Das Bündnis steht!

12. Oktober 2009

Jetzt arbeiten die Wählergemeinschaften in Duisburg zusammen in einem Bündnis und das Duisburger Rathaus bekommt eine neue Fraktion!

DAL, JuDu und SGU haben sich zur Fraktionsgemeinschaft zusammengeschlossen und wollen jenseits der üblichen Parteilager bürgernahe pragmatische Kommunalpolitik machen. Ideologische Scheuklappen wird es bei diesem neuen Bündnis nicht geben. Das konnte ich zumindestens in den letzten Wochen bei zahlreichen Gesprächen mit Karlheinz Hagenbuck und Stephan Krebs feststellen.

Ich glaube, dass diese neue Fraktionsgemeinschaft durchaus das Zeug hat etwas zu bewirken. Mit einem im Politgeschäft seit vielen Jahren erfahrenen Ratsherren wie Karlheinz Hagenbuck, einem dynamischen Jungpolitiker wie Stephan Krebs und meiner selbst (ich will mich nicht selbst loben!) wird die Fraktion sicher gut arbeiten!

Und was das Wichtigste ist: wir werden uns nicht an Partei- und Lagergrenzen halten sondern sachorientiert und konstruktiv arbeiten. Denn jetzt wo die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auch auf Duisburg durchschlagen kommen große Herausforderungen auf unsere Stadt zu. Es wird bald ein bitteres Sparpaket notwendig werden damit Duisburg überhaupt einen genehmigten Haushalt bekommt. Das wird ein hartes Stück Arbeit werden!

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33 Antworten to “Das Bündnis steht!”

  1. Easy Says:

    Da haben sich ja die richtigen getroffen, ist sozusagen eine kleine-grosse-Koalition 😉
    Also ein Bündnis aus gescheiterten CDU- und aSPD-Anhängern!

    Da bin ich mal gespannt, wie da die Meinungen zusammen kommen können.
    Die DaL ist ja gegen die kostenlosen Essen für Kinder armer Eltern und die SGU will ja kostenlose warme Essen für alle Kinder 😉
    Bei Schulbüchern besteht ja das gleiche Problem, die DaL will keine Förderung und die SGU will kostenlose Schulbücher für alle.
    War nicht auch die SGU gegen das Stadtfenster und die DaL findet das doch so notwendig?!

    Da bin ich ja mal gespannt wer sich da durchsetzten wird! Da fragt man sich natürlich, wie man mit so unterschiedlichen Meinungen eine Fraktion bilden kann?! Wie viel bekommt man eigentlich mehr an Erstattungen, wenn man in einer Fraktion ist?

    Stephan Krebs
    Das ist doch der Typ, der 400 Mitglieder bei der JU raus geschmissen hat, oder? 😉

  2. rai30 Says:

    @ Easy

    Kleine anonyme SPD-Wahlkämpfer können das natürlich nicht begreifen, dass man auch bei unterschiedlichen Positionen Konsens finden kann!

    Die Fraktion hat sich auf gemeinsame Punkte geeinigt und wird ein gemeinsames Arbeitsprogramm aufstellen!

    Vielleicht sollte man erst mal einige Ratssitzungen abwarten bevor man vorschnelle Urteile über eine neue politische Kraft fällt!

  3. Beobi Says:

    @ easy

    War doch klar, es geht NUR um Fraktionszuschüsse. Bei einer dreiköpfigen Fraktion kommen da im Monat so 9.800,- Euro (für die Geschäftsstelle – Miete, Inventar, Angestellte etc.) zusammen plus der Aufwandsentschädigungen für die Ratsmitglieder – pro Mitglied ca. 450,- Euro sowie für den Fraktionsvorsitzenden (wetten dass das Hagenbuck ist?) so ca. 900,- plus für jede Ratssitzung 17,- Euro plus Fahrkosten pro km 0,30 Euro.

    Da kann man schon mal über den einen oder anderen Inhalt hinwegsehen. Und Hagenbuck hat mit den „Frischlingen“ leichtes Spiel. Die sind noch so im „Siegestaumel“, weil sie jetzt das Etikett „Ratsherr“ haben, dass sie sich um Inhalte gar keine Sorgen machen.

    Beispiele in der Vergangenheit gibt es ja zu Hauf: FDP, BL, vorm. Rep dann ProBürger jetzt BU, AMP. Hat alles nur nie lange gehalten, aber man kann ja 5 Jahre Zeit alle naselang neue Grüppchen zu bilden, damit das Geld nicht ausgeht.

    Ach übrigens, die Punkte auch Programm genannt, muss man haben, da man sich sonst im strafrechtlich relevanten Bereich bewegt. Sprich Leistungen erschleicht.

    • rai30 Says:

      @ Beobi

      Dass du hier so gehässig wirst und mir unterstellst ich würde nur wegen des Geldes eine Fraktionsgemeinschaft gründen enttäuscht mich tief!

      Ich habe langwierige inhaltliche Verhandlungen mit SGU und JuDu geführt um eine Zusammenarbeit auszuloten. Denn als Einzelkämpfer ist man im Rat der Stadt verloren.

      Im Übrigen warte doch erstmal ab wie wir arbeiten werden. Unser Programm steht schon größtenteils, und nebenbei bemerkt: der Fraktionsvorsitzende heißt Stephan Krebs!

  4. Easy Says:

    @ Beobi

    Danke für die Info!

    Da kann man ja wirklich auf Inhalte verzichten bzw. nicht so genau hinsehen mit wem man sich denn da vereinigt! Die SGU ist und bleibt ja die aSPD und gerade das finde ich bei der DaL etwas merkwürdig, da ja sonst immer gegen die aSPD gewettert wird! Aber scheinbar bekommt jeder von der aSPD von der DaL Absolution sobald er dieser bei der aSPD austritt, egal was vorher war!

    • rai30 Says:

      @ Easy

      Jeder, der bei der SPD austritt beweist Intelligenz und Erkenntnis!

      • Easy Says:

        Oha, auch wenn er nur ausgetreten ist, weil er meint bei der Verteilung der Ratssitze übergangen worden zu sein? Also bereut er nicht die SPD-Politik, die er für Jahre vertreten hat, sondern will nur wieder in den Rat? Und das ist für dich der Beweis für Intelligenz? hmmm sehr interessant!

    • rai30 Says:

      Ich bin stolz darauf auch während meiner Zeit in der SPD nicht zu allem Ja und Amen gesagt zu haben!

      Erst als ich erkennen musste, dass man innerhalb der SPD gar nichts bewirken kann und nur die rückgratlosen Ja-Sager gefördert werden habe ich das Parteibuch nach 18 Jahren engagierter Mitgliedschaft zurückgegeben.

      Traurig ist ja nur wie ignorant und rücksichtslos die asozialdemokratische Parteispitze mit ihren Mitgliedern umgegangen ist. Der frühere Unterbezirksgeschäftsführer soll ja sogar verkündet haben es störe ihn nicht wenn viele Mitglieder austreten.

      Die SPD hat es verdient unterzugehen wenn sie nicht bereit ist ihre Mitglieder ernstzunehmen!

      • Easy Says:

        Da bin ich ja ganz auf deiner Seite!
        Wenn die aSPD nicht anders mit Ihren Mitgliedern umgeht, ist der Abwärtstrend nicht aufzuhalten! Es müssen mehr junge Leute in der SPD was machen, das Durchschnittsalter ist doch wahrscheinlich über 50! Gibt es noch Leute unter 35 in der SPD?

        Aber nun aus dem Saulus einen Paulus zu machen, nur weil der nicht mehr in der aSPD ist, finde ich schon sehr merkwürdig! Der Herr Hagenbuck ist ja nur ausgetreten, weil er keine Ratsplatz mehr angeboten bekommen hat. Hätte er den Platz bekommen, wäre er ja auf keinen Fall aus der SPD ausgetreten! Dann wärst du jetzt mit Herrn Fritz im Rat 😉 Der ist ja aus den gleichen Gründen ausgetreten! Die SGU ist das Auffangbecken der nicht mehr gewollten SPD-Ratsherren!

        Böse Zungen könnten nun sagen, dass ein Wechsel bei der SPD stattfindet und die beiden Herren der SGU die alten Betonköpfe sind gegen die du immer gewettert hast! Aber du machst die nun zu Helden?! Komische Einstellung?!

  5. HoDrSeltsam Says:

    Über 120000 Euro – und ich bin davon überzeugt das Beobis Zahlen stimmen – zusammengerechnet für das arme Duisburg! Das ist ein Kindergarten, 4 Ordnungsamtmitarbeiter oder zwei Lehrer!
    Irgendwie filzig das Ganze.
    Tenrix, du warst doch auf dem Plakat. Wie nennst du das eigentlich? Du bist doch sonst so „scharf“!

  6. Tenrix Says:

    Wer hier über Geld spricht, kann sich auch noch an die 20%ige Erhöhung der Ratsgelder erinnern, die auf Betreiben von Die Linke Duisburg durch den Regierungspräsident geknickt wurde.

    Passend zum Thema sind Kommentare bei:

    CDU schockiert über linken Wunschpartner der SPD

    NRZ, Duisburg, 10.10.2009, Bodo Malsch

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/10/10/news-136323513/detail.html

    dort am 12.10.2009 unter http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/10/10/news-136323513/detail.html#1060868

    Welche Ratsmehrheit sich finden soll, wird auch geprägt von der Absicht der NRW-SPD.

    FAZ.NET 9. Okt. 2009

    http://www.faz.net/s/Rub4D6E6242947140018FC1DA8D5E0008C5/Doc~EFE892C8349FE4405A4BCBA97AEDD036D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Hannelore Kraft
    „Pragmatiker aus Linkspartei zurückholen“

    Von Reiner Burger, Düsseldorf

    ‚Parteimitglieder wildern‘ allein reicht nicht. Die Nation braucht Innovation und soziale Gerechtigkeit angesichts Globalisierung und Finanzkrise. Und die muss in den sog. Großen Volksparteien selbst beginnen. Die Wahlbeteiligung ist ein Indikator von Parteienfrust und Parteienscheu.

    Der Parteienforscher Richard Stöss (SPD Berlin) erklärt in einem Interview mit Josef Karg (29. Sept. 2009): „Die SPD muss die Zeichen der Zeit erkennen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Sozialdemokraten weiter zerrieben werden zwischen Linken und Grünen.“
    .

    zu #32 von Dominion: Zum Begriff Tradition gibt es einen Blickwickel mit einem anderen der vier Augen aus der Sicht ‚Duisburg – Anerkennung statt Integration‘.

    Tradition ist ein mächtiger kultureller Wirkfaktor. Deshalb sind Linke und Grüne vor der (von WAZ und NRZ publizistisch unterstützen) Koalition nur zu warnen. Die SPD muss sich reformieren und ein neues Profil gewinnen – aber nicht durch Wählerraub alla Hannelore Kraft eine Aufbauspritze im Niedergang suchen.
    #37 von Tenrix

    So gesehen sind manche der hiesigen Kommentare zwar verständlich, gehen aber angesichts der kommenden Bedrohung an der eigentliche Sache vorbei. Kraft will die Assimilierung von Teilen der Linken, was ihr ab Mitte 2010 durchaus gelingen könnte. Dann werden die WASG-Linken die Oberhand verlieren gemäß der Zusammenschlussvereinbarung von PDS und WASG; und die ehemaligen SED-Leutchen sich stimmenmäßig durchsetzen können. – Die heutigen Wurzeln von PDS und SPD sind im gleichen Blumentopf kultiviert. Welche Pflanze bis 2014 oder 2015 gedeihen wird, sehen wir in wenigen Jahren.

  7. Halen Says:

    Ich bin verwundert. Es gibt hier einige Äußerungen von politischen Mitbewerbern der DWG aus der Zeit der Kommunalwahl, die mein Bürgerempfinden besorglich stimmen.

    Die SPD Duisburg will um jeden Preis die Ratsmehrheit übernehmen und opfert dafür massiv Posten, um Unterstützer zu gewinnen. Da ist derzeit ein Wahlgewinner auf Schnäppchenjagd und schöpft den politischen Markt der Verlierer in traditioneller Weise kapitalistisch ab. Ist das gut?

    Und ich kenne nur einen politischen Blog in Duisburg, der nicht zensiert. Das ist der Homberger Störenfried. Andere Blog-Parteiorgane schalten die Kommentarfunktion grundweg immer ab.

    Ei der Dauß: Minke, Finke, Zinke-Bein. Wer wird das in Duisburg sein?

    Es gibt politische Kräfte, die das Versagen alter Parteikader wie Brandt, Jäger und Pflug unterstützen und damit einen verwerflichen Fortbestand von politischen Elementen fördern, die ohne jede Unterstützung abdanken müssten. Nachhaltigkeit kann ich dabei nicht erkennen.

    Ich entschuldige mich für meine Bewertung: Pfui!

  8. jakobswege Says:

    Kann mich bitte jemand aufklären? Heißt das etwa, die Linke Duisburg will sich weiterhin an der SPD Politik beteiligen, die Duisburg in den Niedergang stürzte und dabei Milliardenschäden bei den Bürgern verursachte.

  9. Beobi Says:

    @ jakobswege

    Was uns angeht, ist festzuhalten, dass die SPD auf uns zugekommen ist und uns um Gespräche bat. DIE LINKE hat keine Partei angesprochen, weder die SPD noch die GRÜNEN. Meine Bauschmerzen mit Brandt und in Bezug auf den Haushalt, teilen viele mit mir. Am vergangenen Samstag beschlossen unsere Mitglieder mehrheitlich, in Kooperationsverhandlungen mit SPD und GRÜNE einzutreten. Ein möglicher Kooperationsvertrag wird im November ebenfalls den Mitgliedern zur Entscheidung vorgelegt. Letzten Absatz siehe hier: http://www.die-linke-duisburg.de/kreisverband/vorstand/

  10. jakobswege Says:

    Die Linke von Der Westen Duisburg hat einen sauberen politischen Stil und es ist überwiegend Die Linke vom rechten Rheinufer, die auf politische Macht in Kooperation mit der SPD scharf ist.

    Es sollte jedoch bedacht werden, dass die SPD in einer maximal zerzausten Verfassung ist. Das wird auf die Politik abfärben und im diesem schlechten Licht werden die Koalitionspartner erscheinen.

    Sollten Grüne und Linke in Koalition treten, wird sich jahrzehnte lange Muff und Filz in der SPD-Verwaltung fortbestehen. Und einmal was zum Feixen: Im Allgäu deutet die (Monopol)-Tageszeitung genau das als Ursache der Wahlverluste der CSU.

    Der Parteienforscher Richard Stöss (SPD Berlin) erklärt in einem Interview mit Josef Karg (29. Sept. 2009): „Die SPD muss die Zeichen der Zeit erkennen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Sozialdemokraten weiter zerrieben werden zwischen Linken und Grünen.“

    Die SPD Duisburg braucht Zeit, um sich neu zu orientieren. Wenn sie eine Ratsmehrheit erhält, fehlt ihr die Zeit dazu. Taktisch kann das durchaus wünschenswert sein, aber ihre Partner werden dann auch verblassen und 2014 steigt die Gruppe der Nichtwähler auf 40% bei einer Bundestagswahl.

    Deshalb sollte Die Linke Duisburg eher mit Rüttgers sprechen und überlegen, wie ein Projekt aus ihrem Duisburger Wahlprogramm finanziert werden könnte. Dabei ist es die Aufgabe des OB Sauerland, mit seinen Kontakten das passende förderungswürdige „Modell“ zu vermitteln, wo immer Fördertöpfe unerschöpflich sind.

    Und eins sage ich Euch, was fast nichts kostet, und werbe dafür: Duisburg. Wir sind das Gespräch! *)

    Unsere Homberger Innovation des Stadtteil-Bloggings war nur der erste Schritt.

    Einst forderte der Bürgerverein Haesen: „Adolf Sauerland, erhöre uns Bürger!“ … der nächste Schritt lautet: „Adolf Sauerland, sprich mit uns Bürgern!“ Das haben die sog. Großen Volksparteien unterlassen und sterben deshalb aus. Die SPD verliert jedes Jahr 16.000 Mitglieder und da wird so bleiben.

    An diesen Trend sollte sich die Linke Duisburg nicht hängen und anseilen.

    Übrigens: Das Hängen am Kreuz oder abgestürzt am Bergseil sind die gleichen Ursachen der selben Folge. Welchen historischen deutschen Vorläufer der Blockparteien gab es? Und wie wird einst das Phänomen der Nachfolgestrukturen genannt?

  11. jakobswege Says:

    Der Parteienforscher Richard Stöss (SPD Berlin) erklärt in einem Interview mit Josef Karg (29. Sept. 2009): „Die SPD muss die Zeichen der Zeit erkennen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Sozialdemokraten weiter zerrieben werden zwischen Linken und Grünen.“

    .. was Stöss auch noch sagte, auf die Frage „oder aber?“

    SPD, Grüne und Linke verstehen sich als gemeinsame Opposition, die sich nicht gegenseitig die Butter vom Brot nimmt. … Machtperspektive

    Das heißt doch: Linke und Grüne als Gewinner einer kulturellen Entwicklung sollen ihr Profil aufgeben, um die alte Tante SPD wieder hoffähig zu machen.

    Das ist für mich keine Perspektive. Wer mit der Revier-SPD anbandelt oder anseilt – egal, wird deren Trend gerissen. Das ist keine Zukunft für unsere Region.

    Eine Ratsmehrheit Rosa-Rot-Grün fördert die Segregation, weil es Duisburger gibt, die dann woanders Hoffnung suchen. Schon jetzt ist der Migrationssaldo miserabel. Mit City-Palais, Parallekanal und Sky-Sonstwas entstehen keine innovativen Perspektiven, die bei den Bürgern ankommen. Und genau das ist die Kulturhauptstadt 2010 = Null-Kultur-Innovation.

    Die sog. Kulturhauptstadt 2010 präsentiert sich handwerklich-künstlerisch – eben alt-backen industriell. Wo sind die Kunstwerke des Geistes einer Kultur als Fortschritt und Innovation einer Region?

    Stattdessen haben wir einen Fortbestand des alten Madenwerks der Systemfuzzies durch neue Unterstützer: Reviergeist – Hilfe!

  12. Kurz Says:

    https://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2009/10/12/das-bundnis-steht/

    Der Tanz der Funktionäre

    Es gab einmal den SPD-Parteiknecht W.W., der in die WSAG wechselte und von der alten SED-Linie (PDS) als Genosse Linke Duisburg assimiliert wurde.

    Wenn Hannelore Kraft ihr angekündigtes Wildern bei den Linken erfolgreich umsetzt, wird W.W. einst noch zum SPD-Ratsherren in Duisburg aufsteigen. Die SPD hat wegen Mitgliederverlusts einen massiven Funktionärsmangel. Jeder kann einen Posten bekommen.

    Es stimmt mich besorgt, diesen Wankelmut beim Kampf um Macht zu sehen. Wir Bürger haben keinen Nutzen davon. Bei der Bundestagswahl habe ich auf dem Wahlzettel bei der SPD einen Ziegenbock von hinten gemalt. Um den Kreis, wo ich eigentlich mein Kreuz machen wollte. Das war eine ungültige Wählerstimme. Bei 17% ungültigen Stimmen musste Putin einst gehen.

    W.W. wird auf seinem Weg von SPD, WASG und Linke zurück zur SPD noch was werden. W.W. wird einer Koalition Rosa-Rot-Grün zustimmen – wie viele von den Linken Duisburg. Der Tanz der Funktionäre um einen Posten.

    Mit einem Polit-Posten kann man locker ein Haus finanzieren, wenn man sich passend über Jahrzehnte wegduckt oder den passenden Koalitionspartner zum Abnicken findet.

  13. Abschied Says:

    Was einst das Madenwerk der Systemfuzzies ausmachte, die eigenen Leute unterzubringen, hat sich total pervertiert. Jetzt gehen selbst alte SPD-Mietfinger wie Rizinus mit dem Extra-Ieh auf „Stalking“:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/10/13/news-136828211/detail.html

    NRZ: Finanzamt wirbt im Gymnasium um Beamte

    Die Migration Duisburg hat zwei Anteile: Immigration und eMigration, eben YADOM. So geht die WAZ-Auflage kaputt – Das ist der Migrationssaldo.

  14. Jeder Mensch ist ein Mensch. Says:

    aus http://jakobswege.wordpress.com/2009/10/14/pottspott-von-pottblog-fur-medienmoral-djv/

    Die Frau als einst „defizitäres Wesen“, so Rita Süßmuth (CDU) in Duisburg und NRZ, sei Leitbild für die Integration. Sie fordert Kommunikation auf gleicher Augenhöhe.

    Ich empfehle Anerkennung statt Integration in Duisburg. Und dehne das Konzept sogar auf schwule (homosexuell lebende) Redaktionsleiter der NRZ Duisburg aus.

    Götz Middeldorf wird vom WAZ-Konzern nicht anerkannt und darf sich nicht online outen. OB Adolf Sauerland: „Was Westerwelle zuhause macht, ist mir egal.“

    Ich entschuldige mich bei Mitbürgern, die bei erster Sicht darin eine Feindschaft zu ihrer eigenen kulturellen Traditionen erkennen könnten.

    Und ich sage: Das Outing der Schwulen ist ein kultureller Trend, jedoch nicht Deine und meine – nämlich diese unsere Kultur. So sage ich auch mit OB-Adolf Sauerland: „Was Middeldorf zuhause macht, ist mir egal.“ – und das muss der Götz auch nicht drucken.

    Was Kultur ist entscheidet die kulturelle Entwicklung und Geschichte.

  15. jakobswege Says:

    Die Politik kann schon lange nicht mehr die Bürger (Inländer und Ausländer) integrieren. Das heißt dann „schlechte Wahlbeteiligung oder Wahlverdrossenheit“- oder neu-sprachlich Wahlscheu und Wahlverweigerung.

    Gerade zum letzten Kommentar kann doch die Frage bei einem Einheimischen gestellt werden: „Ajh, hör ma! Was willst Du? Anerkennung oder Integration?“

  16. Tenrix Says:

    Hallo Herr Ratsherr Grün,

    die Ruhrorter machen sich doch zurecht Sorgen, wenn auf der Mercatorinsel 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen und dann der Verkehr massiv zunimmt.

    Warum sagen wir den Ruhrortern nicht: „Ok, wir helfen Euch! Die Hälfte der Arbeitsplätze könnt Ihr nach Homberg verlangern, als Stadtentwicklungskonzept „Rhein-Sant“ an der Königstraße / Alter Güterbahnhof.

    Geparkt wird auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Steinkohle Bevorratung. Passt das verkehrstechnisch?

    • Nadine Dix Says:

      Herr Tenrix,

      wie schön, dass Sie endlich konkrete Vorschläge zur Entwicklung unseres Stadtteils machen. Die Idee Güterbahnhof, bzw. Sasol ist gut, aber ich habe da sowas gehört von wegen Logistikzentrum für Chemikalien, nicht Steinkohle, wegen super Anbindung an das Wasser- Schienen- und Straßennetz.
      Da Sie ja mit der Dal in Homberg gescheitert sind, sollten Sie überlegen in einer anderen Gruppe, vielleicht ja den LINKEN, zu versuchen, Einfluss zu nehmen.

      Tun se wat!
      Nadix

      • rai30 Says:

        @ Nadine

        Niemand ist in der DAL gescheitert!

        Auch Tenrix wird weiterhin seinen Einfluss bei der DAL geltend machen können.

        Wir brauchen engagierte Leute mit Ideen!

      • Kenner Says:

        Hallo Nadine Dix, der Tenrix wird sich fein raushalten, solange noch gewisse Trolls von der Presse frei herumlaufen. Wenn die einmal pupen, erstart der typische Homberger auf Wochen und die Hasenfüße kuschen.

        Wenn sich Homberg anständig entwickeln soll, muss eine saubere Informationsschiene aufgebaut werden – entweder bei der Presse oder im Stadtteil-Blogging.

        Wenn man nichts tut, geht es so weiter. Das kostet Auflage. Ein guter Grund zur Innovation für die Tageszeitung.

        Der echte Westen Duisburg muss mal gelobt werden. Die Zensur vom Kommentaren bei DerWesten.de hat deutlich nachgelassen.

        Und der Tenrix wird bestimmt gucken, ob die Grünen und Linken in Homberg und Duisburg mit der SPD rummachen.

  17. Kenner Says:

    Der Kampf um Homberg geht in Der Westen weiter. – NRZ am 16. Okt.2009.

    Kommentar aus http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/10/15/news-137097214/detail.html#1075449 von Tenrix: Graue Inseln im großen Grün (NRZ)

    > Wir als Bürger haben ein Problem mit der
    > eigensüchtigen Selbstbefindlichkeit von Politik und
    > den Mietfingern der Presse.

    Selbstbefindlichkeit von Mietfingern der Presse: REITZ 2 (WAZ) – Das Ende des Online-Outing. Ein anderes Wort für Evidenz ist Tratsch durch Stadtteil-Blogging – http://jakobswege.wordpress.com/2009/10/16/reitz-2-waz-%E2%80%93-das-ende-des-online-outing-ein-anderes-wort-fur-evidenz-ist-outing/

    • Duke Khan Says:

      Er ging. Wir sind alle Migranten in Duisburg.

      André Maßmann (ehem. Redaktionsleiter NRZ Duisburg) ist jetzt Chef der Pressestelle AOK Rheinland / Hamburg in Düsseldorf.

  18. Paschmanischer Tiger Says:

    aus http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/10/15/news-137097214/detail.html#1076964

    Liebe Leute, guckt Euch tatsächlich mal einen Link auf das Ratsinfomationsystem an, wie er im Trackback genannt wurde: Homberg Ort ist ein potenzielles Biotop – ganz amtlich.

    Das dürfen wir uns von den real-existierenden politischen Nieten aus dem Vierten Reich des Regionalsozialismus nicht kaputt machen lassen.

    SPD: „Richtig eins auf die Mütze”
    aus NRZ http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/9/28/news-134941621/detail.html

    Arbeiten bis 67, Hartz IV, die Agenda: Das habe die Wähler vergrault. Auch Paschmann argwöhnt: „Das hat viele in die Hände von linken Populisten getrieben.” In der Tat ist die Linke in Homberg und Rheinhausen die einzige Partei, die nennenswerte Gewinne macht.

    Ich meine: Für diese paschmanische Einschätzung wird sich Die Linke Duisburg bedanken und den rosa besenstieligen Paschmann sogar zum Bezirksbürgermeister wählen.

    Wenn Die Roten mit den rosa „Rundgelutschten Funktionärstypen“ rummachen, muss sich Die Linke Duisburg nicht wundern, wenn ihr das in vier oder fünf Jahren vorgehalten wird. Auch Die Grünen Duisburg müssen sich vor dem „Abwärtsstrudel der SPD“ (gömi) hüten, auch wenn ein neuer Redaktionsleiter in Freude über Bündnisse mit harten Besenstielen säuselt.

    Wegen Personalmangel tummeln sich bei der SPD immer noch die alten Schmutzpolitiker. Wer sich mit ihnen einlässt, gerät in deren verwerflichen Bann.

    Klug wäre es für alle Beteiligten, einen Schlussstrich zu ziehen und zu sagen: „Das alte Gemauschel ist vorbei. Das Herumzocken und Taktieren bei politischer Macht hat sich spätestens seit der Finanzkrise nicht bewährt.“ Dieses korrupte System in Der Westen Duisburg begrenzt sich selbst: Die Leute hauen ab! Emigration und YADOM.

    Das verderbte Netz eines Madenwerk von Systemfuzzies darf nicht länger herrschen. Die SPD-Verwaltung Duisburg ist verfilzt. LINKE und GRÜNE hütet Euch, verquickt Euch nicht mit dem Niedergang.

  19. jakobswege Says:

    Die SPD und die Mühen der Aufarbeitung

    Berliner Zeitung, 17. Okt. 2009, http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1017/meinung/0049/index.html

    Zu einem Neuanfang gehören Antworten auf die Frage, warum die SPD sich seit 1998 halbiert hat. Ohne eine selbstkritische Aufarbeitung der elfjährigen Regierungszeit wird keine Ruhe einkehren.

    Beim Parteitag Mitte November muss es um weit mehr gehen, als Sigmar Gabriel zum Parteichef zu wählen. Die SPD muss erst die Fetzen fliegen lassen und dann eine Geschichtsschreibung beschließen, die von allen Seiten getragen wird. Debatten über neue Rentenkonzepte oder einen anderen Umgang mit der Linkspartei machen sonst keinen Sinn. Viele Wähler meinten, die SPD habe ihren Markenkern aufgegeben und sei nicht mehr glaubwürdig. Auch sie wüssten ganz gerne, wie es dazu kommen konnte.

    Es klingt wenig charmant, aber bringt es auf den Punkt: Madenwerk von Systemfuzzies So lautet eine Zusammenfassung von Kommentaren bei DerWesten.de. Diese Parteisicht der Wähler wird sich nicht so schnell ändern.

    Die SPD nicht nur in Duisburg wird zwischen LINKEN und GRÜNEN zerrieben.

    Wenn sich jedoch GRÜNE und LINKE in den Miefkreis der SPD Duisburg begeben, sind sie unter dieser Dunstglocke dauerhaft gefangen. Es wird ihnen den Atem rauben.

  20. jakobswege Says:

    Duisburg. Wir sind das Gespräch. Vorbild in Walsum.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/10/19/news-137602654/detail.html

    Bürgernähe

    Walsumer Kummerkasten

    WAZ Duisburg, 19.10.2009, Matthias Düngelhoff

    • Moin Says:

      Die Moderatoren bei derwesten.de reagieren zurzeit sehr nervös und zensieren wild. Ich habe heute ein PDF erhalten, das einen Print- und Online-Artikel von GÖTZ MIDDELDORF, dem neuen Redaktionschef von der NRZ Duisburg, vergleicht. Ist das eine neue Marschroute oder nur gewisse hilflose Irritation?

      Im Online-Artikel fehlt eine Information:
      „OB Adolf Sauerland, der
      beim schwul-lesbischen Straßenfest
      in der Duisburger Fußgängerzone
      Schirmherr gewesen
      war, reagierte auf die Aussage
      seines Dezernenten, übrigens
      in Beisein des homosexuell
      lebenden NRZ-Redaktionsleiters,

      souverän: „Was
      Westerwelle zuhause macht,
      ist mir egal.“ <b<gömi

      • Tenrix Says:

        Duisburg. Wird sind das Gespräch.

        Liebe Leute, Alles ist Homberg.

        Duisburg: Wir sind das Gespräch, unsere viel-jahrtausendjährige Rheinfurt zur Stadt im Grünen – die verbindet: Jakobsweg. Paulusweg und Das Hellweg-Jakobsweg-Trajekt.

        Homberg ist Teil der Kulturhauptstadt 2010: Duisburg. Wir sind das Gespräch. Wir haben viele Wege. Homberg-Kult, wir wissen: Wir gehen sogar über Wasser – durch die alte Rheinfurt Duisburg, die verbindet seit Ewigkeiten am Vater Rhein. Das können wir schon lange!

  21. jakobswege Says:

    André Maßmann, ehemaliger Lokalchef NRZ Duisburg, ist jetzt bei der AOK in Düsseldorf, so neuste Informationen.

  22. SabrinaWeb Says:

    Toller Artikel, ich werde jetzt auch gleich wieder weiter blättern hier. Bis zum Nächsten mal.


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