Der Tag der Entscheidung! — Teil 2: mit einem lachenden und einem weinenden Auge!

31. August 2009

Die Wahl ist gelaufen und die Wähler haben gesprochen! Dass der Oberbürgermeister auch weiterhin Sauerland heißt überrascht nicht. Aber dass es noch soviel Leute in dieser Stadt gibt, die immer noch SPD wählen überrascht mich doch!

Da haben die Mädels mit den Hotpants am Samstag auf der Kö für den abge“brandt“en Stadtdirektor und seine Partei wohl leider doch noch einige Stimmen geholt.

Immerhin haben auch ich und meine Mitstreiter von der DAL fast 2000 Stimmen in Gesamt-Duisburg bei dieser Wahl bekommen. Leider hat es aber nur für einen Sitz im Rat der Stadt gereicht. Das bedeutet, dass ich demnächst dem Stadtrat angehören werde. Nur eben alleine, und das trübt die Freude am Mandat doch erheblich.

Dabei haben unsere Kandidaten gerade in Stadtmitte, Rheinhausen und dem Duisburger Süden mit viel Engagement ordentlich Stimmen geholt. Wir hatten alle so sehr auf mindestens zwei Sitze im Rat der Stadt und einen Sitz in jeder Bezirksvertretung gehofft. Trotz des Ratssitzes ist da verständlicherweise auch Enttäuschung vorhanden.

Jetzt gilt es das beste aus dem Ergebnis zu machen und nach Möglichkeiten zu suchen unsere Ziele umzusetzen, denn in Duisburg muss die Politik endlich wieder dem Bürger dienen und auf die Forderungen aus der Bürgerschaft hören. Dafür will ich mich so gut wie ich kann nun einsetzen!

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13 Antworten to “Der Tag der Entscheidung! — Teil 2: mit einem lachenden und einem weinenden Auge!”

  1. Beobi Says:

    Glückwunsch vom „Homberger Signal“.

    http://homberger-signal-die-linke.blog.de/

  2. Elsie Says:

    @ Beobi

    Ich freu mich, dass jetzt einige Parteien dazu lernen werden, welche Bürger es lohnt zu unterstützen. Undank ist der Ütti-Lohn.

    Und ich freu mich, dass die Bürger gelernt haben, sich nicht in die Weicheihaft von Flachgängern der FPD zu begeben und sich nicht von Ranft (FDP Duisburg) haben einlullen lassen.

  3. Tenrix Says:

    Ich habe den nachfolgenden Kommentar auf drehscheibe.org von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) geblockt.

    http://www.drehscheibe.org/weblog/?p=1670&cpage=1#comment-569

    „Ihr Beitrag wartet auf Freischaltung.“

    Drehscheibe.org schäumt ja nicht gerade mit übermäßigem Interesse. Hier ein Betrag von der Basis, Stadtteil-Bloggung an der Schnittstelle Leben|System. In Der Westen Duisburg sind erste Schritte zu PliB-Eintext auf den Weg gebracht worden. Das ist mehr Arbeit in den Lokalredaktionen und führt zu mehr bezahlten Stellen: STIMMUNG.

    Aus http://jakobswege.wordpress.com/2009/08/28/das-kuckuck-phanomen-shared-spaces-und-occupied-territories-duisburg/#comment-576

    Ein Kommentar zu ‚Bürgerverein fordert härteres Durchgreifen am „Ütti“-See‘

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/8/24/news-130584755/detail.html#954971

    Homberg, die Stadt im Grünen ist ein gutes Business

    @ #25 von homberghaesenpost, am 29.08.2009

    Ein anderes Wort für Mitschwimmer ist Trittbrettfahrer. Ob nun aus sich heraus oder als mindergünstige Reaktion auf die Eingemeindung oder die dann folgenden politischen Verhältnisse, die mancherorts als ein Madenwerk von Systemfuzzies beschrieben werden.

    Wir haben mittlerweile Verhältnisse in Der Westen Duisburg, wo keiner mehr mit dem anderen redet. Es gibt kein Vertrauen mehr. Politik und Verwaltung – auch unter Nutzung von Seilschaften zur Presse wie durch gewisse SPD-Mietfinger – haben die Bevölkerung und ihre Organisationen gespalten.

    Die Rheinische Post wurde früher wegen des kritischen Pogo’s geliebt. Jetzt ist er weg und die Lokalredaktion dümpelt im seichten Morast der Publizistik. Frech(er) ist jetzt die NRZ um Ingo Blazejewski. Und das genau brauchen wir: Die Kritik der Bürger muss laut werden als erster Schritt – und das klappt ja in Der Westen Duisburg schon einigermaßen; im Vergleich zum restlichen toten WAZ-Land.

    Um auf das Thema Ütti und fehlende Sicherheit zurückzukommen. Der Bürgerverein Haesen und Gerdt ist gut geeignet als Frühindikator als einer der in Duisburg zuerst vergreisenden Ortsteile, beizeiten auf die demographischen Probleme und die daraus resultierenden unerwünschten Entwicklungen hinzuweisen. Die Verwaltung, Presse und Parteien lassen sich munter vor den Karren spannen. Doch wir brauchen keine Insellösungen.

    Und wenn es um Lösungen geht, dann habe ich dem Oberbürgermeister Adolf Sauerland Mitte August empfohlen, für Duisburg das Motto zu wählen: Duisburg, Wir sind das Gespräch!“ – und bitte ohne die Vergiftung der sog. Großen Volksparteien und anderen parteigesteuerten Repressalien, mit denen das Forum des Homberger Bürgernetzwerks bombadiert wurde.

    Deshalb habe ich große Hoffnung, wie unsere Lokalredaktion in Der Westen Duisburg lernt, sich wandelt und damit die Zukunft von Homberg, unserer Stadt im Grünen unterstützen kann. Duisburg geht den Bach runter, doch in Der Westen Duisburg gibt es verlässliche Indikatoren, dass sich Tendenzen entwickeln, die nachweislich bundesweit Spitze bei Innovationen sind. Dazu gehört auch das Stadtteil-Blogging, wie es in Homberg erfunden wurde.

    Wir müssen den alten Mief des Reviergeistes durch ein fünfzigjähriges Reich des Regionalsozialismus abschütteln. Das Ende der Trittbrettfahrer. Schluss mit Haesen, Hochheide und Homberg in Weicheihaft: Duisburg, Wir sind das Gespräch!“ – hoffentlich mit freundlicher Unterstützung von WAZ und NRZ in Der Westen Duisburg.

    Wir müssen miteinander reden, anders geht’s nicht – und das ist das Konzept von Lokalredaktionen der Zukunft. Homberg, die Stadt im Grünen ist ein gutes Business – mit und ohne Geld!

    Trittbrettfahrer: der oberste Bezirksschornsteigerfeger a.D. aus den Haesen und zuletzt Mitglied im Vorstand der CDU Homberg ließ sich mehr als die Hälfte der Unterschriften zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens in der Glückauf-Halle von engagierten Bürgern sammeln und hat sie dann eiskalt wegen seiner CDU-Gesinnung abserviert.

    Tratsch ist ein kulturelles Phänomen. Die Ausläufer der 500-jährigen Buchkultur sind nicht reziprok und das beschreibt den Niedergang der Funk- und Printmedien. Die neuen Kozepte heißen: Duisburg, Wir sind das Gespräch!“

    … übrigens: drehscheibe.org sitzt auf einer Übersetzung von einem Science-Artikel: ‚Moral Psychology von Jonathan Haidt‘.

  4. jakobswege Says:

    Kann mal bitte jemand probieren, ob ihr hier http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/8/31/news-131449811/detail.html#comments einen Kommentar schreiben könnt? Bei mir klappt das nicht.

  5. Elsie Says:

    Bei Jakobswege gefunden: SPD Duisburg nach der Wahl isoliert

    DAL Rainer Grün, BL Peter Bettermann, FW-BU Knut Happel, JUDU Stephan Krebs und SGU Karlheinz Hagenbuck werden die SPD Duisburg isolieren; denn unmittelbar nach der Kommunalwahl fordert die SPD im Landtag die sofortige Wiedereinführung einer kommunalen Sperrklausel von 2,5 Prozent, so die NRZ heute in ‚NRW-SPD will Korrekturen des Wahlrechts‘ von Theo Schumacher.

    In 2014 gingen dann die Duisburger Wahlgruppierungen nicht mehr in den Rat. (Gesamtergebnis 2009 in Prozent)

    Den Rest des Beitrags lesen »

  6. jakobswege Says:

    Duisburg hat Mitgefühl bei Dortmund: http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/9/2/news-131741024/detail.html

    Der Dortmunder Sieger Ullrich Sierau (SPD) mit dem Ei im Nest

    Ist Entlarven eine Form antiparasitärer Praktiken zur Abwehr des Reviergeistes? Die Antwort suchen Sie bitte beim Stadtteil-Blogging.

    Der Philosoph Herder steht für Volksgeist. Stadtteil-Blogging entlarvt den Reviergeist: Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft. Die Revier-Kultur wurde vom 50-jährigen Reich des Regionalsozialismus geprägt.

  7. Rheinaue Says:

    Kommunalwahl: Wieder Streit wegen Sperrklausel

    http://nrw.mehr-demokratie.de/sperrklausel.html

    Im Landtag gibt es erneut Streit über die Notwendigkeit einer Sperrklausel bei Kommunalwahlen. Die SPD hat einen Antrag auf Wiedereinführung dieser Wahlhürde gestellt, über den der Landtag am 10. September beraten wird.

  8. jakobswege Says:

    http://jakobswege.wordpress.com/2009/08/22/plib-eintext-9-tratsch-und-moral-in-lokalredaktionen/

    Die OPA-Zeitungen NRZ und WAZ für Genossen und Bürgervereine sterben aus: 2024, das Ende der WAZ. 25.000 Abonnenten sagen jedes Jahr bei der WAZ „und tschüß!“

  9. Bodofan Says:

    http://www.medienmoral-nrw.de/2009/08/abo-einbruch-einheitsbrei/comment-page-3/#comment-15705

    Kulturhauptstadt 2010. Die WAZ steht an einer Schwelle: Die Kante. Nehmen ist besser als sich geben. Wer wird der Schützenkönig 2010 im WAZ-Konzern mit des Kaisers neuen Kleidern?

    http://www.medienmoral-nrw.de/2009/08/abo-einbruch-einheitsbrei/comment-page-3/#comment-15708

    Ein kultureller Beitrag der WAZ und ihrer Mitarbeiter wäre in der Tat lobenswert. In der Hoffnung auf weitere Anregungen kann dieser Vorschlag durchaus medialen Mitbewerbern jenseits des Reviers vorgetragen werden. Es soll doch ein schönes Fest sein.

  10. Revieroff Says:

    bei Drehscheibe.org (BPB) gelesen. http://www.drehscheibe.org/weblog/?p=1721&cpage=1#comment-574

    Interesting site, but like to point your attention on Kulturhauptstadt. Tony – let´s rap off.

    comment by Medienmoral-NRW:
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    Kulturhauptstadt 2010. Die WAZ steht an einer Schwelle: Die Kante. Nehmen ist besser als sich geben. Wer wird der Schützenkönig 2010 im WAZ-Konzern mit des Kaisers neuen Kleidern?
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    Ein kultureller Beitrag der WAZ und ihrer Mitarbeiter wäre in der Tat lobenswert. In der Hoffnung auf weitere Anregungen kann dieser Vorschlag durchaus medialen Mitbewerbern jenseits des Reviers vorgetragen werden. Es soll doch ein schönes Fest sein.

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    Please support WAZ Protest Blog.

    MedienMoral-NRW (DJV) schützt publizistischen Trunkenbold und löscht Kommentare. Das sind stress-assoziierte Züge bei MedienMoral als Co-Publizismus.

  11. Werbering Says:

    Ist ja schön, dass Sie sich als neuer Politiker so echofieren. Es wird Ihnen aber nichts nutzen. Die WAZ und NRZ sind ja mittlerweile zum Vereinsblatt eines gewissen Bürgervereins geworden. Alles andere wird nicht mehr gedruckt. Das werden Sie auch noch merken! Wir haben unsere NRZ schon lange abgestellt. Dazu kann ich jedem nur raten. Das Konzept Abo-Sharing paast da richtig. Eine Lokalzeitung wie die NRZ und WAZ ist auch noch nach zwei Wochen interessant. Da verpasst man nichts so schnell.

  12. Make Money Says:

    Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte- da kommt man echt auf Ideen.


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