Duisburger SPD und Linke wollen Migranten entmündigen!

31. Oktober 2009

Seit 5 Jahren bin ich nun Mitglied des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg und vertrete dort wie 15 andere direkt gewählte Mitglieder die Interessen der Migranten in dieser Stadt. Doch nun wollen SPD und Linke die Migranten in ihrer eigenen Interessensvertretung in die Minderheitenrolle drängen!

Heute flatterte ein gemeinsamer Antrag von SPD und Linken in den Briefkasten, in dem gefordert wird den Beirat in einen „Integrationsausschuss“ umzuformen! Dadurch bekommt das Gremium zwar nicht eine Zuständigkeit mehr, aber dafür werden die gewählten Vertreter der Migranten zur Minderheit im neuen Ausschuss.

So kann man natürlich den Migranten auch zeigen, dass man ihre Vertreter nicht sonderlich ernst nimmt! Oder aber haben die SPD-Strategen es nie verwinden können, dass sie bei Wahlen zum Beirat schon seit 15 Jahren keine Chance mehr auf eine Mehrheit in dem Gremium haben?! Und die Linke spielt dieses Spiel jetzt mit und verbündet sich nun vollends mit der hiesigen Beton-SPD!

Jetzt weiß ich was von solchen Musterdemokraten zu halten ist, die die ohnehin schon bescheidenen Mitbestimmungsrechte der Menschen ausländischer Nationalität in unserer Stadt noch weiter beschränken wollen. Warum sollen eigentlich noch Leute zur nächsten Wahl gehen wenn sie jetzt schon wissen, dass ihre gewählten Vertreter nicht mehr viel zu melden haben werden?!

Wenn die SPD nicht in der Lage ist demokratische Wahlen zu gewinnen ändert sie eben einfach die Regeln und entmündigt die betroffenen Menschen, denn die Beiratswahlen der letzten 20 Jahre hat die SPD immer deutlich verloren! Traurig ist nur, dass auch die Linke sich für sowas hergibt!!!

Eine Antwort to “Duisburger SPD und Linke wollen Migranten entmündigen!”

  1. Joystick Says:

    Ich war 37 Jahre SPD-Mitglied in Homberg. Ich habe diese politischen Betrüger verlassen. Deshalb finde ich es schlimm, wie Linke sich da anbiedert.

    Was Beirat und Ausschuss ist, das ist gesetzlich geregelt. So wie Linke und SPD vorpreschen, ist das aus gesetzlicher Sicht zu prüfen.

    Hier mastrubiert ein Madenwerk der Systemfuzzies in Duisburg. Diverse Politakkrobaten sollten auf den Boden der Wirklichkeit zurückkommen, besonders die SPD – die in zwei Jahrzehnten ihre Mitgliederzahl halbiert hat. Und die Nachfolgepartei der SED-Genossen schwingt genau auf diesen Kurs ein. Da macht doch keiner mehr mit.

    Die SPD wäre besser damit bedient gewesen, die alten SED-Genossen zu integrieren, so wie das einst mit der NSDAP am Anfang der BRD geschah. Jetzt gibt es als SED-Nachfolge DIE LINKE DUISDURG und der Bürgerverein Haesen und Gerdt hat sich mit diesen Leuten verbündet.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: