Make Love, not War!

5. Februar 2010


Homepage der Loveparade http://www.loveparade.com

Wird unsere Stadt das weltweit beachtete Großereigniss Loveparade einfach von dannen ziehen lassen und damit auch geschätzte 100 Millionen EURO Mehrumsatz vor Ort?!

Dass die Stadt finanziell ziemlich unten ist dürfte jedem bekannt sein! Und die Loveparade kostet erstmal Geld bevor sie welches einbringt! Schätzungsweise bis zu 840.000 EURO werden an Vorbereitungskosten auf unsere Stadt zukommen. Dafür bekommen wir aber auch weltweite Beachtung, 1 Million Besucher und laut Experten 100 Millionen EURO mehr an Umsatz im Einzelhandel, Gaststätten, Hotels und anderem Gewerbe!

Nun gibt es auch Leute, die sagen wir müssen dieses Topevent sausen lassen weil in Zeiten der schmerzhaften Kürzungen und Schließungen kein Geld für eine gigantische Technoparty geopfert werden darf. Aber wenn einem dadurch viel mehr an Geld verloren geht kann das doch auch nicht richtig sein!

Soll in Duisburg gar nichts mehr gemacht werden und die Stadt demnächst nur noch ihr Geld in Soziales und Schuldenabbau stecken? Das kann es auch nicht sein wenn diese Stadt jemals wieder aus dem Jammertal kommen soll! Es muss auch weiterhin investiert werden um aus unserer Stadt wieder ein wirtschaftlich gesundes Gemeinwesen machen zu können!

Deswegen muss es auch weiterhin wirtschaftlich sinnvolle Großprojekte geben, wie eben auch die Loveparade. Aber natürlich muss auch alles versucht werden um die Kosten für unsere Stadtkasse so gering wie möglich zu halten!!!

Ich selbst bin ja kein typischer Besucher der Loveparade, aber bei der Abwägung des Für und Widers sprechen die Argumente eher für eine Ausrichtung. Nur leider wird darüber ja schon sowas wie ein Meinungskrieg in den Lokalblättern und diversen Internetforen geführt, der inzwischen ziemlich frei von Sachargumenten ist dafür aber sehr verdächtig nach Wahlkampf aussieht!

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Rot-Rot-Grün opfert alte Gingko-Bäume, und Roland Busche von der Linken bleibt seinem Ruf als Provokateur treu!

Die BV-Sitzung, bei der die SPD-Ratsherren anfangs gar nicht erst erschienen, war mal wieder interessant und von Schimpfe auf die Duisburger Verwaltung bestimmt. Als der verhinderte Möchtegern-OB gegen 17:55 Uhr kam waren die kontroversen Diskussionen auch schon vorbei da alle Anträge und Vorlagen, die was mit dem Haushalt zu tun haben auf einer Sondersitzung am 18. Februar behandelt werden. Bis dahin gab es die schon üblich gewordene Aufregung um den geplanten Kreisverkehr in Homberg und die nicht nachvollziehbare Bestimmung der Verwendung der Konjunkturpaketgelder.

Der linke Bezirksvertreter Busche erzählte was von einem „El Dorado für Millionäre“ als die Anträge einer geplanten Pferdeklinik beraten wurde und verwechselte die Umzäunung der Grundstücke mit dem Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko. Da konnte sich mancher das Schmunzeln und ein Kopfschütteln nicht verkneifen! Sein Antrag auf eine Änderung der Sitzordnung um auch Besuchern, also den Bürgern die Teilnahme an der BV-Sitzung im Sitzungssaal zu ermöglichen wurde leider auch für nicht durchführbar erklärt. Zu gefährlich ist die Begegnung zwischen Bürgern und gewählten Vertretern lauf offizieller Beantwortung des Prüfauftrages!

Aber die Grünen haben mich wirklich in Erstaunen gesetzt: ein paar alte Gingko-Bäume, die unangenehm riechen ansonsten aber keine Gefahr darstellen müssen entfernt werden, was nichts anderes als fällen bedeuten kann. Ausgerechnet die Leute, die sonst selbst bei Gesundheitsgefährdung den Baumschutz zum höchsten Gut erklären lassen wegen Geruchsbelästigung gemeinsam mit SPD und Linke so wertvolle Bäume wie Gingkos fällen! Interessanterweise wollten CDU und FDP die Bäume retten! Wie die Zeiten sich doch ändern!

Mal sehen was am 18. Februar los sein wird wenn der Haushalt beraten wird.

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