Beim Einkauf in Hochheide heute nachmittag fiel mir auf wie sich das Erscheinungsbild der beiden leeren „Weißen Riesen“ verändert hat!

Das sieht zwar besser aus, aber ich frage mich allen Ernstes ob so die Zukunft von Hochheide aussehen soll. Ein Stadtteil der billigen Hochhauswohnungen trotz deutlichen Überangebots. Denn die Unsummen, die da ein privater Investor in die Sanierung steckt müssen sich ja irgendwie auch mal rentieren.

Jedenfalls geht es auf der Baustelle an der Hanielstrasse richtig zur Sache, und selbst der Schneefall mitsamt Kälte hielt heute die Arbeiten nicht auf. Es wird mit beachtlicher Geschwindigkeit an der Fertigstellung der neuen Wohnungen gearbeitet.

Und selbst die Stadt, die doch gerade vom SPD-Mann Büssow in seiner Funktion als Regierungspräsident zum verschärften rücksichtslosen Sparen gezwungen wird, scheint Geld in die Hochhausruine an der Ottostraße zu investieren. Das Ausbauen aller Fensterscheiben hat sicher einiges gekostet.


Ob da wohl was in Planung ist???

Heute kamen die ersten Anrufe aus der Türkei von den lieben Verwandten mit Grüßen zum Opferfest!

Für die nächsten vier Tage bedeutet das viele Anrufe und Besuche von Freunden, Bekannten und Verwandten! Ein echtes Familienfest eben.

Eine schöne Gelegenheit mal wieder bei etlichen Freunden auch mit der Familie vorbeizuschauen! Nur, dass mein Sohn nun auch zu Weihnachtsfeiern geht und zu Hause schon Weihnachtslieder singt die er im Kindergarten gelernt hat. So lernt man heute auch das Miteinander mehrerer Glaubensrichtungen.

Übrigens steht der Anlass zum Opferfest auch in der Bibel im Alten Testament!

Sonntagsarbeit

8. Dezember 2008

Den Sonntag durfte ich mich wieder meinem Hungerlohnjob widmen! Immerhin war es ein schöner Job in idyllischer Landschaft!


Und auf der Fete der Boulevardzeitung mit den großen Buchstaben durften ich und meine Kollegen umsonst futtern und brauchten auch nur in der Gegend herumzustehen und den Gästen die Parkplätze zeigen! Der Sonntag ist also gut verlaufen und ein paar Euros mehr sind verdient.

Was mir nur immer wieder in der idyllischen Landschaft auffiel waren die vielen fetten Limousinen und Geländewagen auf dem überfüllten Parkplatz. Es gibt eben noch eine Menge vermögende Leute trotz Finanzkrise. Und ein Kollege erzählt mir, dass er aus der SPD ausgetreten ist weil er die Partei einfach nur unmöglich findet und keinen Bock hatte dafür auch noch Beitrag zahlen zu müssen.


Urlaubsende

7. Dezember 2008

Urlaub ist eigentlich immer zu kurz! Aber dieser war es besonders!

Es war für mich ja auch nur anderthalb Wochen um die wichtigsten Dinge nach dem Tode meines Vaters zu erledigen.

Heute muss ich schon wieder zur Arbeit! Und Deutschland ist mir besonders kalt vorgekommen als ich aus dem Flieger stieg!

Wieder in Safranbolu

4. Dezember 2008

safranb2

Die letzten Erledigungen sind auch schon fast bewältigt und mein Kurzurlaub ist praktisch zu Ende! Heute bin ich in Safranbolu und lese gerade im Internetcafe, dass ich wohl bald in eine Pleitestadt zurückkehren werde!

Allerdings hat die weltweite Krise auch die Türkei erfasst, und den türkischen Kommunen geht es auch nicht viel besser. Mein Schwager hat mir gestern erzählt, dass die Stadt Safranbolu ihren Angestellten monatelang nicht das vollständige Gehalt zahlen konnte.

Wollen mal hoffen, dass Duisburg nicht auch bald soweit ist!

Heute kaufe ich noch ein bischen Lokum bei „Imren“ und schlendere noch ein bischen durch die Stadt. Das Wetter ist immer noch recht mild mit Temperaturen um 18 Grad.

Da fällt es schwer zu gehen! Benny wird sich auch nur schwer von seiner Sezen und Saygin trennen können. Und meine Frau würde am liebsten zum Opferfest (Kurban Bayram) nächste Woche hier bleiben!

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