Ideen durch Gespräche

10. November 2009

Heute haben ich und mein Freund und Mitstreiter Ulrich ein interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter im städtischen Dezernat für Stadtentwicklung geführt.

„Duisburg: WIR sind das Gespräch!“ lautet der vorläufige Arbeitstitel des Projektes, das Ulrich sich ausgedacht hat und mit Hilfe der Bürger helfen soll die Stadt wieder einigermaßen mit vereinten Kräften neu zu beleben!

Eine Konzeption wird gerade geschrieben, und auch der städtische Mitarbeiter zeigte Interesse und würde die Konzeption auch an den Dezernenten Dressler weiterleiten. Es war zwar auch viel Skepsis herauszuhören, aber auch große Neugier. Denn Geld hat die Stadt bekanntermaßen nicht, aber dafür viele kreative Bürger, die sich im städtischen Leben einbringen könnten!

Mir hat das Gespräch übrigens auch geholfen: kaum war ich wieder zuhause fiel es mir ein was uns als Begriff gefehlt hatte: IDEEN!
Durch die vielen Aspekte des rund einstündigen Gespräches hatte ich auf einmal neue Logoideen im Kopf. Und letztendlich ist der Sinn aller Kommunikation neue Ideen zu gewinnen. Denn der Verwaltungsmann fragte auch ständig nach den Nutzen von organisierten Gesprächsrunden mit Mediatoren.


Dass der Sinn vielleicht einfach auch nur im Gespräch selbst und den daraus entstehenden Ideen und Aktivitäten liegen könnte muss sich noch in der städtischen Administration als Erkenntnis durchsetzen.


Dieses Projekt werden wir aber auf jeden Fall hartnäckig weiterverfolgen!

8 Antworten to “Ideen durch Gespräche”

  1. Easy Says:

    Ich will das nicht kaputt reden, ich finde es gut wenn die Bürger mehr gefordert werden, aber das klingt für mich irgendwie nach Duisburg 2027.

    Man sollte aus dem Duisburg 2027 verschiedene Eckpunkte/Grundideen herausarbeiten und diese als einzelne Gruppen weiter intensiv bearbeiten.

    Das könnten zum Beispiel Umwelt oder Integration oder Stadtflucht oder jeder einzelne Bezirk sein.

    Jetzt kurz vor dem Ende von Duisburg 2027 noch ein weiteres zu starten bringt glaube ich nicht viel. Die Resonanz der Bürger hat ja schon stetig bei Duisburg 2027 abgenommen, jetzt muss Duisburg 2027 erst einmal vom OB umgesetzt werden.

    • rai30 Says:

      @ Easy

      Da besteht ein Missverständnis. Das Projekt „2027“ ist zeitlich und thematisch beschränkt.

      Unser Projekt soll dauerhaft funktionieren und alle Themen, die die Bürger interessieren miteinschließen. Es muss nicht unbedingt politisch sein, vielleicht wollen Leute sich selbstständig machen oder was verkaufen oder einfach nur Initiativen gründen.

      Es geht um die Kommunikation selbst und den direkten persönlichen Austausch, der heutzutage immer weniger wird.

      Meine Hoffnung ist auch, dass dadurch viele neue Ideen entstehen und das Leben vor Ort neue Impulse erhält!

  2. Easy Says:

    Das mit dem dauerhaft finde ich auch sehr gut, denn bei 2027 ist jetzt bald schluss. Und was kommt dann? Ich persönlich glaube der OB hat 2027 nur für den Wahlkampf ins Leben gerufen, um zu zeigen das ihn die Bürger interessieren. In Rumeln gab es mal vor Jahren auch so ein Projekt von der Stadt, aber von den ganzen Ideen wurde später dann nichts umgesetzt! Das denke ich wird bei 2027 auch passieren! Das Problem an der Sache ist nur, dass die Bürger bald keinen Bock mehr haben sich ‚reinzuhängen‘ ohne das später auch nur eine Idee umgesetzt wird! Die Politikverdrossenheit wird weiter steigen!

    Das ist alles sehr schade und würde dein Projekt leider sehr beeinflussen! Schade eigentlich, aber man muss sich langsam Gedanken machen, wie man die Bürger wieder zurück holen kann! Die Politik hat nun die Aufgabe Taten sprechen zu lassen, nur so kann es weiter gehen.

    • jakobswege Says:

      > Ich persönlich glaube der OB hat 2027 nur für den
      > Wahlkampf ins Leben gerufen

      Das war eine Nummer von Dressler, die im Übrigen vom Grundsatz her im HBN-Forum entstanden ist. Das mag Dressler nicht gern hören.

  3. jakobswege Says:

    In Homberg und Duisburg tut sich was.

    Der bisherige Revier-Mief hat uns doch dahin gebracht, wo wir alle sind. Jetzt und auf Druck fallen endlich Entscheidungen, die einfach fällig sind. Reinhold Spaniel (SPD Duisburg) und Götz Middeldorf (NRZ) müssen gehen.

    Das sind klare Signale: Hier in Duisburg können keine SPD-Fürsten mehr walten wie nomadierende Beduninen-Stämme im Yemen. Das Vierte Reich des Regionalsozialismus klingt endgültig aus.

    Die nächste Aufgabe ist, das Kolorit des Reviergeistes, wie es auf andere Parteien abfärbte, kräftig einer Wurzelbürste auszusetzen. Und wenn der WAZ-Konzern mit jährlichen Auflage-Verlusten von mehr als 6 Prozent keinen meteoritenhaften Aufschlag in wenigen Jahren erleiden will, ist jeder einzelne Journalist an der Rettung des Ruhrgebiets persönlich und leibhaftig beteiligt.

    Der WAZ-Protestblog „MedienMoral-NRW“ des Deutschen Journalisten Verbands (DJV) wurde zur Beichtgemeinde der untergehenden Revier-Reporter: Das Jammern der Journalisten im Passionsblog Medienmoral.

    Der Revierjorunalismus ist in Weicheihaft des DJV-NRW. Pfui !!! Derweil kreist die WAZ-Axt des realexistierenden historischen Ruhrgebiet-Konzepts REITZ 2.

    Das Ruhrgebiet wird vollstreckt. Wehrt Euch.


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