Grüße zum Opferfest — Kurban Bayram 2009

27. November 2009

Heute hat das Opferfest begonnen, und die Verwandten aus der Türkei rufen an um ihre Grüße und Segnungswünsche zu übermitteln.

Nach dem Zuckerfest ist das Opferfest der wichtigste religiöse Höhepunkt im Islam. Der theologische Hintergrund für diese drei Feiertage im Islam lässt sich übrigens sogar in der Bibel finden! Die Stelle im alten Testament in der Abraham seinen eigenen Sohn opfern soll und dann doch in letzter Sekunde auf göttlichen Befehl hin ein Opfertier an seiner Stelle darbringt ist für Juden, Christen und Muslime wichtig!

Jedenfalls bedeuten diese Tage auch Verwandten- und Nachbarschaftsbesuche. Und an ärmere Familien wird ein Teil des Fleisches der Opfertiere verschenkt. Letztes Jahr brachte der Nachbar sogar uns ein Kilo vorbei. Und so arm bin ich zum Glück (noch?) nicht!

Bis Sonntag ist jetzt jedenfalls Feststimmung angesagt, nur der Kindergarten meines Sohnes will am Montag das Opferfest feiern wenn schon alles vorbei ist. Offensichtlich kennen die sich nicht aus. Einer der Erzieher will sich jetzt immerhin einen Kalender besorgen wo alle wichtigen Feiertage verzeichnet sind!

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10 Antworten to “Grüße zum Opferfest — Kurban Bayram 2009”

  1. Singapur Says:

    Schonmal vormerken
    nächstes Jahr feiern wir

    Vesakh
    Sangha
    Dharma
    Parinirvana Tag
    Neujahr
    Elefantenfest
    Pavarana
    Losar

    alles Buddistische feioertage

    und auf jeden Fall

    Holi
    Diwali
    Raksha Bandhan
    Navratri und Dassera
    Pongal bzw. Sankrankti
    Ganesha Chaturthi

    alles Hindu Feiertage

    und dann natürlich noch alle Naturvölker Feiertage

    alle Feiertage der sonstigen Religionen

    alle Nationalfeiertage und so weiter.

    Der eine Tag der dann noch übrig bleibt wird dann der Feiertag der einzig wahren Menschen, der Atheisten.

    Grüsse an / von tenrix auf dem Jakobsweg

    • rai30 Says:

      @ „Singapur“

      Ist ja hoch interessant. Wir könnten vielleicht auch noch shintoistische und animistische Feiertage dazu zählen.

      Aber irgendwie interessiert das hier niemanden da in diesem Lande überwiegend Christen, Muslime und Juden leben!

      Da fallen noch nicht einmal die paar Atheisten weiter ins Gewicht!

  2. Ho Rubanane Says:

    Hallo Rainer,

    ist dein Kind in einem konfessionellen Kindergarten?

    • jakobswege Says:

      Das ist eine Frage zur Kultur.

      Deutschland hat das Dritte Reich erlebt. Derzeit herrscht das Vierte Reich des Regionlasozialismus.

      Hoffen wir, das die Geschichte des Ruhrgebeits offen wird. Ich habe meine Bedenken: „Ah buar Mann, äh iss doch schön hier. Äh, echt Ruahr.“

  3. Haelen Gnom Says:

    http://www.schiebener.net/wordpress/?p=4534

    Randale beim schiebener.net in Winterberg. Wie Journalisten im Hochsauerlandkreis (HSK) sich weggeduckt und abkassiert haben. Jetzt geht Süd-Westfalen kaputt.

    Kommentar

    Jetzt ist es raus: Für 2030 wird der HSK 13,4% seiner Bevölkerung verlieren und ist damit die mega-abkack-region von NRW.

    Mit freundlicher Unterstützung freischaffender publizistischer Presse-Luller vom Typ Zoom-Hannes. Der Systemfuzzie und Mietfinger von herrschenden Eliten hat die Region HSK kaputt gemacht.

    Kreuzt ihn.

    • rai30 Says:

      @ „Haelen Gnom“

      Das klingt ja sehr interessant. Nur was hat das jetzt mit dem Opferfest zu tun?!

      Der Kommentar scheint mir etwas offtopic zu sein!

  4. Ho Rubanane Says:

    Hallo Rainer,

    du hast sicherlich meine nur Frage übersehen. Ich stelle sie dir noch einmal:

    Geht dein Kind in einen konfessionellen Kindergarten?

    • rai30 Says:

      @ „Ho Rubanane“

      Mein Sohn ist in einer städtischen KITA. Ich hätte aber auch kein Problem gehabt ihn in einen katholischen oder evangelischen Kindergarten zu schicken.

      Ich halte es nämlich für wichtig, dass Kinder von klein an lernen unterschiedliche Lebens- und Glaubensweisen zu kennen und zu respektieren!

  5. jakobswege Says:

    SPD boykottiert Arbeitsplätze

    Bebauungsplan Nr. 1140 – Baerl – Schacht Gerdt

    Herr Grindberg, SPD, betonte, dass er diese „Hopp la Hopp“ Aktion zwar nicht begrüße, sich
    seine Fraktion aber eher für eine Grünfläche entscheide als für eine gewerblich genutzte
    Fläche. Seine Fraktion würde daher diese Vorlage positiv entscheiden.

    ——

    Aus dem Antrag und dem Protokoll geht nicht hervor, welche Arbeitsplätze am Schacht Gerdt entstehen soll. Aber Grindberg blockte einfach ab.

    Diese „Nacht und Nebel“-Aktion war wieder einmal eine klassische Nummer wie von einem Madenwerk der Systemfuzzies, so meine Sicht.


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