…für eine von der SPD geforderte Sondersitzung des Rates der Stadt!

Auf Kosten der städtischen Kasse macht die Duisburger SPD ihren Wahlkampf und erzwang eine überflüssige Sondersitzung des Stadtrates zum Thema „Loveparade“.

Um einen von der FDP abgekupferten Antrag zu behandeln, der die Loveparade ausdrücklich begrüßt aber auch fordert, dass sie keinen Cent aus städtischen Mitteln kostet. Das hätte man auch schon am 25. Januar in der regulären Ratssitzung beantragen können. Oder aber einfach 4 Wochen bis zur Sitzung am 22. März mit dem Antrag warten können!

Aber es ging ganz klar um Wahlkampf. Am Samstagmorgen ging es dann auch vor dem Rathaus heiß her als einige Sportvereine gegen die Kürzungen der freiwilligen Zuschüsse protestierten. Ich klärte dann einen Vereinsvertreter darüber auf, dass die Bezirksregierung in Düsseldorf die freiwlligen Leistungen der Stadt gestoppt hat und empfahl doch mal da zu protestieren.

Die vielen kleinen Sportvereine können natürlich nicht auf die städtischen Zuschüsse verzichten, aber deswegen nun die Loveparade abzulehnen ist auch zu kurz gedacht. Denn die Stadt braucht auch öffentlichkeitswirksame Großveranstaltungen um ihr Image zu verbessern und Investoren zu gewinnen. Von den Umsatzsteigerungen im Einzelhandel und Gaststätten mal ganz zu schweigen.

Wie dem auch sei, der Oberbürgermeister machte sofort klar, dass die Stadt alles unternimmt um keine Kosten für den Haushalt entstehen zu lassen, das dürfe auch gar nicht sein weil es das die Bezirksregierung nicht zulassen würde. Es gäbe Verhandlungen mit Sponsoren, die gut verliefen.

Nach den üblichen Parteireden war die Veranstaltung dann auch nach einer 45-minütigen Sitzung schon beendet nachdem der Rat einstimmig(!) dem SPD-Antrag, der eigentlich ein FDP-Antrag war, zugestimmt hatte!

Für diesen Blödsinn und die Selbstdarstellung eines Möchtegern-OB Brandt mussten wir also 5000 EURO vergeuden. Danke für diese Verschwendung, liebe Duisburger SPD!

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