Kandidatinnen

11. August 2009

Es soll ja Leute geben, die gerade jetzt mitten im Kommunalwahlkampf versuchen die DAL als „islamistisch“ zu diffamieren. Als ob ich und meine Freunde religiöse Fanatiker wären!

Um solchen dümmlichen Parolen entgegenzuwirken zeige ich hier mal unsere Kandidatinnen aus Hochfeld und Wanheimerort, die auch gut das Spektrum innerhalb der Duisburger Alternativen Liste — DAL aufzeigen!

Natürlich hoffe ich so auch auf ein gutes Ergebnis am 30. August! 😉

Alle Kandidaten sowie unser Wahlprogramm sind auf www.dal-duisburg.de zu sehen!

17 Antworten to “Kandidatinnen”

  1. Lesna Says:

    Lieber rainer, wenn du ein gutes ergebnis erzielen willst, geh doch häufiger unters volk. stehst du etwa auf den marktplätzen? artikel in der lokalen presse wären auch vorteilhaft.

    • rai30 Says:

      @ Lesna

      Ich stehe auch häufiger auf den Marktplätzen.

      Da ich einen 10 bis 12-Stunden-Job habe ist das mit dem „unters Volk“-Gehen nicht so einfach!

      Und die lokale Presse ist in Duisburg leider sehr SPD-lastig und berichtet über die DAL häufig nicht!

      Am Freitag werde ich wieder auf dem Bruckhausener Markt sein, und am Samstag stehe ich mit meinen Freunden auf dem Hochheider Markt!

      • Easy Says:

        „Da ich einen 10 bis 12-Stunden-Job habe ist das mit dem “unters Volk”-Gehen nicht so einfach!“

        Wie sieht das denn nach der Wahl aus?
        Kundigst du dann deinen Job?
        Oder machst du den Job als Ratsherr nebenbei?
        Ich habe auch einen 10-12-Stunden-Job und könnte das zeitlich gar nicht mit einem Job als Ratsherr vereinbare. Das ist doch auch der Grund warum so viele Lehrer in der Politik sind, die haben doch Zeit 😉

      • Beobi Says:

        @ easy

        Das ist jetzt unfair und geht an den Tatsachen vorbei.

        In der Kommunalpolitik sind alle Mandate (Ratleute, Bezirksvertrer, Ausschussmitglieder) außer OB, ehrenamtlich!

        Die Kommunalpolitiker müssen von den Arbeitgebern für die Sitzungen freigestellt werden.

      • rai30 Says:

        @ Easy

        Wenn ich Ratherr werde muss ich mit meinem Arbeitgeber kürzere Arbeitszeiten vereinbaren.

        Der Ratsherr ist wie bereits erwähnt ehrenamtlich. Also üben alle Ratsleute ihre Tätigkeit „nebenbei“ aus! Im Übrigen fände ich es schlimm wenn ein „normaler“ Arbeitnehmer kein politisches Mandat übernehmen könnte!

      • Easy Says:

        @Beobi

        „Das ist jetzt unfair und geht an den Tatsachen vorbei.“
        Über das unfair kann man streiten, aber 90% aller Politiker sind doch Lehrer oder Rechtsanwälte. Das muss doch einen Grund haben!
        Warst du nicht auch politisch aktiv bei den Linken? Auf den ersten 3 Plätzen befinden sich ja schon 2 Lehrer. (Brigitte Diesterhöft, Barbara Laakmann) 🙂

        Was machst du beruflich?

        Wie hoch ist eigentlich das monatliche Sitzungsgeld das man dann bekommt?

        @rai

        Was sagt denn dein Arbeitgeber dazu, dass du kürzere Arbeitszeiten haben willst? Bedeutet das für dich Lohnausfall, oder muss dein Arbeitgeber das für dich bezahlen?

        Ich habe übrigens nichts davon geschrieben, dass kein normaler Arbeitnehmer ein politisches Mandat ausfüllen sollte!!!

      • rai30 Says:

        @ Easy

        Ich hatte so den Eindruck als würdest du die Position vertreten, dass ein vielbeschäftigter Arbeitnehmer kein politisches Mandat übernehmen sollte!

        Was den Verdienst und die Arbeitszeiten angeht so kann man das im Wachgewerbe relativ flexibel regeln.

        Aber das wird im September abgeklärt! Erstmal hat der Wähler das Wort!

  2. Nona Says:

    Die NRZ berichtet doch aber auch über die Sauerland-Tour, der kommt doch morgen sogar nach Homberg.

    Macht mal Druck bei der NRZ damit am Samstag möglichst viele Bürger bei euch vorbeischauen!

  3. Nona Says:

    Islamistisch zu sein, ist sicherlich ein ungerechtfertigter Vorwurf, dass ihr aber eben nicht multikulturell zusammengesetzt seid, hinterlässt doch einen gewissen Argwohn.Da ist es sicherlich sinnvoll, auch immer wieder eine Gallionsfigur wie um zu präsentieren.Also denn viel Erfolg bei eurem Wahlkampf!

    • rai30 Says:

      @ Nona

      Was heißt denn „nicht multikulturell“?! Wir haben Kandidaten unterschiedlicher Herkunft. Auch wenn die meisten einen türkischen Hintergrund haben so sind wir auch weltoffen und anderen Menschen gegenüber aufgeschlossen.

      Eine Zeitlang haben wir sogar portugiesische und griechische Anwärter für eine Kandidatur bei der DAL gesucht. Jedenfalls arbeiten wir daran eine breitere Basis zu bekommen!

  4. Easy Says:

    „Ich hatte so den Eindruck als würdest du die Position vertreten, dass ein vielbeschäftigter Arbeitnehmer kein politisches Mandat übernehmen sollte!“

    Ich bin der Meinung, dass man später auch für sein Mandat was tuen muss. Mich würde interessieren was du später machst, wenn dein Arbeitgeber deine Arbeitszeiten nicht flexibel anpasst. Kündigst du dann, oder vernachlässigst du dein Mandat?

    Im September ist das für mich zu spät?!

  5. Beobi Says:

    @ easy

    Ich verstehe diese Scheindebatten bzw. Provokationen nicht.

    Ihr beklagt Euch über Berufspolitiker in Land- und Bundestag – zu hohe Diäten.

    Ihr beklagt Euch über ehrenamtliche Kommunalpolitiker, die aus Existenzgründen natürlich ihren Berufen nachgehen und lediglich Aufwandsentschädigungen erhalten.

    Das empfinde ich als Heuchelei. Jeder kann in eine Partei seiner Wahl eintreten und sich selbst engagieren. Einfach mal in der Kommunalpolitik den Anfang machen.

    Für Kommunalpolitik muss man aber, wenn man’s ernst nimmt und den Arbeits- und Zeitaufwand nicht scheut, schon „positiv bekloppt“ sein.

    Die Gemeindeordnung NRW regelt die Höhe der Aufwandsentschädigung:

    Ein Ratsmitglied in Duisburg erhält eine mtl. Aufwandsentschädigung von 414 EUR plus 17 EUR pro Sitzung (6 per anno), Fraktionsvorsitzende 828 EUR plus 17 EUR/Sitzung, Bezirksvertreter 170 EUR pro Monat plus 17 EUR pro Sitzung (6/a) – Ausschussmitglieder erhalten KEINE mtl. Aufwandsentschädigung sondern pro Ausschusssitzung 35 EUR ebenfalls 6 per anno. Alle erhalten Fahrgeld in Höhe von 30 Cent/km – max. die Entfernung von Wohnort zum Sitzungort.

    Quelle: http://www.dielinke-hbm.de/downloads/entschaedigungsverordnung.pdf

    Alle Mandatsträger und Ausschussmitglieder spenden 50% ihrer Aufwandsentschädigungen in den Schulbuch- und in unseren Solidaritätsfonds, mit dem wir Bürgerinitiativen z. B. BI DU-Nord gegen Umweltgifte, BI Saubere Luft Rheinhausen, Netzwerk gegen Rechts etc. unterstützen.

    Gegen die Selbstbedienungsmentalität hat DIE LINKE 2008 die Kommunalaufsicht eingeschaltet und Recht bekommen:

    http://www.linksfraktion-duisburg.de/1505.html?&tx_ttnews%5Bswords%5D=Kommunalaufsicht&tx_ttnews%5Bpointer%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4475&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1205&cHash=9c25c65bc0

    Zu mir ist zu sagen, dass ich Mitglied der Partei DIE LINKE bin, dass ich für die Bezirksvertretung H/R/B im Wahlkreis 16 Hochheide kandidiere, dass ich halbtags als kfm. Angestellte berufstätig bin. Zur Zeit bin ich stellv. sachkundiger Einwohner im Sozialausschuss und nehme an allen Sitzungen – OHNE Aufwandsentschädigung – teil. Wenn Frau Yilmaz nicht an den Sitzungen teilnehmen kann, was 2009 2 mal der Fall war, erhalte ich ebenfalls die Aufwandsentschädigung von 35 EUR. Dennoch bereite ich mich genauso wie jedes unserer Ausschuss-Mitglieder für die Sitzung vor, habe also den gleichen Arbeits- und Zeitaufwand.

    http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

    • Easy Says:

      @ Beobi

      Ich kann mich nicht errinnern, dass ich etwas gegen Berufspolitiker geschrieben habe?!

      Kannst du dir denn vorstellen einen Vollzeitjob zu machen und gleichzeit soviel Zeit in die Politik zu stecken?

      • Beobi Says:

        @ Easy

        Ja, das kann ich mir vorstellen, allerdings gingen dann ja mindestens 4 Std. täglich von meiner politischen Arbeit ab. Aber genau das meinte ich mit „positiv bekloppt“.

        Für die Mandatsträger (Rat, BV, Ausschüsse) der LINKEN kann ich sagen, dass alle das Maximum an Freitzeit opfern.

        Für meine Person gilt, dass ich 4 Std. arbeiten gehe, danach „arbeite“ ich für den Ausschuss, die Bezirksvertretung und meine Partei, auch ausserhalb der Wahlkampfzeiten fast „rund um die Uhr“.

        Es sind Beschlussvorlagen durchzuarbeiten, Termine wahrzunehmen, eigene Anträge und Anfragen vorzubereiten, Sitzungen zu besuchen z. B. den Arbeitskreis meines Sozialausschusses. Homepages und Blogs zu pflegen, Presseerklärungen zu schreiben etc. Hinzu kommen noch einige andere Abendtermine. Da kommen oft weit mehr als 8 Std. pro Tag zusammen.

    • Easy Says:

      Dann sind wir ja genau auf einer Linie!!!

      Ich denke auch das die politische Arbeit kein kleiner Nebenjob ist, da gehört viel dazu! Ich habe das auch einmal versucht, musste das aber wieder abbrechen, da es nicht mit meiner Arbeitszeit zu vereinbaren war!

      Aber geade deshalb finde ich es sehr bedenklich von Rai, wenn der sagt er geht 12 Stunden arbeiten und macht dann noch einen politischen Nebenjob?!

  6. rai30 Says:

    @ Easy

    Ich arbeite nicht jeden Tag, und auch nach 12-Stunden-Schichten schaffe ich es 2-3 Stunden politisch zu arbeiten.

    Im Übrigen bin ich ja schon seit etlichen Jahren politisch engagiert! Also kann jeder davon ausgehen, dass ich das Mandat als Ratsherr auch sehr ernst nehme!

  7. jakobswege Says:

    Weiße Riesen – Sicherheit in Hochheide

    Neue Konzepte: http://jakobswege.wordpress.com/2009/08/16/weise-riese-%E2%80%93-sicherheit-in-hochheide/

    Der Bewerber für ein Mandat bei der Kommunalwahl 2009 Alfred Roch (Polizeibeamter) kann von der DAL unterstützt werden.


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