Wer das ganze Gerede der Kapitaldienerbande in Berlin, auch als Bundesregierung bekannt, von Entlastungen für die Bürger hört sollte mal einen Blick auf seine Lohnabrechnung für Januar 2009 werfen!!!

Da knöpfen uns die Apparatschiks der Krankenversicherung ordentlich mehr Geld für weniger Leistung ab. Selbst ein kleiner Hungerlöhner wie ich muss jetzt jeden Monat mindestens 20 EURO extra bezahlen für eine Krankenversicherung, die sich weigert den Hustensaft für meinen kleinen Sohn zu bezahlen und auch ansonsten ziemlich knauserig geworden ist.

Jeder sollte in diesen Tagen auf seine Lohn- oder Gehaltszettel von Dezember und Januar gucken und vergleichen wenn er wissen will wie uns die Apparatschiks und ihre politischen Helfer von SPD und CDU/CSU mit ihrer „Reformpolitik“ ausnehmen!!!

Ich bin auch mal gespannt wieviele Milliarden noch bis zum Wahltermin verschleudert werden um marode Banken zu stützen und notleidenden Milliardären unter die Arme zu greifen!

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Es gibt trübe Aussichten, deutlich höhere Krankenkassenbeiträge und gigantische Milliardensummen werden gerade asozialen Spekulanten hinterhergeworfen. Natürlich wird auch keiner dieser Verbrecher in Nadelstreifen irgendwie für den angerichteten weltweiten Schaden zur Rechenschaft gezogen. Währenddessen erklärt die dauerlächelnde Bundesfamilienministerin mit aktiver Unterstützung der BLÖD-Zeitung, dass es den Familien besser geht und deswegen mehr Kinder geboren werden!

Und kein Aufschrei in der Öffentlichkeit! Irgendwas stimmt nicht in diesem Lande! Oder sind wir alle durch die andauernde Regierungspropaganda in den Massenmedien schon so abgestumpft, dass sich niemand mehr über diese Beleidigungen des gesunden Menschenverstandes aufregen kann?!

Ein Artikel aus den NachDenkSeiten spricht mir aus der Seele was diese regierungsamtliche Volksverdummung angeht!

aus den NachDenkSeiten:

16. Februar 2009 um 9:48 Uhr
Von der Leyen: „Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur…“

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück

„Bild am Sonntag: Mit jedem Kind steigt das Armutsrisiko. Führt die Wirtschaftskrise zu mehr Schwangerschaftsabbrüchen?
URSULA VON DER LEYEN: Nein, die Zahl sinkt. Wenn die Zeiten rauer werden, sagen dreiviertel der Menschen: Mein wichtigster Halt ist meine Familie. Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur. Das zeigt sich auch daran, dass die Scheidungen weniger werden und die Zahl der Singlehaushalte konstant bleibt. Außerdem ändert sich die Vaterrolle. Die Männer wollen heute mehr Zeit mit der Familie verbringen.“
Schlussfolgerung also: Die wankende Wirtschaft stärkt den Familiensinn und sie fördert nebenbei auch noch die Zahl der Geburten. Somit hat selbst die größte Wirtschaftskrise doch noch ihre guten Seiten. Wolfgang Lieb

Von Januar bis September 2008 kamen 3.400 Kinder mehr zur Welt als im Vorjahreszeitraum, berichtet Ministerin von der Leyen in ihrem Familienreport 2009.

Ach hätte sie sich doch einfach darüber gefreut und den Eltern einen guten Wunsch mit auf den Weg gegeben. Aber nein, Frau von der Leyen posiert in der BamS mit einem Freudensprung und schreibt die Geburtenzunahme natürlich ihrer Familienpolitik zu: „Mit meiner Politik versuche ich, Hürden abzubauen.“

Und weil ja die Politik der Bundesregierung immer als eine Erfolgsgeschichte dargestellt werden muss, bringt sie sogar noch die politisch verursachte Wirtschaftskrise in einen Zusammenhang mit der steigenden Zahl von Kindern. Sie stützt sich dabei auf die konservativste aller Thesen, nämlich dass Not Familien zusammenschweißt: „Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur.“

Wenn die „wankende“ Wirtschaft, wie es in der BamS heißt, erklären soll, dass die Zahl der Geburten wieder steigt, muss man sich allerdings fragen, ob Ministerin von der Leyen ihre Leserinnen und Leser für dumm verkaufen will oder ob sie – vor lauter Selbstbeweihräucherung – gar unter einer Wahrnehmungsstörung leidet.

Wenn nämlich von Januar bis September 2008 mehr Kinder zur Welt kamen als im Vorjahr, dann sind diese Kinder (sofern es sich nicht um Frühgeburten handelt) in aller Regel 9 Monate vorher, also im Jahr 2007 gezeugt worden.

Damals lobte aber die Regierung noch mit höchsten Tönen den Aufschwung als Erfolg ihrer „Reformpolitik“; von einer Krise wollte jedenfalls in der Bundesregierung niemand etwas ahnen. Wenn überhaupt, hat also die Hoffnung auf eine bessere wirtschaftliche Entwicklung Eltern Mut gemacht, Kinder in die Welt zu setzen.

Von der Leyen sagt weiter: „Junge Menschen haben das Gefühl, die Gesellschaft lässt sie als Eltern nicht allein“.

Die Ministerin hat dabei sicher nicht an die fast eine Million junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren gedacht, die laut einer DGB-Studie (Hinweise v. 13.02.09  Ziffer 8 ) auf Hartz IV angewiesen sind und für die ein Leben in Armut vorprogrammiert ist. Sollten diese jungen Menschen sich etwa nicht von der Gesellschaft allein gelassen fühlen?…

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