Eine stressige Woche und ein böser Brief

7. September 2009

12-Stunden-Schichten, Nachtsitzungen und Verhandlungen mit anderen Parteien und Wählergruppen haben mir die ganze Woche aufgefressen!

Jetzt wo das Wahlergebniss einigermaßen verdaut ist geht das Hin und Her der Mehrheitsbildung im Rathaus so richtig los. Leider darf ich aber darüber nichts konkretes schreiben, da natürlich alle Gesprächspartner Vertraulichkeit erwarten! Einzig sicher ist nur, dass noch nichts sicher ist!

In stundenlangen Beratungen mit der Basis der DAL haben wir die ersten Verhandlungsangebote auch schon gesichtet. Und nun wo wir als DAL kommunalpolitisch mitmischen kommen auch schon die ersten bösen Briefe ohne Absenderangaben und ich habe über Google eine Neonaziseite ausgemacht in der auf uns heftig geschimpft wird.

Das ist wohl der Preis wenn man als Bürger ausländischer Herkunft politische Mitbestimmung einfordert. Dass uns die Nazis hassen ist mir auch noch völlig egal, da kann man nichts anderes erwarten!

Aber der Briefschreiber, der wohl seinen Absender vergaß auf den Umschlag zu schreiben, bezeichnet sich selbst als „Ein Deutscher Demokrat“ und beschuldigt uns „anti Christlich“ und „anti Deutsch“ zu sein. Auch würden wir „Christenhass“ unterstützen. Ebenso befürchtet Herr „Thomas S. WAGNER“ wir würden seine Frau zwingen wollen Kopftuch zu tragen.

Da ich diesem Herrn auf Grund fehlender Adressangaben nicht selbst antworten kann weise ich hier nur darauf hin, dass wir Gleichberechtigung und politische Mitbestimmung durchsetzen wollen. Auf unserer Webseite www.dal-duisburg.de kann man unser Programm nachlesen.

Ich frage mich nur wieso wir uns solche dämlichen Verdächtigungen gefallen lassen müssen wenn wir unsere Bürgerrechte wahrnehmen und auch ein bescheidenes Stück von der Macht einfordern?!

Vielleicht dauert es noch ein paar Jahrzehnte bis das selbstverständlich sein wird.

Und jetzt muss ich auch schon die nächsten Telefonate führen!

4 Antworten to “Eine stressige Woche und ein böser Brief”

  1. Kenner Says:

    Entspannung! Sie sollten sich nicht so aufregen. Machen Sie doch zum Einschläfern eine Sitzung in der SPD Homberg oder in den Haaesen mit. Unser Herrgott wird’s schon richten und denken Sie immer daran mit wieviel Gleichmut diese Vereinigungen Jahrzehnte überdauerten. Pech nur das alles den Bach runter geht.

  2. jakobswege Says:

    # Spatzam 09.09.2009 um 07:57 in MedienMoral-NRW

    Nun pfeifen es die Spatzen von den Dächern: In Düsseldorf und in Essen! WAZ-Chefredakteur U. Reitz soll ein Angebot von seinem “Kumpel” Ministerpräsident Rüttgers bekommen haben, in die Staatskanzlei einzuziehen. Medienminister und mehr . . . Für ihn soll die Organisation der Staatskanzlei neu gestrickt werden. Und Reitz überlegt . . . Das ist kein Gerücht!

    http://www.medienmoral-nrw.de/2009/08/abo-einbruch-einheitsbrei/comment-page-3/#comment-16167

  3. Tracker Says:

    Nachtabschaltung der Ampeln – Die Killermentalität von Duisburg

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/9/news-132557111/detail.html#975615

    Die WAZ Duisburg war von Anbeginn über die Ratsvorlage zur Nachtabschaltung von Ampeln informiert und hatte sogar auf Anfrage auch den Link auf das Ratsinformationssystem Duisburg erhalten. Dankenswert ist, dass jetzt die Öffentlichkeit über die Folgen unterrichtet wird und weiterhin nachgehakt wird.

    Doch eins muss sich die WAZ und NRZ vorwerfen lassen – und dass ist nicht nur mein Gefühl, sondern die Beschwerden beim Presserat mehren sich, die Journastisten leben nicht nur mit dem Verstand als Ausläufer der fünfhundertjährigen Buchkultur, sondern dienen seit Jahrzehnten einem Monopolisten im Ruhrgebiet. Das ist der doppelte Monopolismus. ‚Ruhr hoch n‘, wie es eine namhafte Werbefirma aus Düsseldorf (für viel Geld) nannte.

    Der Griffel des Revierjournalisten wurde vom Reviergeist eingeschläfert. Das machen die Bürger nicht mit. Die WAZ verliert jährlich im Ruhrgebiet 25.000 Abonnenten und böse Zungen des St. Homberg News Funds schreiben diesen Trend in einer Projektion fort: 2024 wird das letzte Exemplar der WAZ verkauft.

    Hallo WAZ-Journis und SPD-Mietfinger im WAZ-Konzern. Wir brauchen Euch als sog. Vierte Kraft für den Standort Duisburg. Aber bitte mit neuem Schwung und großem Einsatz bei der Lokalberichterstattung.

    Mittlerweile wird auf prominenten journalistischen Internet-Seiten nach dem Beitrag des WAZ-Konzerns für die Kulturhauptstadt 2010 gefragt und ein WAZ-Schützenkönig wird vorgeschlagen. Das klingt ungefähr so: „Der WAZ-Konzern steht an einer Schwelle. Die Kante. Nehmen ist besser als sich geben. Wer wird in 2010 WAZ-Schützenkönig in des Kaisers neuen Kleidern?“

    Kultur Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft: Wann geht die letzte Ampel aus? – Angeblich kein Gerücht: Rüttgers hat dem Chefredakteur Ulrich Reitz einen Posten angeboten. Flucht im Dunklen bei der Nachtabschaltung von Ampeln?

  4. Paule Says:

    Für jemanden vom alefskamp

    Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
    Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
    Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

    169 hast du auf dem Gewissen


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: