“Das Wunder von Marxloh” — Teil 2: neue Bilder

13. Februar 2009

Heute kamen die Fotos aus dem Labor, und wie versprochen stelle ich jetzt ein paar Bilder mehr von der Moschee an der Warbruckstraße in Duisburg-Marxloh hier zur Verfügung!

Ich hoffe die Bilder gefallen, in meinem Fotoblog werde ich sie in größerer Auflösung zur Verfügung stellen! Wie schon gesagt: von innen ist diese erste wirklich erkennbare Moschee Duisburgs sehr gelungen!

33 Antworten to ““Das Wunder von Marxloh” — Teil 2: neue Bilder”

  1. Fenrir Says:

    Sieht schön aus. Kann man da auch so rein? Oder nur zu bestimmten Tagen?

  2. rai30 Says:

    Eine Moschee ist grundsätzlich immer offen. Das ist nicht anders wie auch bei Kirchen.
    Ob Besucher jederzeit in die Moschee können weiß ich auch nicht. Da sollte man die Gemeinde fragen.

    Im Begegnungszentrum unterhalb der Moschee kann man sicher Auskunft kriegen!

  3. jakobswege Says:

    Ich war jetzt paar mal da: Im Keller der Begegnungsstätte sitzen nur Männer. Was ist denn da los?

  4. rai30 Says:

    Das ist leider häufig so, dass in Moscheen vorwiegend Männer sitzen. Obwohl dort auch Frauen tätig sind und sich auch in den Gemeinden engagieren.

    Manche (patriacharlichen) Traditionen halten sich eben leider ziemlich hartnäckig!

  5. Nobby Says:

    Da muss ich widersprechen, das Patriarchat ist fester und unumkehrbarer Bestandteil des Islam.

  6. rai30 Says:

    Hallo Nobby,

    ich wußte gar nicht, dass du auch ein Islamexperte bist!

    Aber ich denke du liegts mit deiner Ansicht etwas daneben. Denn patriacharliche Traditionen sind aus allen Religionen bekannt und können nur durch langwierige beharrliche Überzeugungsarbeit aufgebrochen werden. Das hat bei den Kirchen ja auch ziemlich lange gedauert ehe die Rolle der Frau dort gestärkt wurde. Gleiches kann man auch vom Judentum sagen wo weibliche Gemeindemitglieder lange Zeit, teilweise sogar heute noch, nicht gleichberechtigt am Gemeindeleben teilnehmen konnten.

    Übrigens war der Islam in seiner Entstehungszeit auch sehr progressiv und stärkte die Stellung der Frau, die zuvor noch völlig rechtlos in der vorislamischen arabischen Gesellschaft gewesen war.

    Und wie heißt es doch so schön: der Fortschritt ist eine Schnecke! Deshalb dauert es zwar lange aber auch in den Moscheen gibt es Veränderungen!

  7. Kirchgänger Says:

    „Aber ich denke du liegts mit deiner Ansicht etwas daneben.“

    Dann schreibst du aber keinen Gegenbeweis, sondern berufst dich auf die anderen Religionen?! Also hat Nobby doch Recht?

    Nur weil dieses auch im Christentum auch mal so war, bedeutet das nicht, dass der Islam nun heute nicht mehr frauenfeindlich ist! Was man natürlich daraus deuten kann ist, dass das Christentum viel fortschrittlicher als der Islam ist!

    Trotzdem verstehe ich den Zusammenhang zum Christentum nicht. Die Aussage von Nobby hatte doch rein gar nichts mit dem Christentum zu tun!

    Bist du denn ein Experte auf dem Gebiet des Christentums?

  8. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Etwas weniger Schaum vorm Mund würde der Diskussion hier gut tun und dein Verständnis für andere Meinungen stärken.

    Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass patriarcharlische Strukturen und Denkweisen auch in anderen Religionen vorkommen und der Fortschritt Zeit braucht.

    Es gibt bis heute auch im Christentum und Judentum Gruppen, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau ablehnen. Ebenso gibt es auch im Islam modernistische liberale Strömungen, die moderne Grundsätze mit religiösen Inhalten in Einklang bringen wollen.

    Das Leben ist komplex und lässt sich nicht in Schablonen pressen. Rückständiges Denken sowie Fundamentalismus kommen leider in vielen Religionen vor genauso wie moderne Auslegungen.

  9. Kirchgänger Says:

    Der prozentuale Anteil ist halt der Unterschied! Während im Christentum 5% als Fundamentalisten bezeichet werden, sind es im Islam 95%.

    Das dieses abgeschafft werden muss ist ja allen klar, aber wann oder besser wie soll soetwas geschehen. Meiner Meinung nach kann dieses nur durch Aufklärung geschehen und der strikten Trennung von Religion und Staat.

  10. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Das ist aber eine ziemlich infame Unterstellung, dass 95 % der Muslime Fundamentalisten sein sollen.
    Selbst pessimistische Schätzungen gehen von 10 bis 20% aus.

    Was die Trennung von Staat und Kirche sind wir auch in einem Land wo es Kirchensteuer und Konkordate gibt noch nicht so weit. Von den Staatskirchen in manchen Ländern mal ganz zu schweigen.

  11. Kirchgänger Says:

    Also keine Trennung von Kirche und Staat?

    Sicherlich sind wir hier auch noch nicht hundertprozentig soweit, aber auf dem richtigen Wege! Betrachtet man dein „Wunder von Marxloh“, so ist das natürlich der falsche Weg! Ich meine damit die Kontrolle des türkischen Staates auf die Imane. Das wirft unseren Staat um Jahrhunderte zurück!

    Das Problem mit der Kirchensteuer sehe ich auch so, denn nur weil meine Eltern katholisch sind muss ich nicht Kirchensteuer bezahlen. Und wenn ich mich dann abmelden will, muss ich noch zu 2 Ämtern laufen und 40 Euro bezahlen!

  12. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Ich bin selbst prinzipiell kein Freund des Diyanet-Modells der DITIB, da ich auch für eine klare Trennung von staatlichen und religiösen Angelegenheiten bin. Demokratischere Strukturen wären da sicher besser.

    Das hat aber nichts mit der Moschee in Marxloh zu tun, die eben einfach für die Muslime in Duisburg ein würdiges Gotteshaus sein soll, das auch Besuchern offensteht. Das angeschlossene Begegnungszentrum soll Vorurteile über den Islam ausräumen und durch Dialog für ein besseres Miteinander sorgen. Das Wunder besteht ja darin, dass diese Moschee ohne großen Tamtam verwirklicht werden konnte.

    Nebenbei bemerkt bezahlt der deutsche Staat ja auch die Pfarrer und Pastoren, die bei der Bundeswehr für die Seelsorge der Soldaten zuständig sind. Und in anderen europäischen Ländern werden auch staatliche Gelder für Kirchen und Priester verwendet.

    Da gibt es also auch noch einiges zu verbessern!

  13. Kirchgänger Says:

    🙂

    Ich verstehe immer nicht, warum du immer vom Islam auf die Christliche Kirche kommen musst?! Das klingt für mich immer nach „wenn die das dürfen, dann dürfen wir das auch“. Ich kann dir hier auch noch einmal schriftlich geben, das nicht alles super ist, was hier in Deutschland passiert! Es müssen Dinge geändert werden und damit hätte man bei der Moschee anfangen können/müssen! Solange die Moschee unter türkischer Kontrolle steht, werde ich keinen Schritt in diese unternehmen, da es für mich kein Gotteshaus ist, sondern eine Außenstelle der türkischen Regierung! Ist leider so.

    Ich finde den Vergleich der Seelsorger bei der Bundeswehr irgendwie unpassend! Wer bildet den die Seelsorger aus? Die Kirche natürlich, der deutsche Staat bildet also keine Pfarrer aus! Der türkische Staat schon und der bestimmt auch, wer hier bei uns Iman wird! Bei den deutschen christlichen Gemeinden die es ja in anderen Ländern gibt, werden auch von hier Pastoren dorthin geschickt, aber die werden von der Kirche bestimmt, nicht vom Staat!

    „Das hat aber nichts mit der Moschee in Marxloh zu tun, die eben einfach für die Muslime in Duisburg ein würdiges Gotteshaus sein soll, das auch Besuchern offensteht“
    Gerade das die Imane dort von der türkischen Regierung geschickt sind macht den Unterschied aus! Egal ob die Moschee für alle offen ist, gepredigt wird das was die türkische Regierung hören will! Das ist eben der Rückschritt! Für die türkische Regierung scheint es sehr wichtig zu sein, was den türkischen Mitbürgern hier gepredigt wird, sonst würde sie ja nicht eine so wichtige Moschee unter Kontrolle halten wollen!

  14. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Wenn man nicht verstehen will kann ich auch nicht helfen! Dass Fortschritt und Veränderungen Zeit brauchen, egal in welcher Religionsgemeinschaft, sollte doch nachvollziehbar sein!

    Übrigens bestehen Moscheegemeinden nicht nur aus dem Imam. Genauso wenig wie Kirchengemeinden nur aus dem Pastor oder Pfarrer bestehen. Das Gemeindeleben wird von ehrenamtlichen Freiwilligen vor Ort gestaltet. Und es ist kein Fehler mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen und aus der Sicht der einfachen Gläubigen sein Wissen über andere Religionen zu erweitern. Das hilft auch Vorurteile zu revidieren!

  15. Kirchgänger Says:

    Irgendwie werde ich aus dir nicht schlau.

    Einerseits bist du gegen einen Iman aus der Türkei und – wenn ich das richtig verstanden habe – für die Trennung von Staat und Religion, andererseits ist das für dich in dem Fall „das Wunder von Marxloh“ ok, wenn der türkische Staat bestimmt, was dort gepredigt wird. Weil die islamischen Mitbürger in Deutschland noch nicht so weit sind. Hmmm klingt für mich wie, sollen sich doch die anderen darum kümmern, wir haben ja unsere Moschee hier in Duisburg.

    Ich hätte von den 80% bis 90% nicht Fundamentalisten mehr Gegenwehr erwartet! Irgendwie ist denen aber egal was von wem hier gepredigt wird, oder die wollen das die Türkei denen vorschreibt wer Iman wird bzw. was hier gepredigt wird.

  16. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Da kann ich dir auch nicht mehr helfen wenn du den Unterschied zwischen einer ganzen Moscheegemeinde und einem einzelnen Imam nicht erkennen kannst!

    Im Übrigen erzählen die Imame ja nicht irgendeinen Unsinn auch wenn sie vom türkischen Staat bezahlt werden, genausowenig kann man einem katholischen Pfarrer für jede Verirrung im Vatikan verantwortlich machen nur weil er auch von dort seine Direktiven erhält!

  17. Kirchgänger Says:

    Dann schein das im Islam anders zu sein als bei der katholischen Kirche! Es scheint dort besser zu laufen, denn wenn ein Pfarrer etwas gegen die katholische Kirche sagt, ist der wohl nicht mehr lange Pfarrer. Da ja scheinbar der Iman auch etwas gegen seinen Geldgeber sagen darf, ist der Islam da doch wohl schon weiter bei der Trennung von Staat und Religion als ich dachte.

    Dir selbst fällt in deiner Argumentation aber nicht auf das du den türkischen Staat immer mit der katholischen Kirche vergleichst, oder? Es sind meiner Meinung nach verschiedene Ebenen! Der Pfarrer wird von der Religionsgemeinschaft bezahlt und nicht vom Staat, der Iman wird vom Staat bezahlt und nicht von der Religionsgemeinschaft!

  18. rai30 Says:

    Werter „Kirchgänger“,

    über die Zustände der katholischen Kirche könnten wir sicher ziemlich lang und ausdauernd schreiben. Aber darum geht es hier nicht.

    Ich habe nur die Aussage gemacht, dass Fortschritt Zeit braucht und langsam vonstatten geht! Das sieht man auch am Vatikan(staat) mit seinem Staatsoberhaupt, den Papst, der sich auch für unfehlbar hält!

    Übrigens werden in diesem Land eine menge kirchlicher Einrichtungen auch vom Staat bezahlt!

    Aber was soll diese Diskussion hier auch bringen wenn du die DITIB nur negativ sehen willst und nicht die Verflechtung der großen Kirchen mit dem Staat bewußt ignorierst?!

    Mir wäre auch eine strikte Trennung von staatlichen und religiösen Institutionen lieber. Aber die Praxis sieht eben anders aus. Auch im christlichen Bereich!

  19. Kirchgänger Says:

    Interessante Thesen die du hier aufstellt!

    Hier in Deutschland gibt es aber die Trennung von Kirche und Staat, das wird sich durch deine wilden Thesen auch nicht ändern! Es besteht keine Abhängigkeit zwischen Kirche und Staat hier in Deutschland!

    Mich würde interessieren welche kirchlichen Einrichtungen vom Staat bezahlt werden?

    Wie ist denn deine Einschätzung, wann in der Türkei die Trennung von Staat und Religion (DITIB) vollzogen wird? Dauert das 1 Jahr 5 Jahre 10 Jahre 100 Jahre? Ist das denn überhaupt im Interesse der türkischen Regierung?

  20. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Wer angesichts von Kirchensteuer, Konkordaten und staatlicher Finanzierung kirchlicher Einrichtungen behauptet Kirche und Staat seien getrennt muss wohl mit stark eingeschränkter Wahrnehmung durchs Leben laufen.

    Mich würde auch interessieren wann es in der Türkei mal eine strikte Trennung von Staat und Religion geben könnte. Ich weiß es nur leider nicht. Genausowenig wann die Staatskirchen in Spanien, Italien und Großbritannien abgeschafft werden. Wer kann das schon sagen?

  21. Kirchgänger Says:

    Hättest du auch Beispiele für Konkordaten bzw. staatliche Finanzierung kirchlicher Einrichtungen?

    Es muss schwer für dich sein, aber bei uns wird der Pastor nicht vom Staat bezahlt und kann eine eigene Meinung predigen. Was übrigens auch des öfteren eine Meinung ist, die nicht konform mit der Meinung des Staates ist! Ja sowas gibt es im Christentum! Ich warte auf die erste Predig des Imans vom Wunder von Duisburg, bei der dieser den türkischen Staat kritisiert.

  22. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Bist du nicht so gut informiert? Als Kirchgänger kennt man doch die Kirchensteuer und die staatliche Unterstüzung für kirchliche Einrichtungen! Die Verträge zwischen Kirche und Staat nennt man auch „Konkordat“! Da geht es auch um Konfessionsschulen und das Verhältnis Kirche und Staat. Sowie wie viele kleine Dinge, die auch mit Geld zu tun haben!

    Übrigens was die Imame in Moscheen angeht kann ich nur darauf hinweisen, dass die auch von den Gemeinden angehalten werden sich möglichst nicht zu politischen Themen zu äußern. Sicher gibt es auch Ausnahmen, aber viele Moscheen versuchen auch zuviel politische Bezüge zu vermeiden.

    Aber geh doch einfach mal zur Moschee in Marxloh und frage den Imam selbst!

  23. Kirchgänger Says:

    Danke für die Hilfe, welche Staatliche Unterstützung bekommen welche kirchlichen Einrichtungen?

  24. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Das sollte eigentlich bekannt sein aufgrund der öffentlichen Berichterstattung, dass alle Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten, die den Kirchen gehören zum größten Teil vom Staat bezahlt werden. Ebenso wird für bedeutsame Kirchen (Dresdner Frauenkirche, Kölner Dom etc.) auch staatliches Geld locker gemacht.

    Sicher lässt sich das auch begründen und ich begrüße das soziale Engagement der Kirchen auch ausdrücklich, aber die obigen Beispiele zeigen eben wie intensiv auch die Kirchen mit dem Staat verbunden sind.

  25. Kirchgänger Says:

    Einerseits kritisierst du den Zusammenhang zwischen Kirche und Staat und andererseits sprichts du von Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten, welche von der Kirche unterhalten werden?! Komische Einstellung, immer so wie man es braucht!

    Jetzt aber wieder die Kurve zum Wunder von Marxloh zu bekommen ist natürlich sehr schwer!
    Hmm die islamischen Gotteshäuser haben setzten sich ja nicht für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten ein (wenigstens nicht hier wo sie die Zuschusse bekommen), hmmm da fehlt also noch eine Menge bei dem Wunder von Marxloh bis man es wirklich ein Wundern nennen kann!

  26. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Schade wenn man nicht begreifen will und auf stur schaltet!

    Ich sage nur, dass die Kirchen sich ihre sozialen Einrichtungen überwiegend vom Staat bezahlen lassen! Im Klartext: der Steuerzahler, gleich welcher Konfession, bezahlt zum größten Teil das soziale Engagement der Kirchen!
    Und nicht zu vergessen auch berühmte Gotteshäuser!

  27. Kirchgänger Says:

    Schade ist eigentlich, das du wahrscheinlich diese sozialen Einrichtungen nutzt, aber diese nicht würdigst!
    Das Problem ist ja nicht, das der Staat Teile der Finanzierung übernimmt, sondern das es immer weniger soziale Einrichtungen gibt!
    Das Wunder von Marxloh ist zum Beispiel nicht so eine soiale Einrichtung! Hier fehlt z.B. soetwas wie eine Schule oder ein Kinergarten.
    Das Argument mit der Begegnungsstätte finde ich auch immer sehr lächerlich, denn welcher Christ geht dorthin? Alle schauen sich das einmal an und sagen toll (ob es nun ernst gemeint ist lasse ich mal dahin gestellt) und dann wird kein Christ mehr da gesehen. Ich bin ja mal gepannt, wie in ein oder zwei Jahren die Resonanz ist. Da sagt jeder „ich bin mal am Anfang da gewesen, aber was soll ich da?“
    Was mich an dem Wunder von Marxloh stört ist, dass man das Geld lieber in soziale Einrichtungen (egal ob von der Kirche oder von der Stadt) gesteckt hätte! Der Oberbürgermeister von Duisburg hat natürlich nun viele Stimmen der türkischen Bevölkerung hinter sich, so gesehen war das natürlich sehr schlau, aber sozial geht es mit Duisburg abwärts!

  28. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Was soll diese unverschämte Unterstellung ich würde soziale Arbeit nicht zu schätzen wissen?! Das ist schon ein erbärmlicher Diskussionsstil den du da pflegst!

    Und das Ausspielen der Begegnungsstätte gegen soziale Einrichtungen ist mies. Das große Geld liegt woanders! Und der Sozialabbau wird in Berlin betrieben. Also steig lieber der Merkel und den aSozialdemokraten aufs Dach!

    Übrigens wird das Begegnungszentrum sehr gut angenommen. Es kommen ganze Reisebusladungen regelmäßig dorthin.

  29. Kirchgänger Says:

    Da du immer schreibst die christliche Kirche wird vom Staat bezahlt und wir alle finanzieren das etc bin ich der Meinung das du die sozialen Einrichtungen der Kirche nicht richtig würdigst. Denn wenn die Kirche sich in bestimmten Gebieten hier in Duisburg aus dem sozialen Bereich verabschiedet sieht es dort ganz mau aus. Z.B. will die Kirche ja keine Kindergärten mehr in Marxloh stellen, d.h. es muss eine andere Lösung her! Wie wäre es denn, wenn das Wunder von Marxloh da Geld investieren würde? Nach deiner Rechnung bezahlt das ja sowieso die Stadt, sollte also für die Moschee kein großer Aufwand sein. Das wäre meiner Meinung nach eine soziale Aufgabe für die Moschee.

  30. rai30 Says:

    @ „Kirchgänger“

    Du willst das Begegnungszentrum woll mit aller Macht und noch so abstrusen „Argumenten“ schlecht machen. Da ist jede Diskussion sinnlos.

    Und die blöde Unterstellung ich würde die soziale Arbeit der Kirchen nicht schätzen nur weil ich darauf hinweise, dass der Staat sie überwiegend bezahlt zeigt nur wie unredlich du mit Andersdenkenden umgehst!

  31. jens yahya Says:

    wenn ich da mal eimischen darf. es wäre euch, glaube ich, hilfreich mal das buch \“der islam im 21 jahrhundert von Murath Hoffmann zu lesen. ihr redet von veränderung und fundamentalismus. in dem buch sind dafür einpaar nette anregungen. übrigens sind 95% der muslime fundeamentalisten denn sie halten sich an die klaren anweisungen des Qur an und der Überliferung. (suna)

    • rai30 Says:

      @ jens yahya

      95% der Muslime als \“Fundamentalisten\“ zu bezeichnen ist schlicht blödsinnig!

      Im Übrigen sieht der Islam in vielen Ländern auch sehr unterschiedlich aus. Es gibt soviele zum Teil sehr verschiedene Glaubensinterpretationen, dass manche Religionswissenschaftler auch von \“Islamismen\“ sprechen.

      Aber unabhängig davon kann ich als ein im islamischen Umfeld großgewordener Mensch sagen, dass die meisten Muslime genauso fundamentalistisch sind wie die meisten Christen, nämlich überhaupt nicht!

      Ich finde überhaupt, dass den wirklichen Fundamentalisten viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Leute spielen sich gerne medial auf und beanspruchen eine Rolle, die ihnen gar nicht zusteht!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: