In diesen Tagen wo auch meine Arbeit knapp wird finde ich öfter mal Zeit ein paar Schnappschüsse von Hochheide zu machen. Damit die „Schönheiten“, die wir den Homberger aSozialdemokraten zu verdanken haben nicht vergessen werden!

Auf meinem Fotoblog sind die Bilder in voller Auflösung zu sehen!

Diese „schönen“ Anblicke werde ich sicher auch die nächsten Jahre noch genießen dürfen. Trotz allen Zweckoptimismus, der in manchen Blättern verbreitet wird. Letzte Woche berichtete sogar die BLÖD-Zeitung von einem angeblichen Wunder in Hochheide. Wahrscheinlich war damit die Lichterkette am Hochhaus in der Hanielstraße gemeint!

Fragt sich nur warum immer mehr Menschen aus Hochheide flüchten! Denn bei der Duisburger Einwohnerstatistik liegt der Stadtteil immer noch weit oben wenn es um Bevölkerungsrückgang geht!

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Heute haben die aSozialdemokraten vom Bundessozialgericht wieder einmal bescheinigt bekommen wie verfassungsfremd und asozial sie eigentlich sind!

Denn die willkürliche Kürzung der finanziellen Hilfe für Kinder von Langzeitarbeitslosen im Rahmen von „HARTZ-IV“ ist nicht zu rechtfertigen. SPD und „Grüne“ (die sollten wir auch nicht vergessen!) haben ja 2004 gemeinsam beschlossen die Regelsätze für Kinder generell deutlich unter denen von Erwachsenen zu halten. Unabhängig davon, dass Kinder und Jugendliche vielleicht öfters neue Kleidung brauchen (die wachsen ja auch mal) oder in der Schule Hefte und Bücher bezahlt werden müssen.

Interessant ist ja auch noch, dass unsere asozialen Kapitaldiener von der Bundesregierung an Banken, Autoindustrie und Vermögende gedacht haben mit ihren milliardenschweren „Rettungsschirmen“ und „Konjunkturpaketen“, nicht aber an die, die am dringendsten Geld brauchen und zudem eine echte Investition in die Zukunft darstellen, nämlich die Kinder auch aus armen Familien. Nicht nur, dass jede Kindergelderhöhung spurlos an ihnen vorbeigeht, dank aSozialdemokraten und Grünen bekommen sie schon seit vielen Jahren viel zuwenig Geld um vernünftig zu leben und Chancen für eine bessere Zukunft zu nutzen.

Wenn jetzt wieder die aSozialdemokraten durch die Gegend zu ziehen um die Bürger wiedereinmal mit sozialen Phrasen arglistig zu täuschen sollten wir sie alle mal an ihre Verlogenheit erinnern und ihnen an ihren Infoständen ihre bunten Broschüren lautstark vor die Füße werfen!

In Duisburg hat sich wieder ein neuer Club von SPD-Geschädigten gegründet!

„SGU“ nennt sich der Verein, der von Ex-SPD-Ratsherren geführt wird, die allerdings in der Vergangenheit nicht gerade durch besonders kritische Haltungen aufgefallen wären. Eher sind es wohl die alten Vertreter der alten Beton-SPD der vergangenen Jahrzehnte, die nun plötzlich ihr soziales Gewissen pünktlich zur anstehenden Kommunalwahl entdeckt haben nachdem sie bei den parteiinternen Nominierungen ihr Plätze räumen sollten.

Aber davon mal abgesehen erinnert mich diese neue Abspaltung daran wie oft schon SPD-Mitglieder sich von ihrer Partei abgestoßen fühlten und zu anderen Parteien gingen oder neue gründeten. Sonst wäre die Linkspartei wohl auch nur halb so groß und die DaL wäre nie entstanden. Wobei ich mich noch gut erinnere wieviele SPD-Mitglieder bei der DaL mitmachen wollten und sich erst kurz vor der Kommunalwahl 2004 zurückzogen.

Wenn man einen Club der Ex-SPD-Mitglieder in Duisburg gründen würde könnten die Treffen in der Mercatorhalle stattfinden und bei Wahlen würde man locker die SPD als größte Partei ablösen.

Nur die SPD-Oberen Jäger, Brandt, Pflug und Konsorten machen so weiter wie bisher und steuern die heutige asozialdemokratische SPD in den sicheren Abgrund! Null Selbstkritik und keine Anstrengungen mal zu hinterfragen warum alleine in Duisburg über 3000 Parteimitglieder, immerhin über ein Drittel, das SPD-Parteibuch zurückgegeben haben.

Die Duisburger SPD übertrifft sogar ihre Bundespartei was die Selbstauflösung angeht. Und sie hat es auch verdient unterzugehen wenn sie bis heute nicht bereit ist Lehren aus ihren Aderlaß zu ziehen!

Die asoziale Schröder-Politik wird immer noch von den SPD-Oberen hochgehalten und der Besatzungskrieg in Afghanistan geht vielleicht noch Jahrzehnte weiter! Diese „SPD“ ist ein einziger Ettikettenschwindel!

Clement freut sich jetzt wahrscheinlich: auch dank seiner Hilfe ist die Hessen-SPD so tief abgestürzt wie noch nie und der schmierige Koch darf weiter in Wiesbaden regieren!

Ausgerechnet aber die Marktfetischisten von der FDP dürfen sich als Wahlsieger fühlen. Das, sowie die niedrige Wahlbeteiligung, zeigt das fehlende Vertrauen der Menschen in den Staat. Da kann man auch gleich die besseren Kapitaldiener wählen!

Immerhin haben es die Linken nicht geschafft sich selbst den Wiedereinzug in den hessischen Landtag zu vereiteln. Nur die SPD ist mal wieder vor allem über sich selbst gestolpert und wurde von den wenigen Wählern gestern dafür bestraft, dass sie selbst wenn Mehrheiten vorhanden sind nicht in der Lage ist eine andere Politik zu organisieren.

Wie tief muss die Partei noch sinken, wieviele Mitglieder der arroganten Parteiführung den Rücken kehren bis die Oberen begreifen, dass mit „Agenda 2010“ und kapitalorientierter Politik als SPD keine Wahlen zu gewinnen sind???

Eine Partei, die nicht mehr weiß für wen sie eigentlich da sein sollte ist überflüssig. Denn als Arbeitnehmer wählt man heute nicht mehr diese aSozialdemokraten, die sich nur noch um das Wohlergehen der Apparatschiks in Krankenkassen, Stadtverwaltungen und der Kapitalunternehmen kümmern.

Die einzig wirklich wichtige Lehre aus der gestrigen Hessen-Wahl ist für mich die zunehmende Entfremdung zwischen Bürger und Staatswesen. Denn wenn immer mehr Bürger den Wahlen fernbleiben zeigt das auch, dass viele Menschen sich längst von diesem Staat und seinen Vertretern distanziert haben.

Aber man könnte natürlich auch die Meinung der kapitalgesteuerten Medien übernehmen und glauben, dass das schlechte Wetter schuld daran ist wenn über ein Drittel der wahlberechtigten Bürger ihr Wahlrecht nicht mehr nutzt!

Zu den Unarten der Diskussion um den Israel-Palästina-Konflikt zählt es leider auch fast jeden Kritiker der israelischen Kriegspolitik gleich als Antisemiten oder Judenhasser zu brandmarken um so eine Diskussion über Kriegsverbrechen der israelischen Armee abzuwürgen!

Doch es gibt auch Kritik von Menschen jüdischen Glaubens an der aggressiven israelischen Politik, die eben auch deutlich machen, dass das Handeln der israelischen Armee sowie der Regierung in Jerusalem nicht tolerierbar ist. Das könnte vielleicht helfen eine offenere Diskussion ohne gegenseitige Totschlagargumente zu führen um einen gerechten Frieden für alle Menschen im Nahen Osten zu erreichen!

Ein Aufruf jenseits der üblichen Fronten!

aus http://www.steinbergrecherche.com/09vernichtungskrieg.htm#DeutscheJuden

Deutsche Juden und Jüdinnen sagen NEIN zum Morden der israelischen Armee

Anzeige in der Süddeutschen Zeitung vom Samstag, 17. Januar 2009, S. 10, links unten

Nach einer 18 Monate währenden Blockade, nach systematischer und umfassender Bombardierung eines unentrinnbar umschlossenen Landstreifens, der mit 1,5 Millionen Menschen der dichtest besiedelte Raum der Welt ist, nach einem Blutbad, das über 1000 Menschen in den Tod gerissen, Tausende schwer verletzt und die gesamte Bevölkerung von Gaza traumatisiert hat, nach den unsäglichen Zerstörungen, die seit dem 27. Dezember die Weltöffentlichkeit täglich entsetzen, – nach all diesem gibt es immer noch Stimmen, die diese Maßnahmen Israels als gerechtfertigt, human und notwendig bezeichnen.

Wir sind über diese Unmenschlichkeit erschüttert. Dass das europäische Judentum Opfer eines von Deutschland verübten mörderischen Unrechts wurde – gibt dies nun dem jüdischen Staat das Recht, Anderen Unrecht zu tun? Glauben deutsche Politiker wirklich, es sei eine Wiedergutmachung der Ermordung unserer jüdischen Verwandtschaft, dass nun Israel haltlos und bindungslos alles machen darf, was ihm einfällt?

Wir appellieren an die deutsche Regierung darauf hinzuwirken, dass die EU-Kommission dem Morden in Gaza ein Ende setzt. Der Schlüssel zu einem Ende des Bombardements von Gaza und der erdrückenden jahrelangen Blockade Gazas durch Israel liegt bei der EU. Es gibt keine Alternative zu Verhandlungen mit Hamas, denn dies ist die gewählte Vertretung der Palästinenser. Hamas benutzt terroristische Methoden, aber das tut die gewählte Vertretung Israels auch, und zwar hundertfach effektiver.

Israel kann durch Abschreckung nur einen Pyrrhusfrieden erzielen. Durch Verhandlungen über eine gerechte Lösung für die Palästinenser, ein Ende der Besiedlung der West Bank und der Blockade Gazas hätte Israel schon längst maximalen Schutz für die eigene Bevölkerung herstellen können: Einen dauerhaften Frieden. Dahin muss die internationale Gemeinschaft Israel bringen….

Galit Altshuler, Asaf Angermann, Esther Bejarano, Stacey Blatt, Prof. Dr. Michal Bodemann, Gideon Boss, Dr. Eliav Brand, Elias Davidsson, Prof. Dr. Almut Sh. Bruckstein-Çoruh, Prof. Dr. Wolfgang Edelstein, Hedy Epstein, Ursula Epstein, Erica Fischer, Ilil Friedman, Ruth Fruchtman, Iris Hefets, Dr. Ronit Land , Dr. Jean Joseph Lévy, Jonathan Kaiser, Michal Kaiser-Livne, Dr. Kate P. Katzenstein-Leiterer, Felicia Langer, Mieciu Moshe Langer, Dr. Edith Lutz, Abraham Melzer, Petra Mendelsohn, Moshe Perlstein, Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin, Michael Riese, Prof. Dr. Paul Otto Samuelsdorff, Nirit Sommerfeld, Tanya Ury, Prof. Dr. Rolf Verleger, Dr. Susan Winnett, Barbara Wolterstädt

Bitte unterstützen Sie die Finanzierung dieser Anzeige: Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, EJJP Deutschland, Berlin-Friedrichshain. Konto-Nr.: 1053200, BLZ 100 205 00 V.i.S.d.P.: EJJP Deutschland

T:I:S, 16. Januar 2009. Ergänzt um weitere Unterzeichner am 17. Januar 2009


Bildquelle: Wikipedia

Nachdem der Gaza-Krieg immer blutiger wird kommt es zu Demos von Kriegsgegnern, Israel-Kritikern und leider wohl auch Antsemiten, die die Situation für ihre Propaganda nutzen wollen!

Am letzten Samstag haben die Islamisten von Milli Görüs eine Demo im Duisburger Stadtzentrum veranstaltet auf der wohl auch eindeutig antisemitische Töne gefallen sind.

Und wegen zweier Israel-Fahnen in einem Fenster einer Privatwohnung am Wege des Demonstrationszuges wäre es auch noch fast zum Krawall gekommen, der nur durch das Entfernen der Fahnen durch die Polizei verhindert wurde.

Das stimmt mich bei aller Kritik am Krieg und dem brutalen Vorgehen der israelischen Armee in Gaza doch nachdenklich. Denn mit Islamisten wie auch Antisemiten möchte ich nichts zu tun haben!

Zu allem Überfluss ist für übermorgen schon die nächste Demo in Duisburg-Hochfeld angesagt, und wieder mit einem zweifelhaften Veranstalter aus dem islamistischen Umfeld! Das lässt sicher manchen Bürger bangen um den Ruf der Stadt und das künftige Zusammenleben.

Ich frage mich aber auch wieso solche Demos nicht mit schärferen Auflagen bedacht werden. Denn Krawall und Androhung von Gewalt ist niemals durch das Demonstrationsrecht gedeckt. Nebenbei schadet das auch dem Anliegen für den Frieden zu demonstrieren und ein Ende der Kämpfe zu fordern.

Wer aber meint er könne nun die Gelegenheit nutzen um gegen Juden zu hetzen und antisemitische Parolen zu verbreiten sollte auch kein Recht haben auf unseren Straßen seine Aufmärsche durchzuführen!!!

Wieso ist es nicht möglich gegen diesen Krieg zu demonstrieren und die Verantwortlichen dafür zu benennen ohne auf anti-jüdische Ressentiments zu setzen. Kann man nicht einfach sachlich argumentieren, auch wenn es angesichts der schrecklichen Bilder und des Leids der Zivilbevölkerung schwerfällt?!

Deswegen sage ich auch allen die demonstrieren wollen:
Demonstriert für den Frieden!!!

Neueste Nachricht: Jetzt gibt es auch eine „Pro-Israel“-Demo in Duisburg am Samstag! Damit ist nun der Nahostkonflikt auch in unserer Stadt angekommen! Aber irgendwie frage ich mich auch ob die da etwa für den Krieg demonstrieren wollen oder auch Frieden möchten!

Da soll bald ein „warmer Geldregen“ auf uns zukommen heißt es in den Massenmedien!

Die Finanzkrise machts möglich: unsere Kapitaldiener von der Bundesregierung wollen uns mit ein bischen Geld gnädig stimmen. Denn sonst könnten wir im Sommer so böse sein und den aSozialdemokraten sowie der Union mal einen kräftigen Tritt in den Hintern verpassen für die ganzen Verschlechterungen der letzten Jahre.

Denn die Mehrwertsteuer und der Krankenkassenbeitrag sind immer noch deutlich höher wie vor wenigen Jahren. Und die nächsten Monate dürfen wir alle mindestens jeden Monat 30 Euro mehr für die Apparatschiks im Gesundheitswesen zahlen.

Da sind die jetzigen Geldgeschenke nur ein kleiner Ausgleich für, von dem die HARTZ-IV-Empfänger wahrscheinlich nichts abbekommen werden.

Das Paket werde ich mir mal kritisch ansehen, denn diese Kapitaldiener werden mit Sicherheit wieder das meiste Geld für diejenigen bereit stellen, die es nicht so dringend brauchen!

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