über den Zeitraum von drei Monaten erstreckt. Grundsätzlich kann in diesem Zeitraum ein neuer Anbieter gewählt werden. Erst nach Ablauf des Zeitraumes entsteht ein automatisches Vertragsverhältnis, wenn kein neuer Versorger gewählt wurde.


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