Clement freut sich jetzt wahrscheinlich: auch dank seiner Hilfe ist die Hessen-SPD so tief abgestürzt wie noch nie und der schmierige Koch darf weiter in Wiesbaden regieren!

Ausgerechnet aber die Marktfetischisten von der FDP dürfen sich als Wahlsieger fühlen. Das, sowie die niedrige Wahlbeteiligung, zeigt das fehlende Vertrauen der Menschen in den Staat. Da kann man auch gleich die besseren Kapitaldiener wählen!

Immerhin haben es die Linken nicht geschafft sich selbst den Wiedereinzug in den hessischen Landtag zu vereiteln. Nur die SPD ist mal wieder vor allem über sich selbst gestolpert und wurde von den wenigen Wählern gestern dafür bestraft, dass sie selbst wenn Mehrheiten vorhanden sind nicht in der Lage ist eine andere Politik zu organisieren.

Wie tief muss die Partei noch sinken, wieviele Mitglieder der arroganten Parteiführung den Rücken kehren bis die Oberen begreifen, dass mit „Agenda 2010“ und kapitalorientierter Politik als SPD keine Wahlen zu gewinnen sind???

Eine Partei, die nicht mehr weiß für wen sie eigentlich da sein sollte ist überflüssig. Denn als Arbeitnehmer wählt man heute nicht mehr diese aSozialdemokraten, die sich nur noch um das Wohlergehen der Apparatschiks in Krankenkassen, Stadtverwaltungen und der Kapitalunternehmen kümmern.

Die einzig wirklich wichtige Lehre aus der gestrigen Hessen-Wahl ist für mich die zunehmende Entfremdung zwischen Bürger und Staatswesen. Denn wenn immer mehr Bürger den Wahlen fernbleiben zeigt das auch, dass viele Menschen sich längst von diesem Staat und seinen Vertretern distanziert haben.

Aber man könnte natürlich auch die Meinung der kapitalgesteuerten Medien übernehmen und glauben, dass das schlechte Wetter schuld daran ist wenn über ein Drittel der wahlberechtigten Bürger ihr Wahlrecht nicht mehr nutzt!

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